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DE1839654U - Mikroskopiereinrichtung. - Google Patents

Mikroskopiereinrichtung.

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Publication number
DE1839654U
DE1839654U DED22325U DED0022325U DE1839654U DE 1839654 U DE1839654 U DE 1839654U DE D22325 U DED22325 U DE D22325U DE D0022325 U DED0022325 U DE D0022325U DE 1839654 U DE1839654 U DE 1839654U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
microscope
guide bracket
microscopy device
angle
microscopy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED22325U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Berlin Brandenburg Academy of Sciences and Humanities
Original Assignee
Berlin Brandenburg Academy of Sciences and Humanities
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Berlin Brandenburg Academy of Sciences and Humanities filed Critical Berlin Brandenburg Academy of Sciences and Humanities
Priority to DED22325U priority Critical patent/DE1839654U/de
Publication of DE1839654U publication Critical patent/DE1839654U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/06Means for illuminating specimens
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/36Microscopes arranged for photographic purposes or projection purposes or digital imaging or video purposes including associated control and data processing arrangements
    • G02B21/365Control or image processing arrangements for digital or video microscopes
    • G02B21/367Control or image processing arrangements for digital or video microscopes providing an output produced by processing a plurality of individual source images, e.g. image tiling, montage, composite images, depth sectioning, image comparison

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Mikroskopiereinrichtung Der Effekt der Schrägdurchleuchtung von Kulturen besteht darin, daß Kolonien, die auf farblosen Nährböden von unten in einem Winkel von 45° von einer Lichtquelle angestrahlt werden, in charakteristischer Weise irisieren oder aber ihre koloniemorphologischen Eigenheiten deutlicher als sonst zu erkennen geben.
  • Der Anwendungsbereich der Schrägdurchleuchtung, der sich bisher auf Untersuchungen über die Dissoziation der Bakterien im wesentlichen beschränkte, wurde erheblich vergrößert durch Untersuchungsergebnisse, die zeigten, daß Listeria monocytogenes-Kolonien durch ihre charakteristische blaugrüne Farbe neben gewissen morphologischen Eigenheiten von anderen Keimen gut und schnell zu unterscheiden sind. Hierdurch wurde die Henrysche Beleuchtung gleichzeitig zu einem bedeutungsvollen, praktischdiagnostischen Hilfsmittel für den Bakteriologen.
  • Es sind Mikroskopiereinrichtungen für die Schrägdurchleuohtung bekannt, bei denen der Lichtstrahl von einer schräg nach unten gerichteten, an einem Stativ befestigten, Lichtquelle von einem erhöht liegenden Mikroskopierspiegel aufgefangen und im Winkel von 450 reflektiert wird. Er trifft dann von unten auf den Boden der Petrischale, die sich mit der zu untersuchenden Kultur auf dem Objekttisch des Mikroskopes befindet. Um den Strahlengang nicht zu behindern, kann der Kondensor entfernt werden.
  • Weiterhin ist bekannt, den Strahl der Lichtquelle im entsprechenden Winkel direkt auf das Objekt zu richten. Diese bekannten.
  • Anordnungen können jedoch nicht befriedigen.
  • Abgesehen von dem umständlichen Aufwand, den die Untersuchungvorbereitung mit sich bringt und der besonders bei wiederholten Untersuchungen bald als lästig empfunden wird, muß bemängelt werden, daß den bisherigen Einrichtungen leicht veränderliche Untersuchungsbedingungen zugrunde liegen. Schon Unterschiede in den Abmessungen der Versuchsanordnung können unter Umständen zu abweichenden Ergebnissen führen.
  • Um stets konstante Bedingungen der Untersuchungsanordnung zu gewährleisten, wird erfindungsgemäß eine Mikroskopiereinrichtung für die Schrägdurchlichtmikroskopie von unten unter
    Verwendung des an sich für die Auflichtmikroskopie bestimmten
    Stereo-Mikroskops"Citoplast"benutzt.
    Dies wird erreicht durch einen nahezu halbkreisbeschreibenden
    am Mikroskop befestigten Führungsbügel. Mittels dieses Führung-
    bügels ist es jetzt technisch möglich, daß die Leuchte in eine Stellung gebracht werden kann, die unterhalb des Mikroskopfußes liegt, so daß der Lichtstrahl von unten in jedem gewünschien Winkel das Objekt beleuchten kann.
  • Obwohl die Lichtquelle durch die Befestigung ihres Führungbügels zwischen Gehäuse und Frontobjektiv den Tubusbewegungen folgen muß, ist bei Vergrößerungswechsel eine wesentliche exzentrische Verschiebung des Helligkeitszentrums von der optischen Achse (Bildmitte) nicht zu befürchten, weil das Mikroskop bei allen Vergrößerungen auf einen nahezu gleichbleibenden Arbeitsabstand von 100 mm eingestellt ist und hierdurch licht-optische Änderungen, die sich besonders bei der Schrägdurchleuchtung störend bemerkbar machen könnten, von vornherein ausgeschaltet sind.
  • Der verlängerte Führungsbügel läßt allerdings die Handhabung des Mikroskopes auf normale Weise nicht mehr zu, sondern erfordert entweder eine Hochstellung des Mikroskopes oder passende Ausschnitte in der Auflageplatte des Mikroskopes.
  • Im Interesse einer stabilen, stets arbeitsbereiten, Mikroskopiereinrichtung wird in der Platte eines Schreibmaschinentisches eine entsprechende Aussparung gefräst und der Standplatz des Mikroskopes für eine feste Ausgangsposition ca. 1 mm niedergefräst. Eine größere Aussparung an der oberen Wölbung des für die Beweglichkeit des Führungsbügels erforderlichen Bogens ist zum Durchführen der Leuchte bestimmt.
  • Die elektrische Leitung führt durch die Seitenwand in die Fachseite des Tisches, in der der Transformator aufgehängt ist. Ein zusätzlicher Schalter an der rechten Tischseite ermöglicht ein bequemes Ein-und Ausschalten des Transformators und damit zugleich der Leuchte.
  • Dieser Mikroskopiertisoh bietet die besonderen Vorteile, daß ständig konstante Bedingungen für die Schrägdurchleuchtung ohne vorherige Berechnung oder Messungen eingehalten werden können. Durch Drehen der Lichtquelle um die optische Achse kann der Lichtstrahl auch seitlich einfallen. Der Sitz der Leuchte für einen Einfallswinkel von 450 wird auf dem Führungbügel markiert und kann immer sofort wieder aufgefunden werden.
  • Zweckmäßigerweise wird der gesamte Führungsbügel mit einer
    Gradeinteilung versehen. Der Objektivschnellwechsel des
    Mikroskopes läßt verschiedene Vergrößerungen zu, ohne daß Vor-
    schiebungen der Untersuchungsanordnung befürchtet werden müssen.
  • Durch einfaches Verstellen der Leuchte können die Untersuchungen ohne Umbauten im Auf-oder Durchlicht ergänzt bzw. fortgeführt werden. Die Benutzung eines Schreibmaschinentisches als Auflageplatte für das Mikroskop bietet zudem einen Vorteil, daß die Einrichtung leicht transportabel ist und an jedem beliebigen Ort aufgestellt werden kann. Außerdem erweist sich der verschließbare Teil als wertvoller Aufbewahrungsplatz für Mikroskopteile (Okulare, Fotoansätze usw.), Schreibzeug, eventuell vorübergehend für Untersuchungsmaterial oder dergl.
  • Außerdem ist es möglich, bei längeren Untersuchungspausen das Mikroskop hier unterzubringen, sofern der Führungsbügel vorher abgenommen worden ist und auf dem Boden des unteren Schubfaches Haltevorrichtungen angebracht sind.

Claims (4)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e : 1. Mikroskopiereinrichtung für die Schrägdurchleuchtung, insbesondere unter einem Winkel'von 450 von unten unter Verwendung eines handelsüblichen Mikroskopes, dadurch gekennzeichnet, daß ein nahezu einen halbkreisbeschreibender Führungsbügel am Mikroskop befestigt ist.
  2. 2. Mikroskopiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchte auf dem Führungsbügel verstellbar angeordnet ist.
  3. 3. Mikroskopiereinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbügel eine Gradeinteilung besitzt.
  4. 4. Mikroskopiereinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der als Auflage für das Mikroskop benutzte Schreibmaschinentisch mit Austräsungen versehen ist.
DED22325U 1961-03-30 1961-03-30 Mikroskopiereinrichtung. Expired DE1839654U (de)

Priority Applications (1)

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DED22325U DE1839654U (de) 1961-03-30 1961-03-30 Mikroskopiereinrichtung.

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DED22325U DE1839654U (de) 1961-03-30 1961-03-30 Mikroskopiereinrichtung.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1839654U true DE1839654U (de) 1961-10-19

Family

ID=33000173

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DED22325U Expired DE1839654U (de) 1961-03-30 1961-03-30 Mikroskopiereinrichtung.

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DE (1) DE1839654U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10260364A1 (de) * 2001-12-26 2003-07-17 Olympus Optical Co Mikroskop

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