DE1839529U - Schliessvorrichtung fuer die formhaelften einer fertigform - Google Patents
Schliessvorrichtung fuer die formhaelften einer fertigformInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C49/00—Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
- B29C49/42—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C49/56—Opening, closing or clamping means
-
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Description
- Schließvorrichtung für die Formhälften einer Fertigform Beim Blasen von Hohlgläsern setzt der Glasbläser das an einem Ende der Glasmacherpfeife hängende Külbel in eine Form ein, die die Aufgabe hat, dem herzustellenden Glas die gewünschte äußere Form zu geben. Die Fertigform besteht aus zwei Formhälften, die an einem Ende durch ein Scharnier gelenkig miteinander verbunden sind. In das andere freie Ende der Formhälften sind Stangen oder Hebel eingeschraubt, mit denen die Form geöffnet, geschlossen und geschlossen gehalten wird. Diese Aufgabe übernimmt bei den herkömmlichen Verfahren eine Hilfskraft, die dem Glasbläser zur Hand geht und dieser zusätzlichen Arbeiten ausführt, die der Glasbläser selbst nicht übernehmen kann.
- Das Gebrauchsmuster betrifft eine Schließvarrichtung für eine solche Fertigform, mit der die Hilfskraft überflüssig gemacht und die bisher von dieser übernommenen Aufgaben noch vollständiger und besser gelöst werden.
- Bekannt ist bereits eine Vorrichtung, bei der die Formhälften unmittelbar oder in geringem Abstand über einer Grundplatte angeordnet sind. Bei der bekannten Vorrichtung sind die Formhälften ebenso, wie dies bei den Handverfahren der Fall ist, mit einem Scharnier verbunden und werden über eine Hebelanordnung geöffnet, geschlossen und geschlossen gehalten.
- Hiervon ausgehend sind nach dem Gebrauchsmuster die freien Enden der mit den freien Enden der Formhälften verbundenen Stangen oder Hebel an eine Schließzange bildende Zangenarme angeschlossen. Diese Zangenarme sind im Drehpunkt der Schließzange durch einen auf der Grundplatte befestigten und durch sie hindurchgehenden Bolzen verbunden. Zwischen den beiden Zangenarmen ist ein hydraulischer doppelt-wirkender Zylinder mit Kolben angelenkt, der die Zangenarme und damit die Formhälften öffnet, schließt und geschlossen hält.
- Der Zylinder ist gelenkig an einen) Zangenarm befestigte während der von diesem Zylinder ausgehende Kolben an eine von dem anderen Zangenarm ausgehende Lasche angelenkt ist.
- Damit die beiden Formhälften beim Öffnen weit voneinander entfernt werden, um das Einsetzen des Glaskülbels zu erleichtern, weist das die Formhälften verbindende Scharnier verhältnismäßig lange Schenkel auf.
- Die einzelnen Teile der Vorrichtung werden dadurch zusammengehalten, daß der den Zylinder tragende Zangenarm durch einen Bolzen in seiner Lage gegenüber der Grundplatte festgelegt wird. Der Bolzen geht durch den Zangenarm hindurch und ragt in eine Bohrung in der Grundplatte hinein. Dadurch wird erreicht, dass die in ihren Abmessungen sehr unterschiedlichen Formen in geschlossenem Zustand immer in der Mitte der Grundplatte angeordnet werden können und so in die für den Glasmacher günstigste Lage gebracht werden. Um den Öffnungswinkel der Schließzange zu verändern und damit das Einsetzen von verschieden grossen Formhälften zu ermöglichen, sind mehrere dieser Bohrungen in der Grundplatte vorgesehen.
- Diese Bohrungen liegen auf einem Kreisbogen, dessen Mittelpunkt mit dem Drehpunkt der Schließzange zusammenfällt.
- Der den Zylinder tragende Zangenarm ist weiter über diesen Drehpunkt hinaus, d. h. über den Verbindungsbolzen hinaus, verlängert. In dieser Verlängerung liegen nebeneinander mehrere Bohrungen. In einer dieser Bohrungen steckt ein Anschlagstift. Beim Öffnen der Schließ zange durch den hydraulischen Zylinder stößt der durch den Kolben bewegte Zangenarm auf den Anschlagstift, wodurch die Bewegung beendet wird.
- Die Bohrungen sind nun so in der Verlängerung angeordnet, dass beim einsetzen eines Anschlagstiftes in die nächste Bohrung diese ein weiteres bzw. geringeres Öffnen erlaubt.
- Das eigentliche Blasen. erfolgt mit der Vorrichtung nech dem Gebraushsmuster auf dieselbe Ueisey wie es der Glasbläser bei den herkömmlichen Verfahren macht. Der Unterschied für den Glasbläser liegt darin, dass die Formhälften nicht mehr von der Hilfskraft, sondern von ihm bedient werden. Dies erfolgt zueckmässig über ein oder mehrere Fußkontakte, mit denen er den hydraulischen Antrieb
Der durch das Gebrauchsmuster gegebene Vorteil liegt darin, daß eine Hilfskraft eingespart wird und mit der Hydraulik auf die Formhälften ein größerer Anpreßdruck ausgeübt werden kann als dies eine menschliche Hilfskraft vermochte.für den doppelt wirkenden Zylinder steuert. T ? - Des weiteren ergibt sich eine höhere Leistung des Glasbläsers dadurch, da er nun allein die Arbeitsgeschwindigkeit bestimmt.
- Die Zeichnung zeigt als Beispiel für das Gebrauchsmuster eine Ausführung der Schließvorrichtung.
- Fig. 1 zeigt die Vorrichtung mit geöffneten und Fig. 2 zeigt die Vorrichtung mit geschlossenen Formhälften.
- Über der Grundplatte 1 befinden sich die beiden Formhälften 2 und 3. Die Formhälften werden durch das Scharnier 4 mit den Schenkeln 5 und 6 zusammengehalten. An den Formhälften 2 und 3 sind Hebel 7 und 8 befestigt, die mit den Zangenarmen 9 und 10 verbunden sind. Die Zangenarme 9 und 10 sind in dem Drehpunkt 11 mit einem Bolzen vereinigt. An dem Zangenarm 9 ist der doppelt-wirkende hydraulische Zylinder 12 drehbar befestigt.
- Von dem Zylinder 12 geht der Kolben 13 aus, der an einer Lasche 14 an dem Zangenarm 10 befestigt ist.
- Die Leitungen, mit denen dem Zylinder 12 die Druckflüssigkeit zugeführt wird, die Pumpe und die weiteren Einzelheiten des hydraulischen Antriebes sind in der Zeichnung nicht dargestellt.
- In einem aus der Grundplatte 1 auskragenden Ende sind Bohrungen 15, 16 usw. vorgesehen. In eine dieser Bohrungen ist ein Bolzen 17 eingesteckt, mit dem der Zangenarm 9 auf der Grundplatte 1 gehalten wird. Am anderen Ende ist dieser Zangenarm 9 verlängert und zweckmäßig etwas verbreitert. Hier befinden sich Bohrungen18, 19 usw. In die mittlere dieser Bohrungen ist ein Anschlagstift 20 eingesteckt, der die Öffnungsbewegung des Zangenarmes 10 begrenzt, wie Fig. 1 zeigt. Auf den Kopf des Anschlagstifte 20 kanifzum Abdämpfen des Stoßes ein Gummiring oder dgl. aufgesetzt werden.
- Wie die Zeichnung zeigt, besteht die Grundplatte 1 aus einem oberen Abschnitt, der etwa in der Höhe des Zylinders 12 endet.
- Dieser Abschnitt hat eine feinbearbeitete Oberfläche, da bei unten offener Form der Boden des Glases auf dieser Oberfläche aufsteht. Der untere dreieckförmige Abschnitt ist dünner und grobbearbeitet und hat lediglich die Aufgabe, den Drehpunkt 11 für die Schließzange zu bilden und den entsprechenden Bolzen zu halten.
- Die Formhälften 2 und 3 sind so an den Armen 9 und 10 befestigt, daß sie leicht gegen Formhälften anderer Gestalt ausgewechselt werden können. Sohutzansprüche
Claims (6)
- Schutzansprüche 1. Schließvorrichtung für die Formhälften einer Form, in der ein Külbel zu einem Hohlglas ausgeblasen wird, bei der Formhälften unmittelbar oder in geringem Abstand über einer Grundplatte angeordnet, an einem Ende durch ein Scharnier verbunden und in die anderen freien Enden der Formhälften Stangen oder Hebel eingeschraubt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Hebel (7, 8) an eine Schließzange bildende Zangenarme (9, 10) angeschlossen sind, die im Drehpunkt (11) der Schließzange durch einen auf der Grundplatte (1) befestigten und durch sie hindurchgehenden Bolzen verbunden sind und zwischen den beiden Zangenarmen (9, 10) ein hydraulischer doppelt-wirkender Zylinder (12) mit Kolben (13) liegt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekaniazeichnet, daß der Zylinder (12) gelenkig an einem Zangenarm (9) befestigt, während der Kolben (13) an eine von dem anderen Zangenarm (10) ausgehende Lasche (14) angelenkt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Fommhälften (2, 3) verbindende Scharnier verhältnismäßig lange Schenkel (5, 6) aufweist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Zylinder (12) tragende Zangenarm (9) durch einen Bolzen (17) in seiner Lage gegenüber der Grundplatte (1) festgelegt wird, der Bolzen (17) in eine Bohrung in der Grundplatte (1) hineinragt und mehrere dieser Bohrungen (15, 16) kreisförmig zu dem Drehpunkt (11)
in der Grundplatte (1) vorgesehen sind. - 5. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Zylinder (12) tragende Zangenarm (9) über den Drehpunkt (11) hinaus verlängert ist, die Verlängerung mehrere nebeneinander liegende Bohrungen (18, 19) aufweist, und in eine dieser Bohrungen ein die Schwenkbewegung des mit dem Kolben (13) verbundenen Zangenarmes (10) begrenzender Anschlagstift (20) eingesetzt ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1-5, gekennzeichnet durch einen die Hydraulik des doppelt-wirkenden Zylinders (12) ein-und ausschaltenden Fußkontakt.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1839529U true DE1839529U (de) | 1961-10-19 |
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| DEP18703U Expired DE1839529U (de) | 1961-08-22 | 1961-08-22 | Schliessvorrichtung fuer die formhaelften einer fertigform |
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1961
- 1961-08-22 DE DEP18703U patent/DE1839529U/de not_active Expired
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