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DE1833034U - Zigarettenanzuender fuer kraftfahrzeuge. - Google Patents

Zigarettenanzuender fuer kraftfahrzeuge.

Info

Publication number
DE1833034U
DE1833034U DEN10765U DEN0010765U DE1833034U DE 1833034 U DE1833034 U DE 1833034U DE N10765 U DEN10765 U DE N10765U DE N0010765 U DEN0010765 U DE N0010765U DE 1833034 U DE1833034 U DE 1833034U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cigarette
lighter
cigarette lighter
air
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN10765U
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Neesen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN10765U priority Critical patent/DE1833034U/de
Publication of DE1833034U publication Critical patent/DE1833034U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F13/00Appliances for smoking cigars or cigarettes

Landscapes

  • Passenger Equipment (AREA)

Description

  • Theo Neesen, München, Döllingerstr. 6 Zigarettenanzünder Die Erfindung bezieht sich auf einen Zigarettenanzünder, bei welchem das Ende der Zigarette vorzugsweise durch einen elektrisch beheizten Glühdraht in Brand gesetzt wird. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf Zigarettenanzünder für Kraftfahrzeuge, sie ist jedoch nicht auf derartige Anwendungsfälle beschränkt und kann auch bei Zigarettenanzündern anderer Art, z. B. Feuerzeugen, Anwendung finden.
  • Die bekannten, im allgemeinen in Kraftfahrzeugen benutzten Zigarettenanzünder weisen einen elektrisch beheizten Glüilkorper auf, der zum Inbrandsetzen des Zigarettenendes an dieses herangeführt wird. Zum Inbrandsetzen der Zigarette ist es hierbei erforderlich, die Zigarette anzurauchen, d. h. bei der Berührung des Glühkörpers mit dem Zigarettenende gleichzeitig zu ziehen, um die notwendige Sauerstoffmenge zuzufilliren. dird ein solcher Zug nicht ausgeübt, so ist bekanntlich eine Zigarette weder mit einem Glühkorper noch mit einer offenen Flamme anzuzünden, weil hierbei nur eine Verkohlung, nicht aber das erwünschte Glimmen erreicht werden kann.
  • Ziel der Erfindung ist es, einen Zigarettenanzünder zu schaffen, welcher ein selbsttätiges Inbrandsetzen der Zigarette oder anderer Tabakwaren ermöglicht und ein Glimmen der Zigarette bewirkt, ohne daß hierzu der Raucher die Zigarette zu berühren braucht und an dieser zieht.
  • Zu diesem Zweck ist ein Zigarettenanzünder gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet, daß zum Inbrandsetzen der Zigarette Mittel vorgesehen sind, welche einen Luftstrom auf das in der Nähe des Glühkorpers gebrachte Zigarettenende richten. Dieser Luftstrom ersetzt den sonst erforderlichen, vom Raucher ausgeübten Zug und bewirkt, daß ein ordnungsgemäßes Glimmen der Zigarette oder anderer Hauchwaren eingeleitet wird.
  • Eine solche Ausbildung ist insbesondere vorteilhaft für Zigarettenanzünder, die in Kraftwagen angeordnet sind, da hierdurch die Verkehrssicherheit gesteigert wird. Der Fahrer, der sich mit dem erfindungsgemäßen Zigarettenanzünder eine Zigarette anbrennt, wird in keiner Weise von der Fahrbahn abgelenkt, und es wird außerdem auch bei Nachtfahrt eine Blendung durch den Glühkörper verhindert, welche bei Verwendung der bisher üblichen Zigarettenanziinder auftreten konnte, weil bei diesen der Glühkörper, welcher oftmals sehr hell strahlt, bis dicht an den Mund, also unmittelbar vor die Augen, gebracht werden mußte.
  • Der erfindungsgemäße Zigarettenanzünder kann jedoch auch in anderer Ausführung, beispielsweise als Tischfeuerzeug, ge-
    fertigt werden, wobei zur Entflammung zweclmäßigerweise ein Glüh-
    körper dient. Es soll jedoch auch vorbehalten bleiben, den Zigarettenanzünder mit einer entflammbaren Einrichtung auszustatten, wobei der Luftzug in die Nihe der Spitze der Flamme zu blasen wäre.
  • Der erfindungsgemäße Anziinder kann in entsprechender Abwandlung auch als Anzünder für Zigarren, Stumpen und für die Pfeife ausgebild ! t werden.
  • Zweckmäßigerweise ist z. B. bei Verwendung als Anzünder für Kraftwagen ein elektrisch beheizter Glühkorper vorgesehen, der in einer von einem Gehäuse gebildeten Kammer vor der Mündung einer die Zigarette selbsttätig haltenden Hülse angeordnet ist. In diese Hülse ist die Zigarette zweckmäßigerweise bis zu einem Anschlag einführbar und es ist keinerlei weitere Betätigung erforderlich, um die Zigarette zum Glimmen zu bringen, wenn man, wie dies gemäß einer bevorzugten Ausführungform der Erfindung vorgesehen ist, automatische Schalteinrichtungen vorsieht, welche den Heizwiderstand selbsttätig an-und abschalten und gleichzeitig die Mittel zur Erzeugung des Luftstromes in Gang setzen.
  • Die selbsttätige Schalteinrichtung kann z. B. einen durch einen Schlitz der ZigareHenhalthülse einstehenden Hebel aufweisen, der beim Einsetzen der Zigarette nach außen verschwenkt wird und auf den elektrischen Schalter für den Heizwiderstand einwirkt. Zweckmäßigerweise ist eine Zeitschalteinrichtung vorgesehen, die nach einer gewissen Zeit, z. B. nach ca. 9 Sekunden nach Inbrandsetzen der Zigarette den Glühkörper abschaltet. Dieser Zeitschalter kann beispielsweise ein elektrisch mit dem Einschalter in Reihe liegender Schalter sein, welcher nach Erwärmung eines Bimetallstreifens von diesem abgeschaltet wird. Zweckmäßigerweise werden für die beiden in Reihe liegenden Schalter Mikroschalter benutzt. Der Bimetallstreifen kann direkt oder indirekt beheizt sein.
  • Die Mittel zur Erzeugung des zum Inbrandsetzen erforderlichen Luftzuges können von verschiedener Art sein. Gemäß einer zweckmäßigen. Ausgestaltung der Erfindung wird der Luftzug durch thermische Expansion erreicht, wobei das Gehäuse bezw. das Volumen der Kammer und die Heizleistung derart berechnet sind, daß durch die infolge der Aufheizung entstehenden Volumenvergrößerung am Einsalzende der Zigarette ein Luftzug infolge der ausgetriebenen Luft entsteht. Bei dieser Ausbildung bildet die Öffnung der Zigarettenhaltehülse die einzige Gehäuseöffnung. Zur Erzielung des gewünschten Effektes hat sich eine Kammer von ca. 60 cm3 als ausreichend erwiesen, wobei eine Aufheizung um ca. 500 benutzt und eine Strömung von ca. 1/6 cm3/sec erreicht wurde. Nach Abkühlung und Füllung der Kammer mit Frischluft, was automatisch nach wenigen Sekunden erfolgt ist, ist der Anzünder bereits wieder betriebsbereit.
  • Anstelle der thermischen Expansion kann auch innerhalb der Kammer ein Ventilator vorgesehen sein, der einen Luästrom gegen die Mündung der Zigarettenhaltehülse richtet. Dieser Ventilator kann aus Luftschaufeln bestehen, die auf der helle eines kleinen Elektromotors angeordnet sind, der seinerseits in dem Gehäuse Platz findet. Bei dieser Ausführung ist zweclmäSigerweise noch eine weitere Gehäuseöffnung vorgesehen, durch welche der Luftstrom von außen in die Kammer eintreten kann.
  • Stattdessen kann an das Gehäuse auch eine in die Kammer einmündende Leitung angeschlossen sein, welche zu einemiuber-oder Unterdruckerzeuger führt. Als Uberdruckerzeuger kommen beispielsweise in Frage : Ein Staurohr, ein Gebläse des Kraftfahrzeuges, eine Membranpumpe. Als Unterdruckerzeuger kann z. B. der Luftansaugstutzen des Motors benutzt werden.
  • Zweckmäßigerweise ist die Zigaretteneinsatzhülse mit einem Anschlag ausgestattet, welcher das Einführen der Zigarette in der Weise begrenzt, daß das zu entflammende Ende der Zigarette einen Abstand von dem Glühkõrper aufweist. Dadurch wird erreicht, daß die Zigarette ohne jede Berührung mit Metall in Brand gesetzt wird. Deshalb hat die Zigarette auch keinen metallischen Geschmack.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen : Fig. l einen mit einer Expansionskammer ausgestatteten Zigarettenanzünder, teilweise aufgebrochen, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines mit einer Zufirhrungsleitung ausgestatteten Zigarettenanzünder, teilweise aufgebrochen, Fig. 3 einen mit Elektromotor und Ventilator ausgestatteten Zigarettenanzünder in Schnitt, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV gemäß Fig. 3.
  • Der Zigarettenanzünder weist ein z. B. aus Kunststoff bestehendes Gehäuse 1 auf, welches durch eine Deckplatte 2 abgeschlossen ist.
  • In einer Schmalseite des Gehäuses ist eine trichterartig ausgebildete Buchse 3 eingesetzt, die an ihrem inneren Ende eine vorzugsweise aus Metall bestehende Hülse 4 trägt. Die Hülse 4 ist längs einer Mantellinie mit einem Schlitz 5 ausgestattet, durch welchen ein federnder Hebel 6 in den Innenraum der Hülse vorsteht. Dieser Hebel 6 wird beim Einführen der Zigarette in die Zigarettenhaltehülse 4 nach außen gedrückt und wirkt auf einen Mikroschalter 7 ein, der den Heizstromkreis schließt und den Heizwiderstand 8 an Spannung legt. Der Schalter 7 ist zweckmäßigerweise mit einem thermischen Ausschalter kombiniert, welcher einen Bimetallstreifen aufweist und nach ca. 9 sec. den Stromkreis unterbricht.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform, bei welcher der Luftzug durch thermischen Überdruck erzeugt wird, liegt die Zigarettenhaltehülse 4 der Zigarette möglichst dicht an und die Öffnung der Hülse bildet die einzige Gehäuseöffnung. Die Zigarettenhülse 4 ist am inneren Ende eingezogen und weist einen als Anschlag wirkenden Bund auf, welcher das Zigarettenende in einem vorbestimmten Abstand von dem als Heizwiderstand ausgebildeten Glühkörper 8 hält.
  • Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine in das Gehäuse einmündende Leitung 16 vorgesehen, welche am Kraftwagen mit einem Unterdruckerzeuger oder einem Überdruckerzeuger verbunden werden kann.
  • Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel dient zur Erzeugung des notwendigen Luftstromes ein Ventilator.
  • Dieser wird von Luftschaufeln 11 gebildet, die auf der Welle eines kleinen Elektromotors lo angeordnet sind, der seinerseits innerhalb des Gehäuses befestigt ist. Gemäß Fig. 3 wird als Anschlag für das Zigarettenende an der Zigarettenhaltehülse 4 ein nach innen gebogenes Stäbchen 9 angelötet.
  • Die Deckplatte 2 kann mit einer Schwalbenschwanzführung 13 ausgestattet sein, die in eine entsprechende Nut des Armaturenbrettes 14 oder dergl. einschiebbar ist.
  • In Fig. 4 sind die elektrischen Zuleitungsdrähte 15 dargestellt, welche zweckmäßigerweise durch die Deckplatte 2 und das Armaturenbrett 14 nach entsprechenden Verteilerklemmen geführt werden. Der Elektromotor lo ist parallel zu dem Heizwiderstand 8 geschaltet und wird durch die Schalteinrichtung 7 mit an-und abgeschaltet.

Claims (1)

  1. Neue Schutzansprüche : (1) Zigarettenanzünder, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass zum Anbrennen der Zigarette Mittel vorgesehen sind, welche einen Luftstrom auf das in die Nähe des Glühkörpe@ gebrachte Zigarettenende richten.
    (2) Zigarettenanzünder, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Öffnung der Zigarettenhalthülse die einzige Öffnung des Gehäuses ist.
    (3) Zigarettenanzünder, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen der Kammer und die Heizleistung derart berechnet sind, dass durch die infolge der Aufheizung entstehenden Volumenvergrösserung am Einsatzende der der Zigarette ein Luftzug entsteht.
    (4) Zigarettenanzünder, dadurch g e k e n n. z e i c h n e t, dass das Gehäuse eine Eintrittsöffnung für Druckluft oder Saugluft aufweist.
DEN10765U 1959-12-30 1959-12-30 Zigarettenanzuender fuer kraftfahrzeuge. Expired DE1833034U (de)

Priority Applications (1)

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DEN10765U DE1833034U (de) 1959-12-30 1959-12-30 Zigarettenanzuender fuer kraftfahrzeuge.

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DEN10765U DE1833034U (de) 1959-12-30 1959-12-30 Zigarettenanzuender fuer kraftfahrzeuge.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1833034U true DE1833034U (de) 1961-06-15

Family

ID=32975792

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN10765U Expired DE1833034U (de) 1959-12-30 1959-12-30 Zigarettenanzuender fuer kraftfahrzeuge.

Country Status (1)

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DE (1) DE1833034U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3626992A1 (de) * 1986-08-08 1988-02-11 Egon Engl Zigarettenanzuender, insbesondere fuer kraftfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3626992A1 (de) * 1986-08-08 1988-02-11 Egon Engl Zigarettenanzuender, insbesondere fuer kraftfahrzeuge

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