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DE1838336U - Dampfdrucksterilisator. - Google Patents

Dampfdrucksterilisator.

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Publication number
DE1838336U
DE1838336U DEA16593U DEA0016593U DE1838336U DE 1838336 U DE1838336 U DE 1838336U DE A16593 U DEA16593 U DE A16593U DE A0016593 U DEA0016593 U DE A0016593U DE 1838336 U DE1838336 U DE 1838336U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
pressure
switch
heating
sterilizer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA16593U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FEINMECHANIK AG VORM JETTER & SCHEERER
Original Assignee
FEINMECHANIK AG VORM JETTER & SCHEERER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FEINMECHANIK AG VORM JETTER & SCHEERER filed Critical FEINMECHANIK AG VORM JETTER & SCHEERER
Priority to DEA16593U priority Critical patent/DE1838336U/de
Publication of DE1838336U publication Critical patent/DE1838336U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/24Apparatus using programmed or automatic operation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/10Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with pressure variation, shock, acceleration or shear stress
    • A23B2/103Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with pressure variation, shock, acceleration or shear stress using sub- or super-atmospheric pressures, or pressure variations transmitted by a liquid or gas
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/02Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
    • A61L2/04Heat

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  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Dampfdrucksterilisator Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf einen elektrisch beheizten, mit strömendem gespanntem und gesättigtem Dampf arbeitenden Eampfdrucksterilisator mit zwei verschiedenen, einstellbaren Arbeitsdrücken, beispielsweise ca. 1 und 3 atü.
  • Bei Zampfdrucksterilisatoren dieser Art sind verschiedene Einstellungsmöglichkeiten bekannt geworden.
  • Die Regelung des Arbeitsdruckes kann zum Beispiel ausschließlich durch die manuelle Verstellung eines feder-oder gewichtsbelasteten Uberdruckventiles erfolgen. Die bei dieser Ausführung stets gleichbleibende Heizleistung hat jedoch den Nachteil, daß bei dem unteren Arbeitsdruckmeist 1 atü-und der hierbei erforderlichen langen Sterilisierzeit infolge der stetigen starken Dampfströmung der Wasserverbrauch relativ hoch ist und-wenn der Dampf in ein Kondensationsgefäß geleitet wird-das Kühlwasser durch die frei werdende Kondensationswärme zu stark erhitzt wird.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, wurden solche Dampfdrucksterilisatoren zum Teil mit zwei Heizkreisen versehen, wobei nach Erreichen des unteren Arbeitsdruckes entweder mittels eines Handschalters oder eines vorher entsprechend eingestellten, automatisch arbeitenden Thermoschalter auf eine schwächere Heizstufe zurückgeschaltet wird.
  • Bei der Ventilstellung für den oberen Arbeitsdruck-meist 3 atü-muß dabei aber der Thermoschalter außer Betrieb gesetzt werden, weswegen vor Inbetriebnahme sowohl die Ventileinstellung als auch-über einen Schalter-der entsprechende Heizkreis in Übereinstimmung gebracht werden müssen.
  • Bei einer weiteren Art der Iaùpfdruckregelung wird die Seizung entweder durch einen pneumatischen Druckregler oder einen Thermoregler bei Erreichen des Arbeitsdrucks bzw. der dem Arbeitsdruck entsprechenden Temperatur abgeschaltet und bei dem daran anschließenden Druck-beziehungsweise Temperaturabfall wieder eingeschaltet. Der Dampf kann dabei über ein fest eingestellte, mit einer zusätzlichen Dampfdurchlaßöffnung versehenes Überdruckventil oder über ein einstellbares überdruckventil ausströmen. Infolge der Trägheit der Heizung kommt es bei dieser Ausführung zu größeren Temperatur-bzw. Druckschwankungen.
  • Die Temperatur-beziehungsweise Druokschwankungen werden noch größer, wenn bei dieser Art von Regelung die Dampfauelaßöffnung (Ventil) entweder von Hand oder automatisch bei Erreichen des Arbeitsdruckes vollständig abgesperrt wird. Dazu kommt bei einer solchen Ausführung noch der Nachteil, dass Luftnester, die während der Anheizperiode zum Beispiel aus dicht gepacktem Sterilisiergut noch nicht ausgetrieben worden sind, in Sterilierraum verbleiben und an den Stellen, an denen sie sich aufhalten, die Sterilisation in Frage stellen.
  • Der Erfindung liegt im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, einen Dampfdrucksterilisator für zwei bestimmte Dampfdrucke und mit zwei elektrischen Heizkreisen, von denen einer vor Erreichen des unteren Arbeitsdruckes automatisch abschaltbar ist, sowie mit einer ausreichend bemessenen ständigen Dapfstromung so zu bauen, dass zur Druckeinstellung - 1 oder 3 atü-die Betätigung eines vorzugsweise elektrischen Schalters genügt.
  • Die @osung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäss darin, dass im Sitz oder im Teller bzw. Kegel eines tberdruckventiles in orm eines Kanales eine Dampdurchlssöffnung angebracht ist, deren ; rösse mit dem nach erfolgter Abschaltung eines Heizkreises noch eingeschalteten anderen Heizkreis ao abgesti : Mt ist, dass der untere Arbeitsdruck mit ausreichender Sicherheit aufrecht erhalten wird und dabei noch eine etän-
    die, für die Luftaustreibung ausreichende Strömung gewähr-
    leistet. Die Dampfdurchlassöffnung kann erfindungsgemäss auch
    in einer das Überdruckventil überbrückenden Dampfleitung ange-
    ordnetsein.
    Es genügt jetzt zur Einstellung des oberen Arbeitsdruckes die automatische Abschaltung des einen Heizkreises durch einen vorzugsweise elektrischen Schalter ausser Wirkung zu setzen, wodurch durch die volle Heizleistung der beiden Stromkreise der Dampfdruck auf den oberen Wert ansteigt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind zwei weitere Thermoschalter eingebaut, von denen der eine kurz nach Überschreiten der dem unteren Arbeitsdruck und der andere kurz nach Überschreiten der dem oberen Arbeitsdruck entsprechenden Dampftemperatur die Heizkreise abschaltet.
  • Diese Thermoschalter haben die Aufgabe, den Sterilisator dann vollständig abzuschalten und ihn und das Sterilisiergut vor Überhitzung zu bewahren, wenn die dem jeweiligen Arbeitsdruck und der sich daraus ergebenden Sterilisierzeit entsprechend eingefüllte Wassermenge verdampft ist.
  • Um in diesem Falle das Ansteigen auf den oberen Arbeitdruck zu bewirken, muss vermieden werden, dass einer der beiden : ; eizkreise abgeschal tet wird. Dies wird erfindungagemäss dadurch erreicht, dass-ebenfalls vorzugsweise-durch einen elektrischen Schalter, der kurz nach Überschreiten der unteren Arbeitstenperatur wirksam werdende Thermoaohalter außer Wirkung gesetzt wird.
  • Erfindungsgemäß ist schließlich dieser Schalter mit dem Schalter zu einer Einheit verbunden, der denjenigen Thermoschalter außer Wirkung setzt, der kurz vor Erreichen der unteren Arbeitstemperatur in Tätigkeit tritt. Dadurch ist auch bei dieser Ausgestaltung des Sterilisators nur ein einziger Schalter zu betätigen, um die zwei Arbitsdrucke einstellen zu können.
  • Um das Einschalten der Heizung des Sterilisators durch Betätigen einer einzigen Drucktaste bewerkstelligen zu können und trotzdem eine endgültige Abschaltung nach Verdampfen des Wassers sicherzustellen, sind erfindungsgemäß sämtliche Thprmoschalter als Regler ausgebildet, von denen diejenigen, die nach Überschreiten der den beiden Arbeitsdrücken entsprechenden Temperaturen abschalten, ein die Heizkreise schaltendes Motorschaltschütz steuern.
  • Erfindungsgemäß ist der Druckknopf zum Einschalten der Heizung des Sterilisators als Taste mit Leuchte ausgebildet.
  • Es zeigen : Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines Dampfdruckaterilisators gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht bei abgenommener Seitenwand, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Dampfdruckterilisator, Fig. 4 die Vorderansicht des Dampfdrucksterilisators, Fig. 5 einen Längsschnitt durch das Überdruckventil, Fig. 6 einen Querschnitt durch das Überdruckventil, Fig. 7 das Schaltschema des Sterilisators.
  • Der Dampfdrucksteriliaator besteht aus einem Kessel (1), der mit dem Verschluß (2) druckdicht verschlossen werden kann.
  • Der Kessel (1) ist durch die Stauwand (3), den Boden (4) und den Doppelmantel (5) in zwei Räume (8, 9 abgeteilt. In dem Boden (4) ist eine mit einem Schieber (6) verschließbare Öffnung (7) zum Einfüllen des Wassers in den Kessel angebracht.
  • Durch den von dem Doppelmantel (5) und der Kesselwand gebildeten Spalt (10) wird der in dem unteren Raum (8) des Kessels (1) erzeugte Dampf zwangsläufig nach oben in den Sterilisierraum (9) geführt. Die Dampfaustrittaöffnung (11) wurde unten im Kessel angebracht. Zum Schutze der Ventile gegen Verschmutzung ist in die Dampfauatrittsoffnung (11) ein auswechselbares Metallfilter (12) eingeschraubt.
  • In die Abdampfleitung (13) ragt ein Einsatz (14), in den der Tauchzapfen des Thermometers (15) eingesteckt wird. Daran anschließend ist in der Abdampfleitung (13) das Überdruckventil (16) angeordnet. Dieses besteht aus dem Ventilkörper (17), dem Ventileinsatz (18), der Feder (19) und der Verschlußkappe (20) mit der Dichtung (21). Der Kegel des Ventileinsatzes (18) ist mit einem Kanal oder einer Fläche (22) versehen, durch den die Lampfdurchlaßöffnung (23) gebildet wird.
  • Von dem Überdruckventil (16) aus ist die Abdampfleitung (13) in den Kondensationsbehälter (24) geführt. Dieser ist mit einem durch den Klappdeckel (26) abgedeckten Schacht (25) und mit einem Wasserablaßhahn (27 versehen. In dem Klappdeckel (26) ist ein Schlitz (28) angebracht, durch den das beim Öffnen des deckels aus dem Kessel tropfende Kondenswasser in den Kondensationsbehälter (24) fließen kann.
  • Auf der Oberseite des Kessels (1) befindet sich eine zweite Dampfaustrittsöffnung (29), von der die Rohrleitung (30) zu dem Sicherheitsventil (31) führt. Durch das Rohrstück (32) ist das Sicherheitsventil (31) mit der Abdampfleitung (13) und damit mit dem Kondensationsbehälter (24) verbunden. Das Sicherheitsventil (31) ist mittels des Knopfes (33) anläuftbar. An der Abdampfleitung (13) ist aber die Rohrleitung (34) mit dem Wassersack (35) das mit einem Schleppzeiger versehene Manometer (36) angeschlossen.
  • Auf der Unterseite des Kessels (1) sind an die Kesselwand zwei Heizkörper (37, 38) fest angepreßt. Das Einschalten der Heizkörper erfolgt über die Leuchttaste (39), das Ausschalten eines oder beider Heizkörper entsprechend der Einstellung des Druckwahlachalters (40) über die Thermoregler (41,42,43) durch das Motorschaltschütz (44).
  • Zur Sterilisation wird die dem gewählten Betriebsdruck entsprechende Wassermenge durch die mit dem Schieber (6) verschließbare Öffnung (7) im Boden (4) in den unteren Kesselraum (8) eingefüllt, das Sterilisiergut in den Sterilisierraum (9) eingesetzt, der Kessel (1) mittels des Verschlusses (2) druckdicht verschlossen.
  • Wird der Schalter auf den unteren Arbeitsdruck eingestellt, dann steht der Schalter (40") wie in Fig. 7 dargestellt, das heißt seine Kontakte sind geöffnet.
  • Nach der Beschickung des Sterilisators mit der vorgesehenen Wassermenge und dem Sterilisiergut wird durch Druck auf die Taste (39) die Spule (60) des Schaltschütz (44) erregt, wodurch die Kontakte (61,62) geschlossen werden ; der Kontakt (61) schließt den Haltestromkreis für die Spule (60), so daß auch nach Loslassen der Taste (39) die Kontakte (61,62) geschlossen bleiben. Über den Kontakt (61) fließt nunmehr der Heizstrom zu den beiden Heizkörpern (37, 38). Die Temperatur des Sterilisators steigt und bei Erreichen von ca. 1200 C X 1 atü öffnen sich die Kontakte des Reglers (41), wodurch der Stromkreis des Heizkörpers (37) unterbrochen wird. Der Heizkörper (38) hält die Temperatur in Verbindung mit der Dampfdurchlaßöffnung (23) konstant.
  • Ist nun alles Wasser verdampft und damit die Sterilisation beendet, dann steigt die Temperatur des Sterilisators, bis der Regler (42) den Halteatromkreis der Spule (60) unterbricht und sich die Kontakte (61,62) öffnen. Nunmehr ist auch der Heizkörper (38) stromlos. Das Sterilisiergut leidet nicht, der Sterilieator kann sich abkühlen und wird zur Entnahme des Sterilisiergutes bereit.
  • Beim Einstellen auf den oberen Arbeitsdruck sind die Kontakte des Schalters (40") geschlossen, wodurch die Kontakte der Regler (41,42) überbrückt sind. Dadurch wird der Heizkörper (37) bei Erreichen von 1200 C nicht abgeschaltet und auch der Stromkreis für die Spule (60) nicht unterbrochen.
  • Die Temperatur des Sterilisators steigt unter der Wirkung der Heizleistung der Heizkörper (37, 38) weiter an, um schließlich ca. 1430 C zu erreichen, wobei das Überdruckventil (16) anspricht und den Druck konstant hält.
  • Ist jetzt das Wasser im Kessel verdampft, dann steigt die Temperatur auf ca. 1450 C an und der Regler (43) unterbricht den Stromkreis der Spule (60). Die Kontakte (61, 62) öffnen sich und schalten die Heizkörper (37,38) ab. Die Sterilisation ist beendet.
  • Schließen sich beim Abkühlen des Sterilisators nacheinander die Kontakte der Regler (43,42,41), dann werden die Heizkörper (37,38) nicht wieder eingeschaltet, weil der Haltestromkreis für die Spule (60) bei dem Kontakt (61) unterbrochen ist. Um den Sterilisator erneut in Betrieb zu setzen, muß die Spule (60) zuvor wieder über die Taste (39) erregt werden.
  • Die sich bei der Erwärmung ausdehnende Luft entweicht schon zum großen Teil während der Anheizperiode. Bei Beginn der Lampfentwicklung wird die Luftaustreibung noch dadurch beschleunigt, daß der von oben in den Sterilisierraum (9) ein-
    tretende Dampf die schwerere Luft nach unten und durch die
    Iampfdurchlaßtlffnung (11) aus dem Kessel herausdrückt.
    Der in dem unteren Kesselraum (8) erzeugte Dampf wird in
    dem Spalt (10) zwangsläufig nach oben in den Sterilisier-
    raum (9) geleitet. Da die Lampfaustrittsöffnung (11) am
    tiefsten Punkt des Kessels (1) angeordnet ist, muß der Dampf
    zwangsläufig von oben nach unten durch das Sterilisiergut hindurch strömen um über die Dampfaustrittsöffnung (11) den Kessel verlassen zu können. Durch diese zwangsläufige Dampfführung von oben nach unten durch das Sterilisiergut wird das Absinken der relativ schweren Luft und damit deren Austritt aus dem Kessel wesentlich gefördert.
  • Dadurch, daß der Dampf während der Sterilisierzeit fortwährend durch das Sterilisiergut hindurchströmt, wird erreicht, daß auch bei dicht gepacktem porösem Sterilisiergut hartnäckige, sogenannte Luftnester schließlich doch noch ausgetrieben werden.
  • Der aus dem Kessel (1) durch die Dampfaustrittsöffnung (11) ausströmende Dampf wird durch die Abdampfleitung (13) an dem in dem Einsatz (14) steckenden Tauchzapfen des Thermometers (15) vorbei über das Überdruckventil (16) mit der dazu parallel angeordneten DampfdurchlaßBffnung (23) zu dem Kondensationbehälter (24) geleitet und dort niedergeschlagen. Das Kondenswasser kann dem Kondensationsbehälter (24) über den Wasserablaßhahn (27) für weitere Sterilisationen entnommen werden.
  • Sollte die Dampfaustrittsöffnung (11), die Abdampfleitung (13) oder das Überdruckventil (16) aus irgendwelchen GrUnden blokkiert sein, kann der Dampf durch die obere Laipfaustrittaöffnung (29) über das Sicherheitsventil (31) in den Kondensationbehalter (24) abströmen.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbaispiel beschränkt. So kann beispielsweise die Dampfdurchlaßöffnung (23) von dem Überdruckventil (16) dadurch räumlich getrennt sein, daß die Dampfdurchlaßöffnung (23) in einer den Ein-und Auslaß des Uberdruckventils (16) verbindenden Leitung außerhalb des Überdruckventils angeordnet ist.
  • Weiterhin können die Thermoregler (41, 42, 43) durch Thermoabschalter ersetzt werden. In diesem Fall entfällt das Schaltschütz (44) und die Taste (39) wird durch einen gewöhnlichen Ein/Aus-Schalter ersetzt. Bei dieser Ausführung müssen die Thermoabschalter bei erneuter Inbetriebnahme des Sterilisators wieder eingedrückt werden.
  • Die Erfindung kann außer dem beschriebenen Beispiel eines Sterilisators mit liegendem, rundem Kessel ebenfalls bei Kesseln mit rechteckigen beziehungsweise quadratischen Querschnitten sowie bei Sterilisatoren mit stehendem Kessel angewandt werden.

Claims (1)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e 1.) Dampfdrucksterilisator für zwei bvestimmte Arbeitsdrucke mit zwei elektrischen Heizkreisen, von denen einer vor Erreichen des unteren Arbeitsdruckes durch einen Thermoschalter (41 automatisch abgeschaltet wird, und einer Lampfdurchlaßöffnung zur Aufrechterhaltung einer ständigen, begrenzten, für die Luftaustreibung ausreichenden Strömung, dadurch gekennzeichnet, daß im Sitz oder im Teller bz. Kegel (ins) eines uberdruokventiles (16) ein Kanal (22) als lampfdurchla3offnung angebracht ist, dessen Größe so abgestimmt ist, daß der untere Arbeitsdruck mit ausreichender Sicherheit aufrechterhalten wird.
    2.) Dampfdrucksterilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorzugsweise elektrischer Schalter (40) vorgesehen ist, durch den die bei Erreichen ces unteren Arbeitsdruckes über den Thermoschalter (41) automatisch erfolgende Abschaltung des einen Heizkreises (37) außer Wirkung gesetzt werden kann. 3.) Lampfdrucksterilisator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da3 zei weitere Thermoschalter (42,43) eingebaut sind, von denen der eine (42) kurz nach über- schreiben der dem unteren Arbeitsdruck und der andere (43)
    kurz nach Überschreiten der dem oberen Arbeitsdruck entsprechenden Wasserdampftemperatur die Heizkreise aozuschalten bestimmt ist. 4.) Lampfdrucksterilisator nach Anspruch 1-3, dadurch ge- kannzeichnet, daß sämtliche Thermoschalter (41,42,43) als Regler ausgebildet sind, von c. enen diejenigen (42, 43), die nach Überschreiten der den beiden Arbeitsdrucken ent-
    sprechenden Temperatur abschalten, ein die Heizkreise (38, 37) schaltendes Motorschaltschütz (44) zu steuern bestimmt sind.
    5.) Tampfdrucksterilisator nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Taste mit Leuchte (39) zum Einschalten der Heizung vorgesehen ist.
DEA16593U 1961-04-27 1961-04-27 Dampfdrucksterilisator. Expired DE1838336U (de)

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DEA16593U DE1838336U (de) 1961-04-27 1961-04-27 Dampfdrucksterilisator.

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DEA16593U Expired DE1838336U (de) 1961-04-27 1961-04-27 Dampfdrucksterilisator.

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