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DE1941277U - Behaelter. - Google Patents

Behaelter.

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DE1941277U
DE1941277U DEB65749U DEB0065749U DE1941277U DE 1941277 U DE1941277 U DE 1941277U DE B65749 U DEB65749 U DE B65749U DE B0065749 U DEB0065749 U DE B0065749U DE 1941277 U DE1941277 U DE 1941277U
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DE
Germany
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container according
adurch
beads
webs
wall
Prior art date
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Expired
Application number
DEB65749U
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BAW BEHAELTER U APP BAU ERICH
Original Assignee
BAW BEHAELTER U APP BAU ERICH
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Publication date
Application filed by BAW BEHAELTER U APP BAU ERICH filed Critical BAW BEHAELTER U APP BAU ERICH
Priority to DEB65749U priority Critical patent/DE1941277U/de
Publication of DE1941277U publication Critical patent/DE1941277U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D7/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
    • B65D7/02Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape
    • B65D7/04Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape of curved cross-section, e.g. cans of circular or elliptical cross-section
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D1/00Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
    • B65D1/02Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents
    • B65D1/0223Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents characterised by shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

PATENTANWALT
Dipl.-Ing. Gerd Utermann
71HEILBRONN ΡΔΐ73ίΠ^*τΜ
Kalserstr. 54-Telefon 07131/82828 I · tt. ! I J U J J JLJ
Gebrauchsmusteranmeldung _ ,- n
ti D i d. 1) c
26.März 1966 U T/E
Anm.: BAV/ Behälter- u. Apparate-
Bau Erich Wolff GmbH & Co.
71 HEILBRONN Lichtenberger Strasse 24
Behälter
Die Neuerung betrifft einen Behälter für das Lagern, Aufbereiten und ggf. Transportieren von insbesondere Wein sowie auch Bier, anderen Getränken, Chemikalien, Flüssigkeiten und Schüttgütern. Er hat in den Wänden ausgebildete, vorzugsweise nach innen gerichtete, vorzugsweise senkrecht verlaufende Sicken. Er kann aus Stahl, Aluminium, Kunststoff, vor allem aber aus rostfreiem Stahl bestehen. Auch können andere hochwertige V/erkstoffe sowie plattierte Werkstoffe verwendet werden.
Behälter mit geraden Seitenwänden gestatten besonders gut, den verfügbaren Raum, insbesondere in Lagerkellern, auszunutzen. Sie bieten jedoch bezüglich der Belastung der Wände gegenüber runden Behältern besondere Schwierigkeiten. Um die Behälterwände zu verstärken, wurden bereits Sicken in den Wänden ausgebildet- Das Anbringen dieser Sicken und die Herstellung der Behälter sowie die an einen Lagerbehälter insbesondere für Wein, Bier od. dgl. gestellten Anforderungen bezüglich der Reinigungsmöglichkeiten usw. verlangen eine entsprechende Gestaltung des gesamten Behälters. Da rostfreie Stähle oder
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dgl, ausgesprochen kostspielig sind und lagerbehälter sehr grossvolumig ausgebildet werden, die verwendeten Blechtafeln Grossen von 1 ooo χ 2ooo bis 2ooo χ 6ooo oder 8ooo mm haben,, erbringt eine Verringerung der Wandstärke nur um Bruchteile von Millimetern eine ganz erhebliche Materialersparnis und damit Kostenersparnis. Wenn man jedoch an die Grenze der gerade noch vertretbaren Mindestmasse für die Wandstärke geht, ergeben sich besondere Schwierigkeiten» Die grossen Flächen zeigen ein membranähnliches Verhalten, zumalin den Behältern gemischt und gerührt wird. Andererseits bereitet die genaue Herstellung der Sicken Schwierigkeiten, da rostfreie Stähle besonders zäh und ausserdem die grossen Tafeln nur schwer zu handhaben sinda weshalb ein genaues Einprägen der Sicken sehr stark von der Formgebung der Sicken abhängt. Neben leichter Herstellbarkeit soll die Form der Sicken jedoch auch allen Anforderungen der Kellereiwirtschaft od. dgl. gerecht werden» Dafür ist es erforderlich, dass keine toten Ecken gebildet v/erden und alle Anschlüsse und Schweissnähte möglichst derart gestaltet sindy dass sie glatt überschliffen werden können, so dass sich keine Bakterienfestsetzen können. Auch sollen sich Schönungsmittel u< dgl. nicht an einzelnen Stellen des Behälters bevorzugt absetzen. Der Weinsteinansatz soll möglichst vermieden werden, auch soll bei Wärmedehnungen der Sicken der angesetzte Weinstein nicht abspringen. Ausserdem soll der Behälter luftfrei gefüllt werden sowie von selbst vollkommen leerlaufen und dann leicht gereinigt werden können. Die beispielsweise beim Gären entstehende Wärme soll leicht abgeführt und ggfe Wärme zugeführt werden können, wobei mit einem möglichst geringen Materialaufwand bei leichter Verarbeitbarke it die entsprechenden
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Heiz- und Kühlkanäle zu bilden sind.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der oben umrissenen Art derart auszugestalten, dass er den aufgeführten Hauptforderungen in möglichst einwandfreier Weise entspricht.
Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, dass die Sicken im Querschnitt gesehen aus zwei viertelkreisförmigen Teilen mit grossem Radius, welche mit einem im Verhältnis zu dem Radius der Viertelkreisteile kleinen Radius in ebene Seitenwandteile übergehen, und aus einem zwischen den Viertelkreisteilen liegenden geraden Abschnitt aufgebaut sind. Eine derartige Form verbindet in idealer Weise die Vorteile der geraden Wand mit denen einer gerundeten Wand. Von den für Kleinbehälter anderer Verwendung bekannten trapezförmigen Sicken unterscheidet sie sich dadurch, dass ihre überall gerundeten Übergänge ein leichtes Reinigen ermöglichen und dem Ansatz und Abspringen von Weinstein od. dgl. entgegenwirken. Es werden keine toten Ecken gebildet,und der Wein fließt gut an der Wand entlang und kann gut gemischt werden. Es hat sich in Versuchen gezeigt, dass diese Form bei geringster Wandstärke den auftretenden Belastungen besonders gut widersteht und dass selbst bei grossen Behältern nur sehr wenige zusätzliche Verstärkungen oder gar keine erforderlich sind. Es kann deshalb mit geringstem Aufwand an kostspieligem Material eine den Festigkeitsproblemen voll gerecht werdende Wand aufgebaut werden. Die Sicken können im Formstanzverfahren angebracht werden, wobei der gerade Abschnitt zwischen den Viertelkreisteilen von ebenen Flächen der Ober- und Unterstempel festgehalten wird, so dass die sehr grosse Tafel beim Formstanzen nicht
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verschoben wird* Nach dem Anheben des Unterstempels auf die Höhe der Werkzeugtrennfuge kann die Tafel in dieser Ebene einfach verschoben werden, so dass der gerade Abschnitt für die nächste Sicke zwischen Ober- und Unterstempel eingespannt werden kann. Derartiges ist bei einer im Querschnitt halbkreisförmigen Sicke wesentlich schwieriger möglich, weil Ober- und Unterstempel der Form angepasst sein müssen. Da Ober- und Unterstempel zum Halten der Tafel jedoch nur einen Teil der Werkzeugform ausmachen, ergeben sich bei halbkreisförmigen oder anderen, im Sickengrund gerundeten Sicken an den Kanten von Ober- und Unterstempel sowohl das Aussehen als auch die Querschnittsform in Bezug auf die Festigkeitseigenschaften störende Abdrücke der Stempelränder.
♦ Unmittelbar neben dem geraden Abschnitt ergibt sich bei der neuen Sickenform eine Kaltverfestigung des Materials, Die formgestanzte Sicke bleibt besser stehen, sie federt beim Einstanzen nicht so stark zurück. Bei den versuchsweise benutzten Sicken mit halbkreisförmigem Querschnitt ergaben sich Längendifferenzen von 5o - 1oo mm. Das ist besonders nachteilig bei der Serienherstellung oder, wenn mehrere gesickte Tafeln übereinandergesetzt werden sollen.Diese Längendifferenzen werden durch die gewählte Form vermieden. Durch die nun mögliche Herstellung der Sicken im Formstanzverfahren bleibt die Wandstärke erhalten. Die geraden Abschnitte zwischen den Viertelkreisteilen gestatten auch an
Γ" dieser Stelle ein Ansetzen der nächsten Tafel und Verschweissen sowie einwandfreies Glattschleifen der Innenfläche, was bei halbkreisförmigen Sicken innerhalb der Sicke nicht möglich ist. So kann die volle Tafellänge besser ausgenutzt und ein Behälter den Kellermassen leichter angepasst werden. Der gerade Abschnitt gestattet ausserdem an dieser Stelle das Verschweissen mit ebenen
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Blechen oder gesickten Blechen gleicher Form, die spiegelbildlich angeordnet sind, wobei auch Rollnähte angebracht werden können. Der gerade Abschnitt zwischen den runden Sickenteilen ist auch im Hinblick auf Wärmedehnungen der Viand und dem dabei zu befürchtenden Abspringen von Weinstein besonders günstig. Er ist als elastisch an dem anschliessenden gerundeten Sickenteil eingespannt zu betrachten. Trotzdem ist die Sicke sehr formsteif. Ihre Flächen beulen nicht wie bei tispezförmigen Sicken ähnlicher Querschnittsgrösse aus.
Es hat sich gezeigt, dass ein grosser Radius von etwa 140 mm, ein kleiner Radius von etwa 50 mm und eine Breite des geraden Abschnittes von vorzugsweise 60, jedoch auch bis zu 80 mm und eine Sickentiefe von 135 mm in besonderer Weise den verschiedenen zu stellenden Anforderungen auch bezüglich der im Folgenden aufgeführten Merkmale, aber vor allem im Hinblick auf geringen Materialaufwand und grosse Festigkeit gerecht werden.
Die ebenen Seitenwandteile zwischen dem Ansatz der Sicken können vorteilhaft etwa 128 mm breit sein. Alle diese Masse haben sich vor allem bei Edelstahlbehältern mit Wandstärken von 3 mm als die günstigen erwiesen. Die Sicken sind vorteilhafterweise in Richtung auf den Behälterinnenraum in die Seitenwände eingeprägt.
Um die gesickten Bleche in den Ecken sehr leicht miteinander verbinden zu können, hier die erforderliche Aussteifung der Ecken zu haben und trotzdem die notwendigen Schweissnähte im Innern völlig glattschleifen zu können, ist in Weiterbildung der Neuerung vorgesehen, dass an den senkrechten Ecken Eck-
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stücke eingesetzt sind, welche ausgerundet und derart stumpf vor die Seitenwandteile geschweisst sind, dass die inneren Flächen der Eckstücke und der Wände nach Abarbeiten der überstehenden Teile der Schweissnähte eine Ebene bilden. Es lassen sich Rißspannungen in den hochbelasteten Ecken vermeiden, die auftreten können, wenn die Schweissnähte genau in den Ecken liegen und nicht sauber abzuarbeiten sind. Obwohl diese Eckstücke in vielen Fällen die gleiche Wandstärke wie die Seitenwände haben können, hat es sich insbesondere für die Einspannung grossflächiger Wände als vorteilhaft erwiesen, die Wandstärke der Eckstücke grosser als diejenige der Seitenwände zu wählen. Sie kann z.B. gegenüber einer Wandstärke von 3 mm für die Seitenwände 4 oder 5 mm betragen.
Es ist zwar allgemein bekannt, einen Boden, von dem eine Flüssigkeit ablaufen soll, geneigt auszubilden. Bei Behältern wird dieser jedoch meist aus mehreren in Richtung auf die Auslaufstelle verschieden geneigten, ebenen Teilen ausgebildet. Es hat sich aber als besonders vorteilhafte Möglichkeit erwiesen, bei Tanks mit gesickten Seitenwänden einen ebenen Boden zu verwenden und diesen wenigstens in Richtung auf die Auslaufseite zu neigen. Er kann ausserdem in Richtung auf eine andere Seitenwand geneigt sein. Bei Neigungen von etwa 2 - 8 <fo laufen trotzdem die Sicken in ihren unteren Ecken vollkommen leer. Unter dem geneigten Boden läuft auch Schwitzwasser leicht ab. Um den Tank möglichst luftfrei befüllen zu können, damit das Lagergut nur auf einer möglichst kleinen Flä-che mit der Luft in Verbindung steht,kann auch die Decke um vorzugsweise 1 - 3 $ zur Waagerechten geneigt sein. Wenn ein mit einer waagerechten Decke ausgestatteter Tank vollkommen gefüllt wird, so bilden sich inner-
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halb des gelagerten Weines od. dgl. unter Umständen luftblasen aus j die nicht entweichen können. Bei dem neuen Tank ziehen Luftblasen in eine Ecke, wo sie mit Hilfe eines Ventiles abgeführt werden können*
Gegen die Verwendung eines geraden, in Richtung auf eine oder zwei gesickte Seitenwände geneigten Bodens bestanden insbesondere für die lagerung empfindlicher Getränke deshalb Bedenken, weil befürchtet werden musste, dass sich Reste in Ecken der an der Auslaufseite gelegenen Sicken absetzen und der Behälter nicht vollkommen leerläuft. Dieser Gefahr hilft die Neuerung in einwandfreier Weise dadurch ab, dass an der den Auslauf aufweisenden Seite oder den Seiten, in Richtung auf welche der Boden geneigt ist, in der Ecke zwischen Boden und Seitenwand wenigstens ein in Richtung auf den Auslauf zugespitztes, zwischen die Sicken ragendes, der Form der Sicken angepasstes Leitblech angeordnet ist. Der Auslauf kann dann an beliebiger Stelle je nach den Erfordernissen des Kellers ohne Schwierigkeiten angebracht werden«
Damit sich die bei der Verbindung von Boden- und Seitenwänden erforderlichen Schweissnähte einwandfrei abarbeiten lassen und keine porigen Stellen gebildet werden können, in denen sich Bakterien festsetzen, was insbesondere für die Lagerung von Süssreserven u. dgl. wichtig ist, und damit ein einwandfreies Leerlaufen der Sicken gesichert wird, kann der Boden an den Rändern entsprechend der Sickenform gekümpelt sein und die gekümpelten Ränder stumpf unter die Seitenwände gestossen werden. Auch an diesen hochbelasteten Stellen lassen sich Rißspannungen besser vermeiden.
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Es hat sich gezeigt, dass trotz aller Bemühungen die Sicken nicht in ganz genau gleicher Form und ganz genau gleichem Abstand in eine Vielzahl von sehr grossen Tafeln eingeprägt werden können und sich beim stumpfen Übereinanderstossen immer kleine Differenzen ergeben. Ausserdem werden vielfach Behälter benötigt, die viele Meter hoch sind und über die handelsüblichen und verarbeitbaren Masse von Blechtafeln weit hinausgehen. Dabei reicht auch unter Umständen die zwar erhebliche Verstärkung durch die oben behandelte Sickenform nicht aus, um den Wanddruck vollkommen aufzunehmen. All diese Schwierigkeiten lassen sich insbesondere bei Behältern mit den übrigen Merkmalen der Neuerung, jedoch auch bei anderen gesickten Behältern dadurch umgehen, dass an den Seitenwänden im wesentlichen waagerecht verlaufende, sich quer zur Wand erstreckende Stege in der Trennlinie zwischen zwei übereinander gesetzten Tafeln angeordnet sind, welche mit den gesickten Tafeln verschweisst sind. Derartige Stege ergeben eine ganz erhebliche weitere Versteifung der Seitenwand«. Sie vermeiden grosse Stützeinbauten im Innern oder aussen an den Behältern und gleichen vor allem kleine Fertigungsunterschiede in der Sickenform in idealer Weise aus, da die Stege einfach auf die untere gesickte Tafel aufgelegt, mit dieser verschweisst werden und oben-auf die nächste gesickte Tafel gesetzt wird, um mit dem Steg verschweisst zu werden. Es brauchen nur einfache Ecknähte gelegt zu werden. Durch die Stege können sehr einfach viele Bleche übereinandergesetzt werden, so dass sich sehr grosse Gebinde für die Lagerung und Aufbereitung empfindlicher Güter ausbilden lassen.
Da die Wandbelastung in einem drucklosen Behälter vom Gewicht des Lagergutes bestimmt wird und nach unten ansteigt, muss
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die Festigkeit der Seitenwand unten am grössten sein. Sie kann oben geringer sein. Da es jedoch fertigungstechnisch praktisch nicht möglich ist, gesickte Seitenwände herzustellen, deren Wandstärke nach oben zu abnimmt, jedoch eine Abnahme der Wandstärke nach oben zu die Materialkosten erheblich senkt, bietet der Steg die vorteilhafte Möglichkeit, dass die Wandstärke der Seitenwandbleche oberhalb jedes Steges geringer ist als unterhalb desselben. Die Stege können zu einem umlaufenden.im wesentlichen in einer Ebene liegenden Rahmen zusammengefasst sein» Die Stege baw. der Rahmen können in einer Höhe liegen, in welcher sich der Schwerpunkt des Dreiecks der Seitenwandlast befindet. Diese Höhe wird auch als hydraulischer Schwerpunkt oder Druckmittelpunkt bezeichnet. Dann lässt sich die Pestigkeitsverteilung der Seitenwand besonders gut der Belastung anpassen und somit geringem Materialaufwand auskommen. Damit sich auf den Stegen kein Schönungsmittel od. dgl. ansammelt und sich außen am Behälter darauf kein Schwitzwasser festsetzt, welches die Wärmeverteilung beeinflusst, können die Stege jeweils von der Behälterwand ausgehend nach innen und ggf. nach aussen abfallend ausgebildet sein.
Um den Stegen eine noch höhere Festigkeit zu geben und sie weiteren Verwendungszwecken am gesickten Tank zugänglich zu machen, können sie vorteilhaft als Hohl-Profile ausgebildet sein. Es liegt dann innerhalb der durch die Sicken verstärkten Wand ein Träger besonders hoher Festigkeit.
Die Hohlprofile können in einfacher Weise dadurch gebildet sein, dass auf die Stege wenigstens ein U-Profil aufgeschweisst ist«,
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Um die Seitenwände weiter zu verstärken, können bei wenigstens zwei nebeneinanderstehenden Behältern wenigstens die Stege welche ggf., als Hohlprofile ausgebildet sind - miteinander verbunden sein, z.B. mit Laschen, Schrauben oder durch Schweißen. Es sind dann weitere Verstrebungen nicht erforderlich. Die zwei gesickten, mit den Stegen versehenen und ausserdem miteinander verbundenen Seitenwände stellen Doppelträger dar und haben bei geringerer Wandstärke als freistehende Behälter eine derartige Festigkeit» dass nicht einmal beide nebeneinanderstehenden Be^- hälter gleichzeitig gefüllt zu sein brauchen, wenn in den Behältern keine Zuganker vorgesehen sind.
Bei sehr hohen, alleinstehenden oder am Ende einer Batterie angeordneten Tanks können trotz der oben behandelten Verstärkungen Zuganker im Inneren erforderlich sein. Auch für die Verbindung von Vorder- und Rückwand bei hohen Batterietanks müssen Zuganker angebracht werden. Dieses bereitet bei den wegen der Kostspieligkeit des Materials dünnen Wandstärken grosse Schwierigkeiten, da an den Anbringungsstellen hohe örtliche Belastungen auftreten. Die Stege bzw. Rahmen sind besonders gut dafür geeignet, dass von Wand zu Wand vorzugsweise in der Rahmenebene liegende, die Rahmen b£iw. Stege verbindende, an sich bekannte Zuganker angeordnet sind. Die Stege weisen die erforderliche Festigkeit auf, um auch lokal Zuganker anzubringen. Es brauchen an der Wand keine zusätzlichen, dem Rippenprofil angepasste Verstärkungen angebracht zu werden, um Zuganker verwenden zu können. Damit sich auf den Zugankern keine Schönungsmittel od. dgl. in unerwünschter Weise absetzen können, ist es vorteilhaft, die Zuganker im Profil dreieckig, mit nach oben
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weisender Spitze auszubilden. Dabei kennen die Zuganker ein nach unten offenes Winkelprofil haben.
Um den Behälter als Maischeabtropftank od. dgl, zu benutzen, kann ohne zusätzliche Anbringung von Halteelementen auf die Stege bzw. den Rahmen ein Sieb aufgelegt werden. Auch andere Einbauten können hier aufgelegt werden.
Die für die Kellerwirtschaft ohnehin besonders günstigen Sicken können in idealer Weise zur Schaffung von Heiz- und Kühltaschen herangezogen werden, die zum Abführen der Gärwärme oder zum Aufheizen besonders wichtig sind,.
Insbesondere bei Batterie tanks, in denen Stillweine neben gärenden Weinen gelagert sind, ist die Schaffung von Kühl- und Heizrippen besonders wichtig. Dazu können die Sicken von aussen abgedeckt sein. Die geraden Abschnitte der Sicken oder die geraden Seitenwand teile zwischen den Sicken eignen sich besonders gut zum Anbringen der erforderlichen Schweißnähte. Es werden in den Sicken die erforderlichen Räume geschaffen, die mit geeigneten Leitungen verbunden werden. Besonders vorteilhaft sind dabei wiederum die in den Wänden liegenden Stege, welche die Kühl- und Heizräume in obere und untere, voneinander getrennte Räume unterteilen können, so daß z.B. oben gekühlt und unten geheizt werden kann. Die Räume können aber auch mit Isolierstoffen gefüllt werden.
Bei wenigstens zwei nebeneinanderstehenden Behältern kann die Schaffung von Kühl- und Heizräumen auch dadurch bewirkt werden,
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dass wenigstens die vorn und hinten aneinanderstossenden Flächen der Seitenwände der Behälter miteinander vorzugsweise verschweißt oder sonstwie abgedichtet sind. Wenn an den Stegen Hohlräume ausgebildet sind, kann durch Bohrungen das Heiz- und Kühlmittel über diese Hohlräume den in den Sicken gebildeten Heiz- und Kühlkammern zugeführt oder aus ihnen abgeleitet werden. Dabei können die in den Stegen gebildeten Hohlräume mit Trennwänden versehen sein, so dass das Kühl- und Heizmittel in beliebiger Weise je nach den Bedürfnissen der Kellerwirtschaft geleitet werden kann. Zur Zu- und Abführung des Kühlmittels können auch die am Boden und/oder der Decke des Behälters angebrachten Ver·^ Stärkungen benutzt werden, wenn diese als U-Profile od„ dgl. ausgebildet sind, durch welche das Heiz- und Kühlmittel geführt wird. Es werden dann viele zusätzliche Leitungen überflüssig und die ohnehin vorhandenen Verstärkungen für den Kühl- und Heismittelstrom ausgenutzt.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert und beschrieben.
Es zeigen;
Pig« 1 die Vorderansicht des neuen Behälters;
Fig. 2 die Seitenansicht des Behälters;
Fig. 3 die Draufsicht auf den Behälter gem. den Fig. 1 und Fig.
Fig. 4 die Eckausbildung gem. dem Kreis A der Fig« 3 in vergrössertem Maßstabs
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Fig« 5 das Profil der gesickten Seitenwände;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Auslaufseite mit den Leitblechen;
Fig. 7 eine Ecke zwischen Seitenwand und Boden, wobei der Boden gekümpelt ist;
Fig. 8 eine perspektivische Teilansicht einer Behälterwand, in welche ein Steg eingesetzt ist;
Fig. 9 einen Schnitt eines weiteren Ausführungsbeispieles des Steges der Fig. 8;
Fig. 1o einen Schnitt längs der Linie X-X durch den Zuganker der Fig« 8 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 11 einen Schnitt durch eine mit Heiz- und Kühltaschen versehene Seitenwand;
Fig. 12 einen Schnitt durch die Seitenwand nach Fig. 11 längs der Linie XII - XII;
Fig. 13 einen Schnitt längs der Linie XIII - XIII der Fig. 12 und
Fig. 14 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Seitenwand gem. der Fig. 13, bei welcher zwei gesickte Behälterwände aneinandergesetzt sind.
In den Figuren 1-3 ist der neue Behälter sehr schematisch dargestellt. Er hat vier mit Sicken 2 versehene Wände. An der Vorderwand 15 ist das Mannloch 3 angebracht, in der Nähe desselben
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befinden sich auch die übrigen Armaturen wie Klarablauf, Restablauf, Kosthahn, Füllstandsanzeiger, Schauloch u. dgl.. Der
Boden 4 des Behälters ist eben und in Richtung auf die Vorder-1 R
wand/geneigt. Von unten sind auf den Boden Yerstärkungsprofile 5 aufgesetzt. Die Decke 6 des Behälters ist ebenfalls eben und auch zur Waagerechten geneigt» Auch die Decke 6 ist mit Verstärkungsprofilen 7 versehen. Diese sind - wie es sich aus den Figuren 1 bis 3 ergibt - kreuzweise angeordnet. Die dazwischen gebildeten Flächen können mit Schaumstoff oder anderem Isoliermaterial ausgefüllt sein. Die Kellerdecken können dann dünner gehalten werden-und es wird die gleiche Wärmeisolierung geboten. Die Isoliermaterialien verhindern Kondenswasserbildung an Decke und Boden. Die Seitenwände sind mit einem ringsumlaufenden Rahmen 8 versehen, welcher aus zwischen den unteren Wandblechen 9 und den oberen Wandblechen 1o eingeschweissten, waagerecht liegenden Stegen in Form von Blechstreifen gebildet ist«. In der Rahmenebene liegen Zuganker, welche mit den Stegen des Rahmens 8 verschweisst sind.
In Fig. 4 ist die links oben liegende Ecke des Behälters der Fig. 3 in vergrössertem Maßstab dargestellt. Es sind die Sicken 2 der Seitenwand 11 und der Rückwand 12 zu erkennen. Zur Verbindung von Seiten- und Rückwand ist in der Ecke ein ausgerundetes Eckstück 13 angeordnet, welches stumpf vor die Seitenwände gestossen und an den freigelassenen Stellen verschweisst ist. Die Innenfläche kann dann, weil sie an ebene Teile der Rück- und Seitenwand anstösst, vollkommen glatt geschliffen werden. Das Eckstück 13 kann die gleiche Wandstärke wie die Seitenwand besitzen, jedoch auch dickwandiger ausgebildet sein.
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In Fig. 5 ist das Profil der Seitenwände, welches sich als besonders vorteilhaft erwiesen hat, nicht maßstäblich dargestellt. Die Sicken 2 sind aus zwei einen grossen Radius R aufweisenden, etwa viertelkreisförmigen Vierte-~lkreisteilen 14 und einem dazwischen liegenden geraden Abschnitt G aufgebaut. Die Viertelkreisteile 14 gehen mit einem im Verhältnis zum Radius R kleinen Badius r in die geraden Seitenwandteile ¥ über. Daran schliesst sich der kleine Radius r der nächsten Sicke an. Die Sickentiefe ist mit T angegeben. Die über die ganze Sicke einschliesslich der Wand praktisch gleiche Wandstärke ist mit S bezeichnet. Da die Sicken im Formstanzverfahren hergestellt werden, bleibt die Wandstärke praktisch überall gleich. Am Übergang von dem geraden Abschnitt G zum Viertelkreisteil 14 entsteht eine vorteilhafte Kaltverfestigung.
Als besonders zweckmässig haben sich folgende Abmessungen erwiesen:
S 3 mm
G 6o mm,
W = 128 mm
r 5o mm
R = 14o mm
T = 135 mm.
6o mm, evtl. auch bis zu 8o mm
In Fig. 6 erkennt man die mit den Sicken versehene Vorderwand 15 und die Seitenwand 11 sowie den geneigten Boden 4. Dieser ist in Richtung auf den Auslauf 16 geneigt, jedoch eben. Damit sich in den zwischen den Sicken 2 gebildeten toten Ecken 17 keine
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Reste des Lagergutes sammeln können und der Behälter vollkommen leerlaufen kann, sind in die Ecke zwischen der Vorderwand und dem Boden Leitbleche 18 eingeschweisst, welche in Richtung auf den Ablauf 16 zugespitzt sind. Ihre obere Begrenzung 19 ist der Form der Sicken angepasst und reicht bis in die Sicken hinein. Bei 2o sind die Leitbleche mit dem Boden verschweisst* Die Pfeile 21 deuten die Laufrichtung des Weines oder anderen Lagergutes an»
In Fig. 7 ist die mit den Sicken 2 versehene Wand 22 dargestellt, Der Boden 4 ist an seinem Rand entsprechend der Form 22a der Sicken 2 und der Seitenwandteile mit dem Radius K hochgekümpelt. Dazu wird das Bodenblech in etwa entsprechend der Form der Sicken ausgeschnitten und dann hochgebördelt oder gekümpelt, so dass der Rand genau unter das Seitenwandprofil passt. Der Boden wird dann mit Hilfe der Schweissnaht 22b an den Seitenwänden 22 festgeschweisst. Die innere Schweissnaht wird vollkommen glatt abgearbeitet. Es können sich hier keine toten Ecken bilden. Die Naht läßt sich porenfrei verschleifen.
In Fig. 8 sind der Boden 4 und die Decke 6 dargestellt. Zwischen ihnen erstreckt sich eine aus dem oberen Wandblech 1o und dem unteren Wandblech 9 aufgebaute Seitenwand mit Sicken 2. In der Trennlinie 23 zwischen den Blechen 9 und 1o ist ein aus einem ebenen, wesentlich stärkeren Blech als die Seitenwände aufgebauter Steg 24 angeordnet. Dieser ist mit den Schweissnähten?4a an den Seitenwänden befestigt. Diese können besonders leicht in die Ecken zwischen den Seitenwandteilen und dem Steg sowohl innerhalb wie ausserhalb der Wand gelegt werden. Der Steg kann
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als Rahmen im Behälter rings umlaufen, jedoch auch nur an einzelnen Seitenwänden angebracht sein. An dem Steg ist ein Zuganker 25 bei 26 angeschweisst. Dieser hat im Querschnitt das in Fig. 10 dargestellte Profil, welches etwa V-förmig ausgebildet ist, wobei die gerundete Spitze nach oben weist. An einem derartigen Zuganker läuft Schönungsmittel u. dgl. leicht ab und sammelt sich nicht in unerwünschter Weise an bestimmten Stellen.
In Fig. 9 ist ein Schnitt durch den Steg 24 dargestellt, wobei dessen zwischen den Sicken liegender Teil 27 nach unten geneigt ausgebildet ist, damit auch von diesen Teilen das Füllgut und evtl eingebrachte Schönungsmittel u. dgl. ablaufen und sich gut verteilen können. In gleicher Weise können die aussenliegenden Teile des Steges nach unten abgebogen sein. Auch kann der Steg im ganzen wie der dargestellte Teil 27 - geneigt ausgebildet sein, wobei es dann erforderlich ist, Ober- und Unterteil 9 und 10 der Seitenwand entsprechend schräg abzuschneiden.
In den Figuren 11-13 ist eine Seitenwand dargestellt, in welcher obere Heiz- und Kühltaschen 27 und untere Heiz- und Kühltaschen 28 gebildet sind. Auf die Seitenwand-Bleche 29, welche mit den Sikken 2 versehen sind, sind von aussen ebene Abdeckbleche 30 an den Stellen 30aaufgeschweisst. Ausserdem ist auf den Steg 24 oben und unten je ein U-Profil 31 aufgeschweisst, so dass der Steg 24 als Hohlprofil ausgebildet ist, wodurch einmal seine Festigkeit ganz erheblich erhöht wird und zum anderen Zu- und Ableitkanäle für die Heiz- und Kühltaschen geschaffen werden. Die U-Profile sind mit Bohrungen 32 versehen. Im Bereich der Sicken 2 sind oben auf die Decke 6 U-Profile 33 und unter den Boden 4 U-Profile 34 geschweißt, welche ebenfalls über Bohrungen 39 mit den Heiz- und Kühltaschen
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27 und 28 in Verbindung stehen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind in die in den U-Profilen 31, 33 und 34 gebildeten Kanäle Trennwände 35 eingesetzt, so dass das Medium nacheinander durch die hintereinanderliegenden Taschen läuft. Die Trennwände können weggelassen oder in anderer Weise derart angeordnet werden, dass ein Parallelstrom durch alle Taschen einer Seite erreicht wird oder Gruppen von Taschen zusammengefasst werden. Es ist z.B. möglich, den oberen, sich besonders beim Gären erwärmenden Teil des Behälters mit Hilfe der Kühltaschen 27 zu kühlen, während der untere Bereich mit den Taschen 28 überhaupt nicht durchspült wird oder sogar erwärmt wird.
Wenn zwei Behälter mit ihren Seitenwänden 36 und 37, welche mit Sicken 2 versehen sind, zusammengestellt werden, so können sie wie in Pig. 14 dargestellt - bei 38 miteinander verschweißt sein. Es sind dann nicht einmal die gesonderten Abdeckbleche erforderlich. Die Seitenwände werden dabei derart versteift, dass die Wandstärke dünner gewählt werden kann als bei frei stehenden Behältern, wodurch sich Materialersparnisse ergeben. Es brauchen dabei auch nicht alle zwischen den Sicken liegenden Wandteile verschweisst zu werden, sondern es reicht, wenn die an den Enden der Wände liegenden Berührungsflächen miteinander verschweisst oder sonstwie abgedichtet sind.
Die Neuerung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt und bezieht sich auch auf solche Abwandlungen, bei denen beispielsweise zwei Tanks miteinander durch Laschen, Schrauben od. dgl. verbunden sind. Auch können alle am Boden und der Decke angebrachten Hohlprofile als Heiz- und Kühlkanäle benutzt
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und/oder die Flächen zwischen ihnen mit Isoliermaterial ausgefüllt sein., Obwohl die Neuerung an aus rostfreien Stählen gefertigten Behältern besonders vorteilhaft angewandt werden kann, können viele ihrer Merkmale auch an aus anderen Materialien bestehenden Behältern im Rahmen des Grundgedankens der Neuerung angewendet werden.
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Claims (6)

PATENTANWALT Dipl.-Ing. Gerd Utermann η A α η q η ο r ^ Q-t 3 CC 1 H E I L B R O N N - 20 - Γ. A. I f £ Qp U? φ!.2Ο- 00 Kaiserstr. 54-Telefon 07131/82828 26. Mär Z 1966 UT/E Schutzansprüche
1. Behälter für das Lagern, Aufbereiten und ggf. Transportieren von insbesondere Y/ein sowie auch Bier, anderen Getränken, Chemikalien, Flüssigkeiten und Schüttgütern? mit in den Wänden ausgebildeten, vorzugsweise nach innen gerichteten, vorzugsweise senkrecht verlaufenden Sicken, welcher insbesondere aus rostfreiem Stahl od. dgl. besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicken (2) im Querschnitt gesehen aus zwei etwa viertelkreisförmigcn Teilen (14) mit grossem Radius (R), welche mit einem im Verhältnis zu dem Radius (R) der Viertelkreisteile (14) kleinen Radius (r) in ebene Seitenwandteile (W) übergehen, und aus einem zwischen den Viertelkreisteilen (14) liegenden geraden Abschnitt (G) aufgebaut sind.
2. Behälter nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass der grosse Radius (R) etwa 140 mm beträgt»
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, dass der kleine Radius (r) etwa 50 mm beträgt,
4. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 3, el adurch gekennze lehnet,dassder gerade Abschnitt (G) etwa 60 mm. breit ist.
5. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 4, d adurch gekennzeichnet, dass die
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Sickentiefe (T) etwa 135 mm beträgt*
6. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 5, d adurch gekennzeichnet, dass die ebenen Seitenwandteile (W) zwischen dem Ansatz der Sicken (2) etwa 128 mm breit sind.
7. Behälter nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennze i chne t, dass die Wandstärke (S) 3 mm beträgt.
8. Behälter nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, dass in die senkrechten Ecken Eckstücke (13) eingesetzt sind, welche ausgerundet sind und derart stumpf vor die Seitenwände (11,12) geschweißt sind, dass die inneren Flächen nach Abarbeiten des überstehenden Teiles der Schweißnähte eine Ebene bilden.
9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke der Eckstücke (13) grosser ist als diejenige der Seitenwände (11,12).
10. Behälter nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, dass der Boden (4) desselben eben und wenigstens in Richtung auf die Seite (15) des Auslaufs (16) geneigt ist.
11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung etwa 2 - 8 % beträgt.
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12. Behälter nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, dass die Decke (6) um vorzugsweise etwa 1 - 3 zur Waagerechten geneigt ist„
13. Behälter nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, dass an der den Auslauf (16) aufweisenden Seite (15) in der Ecke zwischen Boden (4) und Seitenwand (15) wenigstens ein in Richtung auf den Auslauf (16) zugespitztes, zwischendie Sicken (2) ragendes, der Form der Sicken (2) angepasstes Leitblech (18) angeordnet ist.
14. Behälter nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, dass der Boden (4) an den Rändern entsprechend der Sickenform (22a) gekümpelt ist und die gekuppelten Ränder stumpf unter die Seitenwände (22) gestossen sind.
15. Behälter, insbesondere nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenwinden (9,10,11,12,15) im wesentlichen waagerecht verlaufende, sich quer zur Wand (9,10,11,12,15) erstreckende Stege (24) in der Trennlinie (23) zwischen zwei übereinander gesetzten Blechen (9,10) angeordnet sind, welche mit den gesickten Blechen (9,10) verschweißt sind.
16. Behälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke der Seitenwandbleche (10) oberhalb jedes Steges (24) geringer ist als unterhalb desselben.
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17. Behälter nach den Ansprüchen 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (24) zu einem umlaufenden, im wesentlichen in einer Ebene liegenden Rahmen (8) zusammengefasst sind.
18. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 - 17, d adurch gekennzeichnet, dass die Stege (24) bzw. der Rahmen (8) in der Höhe liegen, in welcher sich der Schwerpunkt des Dreiecks der Seitenwand last befindet.
19. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 - 18, d adurch gekennzeichnet, dass die Stege (24) jeweils von der Behälterwand ausgehend nach innen und ggf» nach aussen abfallend ausgebildet sind.
20. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 - 19, <3 adurch gekennzeichnet, dass die Stege (24) als Hohlprofile (31) ausgebildet sind.
21. Behälter nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass auf den als ebenen Blechstreifen (24) ausgebildeten Steg (24) wenigstens ein U-Profil (31) aufgeschweißt ist.
22. Behälter nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei nebeneinanderstehende Behälter wenigstens an den Stegen (24) miteinander verbunden sind.
23. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 - 22, d adurch gekennzeichnet, dass von Wand zu
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Wand vorzugsweise in der Rahmenebene (8) liegende, die Rahmen (8) bzw. Stege (24) verbindende, an sich bekannte Zuganker (25) angeordnet sind.
ο Behälter nach Anspruch 23,dadurch gekennzeichnet, dass die Zuganker (25) im Profil dreieckig mit nach oben weisender Spitze ausgebildet sind.
25. Behälter nach Anspruch 24,dadurch gekennzeichnet, dass die Zuganker (25) ein nach unten offenes Winkelprofil aufweisen (Pig. 10).
26. Behälter nach einem oder mehreren der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Stege (24) bzw. den Rahmen (8,24) ein Sieb od. dgl. aufgelegt ist.
27. Behälter nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, dass die Sicken (2) von aussen abgedeckt sind.
28. Behälter nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (24,31) die Kühl- und Heizräume (27,28) in obere und untere voneinander getrennte Räume unterteilen.,
29. Behälter nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens zwei nebeneinanderstehenden Behältern wenigstens die vorn und hinten aneinanderstossenden Flächen der Seitenwände (36,37) miteinander vorzugsweise verschweißt (38) oder sonstwie abgedichtet sind.
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30. Behälter nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, dass die in den Stegen (24) ausgebildeten Hohlräume (31) das Heiz- und Kühlmittel den in den Sicken (2) gebildeten Heiz- und Kühltaschen (27,28) durch Bohrungen (32) zuleiten und/oder aus ihnen abführen.
31. Behälter nach Anspruch 30,dadurch gekennzeichnet, dass die in den Stegen (24) gebildeten Hohlräume (31) mit Trennwänden (35) versehen sind.
32. Behälter nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d adurch gekennzeichnet, dass über und unter den Sicken (2) am Boden (4) und/oder an der Decke (6) des Behälters U-Profile (33»34) angebracht sind, durch welche das Heiz- und Kühlmittel geführt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102022118445A1 (de) * 2022-07-22 2024-01-25 Aquis Systems AG Tanksystem mit verstärktem Innentank

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