DE1941125U - Schraubenbolzen. - Google Patents
Schraubenbolzen.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B31/00—Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts
- F16B31/02—Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts for indicating the attainment of a particular tensile load or limiting tensile load
- F16B31/021—Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts for indicating the attainment of a particular tensile load or limiting tensile load by means of a frangible part
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schraubenbolzen, der gegen übermäßiges
Anziehen gesichert ist.
Eine Schraube als verspanntes Element kann nur solange ihre Aufgabe
erfüllen, wie ihre Spannkraft erhalten bleibt. Beim Anziehen der Schraube wird durch die entstehende Vorspannung eine kleine elastische Verlängerung
erzielt. Die hierbei auftretende Zugbelastung darf nur bis zur sogenannten Streckgrenzlast gesteigert werden. Wenn diese Belastung überschritten
wird, verliert die Schraube ihre Elastizität; es setzt die plastische Verformung
ein.
Es ist bekannt, durch Anwendung von Drehmomentschlüsseln übermäßige
Vorspannung von Schrauben zu vermeiden. Der Einsatz derartiger Schlüssel ist aufgrund der Bauformen beschränkt; ihre Handhabung erfordert Gefühl
und Geschicklichkeit. Wenn Skalen abgelesen werden müssen, kommt die mögliche Unsicherheit der falschen Ablesung hinzu.
Es sind daher bereits Schraubenbolzen vorgeschlagen worden, bei denen
am Schraubenkopf erkennbar ist, ob die erzeugte, den Schraubenbolzen
beanspruchende Vorspannung, unter- oder oberhalb einer vorgeschriebenen
Vorspanngrenze liegt. Zu diesem Zweck ist der Schraubenbolzen unterhalb des Schraubenkopfes mit mehreren Bohrungen versehen, die nach
Überschreiten der Vorspanngrenze verformt werden, so daß die kreisförmigen Löcher in schräg gestellte ovale Löcher übergehen.
Die Löcher müssen beim Anziehen des Schraubenbolzens beobachtet werden, was in jedem Falle umständlich und in manchen Fällen sogar
unmöglich sein wird.
Nach der Erfindung wird daher vorgeschlagen, eine Zone im mittleren
Bereich des Schraubenkopfes derart zu bemessen, daß an dieser Stelle bei Überschreiten eines vorgegebenen, auf den oberen Schraubenkopfteil
wirkenden Drehmoments eine Abscherung eintritt. Zu diesem Zweck kann ein nutartiger Einstich im Schraubenkopf vorgesehen sein, oder es können
die beiden Schraubenkopfteile über einen vorgegebenen Querschnitt miteinander verklebt werden.
Bei den Schraubenbolzen gemäß Fig. 1 weist der Schraubenkopf einer
Sechskantschraube einen nutähnlichen Einstich 1 auf, der so tief ausgeführt ist, daß ein Schaft 2 stehen bleibt, der mit seinem Querschnitt das
Anzugsdrehmoment vom oberen Schraubenkopf 3 auf die Schraube übertragen kann. Wird das durch die Einstichtiefe und den verbleibenden
Querschnitt des Schaftes festgelegte Drehmoment des Schaftes überschritten, dreht oder würgt sich der obere Schraubenkopf 3 ab. Zweckmäßig
wird der Einstich 1 so ausgeführt, daß der Schaft 2 eine kegelartige Form erhält, weil dadurch die Abwürgung am tiefsten Einstichpunkt 4
gewährleistet wird. Da besonders die hochfesten Schrauben aus sehr zähem Material hergestellt werden, das ein feines BruchgefÜge besitzt;
bleibt die Abwürgfläche verhältnismäßig feinkristallin, weil kein Abreißen,
sondern ein Abscheren eintritt. Eine erhöhte Korrosionsgefahr ist nicht zu befürchten, wenn die Abscherfläche durch Öl oder entsprechenden Lack
abgedeckt wird. Der abgewürgte obere Schraubenkopf 3 ist als Abfall zu
betrachten.
Um zu verhindern, daß die verwendeten Steck-, Gabel- oder Ringschlüssel
beim Anziehen über den unteren Kopf/rutschen, wird gemäß Fig. 2 ein Stück gabelförmiger Kunststoff 6 vorgesehen, das in den Einstich 1 geschoben
wird.
Der Schraubenkopf von Innensechskantschrauben wird entsprechend Fig.
ausgebildet. Der Einstich la entspricht dem Einstich 1 der Sechskantschraube nach Fig. 1. Bei der Innensechskantschraube bleibt durch den
Einstich la zur Übertragung des Drehmoments vom oberen Kopf auf den unteren und die Schraube ein ringförmiger Querschnitt stehen, der beim
vorbestimmten Drehmoment abgewürgt wird. Eventuell sind Durchbrüche
am Grund des Einstichs anzubringen, die den erforderlichen Querschnitt zur Aufbringung des Drehmoments auf einzelne Verbindungen zwischen
dem oberen und unteren Kopf konzentrieren. Der obere Kopf der Innensechskantschraube
bleibt nach Anziehen der Schraube als Ring übrig. Eine Kunststoffkappe 7 nach Fig. 4, die in den Innensechskant eingesetzt wird
(sh. Fig. 3), verhindert, daß der Sechskantstiftschlüssel den unteren Kopf mitnimmt. Soll die Schraube gelöst werden, läßt sich die Kunststoffkappe
leicht entfernen.
In Fig. 5 ist - teilweise im Schnitt - ein Schraubenbolzen dargestellt, bei
dem die beiden Kopfteile 8,9 durch eine Schicht 10 aus warmfeirtendem
Epoxydharz oder durch Hartlot miteinander verbunden sind. Der für einen definierten Scherwiderstand erforderliche Querschnitt wird durch eine
zwischengelegte Ringscheibe 11 erreicht, die zugleich die Funktion einer
Schlüsselauflage erfüllen kann.
Fig. 6 zeigt eine weitere mögliche Ausgestaltung der Erfindung, bei der
der Schraubenkopf 12 einen konischen Ansatz 12a aufweist, auf dem das zweite Kopfteil 11 mit warmaushärtendem Epoxydharz oder durch Hartlöten
(induktiv) befestigt wird. Die Fig. 7 veranschaulicht eine andere Variante, bei der der Schraubenkopf 13 eine konische Vertiefung erhält, in die ein
Zapfen 14a des zweiten Kopfteils 14 gleichfalls mit Hilfe von Epoxydharz oder durch Hartlötung befestigt ist. Die Fig. 8 und Fig. 9 zeigen ähnliche
Kombinationen mit Zylinderzapfen 12a' , 14a' anstelle der konischen
Zapfen 12a, 14a nach Fig. 6 und 7.
Entsprechende Möglichkeiten für Innensechskantschrauben zeigen Fig. 10
und 11. Gemäß Fig. 10 weist die normale Innensechskantschraube einen Einsatz 15 auf, der mit einem Zapfen 15a versehen ist, welcher mit Hilfe
von Epoxydharz oder gleichfalls durch Hartlötung im Schraubenkopf 16 befestigt wird. Wenn der Zapfen 15a des Einsatzes 15 rund ausgebildet wird,
sind durch die freien Ecken des Sechskantes des Schraubenkopfes 16 günstige differenzierte Klebeflächen gegeben. Fig. 11 zeigt eine Variante, bei der der
Kopf 18 einer normalen Innensechskantschraube in der beschriebenen Weise mit einer Kappe 17 verbunden ist.
Ein definiertes Drehmoment läßt sich durch Wahl des Klebers oder Hartlotes
oder durch Variation der Klebe- oder Lötfläche erreichen, deren Oberflächengestaltung
wiederum durch eine unterschiedliche Rauhigkeit beeinflußt werden kann.
In den meisten Fällen, in denen hochfeste Schrauben eingesetzt ewerden,
ist nicht damit zu rechnen, daß die Schrauben vor Ablauf einer bestimmten
Zeit gelöst werden. Da die Schrauben während ihres Einsatzes stets unter
Spannung stehen, dürfte es vorteilhaft sein, bei wichtigen Bauteilen nach einer Demontage, die unter Umständen nur nach großen Zeitabschnitten
durchgeführt wird, neue Drehmomentenschrauben zu verwenden. Sollte das nicht möglich sein, lassen sich die benutzten Drehmomentenschrauben
im weiteren Einsatz wie normale Schrauben verwenden.
Fig. 12, 13 und 14,veranschaulichen eine andere praktische Ausgestaltung
der Erfindung. In diesem Fall wird auf den Kopf 20 der normalen Sechskantschraube
nach Fig. 12 lose ein Zwischenstück nach Fig. 13 oder 14 gesteckt, über dessen Sechskant 23 bzw. 11" und Innensechskant 19 bzw.
die Schraube angezogen wird. Die Wirkungsweise des Zwischenstückes nach Fig. 13 entspricht der Funktion der Schraube nach Fig. 1. Nach Fig.
ist der obere Sechskant 11" entsprechend der Anordnung nach Fig. 8 durch
Kleben oder Hartlöten mit dem Innensechskant 19 verbunden. Die Zwischenstücke
können zum definierten Anziehen jeder geeigneten Schraube dienen und werden nach Benutzung leicht entfernt.
Die Fig. 16 und 17 zeigen Zwischenstücke für Innensechskantschrauben
gemäß Fig. 15. Der Sechskantzapfen 26 bzw. 27 der Zwischenstücke wird in den Sechskant 27 des Schraubenkopfes 25 (Fig. 15) gesteckt. Im übrigen
entspricht die Wirkungsweise der Zwischenstücke nach Fig. 16 und 17 den Funktionen der Zwischenstücke nach Fig. 13 und 14.
Claims (7)
1. Schraubenbolzen mit Mitteln gegen Überschreiten der Vorspanngrenze,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Zone im mittleren Bereich des Schraubenkopfes derart bemessen ist, daß an dieser Stelle bei Überschreiten
eines vorgegebenen, auf den oberen Schraubenkopfteil wirkenden Drehmoments eine Abscherung eintritt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen nutartigen
Einstich in der mittleren Zone des Schraubenkopfes.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schraubenkopf aus zwei Teilen besteht, die über einen vorgegebenen
Querschnitt miteinander verklebt oder durch Hartlot verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsfläche eine Zylinder- oder Kegelstumpfmantelfläche dient, die durch
einen zylindrischen oder konischen Ansatz an einem Schraubenkopfteil verwirklicht ist, der in eine entsprechend geformte Vertiefung des
anderen Schraubekopfteils eingreift.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den
Einstich ein gabelförmiges Kunststoffplättchen geschoben ist, welches beim Anziehen der Schraube verhindert, daß der Schlüssel auf
den unteren Kopf rutscht.
6. Innen-Mehrkantschraube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Mehrkant eine Kunststoffkappe einsetzbar ist, die gewährleistet, daß der Mehrkantstiftschlüssel
nur in den oberen Schraubenkopf hineinragt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenkopf als selbständiges Bauteil gestaltet ist,
das mittels eines Innen- oder Außenmehrkants lose auf den Kopf einer normalen Außen- bzw. Innen-Mehrkantschraube
aufsteckbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH48790U DE1941125U (de) | 1964-05-26 | 1964-05-26 | Schraubenbolzen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH48790U DE1941125U (de) | 1964-05-26 | 1964-05-26 | Schraubenbolzen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1941125U true DE1941125U (de) | 1966-06-23 |
Family
ID=33340274
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH48790U Expired DE1941125U (de) | 1964-05-26 | 1964-05-26 | Schraubenbolzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1941125U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3225052A1 (de) * | 1982-07-05 | 1984-01-05 | Hilti AG, 9494 Schaan | Widerlager mit dem aufbringen eines drehmomentes dienendem betaetigungsorgan fuer gewindebolzen |
-
1964
- 1964-05-26 DE DEH48790U patent/DE1941125U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3225052A1 (de) * | 1982-07-05 | 1984-01-05 | Hilti AG, 9494 Schaan | Widerlager mit dem aufbringen eines drehmomentes dienendem betaetigungsorgan fuer gewindebolzen |
| EP0098575A1 (de) * | 1982-07-05 | 1984-01-18 | HILTI Aktiengesellschaft | Widerlager mit dem Aufbringen eines Drehmomentes dienendem Betätigungsorgan für Gewindebolzen |
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