DE1838468U - Vorrichtung zum herstellen von plattenwaenden. - Google Patents
Vorrichtung zum herstellen von plattenwaenden.Info
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Description
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Vorrichtungen zur Herstellung von aus einzelnen Isa. oheln od. dgl. bestehenden g auelementen. Bisher werden mit einem Belag aus gebrannten oder ungebrannten ! Platten zu versehende Wände in der Weise hergestellt daß man zunächst die Wände aufmauert und dann die Wandplatten einzeln ansetzt. Diese Methode ist zeitraubend und. teuer, weil das Aneinanderfügen der einzelnen Platten oder n sorg- cher Bekleidungen zu vereinfachen und zu beschleunigen, so daß u. U. auch angelernte oder weniger geübte Arheiter in der Lage sind, solche Belagarbeiten auszuführen. Es wurde gefunden, daßfältig erfolgen muß und gelernte Arbeitskräfte erfordert. Zweck der erfindungsgemäßen Neuerung ist die Herstellung sol- werden können, wenn diese so konstruiert sind, daß sowohl der Anschluß bzw. Abschluß von einzelnen Platten an den Ecken und an der Peripherie der zu belegenden Wand als auch der Anschluß von 4 Platten im inneren Bereich der Wand maßgerecht und mühelos erfolgen kann.e diese Arbeiten mit Hilfe von Baulehren maßgerecht ausgeführt - In der Zeichnung sind die einzelnen Teile der Vorrichtung dargestellt.
- Die Konstruktion der Baulehren geht aus von einer Grundform
für den Anschluß von 4 Platten, die in Abb. l und 2 der Zeich- nung ider Draufsicht und im Querschnitt dargestellt ist. Die Lehre besteht aus einer mehreckigen z. B. achteckigen fla- chen Scheibe 4, auf deren Oberseite vier in der Scheibenmitte sich kreuzende Rippen oder Stege 5 angeordnet sind. Die Stege bilden den Abstand der Fugen zwischen den einzelnen Platten 3. Ihre Höhe entspricht etwa der Hälfte der Plattendicke. Die Platten gewährleistet ist. Die Scheibe 4 weist an den dedßtegenden zuliegenden Enden ebenfalls eine Abschrägung auf, so daß die Lehren ohne Mühe unter die Anzuschließenden Platten gescho. ben werden können.Seitenwände der Stege sind an ihren Enden leicht abgeschrägt und in der Länge so bemessen, daß der maßgerechte Anschluß der der Peripherie der Längs-und Breitseiten einer Wand dienenden Lehren sind in der Zeichnung in Abb. 3 und 4 in der DraufsichtDie dem Anschluß bzw. Abschluß von Platten in den Ecken und an dargestellt. Die Lehre gemäß Abb. 3 dient dem Anschluß bzw. Abschluß von Platten an den Längs-und Breitseiten eines Belags. Die der Aussenseite zuliegentle Seite zeigt zwei Stege 5 von halber Stärke, zu denen einStes dritter.) 5 von voller Stärke, ein T"bildend, rechtwinkelig steht. Die Lehre gemäß Abb. 3 entspricht in ihren Ausmaßen der Hälfte der Lehre gemäß Abb. - 1 und 2.
- Die Lehre gemäß Abb. 4 dient dem Anschluß bzw. Abschluß einer
Platte 3 an den Ecken einer Bewehrung. Sie entspricht in ihren Ausmaßen, wie aus der Zeichnung erkennbar, dem vierten Teil der der Grundform aufweisen.Lehre gemäß Abb. 1 und wobei die rechtwinkelig zueinander stehenden Stege 5 jeweils nur die halbe Stärke der Stege 5 - Um den maßgerechten Aufbau der Bauelemente weiter zu vereinfachen, ist die Vorrichtung vorgesehen, die in Abb. 5 und 6 schematisch dargestellt ist. Diese besteht aus einer ebenen festen, gegebenenfalls mit Markierungen für die Auflage der einzelnen Lehren versehnen Platte l, auf die ein Rahmen 2 aufgesetzt ist. Dieser schneidet mit der Oberfläche der Belagplatten 3 ab. Den Abschluß bildet der Schalrahmen 6, der auf den Rahmen 2 (vergl. Abb. 6) aufgesetzt wird.
- Die Herstellung einer Bewehrung einer Fläche mit Platten geht, wie folgt, vor sich : Man beginnt zweckmässig in einer Ecke des Rahmens 2, z. B. in de : linken oberen Ecke (Abb. 5). Man legt zunächst eine Lehre gemäß Abb. 4 an und im Abstand einer Plattenbreite eine Lehre gemäß Abb. 3 auf die Unterlage 1 auf. Alsdann legt man auf die Schreibenfläche 4 in den von den Stegen 5 gebildeten Winkel eine
Wandplatte 3 mit ihrer Oberseite nach unten ein. Dann fügt man eine Platte in den Winkel der Lehre (Abb. 3) ein Unter die weitere rechte Ecke der zweiten Wandplatte schiebt man eine7Lehre bis die obere Plattenreihe ausgefüllt ist. Die nächste Plattenrei- beginnt man damit, daß man unter die untere linke Ecke der bei reits verlegten Platte ein Lehre gemäß Abb. 3 schiebt, in deren unterem Winkel wieder die linke obere Ecke der zweiten Wand- Unter platte eingelegt wird. XX die rechte untere Ecke der Platte 3 tersten durch den Rahmen 2 begrenzten Plattenreihe verfährt man wie beim Anlegen der obersten Reihe. Analog erfolgt diesder oberen Reihe schiebt man ein Lehre gemäß Abb. l und so fort, wie dies in Abb. 5 dargestellt ist. Bei der Belegung der un- auch für den Abschluß an der rechten Seite des Rahmens 2. Jetzt erfolgt das Schließen der Fugen, indem man beispielsweise Sand von der Rückseite der Platten her in die Fugen rieseln läßt. Die Fugen können auch mittels Papierstreifen abgedeckt werden oder durch schmale passende Leisten geschlossen werden. Im Anschluß an die Fugenfüllung wird die gesamte Rückseite der so gebildeten Plattenwand mit schierem Zement oder dgl. eingepudert. Alsdann wird der Schalrahmen 6 auf den Rahmen 2 aufgesetzt und die Rückseite der Plattenwand mit einer wand- aussteifenden Verbundmasse 7, z. B. Leichtbeton, od. dgl. gefüllt. Nach dem Erhärten der Verbundmasse wird die Wand- <! *t/< << « y platte gewe m undaaus dem Rahmen entfernt. Hiernach erfolgt 7 das Ausfugen mit einen beliebigen Verputzmittel. Die Erfindung umfaßt auch die Möglichkeit, die einzelnen Lehren leys entsprechend ihrem Einsatz/nach Art eines Netztes miteinander zu verbinden, sodaß der Arbeiter nur noch die einzelnen Plat- tenXEE aufzulegen und nach behelfsmässiger Füllung der Fugen mit Verbundmasse zu überziehen braucht, nach deren Abbindung dann die einzelnen Fugen gefüllt werden. Analog des Aufbringens der Verbundmasse auf die Rückseite der Platten, (Seite 3, Zeilen 9 u. 10) können auch Verbundscheiben, aus geeignetem Material an den erforderlichen Stellen aufgeklebt, die Fliesen zu einem Element zusammenschliessen. Die Überklebung der ganzen Vorderseite des Elements mit einem Bogen Papier, nach Entfernung der Baulehren, gibt diesen Elemen- ten die zusätzliche erforderliche Steifigkeit. Das Papier wird nach Ansetzen der Elemente abgewaschen.
Claims (1)
-
Schutzansprnche 1) Vorrichtung zur maßgerechten Herstellung vonus einzelnen gebrannten oder ungebrannten Platten oder jdhrtt-n zusam- mensetzbaren Bauelementen z. E. Plattenwänden, d a d u r c t g e k e n n z e ich n e t, daß sie von einer Anzahl Lehren gemäß Abb. 1-4 gebildet wird, die auf eine fester Unterlage (l) aufgelegt werden, die durch einen mit der Oberfläche der Belagplatten 43) abschneidenden'Rahmen (2) begrenzt wird, auf den zum Schluß ein Schalrahmen (6) auf- gesetztwird. 2) Vorrichtung nach Anspruch l, d a d u rc h g e k e n n- z e ich n e t, daß die Lehren aus mehreckigen, an den Aussenkanten abgeschrägten Scheiben (4) bestehen, auf deren Oberseite im rechten Winkel zueinander stehende, den Fugen- abstand bildende Rippen oder Stege (5) vorgesehen sind, deren Seitenwände an den Enden abgeschrägt sind. 3) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß ihre Lehren entsprechend ihrem Einsatz aus drei Typen bestehen und zwar : a) für den Anschluß bzw. Abschluß von Eckplatten (Abb. 4), tfeweils zwe 0,3 u v0e. b) für den Anschluß bzw. A sc u vo Platten an den Längs-und Breitseiten NN (Abb. 3), und c) für den Anschluß von vier Platten im inneren Bereich von Plattenwänden (Abb. l). b7 #LI 4) Vorrichtung nach Anspruch l-3, d a d u r c h g e k e n n z e ich n e t, daß die Lehren nach Art eines großmaschigen Netzes untereinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960D0019901 DE1838468U (de) | 1960-02-16 | 1960-02-16 | Vorrichtung zum herstellen von plattenwaenden. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1838468U true DE1838468U (de) | 1961-09-28 |
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ID=33000092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1960D0019901 Expired DE1838468U (de) | 1960-02-16 | 1960-02-16 | Vorrichtung zum herstellen von plattenwaenden. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1838468U (de) |
-
1960
- 1960-02-16 DE DE1960D0019901 patent/DE1838468U/de not_active Expired
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