DE1941006A1 - Vorrichtung zum Ausbreiten und Strecken eines natuerlichen Tabakblattes - Google Patents
Vorrichtung zum Ausbreiten und Strecken eines natuerlichen TabakblattesInfo
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- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
- A24B5/00—Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
- A24B5/14—Flattening machines for leaves or stems
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- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
- Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
Description
PATENTANWALTS· Arenco ■ 1133A+1-13UA
.DR-.?. ING. H. FIMGKE ;. . ; ■,
ΟΙΡ1.-ΙιΜΟ.Μ.βΟΗΚ 1 7 AIIG IQfiQ
DIPL-ING. S. StAEGER 19A1006
MÖNCHEN 5
MÜUERSTR.51
MÜUERSTR.51
Arenco Aktiebolag -^
Vorrichtung zum Ausbreiten und Strecken eines natürlichen Tabakblattes.
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausbreiten
und Strecken eines natürlichen Tabakblattes mit Luftströmungsgliedern
> um das auf eine Blatträger befestigte Tabakblatt
einem von der Mittelrippe des Blattes zu dessen Kanten gerichteten Luftstrom auszusetzen,, sowie Sauggliedern4 um nach der
Streckung das Blatt in ausgebreiteter Lage festzuhalten. Bei
solchen vorbekannten Vorrichtungen, die mit Entrippungsmechanismen
zusammengekuppelt sind, sind die Anforderungen auf Streckung des Blattes klein, und deswegen kann man zulassen,
dass das Blatt nach einer ersten Streckung in freiem Zustand
zu einem Saugförderer o.dgl.'zwecks weiterer Förderung zu den
Entrippungsmessern überführt wird. Hierbei kehren die Blätter
verhältnisaiässig schnell in einen "faltigen Zustand zurück und
müssen, wenn sie unmittelbar zu Vorrichtungen für beispielsweise Ausschneiden von Deckblättern für Zigarren gebracht
werden sollen, in eine Glättvorrichtung eingeführt werden, die
beispielsweise umlaufende Bürsten und.Saugtücher umfasst,
welche durch mechanische Bearbeitung die „Blätter ausglätten,
Derartige Vorrichtungen verursachen In der Regel, sofern eine
wirksame Glättung erzielt werden soll,' Schädigungen bei den empfindlichen, feuchten Blättern, und aüsserdem lässt sich
keine Ausglättung von eiattailen, die unter der Blattober-
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. 1 9 A 1O
fläche eingefaltet oder eingerollt sind, herbeiführen.
Demgemäss bezweckt die Erfindung eine Vorrichtung zu schaffen,
um ein Tabakblatt zu strecken und es während des ganzen Streckverlaufes
bis zur endgültigen Bearbeitung oder Lagerung gestreckt zu halten und völlig die Gefahr von Schaden irrt Blatt
zu beseitigen, unabhängig davon, ob verschiedene Teile des Blattes eingefaltet liegen.
Dies wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch erzielt, dass die Vorrichtung einen Blatträger mit luftdurchlässiger Tragoberfläche aufweist, sowie mit dem Blatträger zusammenarbeitete Halteglieder,' um einen schmalen Bereich eines
Tabakblattes auf dem Blatträger festzuhalten, wobei über einer
Oberfläche des letzteren die Luftströir.ungsglieder vorgesehen
sind, die so eingerichtet sind, dass sie während eines ersten
Zeitraumes den genannten Luftstrom erzeugen, und eine mit der anderen, entgegengesetzten Oberfläche des Blatträgers zusammenarbeitende Saugvorrichtung, um während eines zweiten Zeitraumes Luft durch den Blatträger wenigstens innerhalb eines
Bereiches hindurchzusaugen, der der Grosse eines Tabakblattes
entspricht, um das gestreckte Tabakblatt auf der genannten ersten Oberfläche des Blatträgers festzusaugen, wobei dieser
zweite Zeitraum zu einem Zeitpunkt beginnt, der früher liegt als der Zeitpunkt für den Abschluss des ersten Zeitraumes
oder sich an diesen unmittelbar anschliesst.
• Die Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen näher beschrieben, wobei auch weitere,
die Erfindung kennzeichnende Eigenschaften, angegeben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung in Draufsicht und mit gewissen Teilen zwecks Verbesserung
der Anschaulichkeit entfernt gedacht,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung der Fig. 1 . nach der Linie II-II in der letztgenannten Figur,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Vorrichtung der Fig. 1
nach der Linie III-III in dieser Figur,
Fig. 4 einen Schnitt durch ..die Vorrichtung der Fig. 1
nach der Linie IV-IV in dieser Figur,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Vorrichtung der Fig. 1
nach der Linie V-V in dieser Figur,
Fig. 6 eine Draufsicht einer abgewandelten Vorrichtung
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nach der Erfindung, die nil: einer Entrippungsvorrichtung gekuppelt
ist., .-""..""_
Fig. 7 dae Vorrichtung der Fig. 6 in Seitenansicht und
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIIIin Fig.
Die in den Fig. 1-5 gezeigte Ausführungsform umfasst drei
Stationen A, B und C, von denen die Stationen A und B die
Grunderfindung verkörpern und als solche ohne die Station C dazu benutzt werden können, um beispielsweise gestreckte
Blätter zu einer Entrippungsmaschine vorzuschieben. Die gezeigte Station C wird in den Fällen angewendet, wo eine sehr
starke Streckung des bereits in der Station B geglätteten
Tabakblattes erforderlich ist. Mit den hier benutzten Ausdruck
"Tabakblatt" sind sowohl ein nicht entripptes natürliches
Tabakblatt gemeint, d.h. ein 31att mit 1-littelrippe, wie in der
Fig. 1 gezeigt, wie .auch eine Blatthälfte oder ein anderer
grösserer Teil eines natürlichen Tabakblattes, z.B. ein Umblatt oder Deckblatt für eine Zigarre.
Die in den Fig. 1-5 gezeigte Vorrichtung ist mit einem luftdurchlässigen Band 1 von einem wenigstens quer dehnbaren
Werkstoff, wie beispielsweise einem gelöcherten Gummiband,
einem gewebten"Band o.dgl. ausgerüstet. Falls die Station C nicht benutzt wird, braucht-das Band nicht dehnbar
zusein, wie sich später ergeben wird, sondern kann beispielsweise auf einem gelöcherten Stahlband oder einem luftdurchlässigen
Band aus anderem, nicht dehnbarem Werkstoff bestehen· Das Band 1. läuft über Rollen,, von denen nur die Rolle 2 gezeigt
ist. Die Rolle 2 wird in der Richtung des Pfeiles, Fig.
2, von einer nicht gezeigten Kraftquelle angetrieben und die obere Trumm des Bandes 1 bewegt sich daher in der Richtung
des auf die Station A, ".Fig. 1, zeigenden Pfeiles. Bei der gezeigten Ausführungsform erfolgt der Antrieb intermittent, derart, dass ein Tabakblatt 3 während Stillstand des Bandes auf
das Band 1 in der Station A aufgebracht und danach während der Bewegung des Bandes 1- in die Station 3 vorgeschoben wird.
Der Oberteil des Bandes 1 wird bei der gezeigten AusfUhrungsform
von freilaufenden Stützrollen 4 geführt. Die Stützrollen M- sind in der Station A in Seitenwänden eines
unter dem oberen Teil des Bandes 1 liegenden Vakuumkasten 5 gelagert. Letzterer steht über ein Saugrohr 6 in Verbindung
mit einer nicht gezeigten ^akuumquelle.'
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Die Rollen 4 in der Station 3 sind in zwei gleiche Teile aufgeteilt, und die Wellenzapfen der Rollen sind teils in einem
Vakuumkasten 7 (Fig. 4) gelagert und teils in einer in der Längsrichtung des Bandes 1 verlaufenden Widerlagerschiene 8.
Der Vakuumkasten 7 steht über eine Saugleitung 9 in Verbindung mit einer nicht gezeigten Vakuumquelle und ist mit einer Drosselklappe
10 versehen.
Die Rollen 4 der Station C sind in den Wänden eines Vakuumkastens 11 gelagert, der über eine Saugleitung 12 mit
einer nicht gezeigten Vakuumquelle in Verbindung steht.
Um die weitere Streckung des Tabakblattes 3 in der Station C herbeizuführen, ist bei der in den Fig. 1-5 gezeigten
AusfUhrungsform das Band 1 seitlich geführt. Die Kanten
des Bandes 1 sind mit einem längsverlaufenden Festsetzglied in der Form eines Wulstes, von Spiralfedern Q.dgl., auf dem
Führungsstäbe IU fest angebracht sind, versehen. Die FUhrungsstäbe
14 werden in Rinnen 15 in zwei Führungsschienen 16 ge- '-.
führt. Die Rinnen 15 verlaufen auf beiden Seiten des Bandes 1 '-■■■_.
parallel zueinander und in einem ersten Abstand voneinander innerhalb der Stationen A und B. In der Station C vergrössert
sich der Abstand der Rinnen voneinander so, dass eine Streckung des Bandes in der Querrichtung herbeigeführt wird. . .'.
In der Station B ist eine über der oberen Trumm des
Bandes 1 angebrachte Blattstreckvorrichtung vorgesehen. Die
Blattstreckvorrichtung besteht bei dem gezeigten Äüsführungsbeispiel
als einem Saugkasten 17 der zu dem Band 1 ganz offen
ist. Der Saugkasten 17 ist beidseitig des Bandes 1 mit zwei ;■
Aussaugrohren 18, 19 ausgerüstet, die mit Drosselklappen 20, ^
21 (Fig. 4) versehen sind. Der Saugkasten 17 ist mittels einer
Zugstange 22 in seiner Höhenlage veränderlich. Die Zugstange
22 ist mit ihrem oberen Ende an das eine Ende eines Hebels
23 (Fig. 4) angeschlossen, der seinerseits bei 24 drehbar gelagert
und dessen anderes Ende mit einer Rolle 25 versehen ist. Die Rolle 25 wird von einer zwischen dem Hebel 23 und
einem festen Lager 27 gelegenen Druckfeder 26 gegen eine
Kamnischeibe 23 gepresst, die auf einer von einer nicht ge- V
zeigten Kraftquelle angetriebenen Welle 29 sitzt. Die obere Platte des Saugkastens 17, art welcher die Zugstange 22 be- . · '
festigt ist, ist ferner mit zwei Leitstangen 30 versehen, die
in festen Führungen 31 laufen und den Kasten 17 während seiner ■■
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Bewegungen zu führen bestimmt sind. Auf der Unterseite derer
Kastenplatte ist eine auf die Widerlagerschiene 8 eingerichtete Druckschiene 32 (Fig. 1 und 4) vorgesehen, die zweckmässig aus
einem federnden Werkstoff,wie beispielsweise Gummi, bestehen
kann und.die in der in der Fig. 4- gezeigten Arbeitslage des
■ Saugkastens 17 zur Anlage an die Widerlagerschiene 8 gebracht
ist. Die Kastenplatte ist bei dem in den Fig. 1-5 gezeigten Ausführungsbeispxel ferner mit Einsaugöffnungen 33 versehen,
die ungefähr in der Mittelebene des Kastens 17 liegen und sich
über die ganze Länge des Kastens 17 parallel zu der Vorschubrichtung für das Band erstrecken. Die Seitenwände des Kastens
17 bilden in der Längsrichtung des Bandes 1 lange Saugmundstücke 34. Wenn die Klappen 20, 21 offen sind, wird Luft durch
die Löcher 33 und die Kundstücke 34 in die Rohre 18 eingesogen,
und hierdurch wird ein Luftstrom erzeugt, der im wesentlichen gegen die Seitenkanten eines eingelegten Tabakblattes 3
von einer festgehaltenen Kante her gerichtet ist, welch letztere, wie für das gezeigte Ausführungsbeispxel weiter
unten beschrieben werden wird, von der Hittelrippe 35 des Tabakblattes 3 gebildet ist. "
Die gezeigte Vorrichtung arbeitet folgendermassen: Ein zu streckendes, feucht gemachtes natürliches Tabakblatt
3 wird in der Station A auf das stillstehende Band 1 gelegt, wobei auf dem Band angebrachte Markierungen 35 als
Richtpunkte für die Zentrierung der Kittelrippe 35 des Blattes
3 dienen. Diese Zentrierung ist nicht besonders, kritisch.
Durch :das Band 1 wird mittels des Vakuumkastens 5 ein Luftstrom
kontinuierlich hindurcngesogen, und das nicht geglättete
. Blatt wird in der richtigen Lage festgesaugt. Während dieses Auflegevorganges befindet sich der Saugkasten 17 in der Station
B in der niedrigen Lage und die Klappen 10, 20 und 21 nehmen die in der Fig. 4 gezeigten Lagen ein. Durch einen hier nicht
gezeigten Steuermechanismus üblicher Bauart werden danach die
Klappe 10 geöffnet und die Klappen 2C und 21 geschlossen, wobei ein behandeltes Blatt auf dem Band 1 in der Station C festgesogen wird. Danach wird die Welle 29 gedreht und die Kammscheibe
28 läuft in der Richtung des Pfeiles (4) um, wobei der Hebel 23 im Sinne des Uhrzeigers verschwenkt wird und die
Zugstange 22 und damit der Saugkasten 17 nach oben von dem Band um, beispielsweise 1 cm, angehoben werden.
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Der nicht dargestellte Antriebsmechanismus üblicher ßauarr
treibt danach über die Rolle 2 aas Band 1 eine Schritt weiter,
so dass das in der Station A aufgelegte Tabakblatt 3 unter dan Saugkasten 17 in der Station 3 geführt wird, wonach das Band
gestoppt und der"Kasten 17 in die in der Fig. 4· gezeigte Lage
abgesenkt wird. Die Klappe 10 wird geschlossen, und dadurch wird des 31att 3 die Mittelrippe 3 5 zwischen der Schiene 3 und
der Schiene 32 eingeklemmt und in dieser Klemmlage festgehalten.
Gleichzeitig werden die Klappen 20 und 21 geöffnet und, weil die Klappe 10 geschlossen ist, werden die Blatteile auf
beiden Seiten der Mittelrippe '35 jev;cils einem starken, nach
aussen gerichteten Luftstrom ausgesetzt. Durch diese beiden Luftstrüme werden die beiden Blatthälfte zum Flattern gebracht,
derart, dass alle Falten und Einbuchtungen ausgeplättet werden
^ und eine Streckung von der "itte^rippe 3 5 zu den Kanten erhalten
wird. Nachdem diese Streckung während des Verlaufes von einigen Sekunden vollendet worden ist, öffnet die nicht gezeigte Steuerautomatik der Xaschieno die Klappe 10:.für einen
zweiten Zeitraum, so dass das gestreckte, geglättete 31att 3 durch die Saugwirkung von dem Vakuumkasten 7 auf den Band 1
festgesogen wird. Gleichzeitig hierzu oder unmittelbar danach werden die Klappen 20 und 21 geschlossen. Die Welle 29 wird
zu Umlauf gebracht und der zuvorbeschriebene Verlauf für das Abheben des Saugkastens 17 v;ird wiederholt, und ein soeben ir.
der Station A aufgelegtes Blatt wird zu der Station 3 vorgeschoben,
während das gestreckte Blatt 3 ir. der Station B am Band 1 festgesogen zu der Station C vorgeschoben wird. Da-
ψ durch, dass der Abstand zwischen den Führungsrinnen 15 zwischen
den Stationen 3 und C zunirmt, wird das Blatt 1 in der Querrichtung gestreckt, und hierdurch wird auch das Blatt 3 ausgespannt.
Wie bereits erwähnt, kommt die Station C nur in den Fällen zur Anwendung, wo eine sehr starke Streckung des Blattes
erforderlich ist. Es leuchtet ein, dass die gezeigte Vor-.richtung
in verschiedener Weise abgewandelt werden kann, ohne vom Erfindungsgedanken abzuv;eichen. So ist es beispielsweise
r.öglich, während der Streckung des Blattes in der Station C
den Vakuumkasten 7 als eine Druckluftquelle einzusetzen, um auch die Unterseite des Blattes 3 mit einem Luftstrom zu bearbeiten.
Ferner kann das Band 1 mit Befestigungsgliedern bei-
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spielsweise in der Form von Klemmen versehen sein, mittels deren
ein Ende der Mittelrippe auf dem Band befestigt wird, wodurch
sich die Markierungen 3 6 und in gewissen Fällen auch der Vakuumkasten 5 erübrigen.
Die Vorrichtung kann ,auch kontinuierlich angetrieben
werden. In diesem Falle ist stets ein konstanter Spalt zwischen dem Band 1 und dem Saugkasten 17 vorhanden, damit die Blätter
frei hindurchgehen können. In diesem Falle braucht man selbstverständlich auch nicht den Mechanismus zum Aufwärts- und Abwürts-bewegen
des Saugkastens zu einer gegenüber dem Band 1 offenen bzw. einer diesem gegenüber im wesentlichen abdichtenden
Lage. In den Fällen, wo eine Station C zur Anwendung kommt,, ist es ferner möglich, neben den dehnbaren Bändern Bänder aus
Metall oder steifem Kunststoff anzuwenden, die aus zueinander "in der Querrichtung verschiebbaren, längsverlaufenden Lamellen
bestehen.
Die in den Fig. 6-8 gezeigte, abgewandelte Vorrichtung ist mit einem Auflegetisch 37 für Tabakblätter versehen, die
im vorliegenden Fall nicht er.trippt sind, d.h. die Kittelrippe
beibehalten haben. Der Tisch 37 , der die lagerichtige Einführung in die Streckvorrichtung erleichtern soll, ist mit
einer zentralen Reihe von Sauglöchern 38 versehen. Der Tisch 37 ist als Saugkasten ausgebildet und steht über eine Leitung
39 mit einer hier nicht gezeigten Saugquelle in Verbindung. Das Tabakblatt 3 wird von Hand auf den Tisch 37 mit der Mittelrippe
über die Sauglöcher 38 gelegt und wird hierdurch in seiner Lage gehalten und auf ein Förderband UO überführt. Das
Förderband UO läuft über zwei Riemenscheiben Ul, U3 von denen
wenigstens eine angetrieben ist. Das Band UC läuft durch eine
Ausnehmung UU in einen Kasten U5 für Zufuhr von Druckluft zu
einem Blastisch U6. Der Blastisch U6 ist mit einer zentralen Rinne versehen, in der die obere 7rur.:n des Förderbandes UO
läuft. Die obere tragende Fläche des Förderbandes UO liegt in
dem gezeigten Ausführungsbeispiel etwas oberhalb der Oberfläche des Tisches U6. Kit der oberen Trumm des Bandes UO, die
in einer Linie mit der Reihe von Sauglöchern 38 liegt, arbeiten
zwei zueinander und zu dem Band UO parallele Pressbänder U7, U8 zusammen. Diese liegen in solchem Abstand voneinander und
arbeiten so mit dem Band UO zusammen, dass die Mittelrippe eines von dem Tisch 37 vorgeschobenen Tabakblattes 3 zwischen
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den Bändern 47 und 48 zu liegen kommt und auf den Band 40 festgeklemmt
wird. Die Bänder -7, 48 laufen über Riemenscheiben 49,
bü, von denen die Scheibe 49 mittels eines hier nicht gezeigten
Antriebsgliedes in der Richtung des Pfeiles angetrieben wird.
Parallel zu und in Abstand von dein ersten, unteren biastisch 4 5 ist ein zweiter, oberer blastisch 51 vorgesehen,
der an einen oberen Kasten 52 für Zufuhr von Druckluft angeschlossen
ist. Die Druckluft wird de::; unteren Kasten 4 5 durch
eine Leitung 53 zugeführt, die an eine nicht gezeigte Druckluftquelle
angeschlossen ist, welche ihrerseits vorzugsweise so regelbar ist, dass sich die Menge zugeführter Druckluft verändern
lässt. Der Druckluftkasten 52 ist über eine Leitung 54 an eine nicht gezeigte Druckluftquelle angeschlossen, welche
λ dieselbe v.'ie die für den Kasten 4 5 sein kann. Vorzugsweise
sind zwischen der Druckluftquelle und den beiden Kästen 45 und 52 Regeiglieder solcher Art vorgesehen, dass sich die Luftnengen
zu den beiden Kästen unabhängig voneinander einstellen lassen.
In den Blastischen 46 und 51 sind Blasöffnungen 55 wenigstens innerhalb des Bereiches vorgesehen, den ein eingeführtes
TabakblatT 3. einnirjrt. Durch diese öffnungen treten
Luftströme aus, die von der nittelrippo des Blattes auswärts
gegen des Kanten gerichtet sind und die sowohl auf die Unterseite als auch die Oberseite des Blattes wirken. Wie am besten
aus der Fig. 8 ersichtlich, haben die öffnungen 55 das Aussehen von Kanälen, die von der Mittellinie des Tisches 46
) bzw. 51 gegen dessen Aussenkanten gerichtet sind. Wenn die
(nicht gezeigte) Druckluftquelle arbeitet, wird demzufolge ein Tabakblatt, das von dem Tisch 37 vorgeschoben und von den
kontinuierlich arbeitenden Förderern 40 bzw. 47, 4 8 umgriffen worden ist, zwischen die ßlastische 46 und 51 eingeführt und
zwei Luftströmen ausgesetzt, einem von dem Blastisch 46, der auf die Unterseite des Tabakblattes einwirkt, und einem von
dem Blastisch 51, der auf die Oberseite des Elastisches wirkt. Der Luftstrom von dem Blastisch 46 ist in zwei Teilströme aufgeteilt,
von denen jeder für sich von der zwischen den Förderbändern fastgeklemmten Hittelrippe aus zur Kante des Blattes
hin wirkt. Auch der Luftstrom von dem Elastisch 51 ist in
zwei ähnliche Teilluftströme aufgeteilt. Hierdurch wird dem
Blatt ein starkes Flattern beigebracht, und es wird hierdurch
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in gewünschter Weise gestreckt. Auch in einem solchen Fall, wo das Blatt stark eingefaltet und unelastisch ist, erhält man
eine Glättung und Streckung durch die unabhängig voneinander einstellbaren Luftströme, die auf sowohl die Oberseite als
auch die Unterseite des Blattes wirken.
Das Tabakblatt 3 wird kontinuierlich durch die Blattstreckvorrichtung
hindurchgeführt und gelangt auf einen Förderer, der· aus zwei gelöcherten oder luftdurchlässigen Förderbändern 56,
57 besteht, die über Förderrollen 4 2 und 53 laufen, von welchen die Rolle 53 von einer nicht gezeigten Antriebsvorrichtung getrieben
ist. Die Förderbänder 56, 57 lassen zwischen sich einen Spalt 58 für die Förderbänder 47, 48 und für miteinander zusammenarbeitenden
Kntrippungsmesser für Entrippen des Tabakblattes,d.h.
Wegschneiden der Hittelrippe, offen. Mit den oberen Trumm der Förderbänder 56, 57 arbeitet ein darunter vorgesehener
Saugkasten 59 zusammen,, der'über eine Leitung 60
mit einer nicht gezeigten Saugquelle in Verbindung steht. Die Entrippungsmesser bestehen aus zwei unteren, angetriebenen
Kreismessern 61, 62, die in einem Abstand voneinander liegen, der ungefähr der Breite des Stieles des Tabakblattes entspricht.
Mit den Kreismessern 61, 62 arbeitet ein darüber liegendes kreisrundes Vorschubmesser 63 zusammen. Die Messer
laufen in den gezeigten Richtungen um. Wenn das gestreckte Tabakblatt 3 auf den Förderbändern 40,:Φ7, 43 die Blastische
46, 5Γ verlässt, wird es in gestrecktem Zustand auf den Förderbändern
56, 57 festgesaugt. Diese Bänder bewegen sich in der Richtung des in der.Fig. 6 gezeigten Pfeiles, und zwar
mit derselben Geschwindigkeit wie die 3änder 40, 47, 48. Wenn die Mittelrippe des Blattes zwischen die Messer 61, 62,
63 eingeführt wird, wird sie kontinuierlich weggeschnitten, und auf dem Förderer 56, 57 bleiben zwei gestreckte Blatthälften
zurück, wie rechts in der Fig. 7 gezeigt ist. Diese Blatthälften können beispielsweise mittels hier nicht gezeigter
Glieder direkt zu einer Zigarrenwickelmaschiene überführt werden.
009812/1195 bad ORlGMAt
f-J ...
Claims (15)
- Arer.co 113 3Α+1134ΛPatentansprücheErrichtung zum Ausbreiten und Strecken eines natür-Ücheti^iabakblattes mit Luftströmungsgliedern, um das aus einen blatträger festgehaltene Tabakblatt einem von der Mittcirippe des blattes zu dessen Kanten gerichteten Luftstrom auszusetzen, sowie Sauggliecern, um nach der Streckung das Blatt in ausgebreiteter Lage festzuhalten, gekennzeichnet durch einen Biatträger (1) mit luftdurchlässiger Trago^erflache, rr.it dem blattrügcr (1) zusammenarbeitende Halteglieder (3, 32), um einen schmalen bereich (3 5) eines Tabakblattes (3) auf dem Blatträger (1) festzuhalten, wobei über einer Oberfläche des letzteren die Luftströmur.gsglieder (17, 13% 13, 23) vorgesehen sind, die so eingerichtet sind, dass sie während eines ersten Zeitraumes den genannten Luftstrom erzeugen, und eine mit der anderen, entgegengesetzten Oberfläche des Diatträgers (1) zusammenwirkende Saugvorrichtung (7), un während eines zweiten Zeitraumes Luft durch· den :l Blatträger wenigstens innerhalb eines Bereiches hindurchzusaugen, der der Grosse eines Tabakblattes (3) entspricht, um das gestreckte Tabakblatt auf der genannten ersten Ci;-.-.rflache des Biatträgers (1) festzusaugen, wobei der zweite Zeitraum zu einem Zeitpunkt beginnt, der früher iiegx als der den Zeitpunkt für den Abschluss des ersten Zeitraumes - , vorausgeht oder sich an diesen unmittelbar -anschliesst.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftblasevorrichtung aus einem gegenüber der einen Oberfläche des Biatträgers (1) gegenüber offenen Kasten (17) besteht, bei welchem zwei einander gegenüberliegende Seitenkanten, die in wesentlichen parallel zu dem genannten schmalen 3ereich (35) verlaufen, mit Luftsaugeöffnungen (34) ausgebildet sind, die während des ersten Zeitraumes an eine Vakuumquelle angeschlossen sind, und dass der Deckel des Kastens mit Lufteinsaugöffnungen (33) ausgebildet ist, die über diesem schmalen Bereich gelegen sind.BAD ORIGINAU 009812/1195
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass erste Ventilglieder (10) das Durchsaugen von Luft durch den Blatträger (1) zu einem Zeitpunkt beginnen, der innerhalb des ersten Zeitraumes liegt, und dass zweite Ventilglieder (20, 21) den Luftstrom in der Luftblasvorrichtung (17, 18, 19, 23) zu einem Zeitpunkt unterbrechen, der innerhalb des zweiten Zeitraumes liegt.
- U. Vorrichtung nach einenfder Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Blatträger aus einem endlosen, luftdurchlässigen und angetriebenen Band (1) besteht, das eine wenigstens der Breite eines gestreckten Tabakblattes (3) entsprechenden Breite hat.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band in der Querrichtung dehnbar ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e η η zeichnet, dass die Längskanten des Bandes mit Führungsgliedern (IU) versehen sind, die in Führungsrinnen (15) längs .der beiden Kanten des Bandes laufen, wobei diese Führungsrinnen (15) vor der ersten Station (B) einen bestimmten ersten Abstand voneinander haben und nach dieser Station (B) einen zweiten, grösseren Abstand voneinander, wodurch eine weitere Streckung des auf den Band festgesaugten, gestreckten Tabakblattes (3) herbeiführbar ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichne t, dass das Band (1) aus einem dehnbaren, gewebten Werkstoff besteht.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das 3and" (1) aus gelöcherten Gummi besteht.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e ichnet, dass das Band (1) aus in der Querrichtung zueinander verschiebbaren Lamellen aus Metall oder Kunststoff besteht.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekenn ze ichnet durch einen ersten Blastisch (46) mit einer Vielzahl von Luftöffnungen (55), einem zweiten Blastisch (51) mit einer Vielzahl von Luftöffnungen (55), wobei diese Blastische (46,. 51) übereinander in einem Abstand voneinander und mit einem Zwischenraum zwischen ihren einander zugewandten Oberflächen angeordnet sind, der die Durchführung eines natür-009812/1195 BAD OFiKStNAl.lichen Tabakblattes gestattet, durch zwischen den Lüftöffnungen der beiden Tische (45, 51) angeschlossene Druckluftvorrichtungen (45, 52) zum Erzeugen eines Luftstroms von der Kittelrippe eines zwischen die Blastische (46, 51) eingeführten Tabakblattes (3) zu den Kanten des Blattes, wobei dieser Luftstrom einerseits auf die Oberseite und andererseits auf die Unterseite des Blattes einwirkt.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jdder der beiden Blastische (46, 51) mit einem zentralen Spalt versehen ist, dass ein erster Bandförderer (40) in dem Spalt des ersten Blastisches (46) läuft und mit einem in den Spalt des zweiten Blastisches (51) angeordneten zweiten Bandförderer (47, 48) zusammenarbeitet, und dass die beiden Bandförderer so angebracht sind, dass sie die Kittelrippe eines Tabakblattes ergreifen und das Tabakblatt in den Zwischenraum zwischen die Blastische (46, 51) fördern.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bandförderer aus einem endlosen Band (40) besteht, das über Riemenscheiben (41, 43) läuft und eine die Breite der Mittelrippe des Tabakblattes übersteigende Breite aufweist, und dass der zweite Bandförderer aus zwei zueinander parallelen, endlosen Bändern (47, 48) besteht, die über Riemenscheiben (49, 50) laufen und in einem Abstand voneinander gelegen sind, der im wesentlichen der Breite der Kittelrippe entspricht, wobei die Bänder einander so zugeordnet sind, dass das Tabakblatt zwischen den beiden Bandförderern mit der Hittelrippe zwischen den beiden zueinander parallelen Bändern (47, 48) festgeklemmt wird.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12w:dadurch g e k e η η ζ e ic h η e t, dass die Bandförderer (40, 47, 48) kontinuierlich zum Einschieben von Tabakblättern zwischen die Blastische (46, 51) arbeiten und dass die an die Luftöffnungen (55) der Blastische (46, 51) angeschlossenen Druckluftvorrichtungen (45, 52) zur kontinuierlichen Zuführung von Druckluft ausgebildet sind.
- 14. Vorrichtung nach einem der VoransprUche, gekennzeichnet durch einen an die Austragseite der Blastisch (46, 51) angeschlossenen Saugförderer (56, 57) zur Aufnahme des gestreckten Tabakblattes und dessen Festsaugen in gestreckter Lage. nn<*8:L?/i 1 q«;0 0984Ä/ 119b ßAD 0R|G|NAL
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen in der blattragenden Oberfläche des Saugförderer s (56) fest angebrachten Messermechanisraus (61, 62, 63) zum Ausschneiden der Hittelrippe des Tabakblattes (3) während dessen Vorschubs auf dem Saugförderer.PAT(NTANWXl ΓΪ DU-IMG. H. MUCK:. L. Ιί."; H SOHfc009812/1195 bad, Μ ■Leerseite
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