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DE1833461U - Aus lamellen zusammengesetztes scheibenfutter mit seillaufrille, insbesondere seilscheibenfutter. - Google Patents

Aus lamellen zusammengesetztes scheibenfutter mit seillaufrille, insbesondere seilscheibenfutter.

Info

Publication number
DE1833461U
DE1833461U DEG20779U DEG0020779U DE1833461U DE 1833461 U DE1833461 U DE 1833461U DE G20779 U DEG20779 U DE G20779U DE G0020779 U DEG0020779 U DE G0020779U DE 1833461 U DE1833461 U DE 1833461U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamellas
disc lining
disc
rope
lining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG20779U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Sterkrade AG filed Critical Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority to DEG20779U priority Critical patent/DE1833461U/de
Priority to GB28156/60A priority patent/GB895411A/en
Publication of DE1833461U publication Critical patent/DE1833461U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/36Pulleys
    • F16H55/50Features essential to rope pulleys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)
  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • futter mit Seillaufrille, insbesondere Seilscheibenfutter.
    Die Förderseile einer Bergbau-Schachtförderanlage
    sind über ein oder mehrere Seilscheiben (Umlenk-und/oder Ablenkscheiben) geführt, die ein Reibungsfutter für die Seilauflage aufweisen. Das Reibungfutter besteht aus vielen Einzellamellen, die in Scheibenumfangsrichtung nebeneinander geschichtet und miteinander verklebt sind.
  • Der Scheibenkranz übergreift das Reibungsfutter auf beiden Längsseiten und stützt es damit gegen die Fliehkraftwirkung ab.
  • Bei der Neuerung handelt es sich um die Aufgabe, auch dann noch für einen ausreichenden Halt der Lamellen gegen die Fliehkraftwirkung zu sorgen, wenn die Lamellen nicht sorgfältig eingeleimt und eingepresst sind und sich unter der Wirkung des Seildralles gegen die Querschnittsebene der Scheibe neigen. Dabei können einzelne Lamellen ihre Abstützung am Scheibenkranz verlieren und unter der Wirkung der Fliehkraft herausgeschleudert werden.
  • Zur Lösung dieser aufgabe wird vorgesfhlagen, die Lamellen auf den einander zugekehrten Stirnseiten mittels Verzahnung gegen die Fliehkraftwirkung zusätzlich aneinander abzustützen. Auf diese Weise wird erreicht, dass eine Lamelle, die etwa wegen mangelnder Verklebung sich von der satten Anlage an ihren Nachbarlamellen löst und infolgedessen den Widerstand gegen die Seildrallwirkung zu verlieren beginnt, eine ausreichende Abstützung gegen die Fliehkraftwirkung an ihrer in die Nachbarlamellen eingreifenden Verzahnung findet.
  • Damit dieser zusätzliche Halt die von der unvermeidlichen Verschleisswirkung abhängige Lebensdauer des Futters nicht schmäler, ist es zweckmässig, die Verzahnung zu beiden Seiten der Seillaufrille, also ausserhalb der Verschleisszone vorzusehen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele des Neuerungsgegenstandes, und zwar zeigt : Fig. 1 einen Seilscheibenkranz im Querschnitt mit einer Lamellenstirnansicht ;
    Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Lamelle
    gemäss Fig. 1 ;
    \f
    4
    Fig. 3 bis je eine abgewandelte Lamellenform
    in Stirnansicht und im Querschnitt.
  • Zwischen die beiden Schenkel 1 und 2 eines Seilscheibenkranzes sind die Lamellen 3 eingesetzt.
  • Diese liegen mit ihrem Fuss auf dem Grunde des Kranzprofiles auf und greifen auf beiden Seiten in Umfangsrillen der beiden Kranz schenkel 1 und 2 ein. Die Kranzschenkel übergreifen also das aus Einzellamellen 3 zu einem geschlossenen Ring zusammengesetzte Reibungsfutter auf beiden Längsseiten und sollen es dadurch gegen die Fliehkraft abstützen.
  • Bei der Montage werden die in Scheibenumfangsrichtung nebeneinander geschichteten Lamellen 3 miteinander verklebt, damit die Einzellamellen nicht nur an den beiden Kranzschenkeln 1 und 2, sondern auch aneinander gehalten werden.
  • Die Güte einer solchen Verklebung ist weitgehend von der bei der Montage aufgewendeten Sorgfalt abhängig. Die Lamellen 3 sind deshalb bei der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 auf der einen Stirnseite mit einem zapfenartigen Ansatz 3'und auf der anderen Seite mit einer zylindrischen Aussparung 3"versehen, in die der Zapfen 3'der benachbarten Lamelle hineinpasst. Die Höhe des Zapfens 3' und die Tiefe der Aussprarung 3"brauchen nur einen Bruchteil der Lamellenstärke zu betragen, weil ein Abheben benachbarter Lamellen voneinander gleichedeutend mit einer Tergrösserung des-'utterdurchmessers wäre, die nicht möglich ist. Die an ihren Stirnseiten ineinandergreifenden Lamellen 3 deren Dicke nur einen kleinen Bruchteil der Lamellenhöhe oder Lamellenbreite beträgt, geben bei der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 den Lamellen eine gegenseitige Abstützung auch dann, wenn eine Haftung an den Stirnflächen fehlt. Eine nur kleine Höhe des Zapfens 3'ist im übrigen im Hinblick auf die Montage erwünscht, die in der Weise vor sich geht, dass die einzelnen Lamellen nacheinander zunächst in einer Schräglage, d. h. mit einer Neigung zur Querschnittsebene der Scheibe in die Umfangsrillen der Kranzschenkel 1 und 2 eingeführt und dann durch Schwenken an der Nachbarlamelle satt zur Anlage gebracht werden.
  • Fig. 1 zeigt eine Anordnung des Zapfens 3'und der Aussparung 3"symmetrisch zur Profilmittellinie der Lamelle. Dabei ist auf einen genügenden Abstand a
    (Fig. 1) von der Seillaufrille Bedacht zu nehmen.
  • Dieser Abstand a wird durch die unvermeidliche Verschleißwirkung kleiner. Infolgedessen ist von diesem Abstand a die Lebensdauer des Futters abhängig. Bis zum Verschleiss des Futters um das Mass a bleibt die Lamellenverzahnung ungeschmälert wirksam. Ein weiterer Verschleiss bis auf den Betrag h ; hebt die Wirkung der Verzahnung im Sinne einer gegenseitigen Abstützung benachbarter Lamellen auf. Es bleibt aber immer noch eine einseitige Abstützung.
  • Soll die Profilhöhe der Lamellen zur Erhöhung der Lebensdauer möglichst weitgehend ausgenutzt werden, dann ist die Verzahnung am Lamellenfuss vorzusehen, und die Verzahnung gegebenenfalls als Lamellenfuss auszubilden. Dies ist bei den Ausführungen nach den Fig. 3 und 4 der Fall. Dabei bleibt zu bedenken, dass bei dieser Ausführung die Verzahnung keinen Formschluss im Sinne einer gegenseitigen Abstützung bietet.
  • In Abwandlung der Lamelle gemäss Fig. 4 mit einer Verzahnungsrippe, die sich am Lamellenfuss in der Breitenrichtung der Lamellen erstreckt, zeigt Fig. 5 zwei übereinander angeordnete Rippen mit einem etwa wellenförmig gestalteten Querschnitt. Diese Wellenform ergibt in grundsätzlicher Ubereinstimmung mit der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 eine formschlüssige Verzahnung.
  • Bei den weiteren Ausführungen nach den Fig. 6'bis 8 ist die Lamellenverzahnung ausserhalb der Verschleißzone vorgesehen. Dabei weist die Lamelle auf einer Stirnseite zu beiden Seiten der Seillaufrille je einen Zapfen 3'und auf der anderen Stirnseite je eine zylinderische Aussparung 3"auf, so daß die volle Profilhöhe der Lamellen für den Verschleiss ungeschmälert verfügbar ist. Der Betrieb kann deshalb auch nach vollständigem Verschleiß des Futters notfalls mit der futterlos gewordenen Seilscheibe behelfsweise fortgesetzt werden, was nach der Bergverordnung im Hinblick auf die meist üblichen futterlosen Seilscheiben durchaus zulässig ist.
  • Die Fig. 7 und 8 demonstrieren, dass die Gestalt der Lamellenprofilumrißlinie unerheblich ist und dass die Verzahnung bei Anordnung ausserhalb der Verschleißzone auch am Lamellenfuss vorgesehen werden kann.
  • Zu Fig. 8 ist schliesslich der Vollständigkeit halber darauf hinzuweisen, daß die beiden Zapfen ebenso wie die beiden Aussparungen auf beide Lamellenstirnseiten verteilt werden können, so dass also jede der beiden Stirnseiten mit einem Zapfen und einer Aussparung versehen ist.
  • Die Lamellenprofile nach den Fig. 7 und 8 sind weniger für Seilscheiben als vornehmlich für Treibscheibe geeignet, bieten jedoch grundsätzlich dieselben Vorzüge auch bei allen anderen Scheiben mit Seillaufrille, z. B.
  • Scheiben für Drahtseilbahnen.
  • Werden die Lamellen nicht, wie üblich, aus Tafeln, z. B. Kunstsetofftafeln, ausgeschnitten oder ausgestanzt, sondern in einer Form gegossen oder gepresst, dann empfiehlt sich ein zum Scheibeninnern hin (schwach) verjüngter Querschnitt, so daß die Lamellen nach Maßgabe ihrer Höhe und der Krümmungsradien gegeneinander geneigte Stirnflächen haben, wie die Querschnittbilder andeuten. Solche Lamellen erleichtern wesentlich die Montagearbeit, weil der bisher notwendige Zusatzaufwand entfällt, mindestens einen Teil aller Lamellen nachzuarbeiten.
    Für die La,e-len sind alle Merkstoffe geeignet, die
    1 : 5 CD
    sich pressen, isssen oder spritzen lassen und die
    hinsichtlich Reibung und oeilaufl&e die von Seil-
    scheibenfuttern efurderteln igensc. j. a. ften uaben.
    Von allen diesen Yerkstoffen ist jensn der orsu
    zueoen, die e-i-ne orniscen Jtoi'fe, v ; ie z. L.
    Leder oder JauLiv<olle, enthalten.

Claims (2)

  1. ? . Atia n s p r ü c h e :
    1. Aus Lamellen zusammengesetztes Scheibenfutter mit Seillaufrille, insbesondere Seilscheiben-
    futter, das der Scheibenkörper (1,2) auf beiden Längsseiten übergreift und dessen in Scheibenumfangsrichtung aneinander geschichtete Lamellen (3) auf den einander zugekehrten Stirnseiten mittels Verzahnung (3', 3") zusätzlich aneinander abgestützt sind, wobei die Verzahnung vorzugsweise zu beiden Seiten der Seillauffläche, also ausserhalb der Verschleißzone vorgesehen ist.
  2. 2. Lamellenfutter nach Anspruch 1, dessen in einer Form gegossenen oder gepressten Lamellen nach Massgabe ihrer Höhe und der Krümmungsradien des futters gegeneinander geneigte Stirnflächen haben.
DEG20779U 1959-09-24 1959-09-24 Aus lamellen zusammengesetztes scheibenfutter mit seillaufrille, insbesondere seilscheibenfutter. Expired DE1833461U (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG20779U DE1833461U (de) 1959-09-24 1959-09-24 Aus lamellen zusammengesetztes scheibenfutter mit seillaufrille, insbesondere seilscheibenfutter.
GB28156/60A GB895411A (en) 1959-09-24 1960-08-15 Improvements in or relating to linings for rope pulleys

Applications Claiming Priority (2)

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DEG20779U DE1833461U (de) 1959-09-24 1959-09-24 Aus lamellen zusammengesetztes scheibenfutter mit seillaufrille, insbesondere seilscheibenfutter.
DEG0028029 1959-09-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1833461U true DE1833461U (de) 1961-06-22

Family

ID=42102711

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DEG20779U Expired DE1833461U (de) 1959-09-24 1959-09-24 Aus lamellen zusammengesetztes scheibenfutter mit seillaufrille, insbesondere seilscheibenfutter.

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Families Citing this family (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3290013A (en) * 1964-04-08 1966-12-06 Breeze Corp Powered reel device for handling cable
US6371448B1 (en) * 1999-10-29 2002-04-16 Inventio Ag Rope drive element for driving synthetic fiber ropes
WO2022238959A1 (pt) * 2021-05-13 2022-11-17 Fravizel - Equipamentos Metalomecânicos S.A. Revestimento para aplicação em rodas guia de fio diamantado

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GB895411A (en) 1962-05-02

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