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DE183847C - - Google Patents

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Publication number
DE183847C
DE183847C DENDAT183847D DE183847DA DE183847C DE 183847 C DE183847 C DE 183847C DE NDAT183847 D DENDAT183847 D DE NDAT183847D DE 183847D A DE183847D A DE 183847DA DE 183847 C DE183847 C DE 183847C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribs
flanks
stage
work
steep
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT183847D
Other languages
English (en)
Publication of DE183847C publication Critical patent/DE183847C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D15/00Corrugating tubes
    • B21D15/04Corrugating tubes transversely, e.g. helically
    • B21D15/06Corrugating tubes transversely, e.g. helically annularly

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Feuerbüchsen oder Kesselrohren nach Patent 164607.
Nach diesem bekannten Verfahren werden die Rohre in zwei Arbeitsstufen zunächst mit Rippen und Tälern versehen, worauf die Flanken der Rippen unter Beibehaltung der Wandstärke und der Entfernung von Wellenberg zu Wellenberg steil gestellt werden.
.Die vorliegende Neuerung bezweckt nun, die nach dem bekannten Verfahren hergestellten Feuerbüchsen oder Kesselrohre in der Weise zu vervollkommen, daß in einer dritten Arbeitsstufe zunächst die Flanken der Rippen nahezu senkrecht gestellt werden und die Höhe der Rippen vermindert wird, wobei das die Rippen bildende Material verdickt werden kann.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. ι im Schnitt eine Rohrwandung nach der ersten Arbeitsstufe, Fig. 2 nach" der zweiten Arbeitsstufe, Fig. 2a veranschaulicht die Walzen in der Lage zu Beginn der zweiten· Arbeitsstufe, und bei Beendigung derselben, Fig. 3 "zeigt die Rohrwandung nach der dritten Arbeitsstufe Fig. 3 a zeigt die Walzen in der Lage zu Beginn und bei Beendigung der dritten Arbeitsstufe; Fig. 4, 5 und 6 stellen drei Walzenpaare dar, die
derart gestaltet sind, daß sie einem Rohre nach und nach die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Formen erteilen, und Fig. 7 zeigt zum Teil im Schnitt ein nach vorliegender Erfindung fertig gestelltes' Rohr.
Bei der Herstellung einer Feuerbüchse aus einem glatten Rohre wird das Rohr zuerst nach dem in Patent 164607 beschriebenen Verfahren einem Walzen unterworfen, so daß in der Rohrwandung tiefe und breite, aber nicht steilwandige Rippen gebildet werden (Fig. 1), worauf das Rohr einem zweiten Walzprozeß unterworfen wird, bei dem hauptsächlich auf die Flanken der Rippen Druck ausgeübt wird, so daß die Täler b verbreitert und die Flanken der Rippen α steil gestellt werden, wobei aber die Höhe der Rippen im großen und ganzen gleich bleibt und das Material nicht stärker gestreckt wird (Fig. 2). Bis hierher entspricht das Verfahren dem in Patent 164607 beschriebenen.
Nach vorliegender Erfindung -werden die soweit hergestellten Rohre einem dritten Walzprozeß zwischen geeignet gestalteten Walzen unterworfen, durch welchen die Flanken der Rippen nahezu senkrecht gestellt werden und die Höhe der Rippen verringert wird, wobei das die Rippen bildende Material verdickt werden kann.
Das Verdicken des die Rippen bildenden
Materials ist insofern von Bedeutung, als dadurch der Widerstand gegen die in achsialer Richtung infolge der Temperaturänderungen auftretenden Kräfte wesentlich verstärkt wird.
Die Fig. 3 a veranschaulicht die Einwirkung der Walzen während der dritten Arbeitsstufe.
Eine derartige Feuerbüchse setzt dem Zusammengedrücktwerden durch äußeren Druck großen Widerstand entgegen.
Die verschiedenen Walzprozesse können in einem einzigen, besonders ausgestalteten Walzgerüst oder in mehreren Walzgerüsten gewöhnlicher Konstruktion ausgeführt werden, deren Walzen in geeigneter Weise gestaltet sind (Fig. 4, 5 und 6). c ist die Innenwalze und d die Außenwalze.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Feuerbüchsen oder Kesselrohren mit steilwandigen Rippen und zylindrischen Tälern aus gewellten Rohren oder Platten nach Patent 164607, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Patent 164607 hergestellten Feuerbüchsen oder Kesselrohre einem weiteren Walzprozeß unterworfen werden, durch welchen die Flanken der Rippen nahezu senkrecht gestellt werden und die Höhe der Rippen verringert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zusammendrücken der Rippen das diese bildende Material verdickt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT183847D Active DE183847C (de)

Publications (1)

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DENDAT183847D Active DE183847C (de)

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DE (1) DE183847C (de)

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