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DE194133C - - Google Patents

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Publication number
DE194133C
DE194133C DENDAT194133D DE194133DA DE194133C DE 194133 C DE194133 C DE 194133C DE NDAT194133 D DENDAT194133 D DE NDAT194133D DE 194133D A DE194133D A DE 194133DA DE 194133 C DE194133 C DE 194133C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
steam
space
boilers
boiler system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT194133D
Other languages
English (en)
Publication of DE194133C publication Critical patent/DE194133C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B13/00Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
    • F22B13/02Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body mounted in fixed position with the boiler body disposed upright
    • F22B13/023Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body mounted in fixed position with the boiler body disposed upright with auxiliary water tubes inside the fire-box, e.g. vertical tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

0aL·) ι ta m Ii.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13«. GRUPPE
CARL WEGENER in CHARLOTTENBURG.
Λ "
ohne eigene Feuerung übertreten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. September 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Kesselanlage, bei der die Verbrennurigsgase aus einem oder mehreren stehenden Kesseln mit Feuerbüchse in bekannter Weise nach einem oder mehreren stehenden Heizröhrenkesseln ohne eigene Feuerung übertreten. Die Erfindung besteht an erster Stelle darin, daß bei den nicht befeuerten Kesseln die Gase die in bekannter Weise durch* den ganzen Kessel hindurchgeführten Heizrohren unten an der kältesten Stelle verlassen. Durch die neue Anlage wird eine große Wärmeausnutzung bedingt, und auf verhältnismäßig kleinem Raum wird eine große Heizfläche erreicht. Eine Anzahl in dem Wasserraum der Kessel mit Feuerbüchse untergebrachter Kappen dienen zur Vergrößerung der Verdampfungsoberfläche und Beschleunigung der Verdampfung, und der sich in ihnen bildende Dampf wird unmittelbar, ohne durch die Wassersäule hindurchgehen zu müssen, in den Dampfraum übergeführt. In sämtlichen Kesseln der Anlage sind zweckmäßig besondere, der Anlage angepaßte Abscheider vorgesehen, die ein Mitreißen des Wassers in den Dampfraum verhindern. Schließlich gestattet die Anlage die Unterbringung eines Überhitzers in dem Durchgangsraum der Heizgase über den mitbeheizten Kesseln.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einer aus zwei Kesseln bestehenden Anlage in Fig. ι im senkrechten Längsschnitt, in Fig. 2 und 3 in Oberansicht und Querschnitt veranschaulicht.
Der Hauptkessel 1 ist mit einer bekannten Feuerung versehen, in deren Boden zwei zur Seite liegende öffnungen und in deren Decke 3 eine mittlere Öffnung vorgesehen ist. Durch Kanäle 4 wird Sekundärluft eingeführt. Die Verbrennungsgase treten in eine Feuerbüchse 5, stoßen gegen die Decke 4* und verteilen sich hier über ein Bündel von Siederöhren 6, welche mit den üblichen Verlängerungen über den höchsten Wasserstand hinausragen. Von der Feuerbüchse nach der Decke des Kessels führt ein Stutzen 7, der während des Betriebes dicht abgeschlossen ist.
Der W'asserraum dieses Kessels 1 steht mit dem des Nebenkessels 11 durch einen Stutzen 8 in Verbindung, und ein Kanal 9 verbindet die Feuerbüchse 5 mit einem Gehäuse 10, das den oberen Teil des Kessels 11 umgibt. Heizrohren 12 durchziehen den Kessel 11 von oben nach Unten, wo sich der Abzugskanal 13 anschließt. In jeder Röhre 12 ist zweckmäßig ein schraubenförmig gewundenes Flacheisen I2a in bekannter Weise vorgesehen (Fig. 6).
In dem Kessel 1 trägt der in bekannter Weise angeordnete und auf Stiften 15 ruhende Umlaufsmantel 14 gemäß der Erfindung eine Anzahl ringförmiger Kappen 16, die zur Vergrößerung der Verdampfungsoberfläche und zur Beschleunigung der Verdampfung dienen,
und von denen Röhren 17 in den Dampfraum führen. Von ähnlichen Kappen 18 im Kessel 11 führen Röhren 19 gleichfalls in bekannter Weise in den Dampfraum. Von der Decke des Nebenkessels 11 führt ein Rohr 20 in einen Dampf sammler 21 hinein, welcher durch ein Rohr 22 mit dem Dampfraum des Kessels 1 verbunden ist. In dem Dampfraum des Kessels 1 sind zwei Böden 23 und 24 vorgesehen, von denen der untere Boden 23 einen Durchgang um den Füllstützen 7, der obere, mit Rippen 25 versehene Boden 24 einen Durchgang an dem Kesselmantel freiläßt. Die Rippen laufen nach innen zusammen und stellen Kanäle dar.
Unter des Decke des Kessels 1 befindet sich ein ringförmiges Rohr 26 mit Löchern für den Dampfeintritt. Es mündet in einen Stutzen 27, der mit dem Stutzen 28 eines ringförmigen Rohres 29 verbunden ist, welches zu den Gliedern 30 und 31 des Überhitzers führt. Die Glieder 31 sind schlangenförmig gewundene Röhren, die Glieder 30 Röhren von der aus Fig. 1 und 3 bis 5 ersichtlichen
Form. Aus dem Überhitzer wird der Dampf durch das Rohr 29** und die Leitung 32 nach der Verbrauchsstelle überführt.
Auch der Dampf sammler 21 des Kessels ii ist mit einem Wasserabscheider versehen.
Über der oberen Ausmündung des Stutzens 20 ist eine Kappe 33 vorgesehen, über der eine durchlöcherte Platte 34 sich befindet. Zwischen dem unteren Rand der Kappe 33 und dem Stutzen 20 bleibt so viel Platz, daß der Dampf und das etwa mitgerissene Wasser hindurchgehen können. Der Dampf steigt durch die Löcher der Platte 34 aufwärts, während das Wasser durch Rohre 35, die bis in den Wasserraum des Kessels hineinragen, abgeführt wird.
In dem unteren Stutzen 36 des Nebenkessels 11 ist die Speisevorrichtung 37 in üblicher Weise vorgesehen, über der eine Platte 38 sich befindet, so daß das eintretende Wasser im Kessel verteilt wird.
Die Wirkungsweise der Anlage ist folgende: Die Verbrennungsgase umspülen in der Feuerbüchse 5 des Hauptkessels 1 zunächst die Siederöhren 6 und gehen durch den Stutzen 9 nach dem Gehäuse 10. Hier umspülen sie
die Glieder 30 des Überhitzers und steigen an der Außenfläche der Röhren 31 hoch. Sie streichen dann um das oberste Rohr herum und gelangen durch die Heizrohren 12 des Kessels 11 hindurch nach dem Austrittskanal 13. Sie verlassen somit an der kältesten Stelle die Kesselanlage. Der in den Siederöhren 6 sich bildende Dampf wird unmittelbar in den Dampfraum abgeführt. Außerdem wird der unter den Kappen 16 sich fangende Dampf durch die Röhren 17 unmittelbar in den Dampfraum abgeführt. Hier treffen der Dampf und das mitgerissene Wasser zunächst auf den unteren Boden 23 und steigen längs des Stutzens 7 in die Höhe. Sie treffen dann auf den Boden 24. Das mitgerissene Wasser läuft längs der Rippen 25 nach der Kesselwand ab und fällt hier durch den zwischen dem Boden 23 und dem Kesselmantel frei gelassenen Durchgang abwärts. Der Dampf steigt durch eine entsprechende öffnung zwischen der oberen Platte 24 und dem Kesselmantel hoch. Ähnlich wie die Kappen 16 wirken die Kappen 18 des Kessels 11. Durch die Rohre 19 wird der sich bildende Dampf nach dem oberen Teile des Rohres 20 abgeführt und geht von hier in den Dampfsammler 21. Die Kappe 33 zwingt den Dampf und das mitgerissene Wasser nach unten, wo das Wasser sich am Boden des Sammlers 21 ansammelt, um durch die Rohre 35 in den Kessel zurückgeführt zu werden, während der Dampf durch die Durchlochung der Platte 34 in den oberen Teil des Dampfsammlers und von hier durch das Rohr 22 in den Dampfraum des Kessels 1 übergeführt wird. Durch die Durchlochungen des ringförmigen Rohres 26 strömt der Dampf in bekannter Weise in feinen Strahlen in das Rohr 26 hinein und wird durch die Stutzen 27 und 28 weiter in den Überhitzer geführt, den er durchströmt. Der Dampf geht darauf nach dem ringförmigen Rohr 29s ab und gelangt endlich durch den Stutzen 32 nach der Verbrauchsstelle.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Kesselanlage, bei der die Verbrennungsgase aus einem oder mehreren stehenden Kesseln mit F"euerbüchse nach einem oder mehreren stehenden Heizröhrenkesseln ohne eigene Feuerung übertreten, dadurch gekennzeichnet, daß bei den nicht befeuerten Kesseln die Gase die in bekannter Weise durch den ganzen Kessel hindurchgeführten Heizrohren unten an der kältesten Stelle verlassen.
2. Kesselanlage nach Anspruch 1 mit stehendem Umlaufsmantel im Wasserraum der Kessel mit Feuerbüchse, dadurch gekennzeichnet, daß an den Umlaufsmantel (14) ringförmige Kappen (16) angeschlossen sind, aus denen Rohre (17) in den Dampfraum führen.
3. Kesselanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Dampfraum der Kessel (1) mit Feuerbüchse zwei zum Kesselboden parallele Böden (23 und 24) vorgesehen sind, von denen der untere (23) einen Durchgang um den Füllstutzen (7) für den Brennstoff, der obere, mit Rippen (25) versehene Boden (24) einen Durchgang an der Kesselwand freiläßt.
4· Kesselanlage nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die mitbeheizten Kessel (ii) mit einem besonderen Dam'pfsammler (21) versehen sind, der mit dem Dampfraum der Heizkessel (1) verbunden ist.
5. Kesselanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Dampfsammler (21) der mitbeheizten Kessel (11) an eine wagerechte, rings mit Durchlochungen versehene Scheidewand (34) unten ein um einen Dampfeinlaßstutzen abgebogenes Blech (33) angeschlossen ist, unter welchem im Dampfeinlaßstutzen angeordnete Rohre (35) aus dem Dampfsammler in den Wasserraum des Kessels abführen.
6. Kesselanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Durchgangsraum der Heizgase über den mitbeheizten Kesseln (11) ein Überhitzer (30) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reiChsdruckerei.
DENDAT194133D Active DE194133C (de)

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