DE1941654C2 - Wickelkondensator mit einem Widerstand zur Entfernung der Restladung und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Wickelkondensator mit einem Widerstand zur Entfernung der Restladung und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wickelkondensator mit einem Widerstand zur Entfernung der Restladung mit
einem Gehäuse, einen in dem Gehäuse angeordneten Kondensatorwickel mit einem Paar streiienförmiger
Metallfolien der Beläge und mit zwischen diesen angeordneten und mit den Metallfolien in Berührung
stehenden Streifen aus dielektrischem Material und einer den Kondensatorwickel imprägnierenden dielektrischen
Flüssigkeit
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Wickelkondensators.
Die Verwendung von Entladewiderständen zur Ableitung einer unerwünschten Spannung zwischen den
Kondensatoranschlüssen oder zwischen den Kondensatorbelägen ist allgemein bekannt So wird z. B. gemäß
der US-Patentschrift 33 02 081 ein Streifen mit einem bestimmten Widerstand verwendet, der die Kondensatoranschlüsse
innerhalb des Kondensatorgehäuses erfaßt Die unerwünschte Spannung, die abgeleitet werden
muß, kann die verbleibende Restspannung sein, wenn eine äußere Lastquelle vom Kondensator getrennt wird
oder kann eine überhöhte Spannung sein, die sich aus einem plötzlichen Leistungsstoß auf den Kondensator
ergibt In jedem Falle muß die unerwünschte Spannung durch geeignete Widerstände, die die Beläge des
Kondensators elektrisch miteinander verbinden oder die zwischen einem geeigneten Belag und dem Gehäuse
des Kondensators liegen, abgeleitet werden.
Es ist allgemein üblich, geeignete äußere Entladewiderstände mit den Anschlüssen eines Kondensators
zu verbinden oder eine Verbindung zwischen einem Anschluß und der entsprechenden Erde herzustellen.
Wie aus dem zuvor genannten Patent hervorgeht, ist es auch bereits bekannt, Entladewiderstände innerhalb des
Kondensatorgehäuses von kleineren Kondensatoren in Form eines leitfähigen Streifens: als Zwischenverbindung
zu den Anschlüssen einzubauen. Es ist besonders schwierig, die Art des Widerstandes vorzusehen, der in
die Kondensatorrolle während des Wickelvorganges eingesetzt werden kann, wegen der zusätzlichen
erforderlichen Herstellungsverfahren und der erhöhten Kosten. Solche inneren Widerstände sind auch deswegen
nachteilig, da die während des Entladevorgangs entstandene Wärme aus dem Widerstand in geeigneter
Weise abgeleitet werden muß.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Wickelkondensator der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei dem der Widerstand so angeordnet und ausgebildet ist, daß er leicht während des Wickelvorganges
eingesetzt werden kann, und zwar im Kondensatorwickel selbst, so daß die in dem Widerstand erzeugte
Wärme leicht abgegeben werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß der die Beläge überbrückende Widerstand
aus einem dünnen Streifen aus elektrischem Widerstandsmaterial besteht, dessen eines Ende auf der einen
Seite des Streifens aus dielektrischem Material an der Metallfolie des einen Belags anliegt, der um die
Längskante des dielektrischen Streifens geführt ist, und dessen anderes Ende mit der Metallfolie des anderen
Belags in Berührung steht.
Ein solcher gefalteter Streifen aus elektrischem
Widerstandsmaterial ist außerordentlich billig und er kann auch während des Wickelvorganges leicht und
gegebenenfalls auch automatisch an die dafür vorgesehene Stelle in den Kondensatorwickel eingesetzt
werden.
Die Herstellungskosten eines solchen mit einem parallel geschalteten Widerstand versehenen Kondensators
sind daher nicht wesentlich höher als bei einem üblichen Kondensator ohne diesen Widerstand.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn der Streifen aus dielektrischem Material über dem Längsrand
der streifenförmigen Metallfolien der Beläge hinausragt.
Der Widerstandsstreifen besteht dabei zweckmäßig aus nichtleitendem Material, in das ein elektrisch leitfähiges
Material eingearbeitet ist Andererseits kann der Widerstandsstreifen auch aus einem mit Kohlenstoff
beschichteten Papier bestehen.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Widerstandsstreifen
U-förmig ausgebildet, wobei der Bogen des U über dem
dielektrischen Streifen und die Schenkel des U jeweils zwischen dem dielektrischen Streifen und den benachbarten
Metallfolien der Beläge liegen.
Der Widerstandsstreifen kann zweckmäßig an der Anschlüsse aufweisenden Stirnseite des Wickels gelagert
sein und gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Widerstandsstreifen über die Längskanten von mehreren Wickellagen
geführt
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines solchen Wickelkondensators mit einem Widerstand
zur Entfernung der Restspannung ist vorteilhafterweise dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
dielektrischer Streifen von einer Vorratsrolle auf einen Wickeldorn gebracht wird, daß die beiden Metallfolien
der Beläge von einzelnen Versorgungsrollen so abgegeben werden, daß jeweils eine der Metallfolien auf
einer Seite des dielektrischen Streifens liegt und diesen berührt, bevor der Streifen und die Folie unter
Zwischenlage zumindest eines weiteren dielektrischen Streifens auf den Dorn gewickelt werden und daß bei
dem Wickelvorgang eine freie Länge des dielektrischen Streifens vorgesehen ist, bevor er mit den Metallfolien
in Berührung kommt, daß ein Widerstandsstreifen von einer Vorratsrolle abgetrennt und in einer hauptsächlich
V-förmigen Form gefaltet und im Bereich der freien .Länge des dielektrischen Streifens über eine seiner
beiden Kanten so gelegt wird, daß die Enden des V-förmigen Widerstandsstreifens mit den Metallfolien
der Beläge in Kontakt kommen.
Die Erfindung wird anhand der in den Zeichnungen aufgezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Hierbei zeigt
F i g. 1 eine Ansicht eines Schnittes eines Wickelkondensatorstreifens,
der zwischen zwei Belägen dielektrisches Material besitzt und einen Entladungswiderstand
in Form eines hauptsächlich U-förmigen Widerstandsstreifens, der die Metallfolien der Beläge verbindet;
F i g. 2 eine Ansicht eines Entladungswiderstands in einem teilweise abgerollten Kondensatorwickel;
Fig.3 eine Ansicht einer bevorzugten Art des Einbaus des Entladewiderstandsstreifens in den Kondensatorwickel
während der Herstellung des Wickels; F i g. 4 eine Ansicht eines Kondensators.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt eines Kondensatorbandes 10, das in geeigneter Weise, wie in Fig.2
dargestellt, aufgerollt ist. Der Aufbau des Bandes 10
nach Fig. 1 umfaßt ein Paar in einem Abstand voneinander angeordneten Metailfolien 111 und 12 der
Beläge und ein Paar dielektrischer Streifen 14 und 13, welche dazwischen liegen. Die Metallfolien 11 und 12
sind gewöhnlich Aluminiumfolien, sie können jedoch auch aus einer Anzahl anderer Materialien bestehen, da
für Kondensatorbeläge geeignet sind. Die dielektrischen Streifen 13 und 14 bestehen gewöhnlich aus Papier, sie
können jedoch auch aus verschiedenen anderen ίο dielektrischen Materialien bestehen, d;s für Kondensatordielektrika
bekannt sind. Beispielsweise können die Streifen 13 und 14 aus ein oder mehreren Papierstreifen
bestehen, aus einer Kombination verschiedener dielektrischer Materialstreifen einschließlich Kunststoffstreifen
oder aus irgendwelchen anderen geeigneten dielektrischen Anordnungen. In einer bevorzugten
Form, bei der Metallfolien 11 und 12 in Kombination mit Papierstreifen 13 und 14 verwendet werden, sind die
Metallfolien von geringerer Breite als die Papierstreifen, so daß die Kanten der Papierstreifen über beide
unteren und oberen Kanten der Metallfolien reichen. Diese Vergrößerung ist bei der Wicklung von
Folienpapieraufbauten allgemein üblich, urn die Wahrscheinlichkeit irgendwelcher Kurzschlüsse der Belagfolienstreifen
über die Kanten der Papierstreifen zu verringern.
Der Entladewiderstand ist in F i g. 1 als ein dünner Streifen 15 dargestellt, der gefaltet oder anderweitig
geformt ist, um im Ergebnis die Form eines umgekehrten V oder U anzunehmen. Der Streifen IS, der in sich
selbst zurückgefaltet ist, umfaßt ein Paar Schenkel 16 und 17 und einen abgerundeten Verbinclungsabschnitt
18. Wie aus F i g. 1 zu entnehmen ist, ist der abgerundete Abschnitt 18 dichtanliegend in einer sehr engen
Berührung mit den äußeren Kanten der Piipierstreifen 13 und 14, wobei die Schenkel 16 und 17 direkt mit den
Metallfolien 11 und 12 in Berührung stehen oder durch
sie zusammengedrückt werden.
Der Widerstandsstreifen 15 kann aus einem leitenden Material mit einem geeigneten Widerstand bestehen
und besitzt einen bestimmten Querschnitt, um eine kontrollierte Spannungsentladung zu ermöglichen. Für
den Streifen 15 können sowohl metallische als auch nicht-metallische leitende Materialien verwendet werden.
Der Streifen 15 kann aus einem nicht-leitenden Material bestehen, das in vorbestimmter Weise durch
Mittel leitend gemacht wird, in dem leitende Materialien zusätzlich aufgetragen werden. So kann z. B. ein
kohlenstoffbeschichtetes Papier verwendet werden, das ausgezeichnete Ergebnisse liefert.
Fig.2 zeigt einen Kondensatorwickel 19, der teilweise abgewickelt ist, um die Lage des Widerstandsstreifens 15 besser zu veranschaulichen. In F i g. 2 stellen
die Anschlüsse 20 und 21 die üblichen A nschlüsse oder Zuleitungen dar, die aus der oberen Stirnseite des
Wickels 19 herausragen. Zwecks Verdeutlichung ist nur ein dielektrischer Streifen 13 dargestellt Der Widerstandsstreifen
15 ist über dem Papierstreifen 13 gefaltet und liegt zwischen den Oberflächen des Papierstreifens
13 und den Metallfolien 11 und 12. Wie in Fig.2
aufgezeigt wird, muß die Länge der Schenkel 16 und 17 des Streifens 15 ausreichend sein, um jeweils einen
guten elektrischen Kontakt mit der zugeordneten Metallfolie herzustellen. Die Breite des Streifens 15
kann dann so eingerichtet werden, daß die erforderliche Leitfähigkeit zwischen den zwei Metallfolien, die durch
die Leitfähigkeit des Streifens 15 bestimmt ist, erzielt wird. Die Leitfähigkeit des Streifens 15 hängt sowohl
von seiner Querschnittsdicke als auch von seiner Breite
in Verbindung mit der Leitfähigkeit ab, die durch die Kohlenstoffmenge bewirkt wird, die in das Papiermaterial
eingearbeitet ist.
Der Widerstandsstreifen 15 kann an verschiedenen Stellen in einem Kondensatorwickel angebracht werden.
Es wird jedoch vorgezogen, den Widerstandsstreifen in dem Wickel an der Stirnseite der Rolle
anzuordnen, von der die Anschlußleitung zwecks Verbindung zu einem äußeren Schaltkreis, wie in F i g. 2
dargestellt, heraustritt. Eine weitere bevorzugte Anordnung des Streifens 15 in dem Wickel ist ihn zwischen
dem Zentrum des Wickels und dem äußeren Umfang anzubringen, vorzugsweise jedoch in der Nähe des
zentralen Teiles dieses Bereiches. Es ist ein Vorteil des Entladewiderstandes aus einem flexiblen Streifen, daß
er an verschiedenen Stellen des Wickels angeordnet werden kann, um örtliche Bereiche erhöhter Temperaturen
und Bereiche, in denen andere Probleme vorliegen, zu vermeiden, während andererseits kein
besonderer Nachteil durch die Veränderung bezüglich des Ortes auftritt.
Die V- und U-Konfigurationen stellen Ausdrücke dar, die zum Zwecke der Beschreibung verwendet werden
und der Widerstandsstreifen 15 kann die eine, die andere, oder beide verschiedenen oder vorläufigen oder
endgültigen Formen besitzen. Bevorzugt wird der. Streifen 15 umgekehrt gefaltet, so daß er von einem Teil
des Wickels herausragt und in einen anderen Teil hineinreicht.
Der Widerstandsstreifen 15 ist nicht auf die V- oder U-Konfigurationen begrenzt, sondern kann eine Anzahl
abgewandelter Formen haben, die geeignet sind für den Einsatz in einem Kondensatorwicke!. Eine Abwandlung
kann zwei getrennte Schenkel aufweisen, die in einem Kondensatorwickel eingesetzt sind, wobei danach die
freien Enden in geeigneter Weise durch Zusammenpressen, durch Festklammern oder durch andere Verbindungsmittel
zusammengehalten werden. Diese Schenkel können auch über eine Anzahl abwechselnder Metallfolien-
und Papierstreifen reichen. Getrennte Schenkel des Widerstands, die von einem Wickel herausragen,
können auch gefaltet werden, und zwar zusammen oder getrennt, um in ein vorgesehenes Kondensatorgehäuse
zu passen. In Hinblick auf getrennte Widerstandsabschnitte kann ein Paar U- oder V-förmiger Teile
verwendet werden, so daß ein Arm eines U oder V zwischen dem Wickel und Gehäuse gefaltet ist Diese
Art der elektrischen Verbindung, die das Gehäuse mit einschließt, wo das Gehäuse ein Glied in dem
Entladekreis ist, stellt eine indirekte Verbindung zwischen den Metallfolien der Beläge dar. Fig. 3 zeigt
eine übliche Anordnung zum Wickeln, die eine oder mehrere Papierrollen 22 und 23 besitzt, von denen
kontinuierlich dielektrische Streifen 13 und 14, wie durch Pfeile angedeutet, abgerollt werden. Ein weiteres
Rollenpaar 24 und 25 liefert die Metallfolien 11 und 12
des Kondensatorbandes 10 (Fig. 1). Wie dargestellt,
ίο werden die Metallfolien 11 und 12 in Kombination mit
den dielektrischen Streifen 13 und 14 in Richtung der Pfeile geführt, um das Kondensatorband 10, wie in
F i g. 1 dargestellt, kurz bevor die Aufwicklung auf dem Dorn 26 erfolgt, herzustellen. Um das Kondensatorband
10 in einer wickelbaren Form zu erhalten, werden zusätzliche Papierrollen 22' und 23' verwendet, um
weitere Papierstreifen auf einer gegenüberliegenden Seite einer Folie vorzusehen, wie es die übliche
Wickeltechnik ist. In der Wicklungsanordnung können geeignete automatische Einrichtungen in Verbindung
mit einer Rolle 27 eines leitenden Materials verwendet werden, um davon einen Teil abzuwickeln, der
abgeschnitten und in eine hauptsächlich V- oder U-Konfiguration gefaltet wird und der dann in das zu
bildende Kondensatorband eingesetzt wird. Der Einbau erfolgt kurz vor dem Punkt, wo die dielfcKtrischen
Streifen 13 und 14 mit den Metallfolien 11 und 12 in Kontakt kommen.
F i g. 4 zeigt als Beispiel einen Kondensator 28, der in vorteilhafter Weise entsprechend der vorliegenden
Erfindung ausgebildet ist. Der in Fig.4 dargestellte Kondensator 28 stellt einen Lastkondensator dar,
dessen Kapazität in einem Bereich von 1,5 Mikrofarad bei 700 V bis zu 4 Mikrofarad bei etwa 330 V liegen
kann. Ein typischer Kondensator 28 dieser Art besitzt eine Dicke von etwa 2,5 cm, eine Breite von 5 cm und
eine gesamte Gehäusehöhe von etwa 6,2 cm. Ein Widerstandsstreifen 15 hierfür, wie er in den zuvor
genannten Beispielen gezeigt ist, besitzt eine Länge von etwa 1,9 cm und eine Breite von 0,64 cm und besteht aus
einem kohlenstoffbeschichteten Papier von 7,6 ■ 10~3cm bis 12,7 · 10-3cm Dicke und von einem
Widerstand von 1,7 Megaohm/cm2. Dieser Kondensator wird mit chloriertem Diphenyl imprägniert, das
gewöhnlich ein chloriertes Diphenyl wie beispielsweise Dichlordiphenyl ist Widerstandsstreifen 15 mit dem
zuvor genannten Aufbau und dem Imprägnierungsmittel haben ausgezeichnete Ergebnisse erbracht
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Wickelkondensator mit einem Widerstand zur Entfernung der Restladung, aufweisend ein Gehäuse,
einen in dem Gehäuse angeordneten Kondensatorwickel mit einem Paar streifenförmiger Metallfolien
der Beläge und mit zwischen diesen angeordneten und mit den Metallfolien in Berührung stehendein
Streifen aus dielektrischem Material und eine den Kondensatorwickel imprägnierenden dielektrischen
Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der die Beläge überbrückende Widerstand aus einem
dünnen Streifen (15) aus elektrischem Widerstandsmaterial besteht, dessen eines Ende auf der einen
Seite des Streifens aus dielektrischem Material (13, '5
14) an der Metallfolie (12) des einen Belags anliegt, der um die Längskante des dielektrischen Streifens
(13,14) geführt ist, und dessen anderes Ende mit der
Metallfolie (11) des anderen Belags in Berührung steht
2. Wickelkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen aus dielektrischem
Material (13,14) über den Längsrand der streifenförmigen
Metallfolien (11,12) der Beläge hinausragt.
3. Wickelkondensator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsstreifen
(15) aus einem Streifen aus nicht-leitendem Material besteht, in das ein elektrisch leitfähiges
Material eingearbeitet ist.
4. Wickelkondensator nach einem der Ansprüehe 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Widerstandsstreifen (15) aus einem kohlenstoffbeschichteten Papier besteht.
5. Wickelkondensator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Widerstandsstreifen (15) U-förmig ausgebildet ist, wobei der Boden des U über den dielektrischen
Streifen (13, 14) und die Schenkel (16, 17) des U jeweils zwischen den dielektrischen Streifen (13,14)
und den benachbarten Metallfolien (11, 12) der Beläge liegen.
6. Wickelkondensator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsstreifen (15) an
der Anschlüsse (20, 21) aufweisenden Stirnseite des Wickels (19) gelagert ist.
7. Wickelkondensator nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsstreifen
(15) über die Längskanten mehrerer Wickellagen geführt ist.
8. Verfahren zur Herstellung eines Wickelkondensators nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein dielektrischer Streifen von einer Vorratsrolle auf einen Wickeldorn
gebracht wird, daß die beiden Metallfolien der Beläge von einzelnen Versorgungsrollen so abgenommen
werden, daß jeweils eine der Metallfolien auf einer Seite des dielektrischen Streifen liegt und
diesen berührt, bevor der Streifen und die Folien unter Zwischenlage zumindest eines weiteren
dielektrischen Streifens auf den Dorn gewickelt werden, und daß bei dem Wickelvorgang eine freie
Länge des dielektrischen Streifens vorgesehen ist, bevor er mit den Metallfolien in Berührung kommt,
daß ein Widerstandsstreifen von einer Vorratsrolle abgetrennt und in eine hauptsächlich V-förmige
Form gefaltet und im Bereich der freien Länge des dielektrischen Streifens über eine seiner beiden
Kanten so gelegt wird, daß die Enden des V-förmigen Widerstandsstreifens mit den Metailfolien
der Beläge in Kontakt kommen.
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