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DE1940578U - Gleichrichter. - Google Patents

Gleichrichter.

Info

Publication number
DE1940578U
DE1940578U DE1966S0056340 DES0056340U DE1940578U DE 1940578 U DE1940578 U DE 1940578U DE 1966S0056340 DE1966S0056340 DE 1966S0056340 DE S0056340 U DES0056340 U DE S0056340U DE 1940578 U DE1940578 U DE 1940578U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rectifier
voltage
sheet metal
metal strip
screen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1966S0056340
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0056340 priority Critical patent/DE1940578U/de
Publication of DE1940578U publication Critical patent/DE1940578U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

PA-DOO72H 23.3.66 y
SIEMENS-SCHUOCERTWERfCE AKTIENGESELLSCHAFT
Berlin und Erlangen
Patent- und Lizenzabteilung
PLA
© BERLlM-SiEMEMSSTADT
Anordnung zur Gleichrichtung von Wechselströmen hoher Spannung und hoher
Bei Fernsehgeräten ist es üblich, die Beschleunigungs-Hochspannung von etwa 10 bis 20 kV für den Kathodenstrahl der Bildröhre durch Gleichrichtung einer Wechselspannung zu gewinnen, die vom Zeilentransformator geliefert wird. Die vom Zeilentransformator abgegebene Spannung hat eine Frequenz von etwa 16 kHz» Da diese Spannung stark von der Sinusfora abweicht, also einen sehr hohen Oberwellenanteil besitzt, kann für die Gleichrichtung sogar mit einer effektiven Frequenz von etwa 50 bis 153 kHz gerechnet werden. Die Verwendung einer Wechselspannung mit einer derart hohen Frequenz zur
- 1 - Was/Un
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Erzeugung der Beschleunigungsspannung hat den Vorteil, daß der für ihre Transformierung und für die G-lättung der gleichgerichteten Spannung erforderliche Aufwand sehr gering ist. Als Hochspannungs-Gleichrichter für diesen Zweck v/erden bisher Höhrendioden verwendet. Man hat seit langem versucht, die Röhrendioden durch einen Halbleiter—Hochspannungsgleichrichter, z.B. einen Selen-Stabgleichrichter mit zahlreichen hintereinander geschalteten Elementen, zu ersetzen. Dabei zeigte sich jedoch in der Regel, daß die in der Nähe der Wechselspannungsklemme liegenden Gleichrichterelemente unter Überlastungserscheinungen zerstört wurden.
Aus der deutschen Patentschrift 1 064 642 ist eo bekannt, daß diese Schwierigkeiten auf die Streukapazität des Gleichrichters gegenüber der Umgebung zurückzuführen sind, und daß es möglich ist, sie durch eine Abschirmung, die den Potentialabfall längs des Gleichrichters vergleichmäßigt, zu vermeiden. Es ist dort auch bereits angegeben, daß man eine Vergleichmäßigung des Potentialabfalls bereits durch einen mit einem wechselspannungsseitigen Anschluß des Gleichrichters verbundenen Blechstreifen erreichen kann, dessen Abstand vom Gleichrichter sich zu dessen Mitte hin vergrößert.
Die Neuerung bezieht sich auf eine Anordnung zur Gleichrichtung von Wechselströmen hoher Spannung und hoher Frequenz, insbesondere zur Erzeugung der Bildstrahl-Beschleunigungsspannung für Fernseh-Biläröhren, mittels eines stabförmigen Halbleiter-Gleichrichters, dessen wechselspannungsseitiger
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Anschluß mit einem als Schirm wirkenden leiter verbunden ist, der sich etwa in Richtung der Stabachse erstreckt. Sie besteht darin, daß der draht- oder blechstreifenförmige leiter zusammen mit einer Anschlußklemme und dem Ende des Anschlußkabels in einer Isolierstoffkappe eingebettet ist, die das wecnselspannungsseitige Ende des Gleichrichters umgibt. Durch die Neuerung wird erreicht, daß durch einfaches Aufstecken der Isolierstoffkappe auf das wechselspannungsseitige finde des Gleichrichters sowohl der Anschluß.· wie die erforderliche Abschirmung hergestellt wird» Da die Kappe sämtliche metallischen Anschlußteile umhüllt, wirkt sie gleichzeitig als Schutz gegen Sprühentladungen»
Die Figuren 1 und 2 stellen ein Ausführungsbeispiel der !feuerung · dar; die Figuren 3 und 4 zeigen Teile weiterer Ausführungsbeispiele»
In Figur 1 ist 1 ein Selen-Hochspannungs-Gleichrichter, auf dessen wechselspannungsseitigen Anschluß eine Isolierstoffkappe aufgesetzt ist. Figur 2 zeigt einen Schnitt durch die Isolierstoffkappe längs der Linie II-II in Figur 1· Der Gleichrichter 1 besteht aus einer großen Anzahl von tablettenförmi- gen Selengleichrichter-Elementen 3> die in einem rohrförmigen Isolierstoffgehäuse 4 aufeinandergestapelt sind. Das Gehäuse 4 ist durch metallische, mit enger Passung aufgedrückte Verschlußkappen 5 und 6 abgeschlossen. Mit 7 ist eine Kontaktdruckfeder bezeichnet.
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In die Isolierstoffkappe 2 sind das vom Zeilentransformator kommende Anschlußkabel 8, eine Anschlußklemme 9 und ein Blechstreifen 10 eingebettet. Die clipartige Anschlußklemme 9 und der Blechstreifen 10 bestehen aus einem Stück (vergl. Figur 3). Das Anschlußkabel 8 ist mit der Anschlußklemme 9 bei 11 durch eine Lot- oder Quetschverbindung verbunden. Der Blechstreifen 10 weist gegenüber der Säule der Tabletten 3 einen Abstand auf, der sich zur Mitte des Gleichrichters hin vergrößert; infolgedessen bildet er mit der Tablettensäule eine Kapazität, die sich zur Mitte des Gleichrichters verringert, was für die Vergleichmäßigung des Potentialabfalls in der Tablettensäule vorteilhaft ist.
Wie aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht, werden sämtliche metallischen Teile, nämlich die Verschlußkappe 5, die Anschlußklemme 9, der Blechstreifen 10 und das Ende des Anschlußkabels
8 von der Isolierstoffkappe 2 vollständig umhüllt; dadurch sind diese Teile gegen Sprühentladungen geschützt.
Die Isolierstoffkappe 2 wird vorzugsweise durch Umspritzen der Teile 8, 9 und 10 mit einem geeigneten Kunststoff, z.B. einem Polyäthylen- oder Polypropylen-Kunststoff, hergestellt. Dem Kunststoff werden vorzugsweise flammhemmende mineralische Zusätze beigegeben.
In Pigur 4 ist eine andere Ausführungsform der Anschlußklemme
9 mit anschließendem Blechstreifen 10 dargestellt. Der Blechstreifen 10 verläuft hier parallel zur Achse des Gleichrichters 1; die Breite des Streifens 10 nimmt zur Mitte des Gleichrich-
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ters hin ab. Dadurch wird ebenfalls die erwünschte Verringerung der Kapazität des Streifens 10 gegenüber der Tablettensäule erreicht. Die Formen des als Schirm wirkenden Blechstreifens 10 gemäß den Figuren 3 und 4 können auch in der Weise kombiniert werden, daß ein sich verjüngender Blechstreifen verwendet wird, dessen Abstand von Gleichrichter sich zur Mitte hin vergrößert. Ferner kann bei der Ausführungsform nach Figur 3 der Blechstreifen 10 auch durch einen Draht ersetzt werden.
4 Figuren
3 Ansprüche

Claims (2)

RA.-B007214 23.3.66 PM 9/690/2703 Schutzansnrüche
1. Anordnung zur Gleichrichtung von V/echselströmen hoher Spannung und hoher Frequenz, insbesondere zur Erzeugung der Bildstrahl-Beschleunigungsspannung für Fernseh-Bildröhren, mittels eines stabförmigen Halbleiter-Gleichrichters, dessen wechselspannungsseitiger Anschluß mit einen als Schirm wirkenden leiter verbunden ist, der sich etwa in Richtung der Stabachse erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der draht- oder blechstreifenförmige leiter zusammen mit einer Anschlußklemme und dem Ende des Anschlußkabels in einer Isolierstoffkappe eingebettet ist, die das wechselspannungsseitige Ende des Gleichrichters umgibt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Abstand des als Schirm wirkenden Leiters vom Gleichrichter in Richtung zur Mitte des Gleichrichters vergrößert.
3· Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des als Schirm wirkenden Blechstreifens sich in Richtung zur Mitte des Gleichrichters verkleinert.
DE1966S0056340 1966-03-23 1966-03-23 Gleichrichter. Expired DE1940578U (de)

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DE1940578U true DE1940578U (de) 1966-06-16

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