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DE1940028U - Gefuetterter lederstiefel, insbesondere skistiefel. - Google Patents

Gefuetterter lederstiefel, insbesondere skistiefel.

Info

Publication number
DE1940028U
DE1940028U DE1964B0057278 DEB0057278U DE1940028U DE 1940028 U DE1940028 U DE 1940028U DE 1964B0057278 DE1964B0057278 DE 1964B0057278 DE B0057278 U DEB0057278 U DE B0057278U DE 1940028 U DE1940028 U DE 1940028U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outsole
leather
shaft
boots
heel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1964B0057278
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Bruetting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1964B0057278 priority Critical patent/DE1940028U/de
Publication of DE1940028U publication Critical patent/DE1940028U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • A43B13/08Wood
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0405Linings, paddings or insertions; Inner boots
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0486Ski or like boots characterized by the material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0486Ski or like boots characterized by the material
    • A43B5/0488Ski or like boots characterized by the material with an upper made of flexible material, e.g. leather

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Neuerung bezieht sich auf einen gefütterten Lederstiefel, insbesondere Skistiefel, mit angegossener Laufsohle, die min-· destens im Spitzenbereich mit einem über den Schaft vorstehenden Rand und mit einem in sich geschlossenen, mit dem Schaft durch Angießen verbundenen Laufsohlenansatz versehen ist, wobei die Laufsohle von Skistiefeln als Keilsohle ausgebildet und im Spitzenbereich in der Verlängerung der seitrliehen Sohlenkanten zum Ansetzen der Skibindungsbacken eine plattformartige Absetzung gegenüber dem Laufsohlenansatz mit nur leicht gekrümmter, vorderer Begrenzungslinie und im Fersenbereich zwischen dem dort kappenartig gestalteten Laufsohlenansatz und der Laufsohlenunterseite eine während des Angießens eingeformte Rille aufweist, die sich um den Persenteil herum bis mindestens in die Nähe der Laufsohlen-Unterseite erstreckt. Leder-, insbesondere Skistiefel dieser Art werden bisher mit einer Brandsohle versehen, sie müssen gezwickt werden. Man muß also zunächst den Schaftteil mit
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der Brandsohle auf einem Holzleisten zwicken, den Holzleisten nach dem Zwicken entfernen, durch einen Vulkanisierleisten ersetzen und kann dann die mit einem geschlossenen Laufsohlenansatz versehene Laufsohle mit einer Vulkanisiervorrichtung angießen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses reichlich umständliche Herstellungsverfahren durch ein einfacheres zu ersetzen, also einen gefutterten Leders tiefe J., wie Schnürstiefel od. dgl., insbesondere Skistiefel, zur Verfügung zu stellen, der - wie an sich bekannt - nicht nur eine Fußbettung aufweist, sondern auch so gestaltet sein kann, daß der mit einem solchen Stiefel beschuhte Fuß In der mittleren Geh-Stellung Im Schuh ruht. Mit Vorstehendem soll zum Ausdruck gebracht werden, daß der Innenraum des Stiefels der Fußstellung entspricht, die der Fuß im Regelfall einnimmt. Bei Skistiefeln, die vorzugsweise für den Abfahrtslauf Verwendung finden, soll also der Innenraum des Schuhes derart gestaltet sein, daß der Fuß die während eines Abfahrtslaufes notwendige Stellung einnimmtt Schien- und Wadenbein sind leicht nach vorn geneigt und die Zehenglieder krallenartig abgewinkelt, ohne daß das Ausstrecken der Zehenglieder dann '*-** behindert ist, wenn eine Streckung derselben gehbedingt ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Neuerung vorgeschlagen, dafür zu sorgen, daß ein als Futter dienender, nach Art der
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Mokassin- bzw. Cosy-Wende-Schuhe hergestellter Sack von außen her mit allen erforderlichen Verstärkungen, wie Vorderkappe, Hinterkappe, Schaftleder od*. dgl., und allen dem Schuh zuzuordnenden Einlagen, wie Gelenkbarrrieren-, Fersen-, Persenbett-, Großzehenbett-, Knöchel-Polster, der Versteifung der Laufsohle dienende Holzeinlagen od. dgl. versehen bzw. verbunden, danach auf einender Fußform im Stand bzw. der mittleren Gehstellung entsprechend gestalteten Vulkanisierleisten aufgezogen und nunmehr die Laufsohle mit dem hochgezogenen Laufsohlenansatz anvulkanisiert wird. IAn die Haftung zwischen d em Schaftleder und der Laufsohle bzw. dem Laufsohlenansatz zu erhöhen, wird nach einem weiteren Merkmal vorgeschlagen, das Schaftleder vor dem Aufbringen auf den Futtersack in dem Bereich, in dem es durch den an·^ zugießenden LaufSohlenansatz abgedeckt ist. bzw. vonäiesem umfaßt wird, mit die Haftung zwischen Schaftleder und Gumma erhöhenden Mitteln, wie Durchtrittsöffnungen, zu versehen.
Ein nach diesem Verfahren hergestellter Stiefel, und zwar ein Skistiefel, wird an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles nachstehend erläutert.
Es zeigern
Fig. 1 eine Ansicht einer durch zwei im Großzehenballenbereich
eines erftndungßgetn&ß gestalteten Schuhes gelegter, paralleler* lotrechter Schnitt« entstandenen Seheibe»
Flg. 2 eine Ansicht auf eine entsprechende Seheibe, die durch zwei im Fersenbereich daß erfindungsgeaäS gestalteten Schuhes gelegte, parallele, lotrechte Schnitte entstanden ist,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Skiechuhes gemää 4er £rfladung.
Zunächst wird ein Futtersaek 1 hergestellt* beispielsweise nach Art der Mokasslnsehuhe gefertigt. Mit diese« Futter« sack ««erden das Sohaftleder 2, ein im Großaehenballenbereloh liegendes Polster 3, ein Fersenbettpolster 4« Knöchelpoleter f> und 6 sowie gegebenenfalls - und swar mittelbar - eine dem Versteifen der Laufsohle 7 dienende Holzeinlage 3 verbunden, welch letztere gestrichelt angedeutet ist, sowie weitere, nicht dargestellte Verstärkungen, wie Vorderkappe, Hinterkappe od. dgl. und Einlagen, wie Qelenkbarrieren«, Pereen-Poleter usw. Htm· mehr werden* diese miteinander verbundenen Teile dee Schuhes über einen Vulkanisier Ie ist en aufgezogen, der einem Fuß fast genau nachgebildet 1st. Setzt man nun die den Vulkanisier* leisten umfassenden, vorerwähnten, zweekiaäQigerweifie miteinander verbundenen Schuhteile in eine Vulkanlsierpresee ein, denn kann man die Laufsohle mit Laufsohlenansatz und mit eingefortnter Rille $ angießen bzw. anvulkanisieren und dann den fertigen Schuh entnehmen.
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Zweotaäßig ist es, das Schaftleder im Untertrittbereieh mit Öffnungen IO zu versehen, uns die Haftung 2wieohen des Schaftleder 2 undfser Laufsohle 7 bzw. dem Laufsohlenansats 11 zu erhöhen. Ee empfiehlt sich, dafür zu sorgen.« daß das Schaftleder 2 la Qntertrlttbereich am Futtersack 1 bzw. an vorgesehenen Polstern od. dgl. nicht anliegt« so daß der Gummi der Laufsohle das Sehaftleder Im Untertrittbereich von beiden Seiten her umfaßt. Durch die vorgesehenen öffnungen
10 wird dann das Schaftleder gegenüber der Laufsohle 7 einwandfrei festgelegt.
Aus dem in Fig. 3 dargestellten Schuh ist ersichtlich, welch Gesicht ein solcher Schuh haben kann« wenn er ale Skistiefel gestaltet ist. Iia Spitzenbereich weist die Laufsohle eine plattforoartige Absetzung 12 auf» über die die Sfcibindungsfeaoken greifen. Im Fersenbereich ist die Rille 9 sichtbar, in die der Bindungsstratnraer eingreift. Der Laufsohlenansatz
11 1st düber die Unter tr itticanfc© 13 hoohgeaogen, das Sohlenmaterial durchdringt die Öffnungen 10. Das Scaaftleder iaann aus zwei oder mehr als zwei Teilen durch Nähen zusammengesetzt sein, wie dureh die üühte 14 angedeutet« ob es sieh um eisen Schnürschuh, der dann mit Haken 15 versehen 1st« oder um einen Schnallenschuh handelt« ist gleichgültig. Desgleichen "Ist aucfc fileichgUltig, ob die Lasche 16 das Schaftleder 2 von außen abdeckt oder zwischen dem Futter und dem SchafUleder festgelegt beispielsweise durch eine Habt 17.

Claims (2)

P.A.311G71*28A&. 29.4.1964 """' -4*6 Schutzansprüche
1. Gefütterter Lederstiefel, insbesondere Skistiefel, mit angegossener Laufsohle, die mindestens im Spitzenbereich mit einem über den Schaft vorstehenden Rand und mit einem in sich geschlossenen, mit dem Schaft durch Angießen verbundenen Laufsohlenansatz versehen ist, wobei die Laufsohle von Skistiefeln als Keilsohle ausgebildet ist und im Spitzenbereich in der Verlängerung der seitlichen Sohlenkanten zum Ansetzen der Skibindungsbacken eine plattformartige Absetzung gegenüber dem Laufsohlenansatz mit nur leicht gekrümmter, vorderer Begrenzungslinie und im Fersenbereich zwischen dem dort kappenartig gestalteten Laufsohlenansatz und der LaufSohlenunterseite eine während des Angießens eingeformte Kille aufweist, die sich um den Fersenteil herum bis mindestens in die Nähe der Laufsohlenunterstelfce erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft aus einem als Putter dienenden, nach Art der Mokassin- bzw. Cosy-Wende-Schuhe hergestellten Sack (l) besteht, auf den von außen her alle erforderlichen Verstärkungen, wie Vorderkappe, Hinterkappe, Schaftleder (2) «od.dgl., und alle dem Schuh zuzuordnenden Einlagen, wie Gelenkbar rier en-, Fersen-, Fersenbett- (4), Großzehanbett-Knöchel-Polster (5,6) od.dgl., aufgebracht sind.
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rf
2. Lederstiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaftleder (2) in dem Bereich» in dem es durch den anzugießenden Laufsohlenansatz abgedeckt bzw. von diesem umfaßt ist, mit die Haftung zwischen Schaftleder und Laufsohlengummi erhöhenden Mitteln, wie Durchtrittsöffnungen (1O)4 versehen ist.
3· Lederstiefel nach Anspruch 1 oder 2, dad urch gekennzeichnet, daß die Teile des Schaftes (2) und die dem Schuh zuzuordnenden Einlagen (3,^,5,6,8) mit dem Futtersack (1) vernäht, verklebt od. dgl. sind und daß zwischen denon der Laufsohle (7) nächstgelegenen Band des Schaftes (2) und dem Futtersack (1) ein vom ■> Lauf sohlengummi ausgefüllter Zwischenraum vorhanden 1st.
DE1964B0057278 1964-04-29 1964-04-29 Gefuetterter lederstiefel, insbesondere skistiefel. Expired DE1940028U (de)

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Publication Number Publication Date
DE1940028U true DE1940028U (de) 1966-06-02

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DE1964B0057278 Expired DE1940028U (de) 1964-04-29 1964-04-29 Gefuetterter lederstiefel, insbesondere skistiefel.

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DE (1) DE1940028U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3170417A1 (de) * 2015-11-23 2017-05-24 Salomon S.A.S. Schale für skischuh, und skischuh, der eine solche schale umfasst

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3170417A1 (de) * 2015-11-23 2017-05-24 Salomon S.A.S. Schale für skischuh, und skischuh, der eine solche schale umfasst
FR3043893A1 (fr) * 2015-11-23 2017-05-26 Salomon Sas Bas de coque pour chaussure de ski et chaussure de ski incluant un tel bas de coque

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