DE1940013B - Vorrichtung zum Fördern von unter Wasser lagerndem Kies oder Sand - Google Patents
Vorrichtung zum Fördern von unter Wasser lagerndem Kies oder SandInfo
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Description
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- der Kies oder Sand auch dann abgefördert werden
kennzeichnet, daß das Druckmittel mit einer Fre- kann, wenn diese Güter in den Boden eingebunden
quenz zwischen etwa 0,1 und 10 Sekunden, vor- l5 sind. Außerdem ist in überraschender Weise die Förzugsweise
zwischen 0,5 und 5 Sekunden intermit- derleistung bei intermittierender Druckmittelzufuhr
tierend zum Förderkopf (10) strömt. erheblich größer als bei kontinuierlichem Druckmit-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- telstrom.
durch gekennzeichnet, daß am schwingfähig ge- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erlagerten
Förderkopf (10) wenigstens ein an sich 20 findung strömt das Druckmittel mit einer Frequenz
bekannter Vibrator (56, 58, 60, 62, 64) angeord- zwischen etwa 0,1 und 10 Sekunden, vorzugsweise
net ist, und daß der Vibrator ein vom Druckmittel zwischen 0,5 und 5 Sekunden intermittierend zum
angetriebenes Flügelrad (56) aufweist, das mit Förderkopf.
wenigstens einer Unwuchtmasse (62, 64) verbun- Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
den ist. 25 der Erfindung ist am schwingfähig gelagerten Förder-
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 kopf wenigstens ein an sich bekannter Vibrator anbis
3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druck- geordnet und der Vibrator weist ein vom Druckmittel
mittelleitung \*Q, 68Ϊ im Bereich der Einlaßöff- angetriebenes Flügelrad auf, das mit wenigstens einer
nung (70) des Förderrohres (12) ein Rückschlag- Unwuchtmasse verbunden ist.
ventil angeordnet ist, das bei unterbrochenem 30 Vibratoren, die z. B. mit Unwuchtmassen arbeiten,
Druckmittelstrom ein Eindringe 1 des zu fördern- sind bei Förderanlagen an sich bekannt. Die bekannden
Gutes in die Druckmitteileitung (68) ver- ten Vibratoren werden jedoch z. B. elektrisch und
hindert. nicht wie bei der bevorzugten Ausführungsform der
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- Erfindung durch den, auch dem Gütertransport diekennzeichnet,
daß das Rückschlagventil als ela- 35 nenden Druckmittelstrom betätigt, oder sie bringen
stische Manschette (74) ausgebildet ist. nur geringe Schwingungskräfte s if. die nicht ausreichen,
das zu fördernde, unter Wasser lagernde und in den Boden eingebundene Gut an seiner Lagerstätte
aufzulockern, so daß es der Einlaßöffnung des För-
40 derkopfes zugeführt werden kann.
Gemäß einei weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, in der Druckmittelleitung im Bereich
der Einlaßöffnung des Förderrohres ein Rückschlagventil anzuordnen, das bei unterbrochenem
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum For- 45 Druckmittelstrom ein Eindringen des zu fördernden
dem von unter Wasser lagerndem Kies oder Sand Gutes in die Druckmittel leitung verhindert. Dabei soll
mittels eines strömenden, an der Einlaßöffnung eines das Rückschlagventil als elastische Manschette aus-Förderkopfes
einen Unterdruck erzeugenden Druck- gebildet sein,
mittels, insbesondere Druckluft. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
mittels, insbesondere Druckluft. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird das 50 Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Druckmittel, z. B. Druckluft, dem Förderrohr als F i g. 1 eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht
kontinuierlicher Strom unter konstantem Druck züge- der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
führt. Bei einer derartigen Druckmittelzuführung F i g. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 in
führt. Bei einer derartigen Druckmittelzuführung F i g. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 in
kann nur solches Fördergut an die Wasseroberfläche Fig. 1.
gefördert werden, das keine allzu starke Verbindung 55 in F i g. 1 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung
mit dem Boden aufweist. Die erzielte Förderleistung 10 dargestellt, die zum Fördern von Kies, Sand
läßt sich daher häufig nicht auf den gewünschten od, dgl. vom Orund eitles Sees oder Flusses vorge-Wert
steigern. sehen ist. Die Vorrichtung 10 weist ein zentrisch an-
Es ist ferner bekannt, trockene Schüttgüter, die geordnetes Förderrohr 12 auf, das an seinem oberen
auf Rutschen od. dgl. unter der Wirkung ihres eige- 60 Ende einen Ringflansch 14 trägt. Dieser Ringflansch
nen Gewichtes gefördert werden, durch intermitlie- 14 weist konzentrisch angeordnete, nach oben gerend
zugeführte Druckluft zu fluidisieren, um auf richtete Stege 15 auf, die zur Aufnahme und Haltediese
Weise das Abfließen des trockenen Schüttgutes rung von zwei kreisrtngförmigen Gummipuffern 16,
zu erleichtern. Bei dieser Fluidisicrung trockenen 18 dienen, Die Gummipuffer 16,18 stützen mit ihrer
Schüttgutes läuft es aber praktisch auf dasselbe hin- 6g Oberfläche einen weiteten Flansch 20 ab, der durch
aus, ob die Fluidisierung mit intermittierender oder Schrauben mit einem Festteil 22 der Vorrichtung 10
kontinuierlich strömender Druckluft erfolgt. verbunden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine An der Peripherie des Flansches 20 ist ein zylin-
3 4
derförmiger Mantel 24 angeordnet, der mit seinem ten Ringraum 68, Dieser Ringraum setzt sich bis in
unteren Ende gleichfalls mit einem Ringflansch 26 den Bereich der Einlaßöffnung 70 der Fördervorrich-
verbunden ist. Durch die beiden Flansche 20 und 26 tung 10 fort. Das untere Ende des Ringraumes 68 bil-
sowie durch den diese Flansche miteinander verbin- det einen sogenannten Verteilerraum 72, der durch
denden Mantel 24 entsteht ein zylindrisches Gehäuse 5 eine elastische Manschette 74 gegenüber der Einlaß-
28, in das über ein Rohr 30 ein Druckmedium, z. B. öffnung 70 vollständig abgedichtet ist, Die elastische,
Druckluft, eingeführt wird. z. B, aus Gummi bestehende Manschette 74 ist, wie
Die Druckluft wird vom Rohr 30 in einen unter- Fig. 1 zeigt, mittels eines Klemmringes 76 an einer
halb des Ringflansches 14 des Förderrohres 12 vor- Ringwand 78 fest und dicht angeordnet. Das untere,
handenen, durch Stegbleche 32 unterteilten Ring- io freie Ende der Manschette 74 liegt an einer Flanschraum
geleitet. Diese Stegbleche 32 bilden die Verbin- zone 80 des Förderrohres 12 an.
dung des Ringflansches 14 mit einem weiteren Die Manschette 74 ist von einem die Einlaßöffnung Flansch 34, der im Abstand oberhalb des Ringflan- 70 bildenden Gehäuse 82 ummantelt, an dessen Ausches 26 des Gehäuses 28 angeordnet ist. ßenseite fußförmige, nach unten abstehende Stege
dung des Ringflansches 14 mit einem weiteren Die Manschette 74 ist von einem die Einlaßöffnung Flansch 34, der im Abstand oberhalb des Ringflan- 70 bildenden Gehäuse 82 ummantelt, an dessen Ausches 26 des Gehäuses 28 angeordnet ist. ßenseite fußförmige, nach unten abstehende Stege
Um ein Entweichen der Druckluft und gleichzeitig 15 84, durch Schweißen angeordnet sind,
eine sichere Vibrationslagerung des Förderrohres 12 Die zuvor beschriebene, erfindungsgemäße Förder-
ZU gewährleisten, ist zwischen dem Ringflansch 26 vorrichtung arbeitet wie folg··
und dem Flansch 34 ein weiterer, kreisringförmiger Bei Inbetriebnahme der Fördervorrichtung 10
Gummipuffer 36 vorgesehen. wird das Druckmedium durch das Rohr 30 in die
Der Flansch 34 ist an einem konzentrisch das 20 Vorrichtung eingeleitet. Die Zuführung des Druck-Förderrohr
12 umgebenden Außenrohr 38 durch mediums erfolgt dabei intermittierend, z. B. durch
Schweißen befestigt. In dem zwischen den Rohren an sich bekannte, relaisgesteuerte Magnetventile, die
12 und 38 gebildeten Ringraum wird die zugeführte im Rohr 30 angeordnet sind und periodisch öffnen
Druckluft in den unteren Bereich der Fördervorrich- und schließen. Weiterhin besteht auch die Möglichtung
10 geleitet. 25 keit, den Druckmittelstrom durch hydraulisch oder
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, wird das Druckmedium pneumatisch gesteuerte, mechanische Mittel periodurch
ein Kniestück 40 aus dem genannten Ring- disch mit der gewünschten Frequenz intermittierend
raum in eine seitlich am Förderrohr 12 angebrachte der Fördervorrichtung 10 zuzuführen.
Kammer 42 geleitet, die im Schnitt in Fig. 2 dar- Durch den von den beiden Rohren 12 und 38 gegestellt ist. 30 bildeten Ringraum gelangt das Druckmedium über
Kammer 42 geleitet, die im Schnitt in Fig. 2 dar- Durch den von den beiden Rohren 12 und 38 gegestellt ist. 30 bildeten Ringraum gelangt das Druckmedium über
In dieser, z. B. kreisrund ausgebildeten Kammer das Kniestück 40 in die Kammer 42 und trifft dort ;
42. die durch Träger 41 und 43 mit der Förder- nach entsprechender Umlenkung senkrecht auf die ;
vorrichtung 10 starr verbunden ist, ist eine vertikal Flächen der Flügel 54 des Flügelrades 56. Durch die
zurichtete Welle 44, angeordnet, die mit ihren WeI- Zuführung des Druckmediums wird das Flügelrad 56
knenden 46 mittels Wälzlager 52 im Kammerboden 35 angetrieben, so daß die mit dem Flügelrad 56 fest .!
und -dac'.i 48 bzw. 50 gelagert ist. In gleichmäßigen verbundenen, sektorförmigen Platten 58, 60 eben- ;j
Abständen und parallel zur Längsachse der Welle 44 falls in Rotation versetzt werden. Da, wie bereits
sind an letzterer zahlreiche Flügel 54 angeordnet, die zuvor erwähnt, die Platten 58, 60 an ihrer Peripherie >
zusammen mit der Welle 44 ein Flügelrad 56 bilden. Unwuchtmassen 62, 64 tragen, wird somit über das ;l
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, erstrecken sich die Flü- 40 druckmittelbetätigte Zellenrad 56 die elastisch an den ]■
gel 54 nicht über die gesamte Wellenlänge, sondern Gummipuffern 18, 36 aufgehängte Fördervorrichtung j.
sind lediglich im Mittelabschnitt der Welle ange- 10 in Schwingung versetzt, durch die während des ·>
bracht. Im oberen und unteren, verjüngten Ab- Fördervorganges ein Eingraben der Vorrichtung 10 ·\
schnitt der Welle 44 ist jeweils eine Platte 58 bzw. 60 in den Flußboden mittels seiner Stege 84 zum [
durch Verschraubung mit dem Wellenkörper 44 starr 45 Zwecke einer besseren Förderung erleichtert wird. Je ,
verbunden. naci Größe der Unwuchtmassen 62,64 sowie der j
Wie weiterhin aus F i g. 1 ersichtlich, tragen die Rotationsgeschwindigkeit des Flügelrades 56 kann
beiden Platten 58, 60 an ihrer Ober- und Unter- eine mehr oder veniger starke, regelbare Vibration j
fläche peripherisch angeordnete Unwuchtmassen 62 erreicht werden.
bzw. 64, die, wie F i g. 2 zeigt, sich flächenmäßig 50 Das Druckmedium strömt nun intermittierend,
über etwa zwei Drittel der Platten 58 bzw. 60 erstrek- nac idem es die Vibrationskammes 42 durchquert
ken. Die Platten 58 und 60 weisen eine sektorför- hat. in den Ringraum 68 sowie in den Verteilerraum
migc Gestalt auf, d. h. sie umfassen flächenmäßig 72 im unteren Bereich der Fördervorrichtung 10.
etwa 45 °/o der durch das Flügelrad 56 gebildeten Über die ir Ruhestellung geschlossene, elastische
Kreisfläche. Durch diese sektorförmig gestalteten 55 Manschette 74 gelangt das Druckmedium in den Be-
Platten 58, 60 und deren Unwuchtmassen 62, 64 ent- reich der Einlaßöffnung 70 der Vorrichtung 10 und
steht somit ein durch das Flügelrad 56 angetriebener transportiert das durch die vibrierenden Stege 84
Vibrator, dessen Aufgabe noch später erläutert wer- aufgewirbelte Fördergut innerhalb des Förderrohres
den wird. 12 bei einem Druck von etwa 1 atü nach oben. Die
Das Kniestück 40 leitet das Druckmedium nicht 60 intermittierende Zuführung des Druckmediums hat
durch das Kammerdach 50 in die Kammer 42 ein, den Vorteil, daß dadurch mehr Sand, Kies od. dgl.
sondern die Drucknjft wird durch eine seitlich an nach oben gefordert werden kann, als es bisher
der Kammer 42 angeordnete öffnung 66 eingeleitet, durch kontinuierlich zugeführte Druckmittel möglich
so daß der Druckmittelstrom rechtwinklig auf die war.
Fläche der Flügel 54 des Flügelrades 56 auftrifft und 6s CHa das Druckmedium intermittierend zugeführt
dieses in Rotation versetzt (vgl. insbesondere F i g. 2). wird, wobei die Frequenz zwischen etwa 0,1 und
Der Weg des Druckmediums führt weiter über das 10 Siekunden, vorzugsweise zwischen 0,5 und 5 Se-
Flügelrad 56 durch einen Anschluß 67 in einen zwei· künden Itegt, öffnet die elastische Manschette74 nur
bei einem positiven Impuls des Öruckmediums. In
den Impulspausen bleibt dagegen die elastische Manschette 74 geschlossen, so daß ein Eindringen des mit
Wasser vermischten Fördergutes in den Ringraum 68 und weiter in die Kammer 42 verhindert wird.
An Stelle der elastischen Manschette 74 können auch Kugelventile oder Prallplatten zur Anwendung
gelangen, die ebenfalls ein Bindringen des Fördergutes in den Ringraum 68 und die Kammer 42 verhindern.
Für den druckmittelbetriebenen Vibrator kann auch ein Vibrator vorgesehen werden, dessen Vibrationen
mittels eines elektromotorischen Antriebes hervorgerufen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Vorrichtung zum Fördern von unter Wasser sondere auch dann, wenn diese Güter eine starke
lagerndem Kies oder Sand mittels eines strömen- 5 Verbindung mit dem Boden aufweisen,
den an der Einlaßöffnung eines Förderkopfes Hierfür ist die erfindungsgemäße Ausbildung darin
einen Unterdruck erzeugenden Druckmittels, ins- zu sehen, daß das Druckmittel in an sich bekannter
besondere Druckluft, dadurch gekenn- Weise als intermittierende Strömung zu der Einlaßzeichnet,
daß das Druckmittel in an sich öSnung des Förderkopfes fließt,
bekannter Weise als intermittierende Strömung zu l0 Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichder Einlaßöffnung (70) des Förderkopfes (10) tung hat es sich gezeigt, daß durch die intermittiefließt. /ende Zufuhr des Druckmittels unter Wasser lagern-
bekannter Weise als intermittierende Strömung zu l0 Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichder Einlaßöffnung (70) des Förderkopfes (10) tung hat es sich gezeigt, daß durch die intermittiefließt. /ende Zufuhr des Druckmittels unter Wasser lagern-
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