DE1839325U - Antriebsvorrichtung zur aenderung der einstellung von an eine kamera angesetzten objektiven, insbesondere zur veranderung der brennweite und zur scharfstellung von objektiven mit veranderbarer brennweite. - Google Patents
Antriebsvorrichtung zur aenderung der einstellung von an eine kamera angesetzten objektiven, insbesondere zur veranderung der brennweite und zur scharfstellung von objektiven mit veranderbarer brennweite.Info
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Description
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Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Änderung der Einstellung von an eine Kamera angesetzten Objektiven, insbesondere zur Veränderung der Brennweite und zur Scharfstellung von Objektiven mit veränderlicher Brennweite. Derartige Objektive (sog. Vari-Optik) werden in zunehmendem Laße in Verbindung mit Film-und Fernsehkameras verwendet. Sie ermöglichen bekanntlich durch Veränderung der Brennweite eine Änderung des Bildausschnittes bei unverändertem Standort der Kamera und vereinfachen den Aufbau und die Bedienung der Kamera durch den entfall der Notwendigkeit, Wechselobjektive verschiedener Brennweite anzuwenden. Die Veränderung der Brennweite und die Scharfeinstellung erfolgen in der Regel durch Verdrehen von Ringen, die über geeignete Übersetzungen entsprechende Verschiebungen von Linsen oder Linsengrup'pen im Objektiv bewirken. Bei größeren Kameras, z. B.F E, i IS E R & B H, Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6 Antriebsvorrichtung zur Änderung der Einstellung von an eine Kamera angesetzten Objektiven, insbesondere zur Veränderung der Brennweite und zur Scharfstellung von Objektiven mit veränderbarer Brennweite ================================ - Fernsehkameras, bei denen die Bedienung und die Beobachtung des Sucherbildes von hinten erfolgt, ist die unmittelbare Einstellung des an der Vorderseite der Kamera angesetzten Objektives durch den Kameramann unbequem und häufig nicht ohne Veränderung seiner Stellung möglich.
- Es wurde daher schon vorgeschlagen, den Antrieb der Einstellorgane für die Änderung der Brennweite und die scharfstellung indirekt durch Bedienungsorgane vorzunehmen, die vom Kameramann in seiner Arbeitsstellung bequem erreichbar sind und die mechanisch oder
mechanische Einrichtungen könnten biegsame Y/ellen benutzt werden, deren Drehung mittels eines Zahnradgetriebes auf die ebenfalls verzahnten Einstellringe übertragen wird. Die Genauigkeit und der zügige Gang der Bewegungsübertragung ist dabei von der Torsionsstabilität der Wellen abhängig. Dünne hellen ergeben bei langen Übertragungsabständen ruckartige Bewegungen der Einstellmittel, so daß sie nur bei kleinen Abständen zwischen den Handgriffen und dem Objektiv brauchbar sind. Dicke Wellen sowie Wellen mit Stahlmantelführung lassen sich nicht beliebig biegen. Auch erfordert die Anwendung von Stahlmantelwellen einen größeren mechanischen Aufwand.elektrisch mit den ; instellorganen am Objektiv gekuppelt sind. Als entsprechende Getriebe die Verdrehung der Einstellorgane bewirken, lassen sich zwar über beliebig große Strecken exakt steuern, erfordern jedoch ebenfalls einen erheblichen Aufwand.Die elektrische Übertragunp ber Die elektrische Übertragung, bei denen kleine Elektromotoren über - Die neuerungsgemäße Antriebsvorrichtung zur Einstellung von an einer Kamera angesetzten Objektiven, insbesondere zur Veränderung der Brennweite und zur Scharfstellung von Objektiven veränderbarer Brennweite ist dadurch gekennzeichnet, daß die handgriffe zwei zugeordnete zur Objektivachse parallele hellen verdrehen, die ihrerseits mit zwei schwenkbar gelagerten Ritzeln gekuppelt sind, welche in zugeordnete Zahnkränze am Objektiv eingreifen und wahlweise durch Schwenken außer Eingriff gebracht werden können.
- Die neuerungsgemäße Antriebsvorrichtung ermöglicht bei verhältnismäßig einfachem mechanischen Aufbau eine exakte spielfreie und geräuscharme Übertragung der Einstellbewegungen von bequem erreichbaren Kandgriffen auf das Objektiv, auch bei Kamera größerer Abmessungen, z. 3. Fernsehkameras, vom Standort des hinter der Kamera befindlichen Kameramannes aus. Durch die schwenkbar gelagerten
werden, wenn z. 3. anstelle der Vari-Optik ein anderes Objektiv oder ein Priifurojektor (bei Fernsehkameras) benutzt oder bei Anordnung auf einem Objektivrevolver in Arbeitsstellung gebracht werden soll. Wird wieder das Vari-Objektiv benutzt, so läßt sich die Antriebsvorrichtung durch einfaches Ausschwenken an das Objektiv wieder in Betrieb nehmen.Ritzel, welche in die Zahnkränze am Objektiv eingreifen, kann die Antriebsvorrichtung mit einem Handgriff außer Singriff gebracht Z, t : D - Bei einer bevorzugten Ausführungsform der neuen Antriebsvorrichtung wird diese in Verbindung mit einer bekannten Einrichtung verwendet, bei der ein handgriff durch Längsverschieben etwa in Richtung der Objektivachse die eine und durch Drehen um eine dazu senkrechte Achse die zweite der beiden parallelen Wellen verdreht. Diese Aus-
der Einstellung der Brennweite und der Scharfstellung einer Vari-Optik. Die optische Wirkung der Brennweitenänderung entspricht bekanntlich der einer sogenannten Fahraufnahme, bei der die Kamera mit einem Objektiv fester Brennweite dem aufzunedhmenden Objekt genähert oder von diesem entfernt wird, wodurch sich die Größe des Objektes und der Bildausschnitt ändert. Dementsprechend wird bei der angegebenen Ausführung durch Längsverschieben des Handgriffes nach vorn das bildwichtige Objekt vergrößert und der jildaussehnitt entsprechend verkleinert und umgekehrt. Gleichzeitig kann im Bedarfsfalle durch Drehen des Handgriffes der Schärfebereich während der Brennweitenänderung verstellt werden bzw. bei unverändertem Schärfebereich die Scharfstellung laufend kontrolliert und gegebenenfalls verbessert werden. Die beiden zur Objetivachse parallelen Wellen können praktisch beliebig lang sein, ohne die Genauigkeit der Antriebsvorrichtung zu beeinträchtigen, so daß diese auch bei Kameras größerer Abmessungen mit Vorteil angewendet werden kann.führung ergibt eine-besonders einfache und sinngemäße Veränderung - Die steuerung soll nunmehr mit Hilfe der Figuren näher erläutert werden. Von diesen zeigt : Figur 1 die Antriebsvorrichtung in Verbindung mit einer Fernsehkamera, während
Laßstab darstellt.Figur 2 die Antriebsvorrichtung allein in vergrößertem ZD - In Figur 1 bedeutet 1 eine Fernsehkamera mit einem Objektivrevolver 2.
- An diesen ist eine Vari-Optik 3 angesetzt, die sich in Arbeitsstellung befindet. Der Objektivrevolver kann noch weitere (in der Figur nicht dargstellte) Objektive sowie einen Prüfprojektor 4 tragen.
- Für die Scharfstellung der Objektive fester Brennweite ist ein Handgriff 5 vorgesehen. Zur Kontrolle des von der Kamera übertragenen Bildes ist in diese ein elektronischer Sucher eingebaut, dessen Bild durch den Hinblicktubus 6 von dem hinter der Kamera befindlichen Kameramann beobachtet werden kann. Wird die Kamera in Verbindung mit der Vari-Optik 3 benutzt, so ist der Handgriff zur Scharfeinstellung außer Betrieb und wird in die der Entfernungseinstellung unendlich entsprechende Endlage gebracht. Die scharfstellung sowie die Veränderung der Einstellung der Brennweite der Vari-Optik 3 erfolgt nunmehr mit iiilfe der neuerungsgemäßen Antriebsvorrichtung. Durch die
Gehäuses 9 verlaufen und von denen die Wellenenden mit den Riemenscheiben 10 für die Antriebsriemen innerhalb des Gehäuses der Antriebsvorrichtung angedeutet sind. An der Vorderseite des unten seitlich an der Kamera befestigten Gehäuses 9 ist ein Schwenkarm 11 angesetzt, an dessen Ende sich die Ritzel 12 befinden, die in die zugeordneten Zahnkränze an der Vari-Optik 3 eingreifen. Die Ritzel sind durch Riementriebe 13 mit den Riemenscheiben 10 gekuppelt. Ein überstehendes Ende der zelle auf dem die Ritzel 12 sitzen, greife in eine Rast 14 an der Vari-Optik 3 ein, um die gegenseitige Lage von Ritzel und Zahnkränzen festzulegen. Gleichzeitig nimmt die j-tast den tangentialen Zahnkranz auf und verhindert dadurch ein Abdrängen des Schwenkarmes vom Objektiv.L Handgriffe 7 und 8 werden zwei Wellen verdreht, die im Innern des - Die beschriebene Antriebsvorrichtung kann auch nachträglich an die Fernsehkamera üblicher Bauart angesetzt werden, ohne daß Konstruktionsänderungen der Kamera selbst erforderlich sind. Unter Beibehaltung der Grundkonstruktion läßt sich die Antriebsvorrichtung durch die Wahl der Abmessungen für das Gehäuse 9 bzw. der Länge der Wellen und des Schwenkarmes 11 für Kameras jeder beliebigen Größe ausführen.
- Bei ausgeschwenktem Arm 11 kann die Kamera in der bisherigen Weise mit einem der Objektive fester Brennweite am Revolverkopf 2 betrieben werden oder auch der Prüf projektor 4 durch Drehen des Revolverkopfes in Arbeitsstellung gebracht werden. Hierzu braucht nur die Rast 14 an der Vari-Optik gelöst und das Getriebe ausgekuppelt zu werden.
- Figur 2 zeigt im einzelnen die Übertragung der Bewegungen der Handgriffe auf die Einstellorgane des Objektives bei einer bevorzugten Ausführungsform der Antriebsvorrichtung. Das Objektiv veränderbarer Brennweite 3 weist als Einstellmittel einen verdrehbaren Ring 15 für die Veränderung der Brennweite und einen weiteren Ring 16 für die Scharfstellung auf. Die beiden Ringe sind gezahnt und stehen in Arbeitsstellung der Antriebsvorrichtung in Eingriff mit den Zahnkränzen 17 und 18, die auf einer am Ende des Schwenkarmes angebrachten Welle 19 angeordnet sind. List jedem der beiden Zahnkränze 17 und 18 ist eine Riebenscheibe 20 bzw. 21 verbunden, die von den Riemenscheiben 22,23 am anderen Ende des Schwenkarmes über die Riemen 24, 25 angetrieben werden. Um eine schlupffreie Kraftübertragung zu gewährleisten, werden die Riemen mit Vorteil als Zahnriemen und die Riemenscheiben dementsprechend als Zahnriemenscheiben ausgebildet.
- Die Riemenscheibe 23 ist am Ende einer Welle 26 befestigt. Die zweite Riemenscheibe 22 sitzt auf einer hohlwelle 27, die konzentrisch auf die 26, um diese frei drehbar, aufgeschoben ist. Die Hohlwelle 27 trägt am anderen Ende ein Kegelzahnrad 28. : ist diesem steht ein zweites Kegelzahnrad 29 in Eingriff, dessen Achse senkrecht zur Welle 26 verläuft und die eine Riemenscheibe 30 trägt, die von einem endlosen Riemen 31 angetrieben wird, der über die Rolle 32 geführt ist.
- Auf dem Riemen 31 ist ein Mitnehmerstift 33 befestigt, der durch die Gleithülse 34 mitgenommen wird, wenn diese mittels des Handgriffes 35 auf der Welle 26 längsverschoben wird. Durch diese Längsverschiebung kann also in der beschriebenen iieise der Zahnkranz 15 am Objektiv 3 zur Veränderung der Brennweite verdreht werden, Der liandgriff 35 ist in geeigneter Weise, z. 3. durch Führung in einem Längsschlitz des Gehäuses 9 (Figur 1), gegen Verdrehung um die",ielle 26 gesichert. Die Hülse 34 ist dagegen drehbar und mit der Drehbewegung der'welle 26 gekuppelt, beispielsweise durch eine Nut 38 in der Welle 26, in die eine Hase 39 des Gleitstückes 34 eingreift, so daß das Gleitstück 34 auf der Welle 26 wohl längsverschoben werden kann, aber bezüglich seiner Drehbewegung mit der Welle 26 gekuppelt ist. Der Handgriff 35 ist drehbar gelagert und mit einem Hegelzahnrad 36 verbunden, der in ein am Gleitstück 34 befindliches Kegelzahnrad 37 eingreift, so daß die, Zelle 36 durch Verdrehen des Handgriffes 32 gedreht werden kann und über die bereits beschriebene Kupplung die Scharfstellung des Objektives durch den Zahnkranz 16 bewirkt.
- Ein zweiter Handgriff 40 ist zur feinrühligen Einstellung der Brennweite des Objektives 3 vorgesehen. Dieser sitzt auf einer Hohlwelle 41, die um das nde der Volle 26 drehbar ist. Die Drehung der Hohlwelle 41 wird über ein Kegelradgetriebe 42,43 auf die Riemenscheibe 32 übertragen, die über den Reimen 31 in der bereits beschriebenen Weise die Verstellung des Zahnkranzes 16 am Objektiv 3 bewirkt.
Claims (5)
- Schutzansprüche
1. Antriebsvorrichtung zur Änderung der Einstellungen von an eine Kamera angesetzten Objektiven, insbesondere zur Veränderung der Brennweite und zur Scharfstellung von Objektiven veränderbarer Brennweite (sog. Vari-Optik), dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe zwei zugeordnete zur Objektivachse parallele Wellen verdrehen, die ihrerseits mit zwei schwenkbar gelagerten ritzeln gekuppelt sind, welche in zugeordnete Zahnkränze am Objektiv eingreifen und wahlweise durch Schwenken außer Eingriff gebracht werden können.--------------- - 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Objektiv (3) eine Rastvorrichtung (14) vorgesehen ist, in die das überstehende Ende der Welle eingreift, welche die schwenkbar angeordneten Ritzel (12) trägt.
- 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vollen und die Ritzel durch Zahnrienentriebe gekuppelt sind.
- 4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine etwa in Richtung der Objektivachse, seitlich neben dem Kameragehäuse, verlaufende Welle (26) am objektivseitigen Ende eine Riemenscheibe (23) trägt, daß auf der 'welle (26) eine deren Drehung mitmachende Gleithülse (34) verschiebbar angeordnet ist, die durch einen handgriff (35) verschoben werden kann, dessen Drehung über ein Kegelradgetriebe (36,37) auf die Gleithülse (34) und damit auf die
trisch zur ersten am objektivseitigen Ende derselben als hohlwelle (27) angeordnet ist und durch Längsverschieben der Gleithülse (54) mittels des Handgriffe (35) mit Hilfe eines von der Gleithülse mitgenommenen Riementriebes (30,31,32), der über ein Kegelradgetriebe (28,29) die zweite'Welle antreibt, gedreht wird.Welle (26) übertragen wird, und daß die zweite Welle konzen- . ie - 5. Antriehsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem vom Objektiv abgewendeten Ende der ersten Welle (36) eine weitere Hohlwelle (41) angeordnet ist, die durch einen Handgriff (40) gedreht wird und ihre Drehung mittels eines Kegelradgetriebes (42,43) auf den Riementrieb (30,31, 32) überträgt.
Priority Applications (1)
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| DEF20675U DE1839325U (de) | 1961-08-12 | 1961-08-12 | Antriebsvorrichtung zur aenderung der einstellung von an eine kamera angesetzten objektiven, insbesondere zur veranderung der brennweite und zur scharfstellung von objektiven mit veranderbarer brennweite. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1839325U true DE1839325U (de) | 1961-10-12 |
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ID=33001487
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| DEF20675U Expired DE1839325U (de) | 1961-08-12 | 1961-08-12 | Antriebsvorrichtung zur aenderung der einstellung von an eine kamera angesetzten objektiven, insbesondere zur veranderung der brennweite und zur scharfstellung von objektiven mit veranderbarer brennweite. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1839325U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20308400U1 (de) | 2003-05-28 | 2003-08-28 | Filmtechnik A. Chrosziel GmbH, 85551 Kirchheim | Vorrichtung zum Einstellen eines Parameters eines Objektives einer Kamera |
-
1961
- 1961-08-12 DE DEF20675U patent/DE1839325U/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE20308400U1 (de) | 2003-05-28 | 2003-08-28 | Filmtechnik A. Chrosziel GmbH, 85551 Kirchheim | Vorrichtung zum Einstellen eines Parameters eines Objektives einer Kamera |
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