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DE183405C - - Google Patents

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Publication number
DE183405C
DE183405C DENDAT183405D DE183405DA DE183405C DE 183405 C DE183405 C DE 183405C DE NDAT183405 D DENDAT183405 D DE NDAT183405D DE 183405D A DE183405D A DE 183405DA DE 183405 C DE183405 C DE 183405C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
laundry
bag
net
washing
washing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT183405D
Other languages
English (en)
Publication of DE183405C publication Critical patent/DE183405C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F27/00Washing machines with receptacles moving bodily, e.g. reciprocating, swinging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 183405 — KLASSE 8d. GRUPPE
HEINRICH von der KALL in BÜSBACH und PAUL STRANG in DONNERBERG.
Waschmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1906 ab.
Es sind bereits Waschmaschinen bekannt, die die Wäsche in einem aus Segel- oder wasserdichtem Tuch bestehenden Stoffbehälter durch Auf- und Abbewegen eines' festen durchlöcherten Bodens waschen und bei denen der Unterteil des Waschfasses mit seinem oberen Teile durch Röhren in Verbindung steht. Diese Waschmaschinen haben die Nachteile, daß bei ihnen nur der geringe
ίο Druck des über der Wäsche stehenden Wassers zur Geltung kommen kann, bei ihnen am Wäschebeh älter umständliche Verschraubungen und Metall- oder Holzteile verwandt werden müssen, und daß ferner wegen der sich gegeneinander bewegenden festen Teile leicht Festklemmen und dadurch Beschädigen der Wäsche eintritt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Waschmaschine, bei der die Wäsche in einem Beutel aus Netzwerk durch Auf- und Abbewegen der Mitte des Beutels innerhalb eines unten und seitlich völlig abgeschlossenen Waschfasses gewaschen wird. Bei dieser Waschmaschine tritt keine Bewegung von festen Teilen gegeneinander und somit auch kein Beschädigen der Wäsche ein. Ferner findet infolge der Auf- und Abbewegung der Beutelmitte nicht nur ein Zusammenpressen und Loslassen, sondern auch ein Reiben der Wäsche an den Beutelwandungen und gegeneinander statt, während gleichzeitig infolge des beim Anheben der Wäsche unterhalb derselben entstehenden luftverdünnten Raumes das Wasser außer durch sein Eigengewicht noch durch den starken Druck der Außenluft an allen Stellen der Wäsche gleichmäßig durch diese hindurchgepreßt wird.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Waschmaschine, den Kessel im Schnitt darstellend, und den Beutel in seiner tiefsten Stellung zeigend,
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Waschmaschine,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Kessel, den Beutel in angehobener Stellung zeigend,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine besondere Ausführungsform der Ringbefestigung.
Der in üblicher Weise mit einer Feuerung a versehene Waschkessel b besitzt an seiner Innenwandung Haken c zur Aufnahme eines ein beuteiförmiges Netz d tragenden Ringes e. Die Haken c sind so geformt, daß ein Hängenbleiben der Wäsche ausgeschlossen ist. Zweckmäßig ist der Ring mit Nuten s versehen, die die Haken c aufnehmen (Fig. 4). Das Netz kann aus Hanf oder anderem Stoff hergestellt sein.
Die. Mitte des Netzes wird von einer Stange f getragen, die an eine Antriebvorrichtung derart angeschlossen ist, daß sie und mit ihr die Netzmitte auf- und abbewegt werden können.
Bei der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform der Waschmaschine ist die Stange f mittels eines Karabinerhakens oder einer anderen leicht lösbaren Verbindung an einer in einen Haken g eines Bogenstückes h
eingehängten Kette i befestigt. Das auf- und abbewegbare Bogenstück schwingt um eine Achse j und trägt an seinem freien Ende ein verstellbares Gegengewicht k zum Ausgleich des' Gewichtes der Wäsche. Die Pleuelstange m ist in einem Schlitz η verstellbar, um den Ausschlag des Bogenstückes und somit auch die Hubhöhe des Netzes beliebig regeln zu können.
ίο Die Maschine arbeitet auf folgende Weise: Die Wäsche wird bei niedergelassenem Netze in den Kessel gegeben, eingeweicht und gekocht, worauf man einige Zeit hindurch die Maschine in Gang setzt. Die Wäschestücke werden dabei unter Schonung gegeneinander und gegen das Netz getrieben, während gleichzeitig bei jedem Auf- und Niedergang infolge der bei der Aufwärtsbewegung entstehenden Zusammenpressung der Wäsche und ihrer späteren Freigabe beim Niedergange des Netzes eine stete Erneuerung des die Wäsche durchdringenden Wassers stattfindet.
Nach dem Waschen kann auf gleiche Weise während des . Arbeitens der Maschine mit klarem Wasser nachgespült werden, worauf die bei hochgezogenem Netze abgetropfte Wäsche herausgenommen werden kann.
Die Vorrichtung kann an jedem beliebigen Bottich angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Waschmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Wäsche in einem beuteiförmigen Netz durch Auf- und Abbewegen der Netzmitte, innerhalb eines oben offenen Waschfasses gewaschen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungea
DENDAT183405D Active DE183405C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE183405C true DE183405C (de)

Family

ID=447410

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT183405D Active DE183405C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE183405C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2883844A (en) * 1955-05-17 1959-04-28 Gil Artigas Washing machine

Cited By (1)

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