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DE1831794U - Vorrichtung zur erfassung vor roentgenbeugungsreflexen. - Google Patents

Vorrichtung zur erfassung vor roentgenbeugungsreflexen.

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Publication number
DE1831794U
DE1831794U DES29929U DES0029929U DE1831794U DE 1831794 U DE1831794 U DE 1831794U DE S29929 U DES29929 U DE S29929U DE S0029929 U DES0029929 U DE S0029929U DE 1831794 U DE1831794 U DE 1831794U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ray diffraction
semiconductor body
detection element
innovation
ray
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES29929U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES29929U priority Critical patent/DE1831794U/de
Publication of DE1831794U publication Critical patent/DE1831794U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N23/00Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
    • G01N23/20Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by using diffraction of the radiation by the materials, e.g. for investigating crystal structure; by using scattering of the radiation by the materials, e.g. for investigating non-crystalline materials; by using reflection of the radiation by the materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Light Receiving Elements (AREA)

Description

  • Neue Beschreibung Vorrichtung zur Erfassung von Röntgenbeugungsreflexen Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Erfassung von Röntgenbeugungsreflexen nach der Drehkristallmethode oder nach dem Verfahren von Debye-Scherrer. Bei der Vorrichtung gemäß der Neuerung ist als Nachweiselement ein als Fotoelement geschalteter Sperrschichthalbleiterkörper vorgesehen.
  • Bevorzugt wird ein Halbleiterkörper mit p-n-Übergang verwendet. Hierfür eignen sich z. B. halbleitende Verbindungen vom Typ AIIIBV, insbesondere GaAs oder InP.
  • Bei den bisher bekannten Vorrichtungen werden als Nachweiselemente z. B. Zählrohre oder Szintillationszähler verwendet.
  • Die Vorrichtung gemäß der Neuerung hat gegenüber solchen Anordnungen den Vorteil einer linearen Intensitätsanzeige und zeichnet sich darüber hinaus durch besondere Einfachheit der Anordnung und große Betriebssicherheit aus. Das Nachweiselement gemäß der Neuerung weist keinerlei Ermüdungserscheinungen auf, d. h. keine Änderungen des Fotostromes mit der Dauer der Messung, und der Fotostrom bildet sich mit einer verhältnismäßig sehr kleinen Zeitkonstante aus.
  • Die oben erwähnte lineare Intensitätsanzeige der Vorrichtung gemäß der Neuerung beruht darauf, daß der Fotostrom eines Halbleitersperrschichtelementes im ganzen praktisch in Frage kommenden Intensitätsbereich streng proportional der auftreffenden Röntgenstrahlintensität ist. Dagegen ist die Anwendung des Geiger-Müller-Zählrohres als Nachweiselement auf Intensitäten von einigen tausend Impulsen pro Sekunde beschränkt. Überdies ist im erfaßbaren Bereich die Impulsrate infolge der Totzeitverluste nicht genau proportional zur Röntgenstrahlintensität. Die Totzeit eines Zählrohres ergibt außerdem den Nachteil, daß die Impulsrate auf etwa 1000 Impulse pro Sekunde beschränkt werden muß und große Reflexionsintensitäten entsprechend geschwächt werden müssen.
  • Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung gemäß der Neuerung gegenüber bekannten Geräten besteht darin, daß auch sehr harte Röntgenstrahlen im Halbleiter-Nachweiselement voll-
    ständig absorbiert und damit erfaßt werden können dies ist
    9
    bei Zählrohren nicht der Fall. Die Einfachheit der Vorrichtung gemäß der Neuerung beruht vor allem darauf, daß die bei Proportional-Zählrohr-Naohweiselementen erforderliche extrem konstante Spannungsquelle entfällt. Wird als Nachweiselement ein Halbleiterkörper mit p-n-Übergang verwendet, so empfiehlt es sich, die Lage des p-n-Überganges so zu wählen, daß die Reflexstrahlung senkrecht auf die p-n-Fläche auftrifft. Es ist vorteilhaft, die Schichtdicke zwischen dem p-n-Übergang und der der Bestrahlung ausgesetzten Oberfläche des Halbleiterkörpers in Abhängigkeit von der Eindringtiefe und der Diffusionslänge der Ladungsträger im Halbleiterkörper zu bemessen.
  • Allgemein kann als Maßstab angegeben werden, daß die Dicke der vorgenannten Schicht in der Größenordnung der Endringtiefe der Röntgenstrahlung liegen soll. Unter Eindringtiefe wird hier die Tiefe im Halbleiterkörper verstanden, in der die Strahlung auf-abfällt (e = natürlicher Logarithmus).
  • Diesen Forderungen liegen folgende Überlegungen zu Grunde : Zum Fotostrom liefern nur diejenigen, durch Absorption der Röntgenstrahlen im Halbleiterkörper erzeugten freien Ladungsträger einen Beitrag, die durch Diffusion ohne vorherige Rekombination bis zum p-n-Übergang gelangen. Es wird also im wesentlichen nur die Ionisationswirkung der Strahlung erfaßt, die in einer Entfernung vom p-n-Übergang absorbiert wird, die in der Größenordnung der Diffusionslänge der Ladungsträger im Halbleiterkörper liegt. Daher ist es günstig, für das Nachweiselement der Vorrichtung gemäß der Neuerung einen Halbleiterkörper mit möglichst großer Diffusionslänge der Ladungsträger zu verwenden. Andererseits soll der Halbleiterkörper eine möglichst große Spannungs -bzw. Leistungsausbeute ergeben. Dies führt zu der Forderung nach einer großen Breite der verbotenen Zone. Dem steht aber entgegen, daß der Halbleiterkörper aus meßtechnischen Gründen einen nicht zu kleinen inneren Widerstand aufweisen soll. Diese widersprechenden Forderungen, die zu Kompromissen zwingen, werden in besonderem Maße durch die oben erwähnten A B-Verbindungen GaAs und InP erfüllt.
  • Es wurde oben angegeben, daß der Fotostrom eines Sperrschichthalbleiterkörpers streng linear zur einfallenden Röntgenstrahlungsintensität ist. Für die Fotospannung besteht diese einfache Beziehung nur bei schwachen Intensitäten. Die Intensitäten von Röntgenbeugungsreflexen fallen indessen in den vorgenannten Bereich, so daß auch die Fotospannung direkt proportional der auftreffenden Röntgenstrahlintensität ist und also ebenfalls unmittelbar als lineare Meßgröße herangezogen werden kann. Auch in diesem Fall empfiehlt es sich, Halbleiterkörper mit großer Breite der verbotenen Zone, z. B. GaAs zu verwenden, da die Fotospannung (Leerlaufspannung) und auch der Wirkungsgrad, mit dem die Strahlungsleistung in elektrische Leistung umgesetzt wird, umso größer sind, je größer die Breite der verbotenen Zone ist. Zur weiteren Erläuterung der Neuerung wird auf die Zeichnung verwiesen ; es zeigt Fig. 1 schematisch den Aufbau der Vorrichtung gemäß der Neuerung (Drehkristallmethode), Fig. 2 ein mit einer Vorrichtung gemäß der Neuerung aufgenommenes Röntgenbeugungsdiagramm von Kupferpulver (Verfahren von Debye-Scherrer.) In Fig. 1 ist mit 1 die Röntgenanode, mit 2 ein drehbar angeordneter Kristall, dessen Beugungsspektrum aufgenommen werden soll, und mit 3 das Sperrschichthalbleiter-Nachweiselement bezeichnet. Die Röntgenanode und das Nachweiselement sind an der Peripherie eines Kreises und der zu untersuchende Kristall in dessen Mittelpunkt angeordnet.
  • Die Erfassung der Röntgenbeugungsreflexe erfolgt in der Weise, daß der Kristall, der mit dem von der Röntgenanode ausgehenden divergenten Röntgenstrahlbündel bestrahlt wird, sich mit konstanter Winkelgeschwindigkeit (Ou) um den Mittelpunkt der Vorrichtung dreht, während sich das Sperrschichtelement mit der doppelten Winkelgeschwindigkeit (2 as) auf diesem Kreis mitbewegt. Wie aus der Zeichnung zu entnehmen ist, weist das Sperrschichtelement einen p-n-Übergang auf, der parallel zu der Oberfläche verläuft, auf die die Röntgenbeugungsreflexe auftreffen. Die zwischen dem p-und dem n-Teil des Kristalls unter dem Einfluß der
    Röntgenbeugungsreflexe auftretende Spannung kann z. B. über
    einen Verstärker auf ein Registriergerät, z. B. auf einen Schreiber, geschaltet sein.
  • Im Diagramm der Fig. 2 ist auf der Abszisse der in Fig. 1 bezeichnete Winkel und auf der Ordinaten die relative Intensität der auf das Nachweiselement auftreffenden Röntgenbeugungsstrahlung aufgetragen.
  • Außer zur Strukturanalyse wie im vorstehenden Beispiel, kann die Vorrichtung gemäß der Neuerung auch als Röntgenspektrometer, insbesondere als Fluoreszenzspektrometer verwendet werden. Ferner kann die Vorrichtung gemäß der Neuerung, um eine weitere spezielle Anwendung zu nennen, auch zur Messung von Röntgenquanten, insbesondere von Röntgenbeugungsintensitäten mit Hilfe der Impulszahl pro Zeiteinheit, verwendet werden. In diesem Falle wird das Nachweiselement auf einen Impulszähler geschaltet. Bei der Zählung von Einzelimpulse hat das Sperrschichtelement den Vorteil des größeren energetischen Auflösungsvermögens ; dies ist bei der Impulshöhendiskriminierung von Bedeutung. Während nämlich beim Proportionalzählrohr zur Bildung eines Ionenpaares 30 eV erforderlich sind und beim Szintillationszähler die im Mittel erforderliche Energie für ein Sekundärelektron noch um eine Größenordnung höher ist, ist in einem Halbleiterkörper wie GaAs oder Si zur Bildung eines Elektron-Loch-Paares nur eine Energie von etwa 4 eV erforderlich ; infolgedessen sind die Impulshöhenschwankungen geringer. 3 Schutzansprüche 2 Figuren

Claims (3)

  1. Schutzansprüche 1. Vorrichtung zur Erfassung von Röntgenbeugungsreflexen nach der Drehkristallmethode oder nach dem Verfahren von Debye-Scherrer, dadurch gekennzeichnet, daß als Nachweiselement ein als Fotoelement dienender Sperrschichthalbleiterkörper vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Nachweiselement ein Halbleiterkörper mit p-n-Übergang vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Nachweiselement eine halbleitende Verbindung vom Typ III V A B, insbesondere GaAs oder InP, vorgesehen ist.
DES29929U 1959-03-07 1959-03-07 Vorrichtung zur erfassung vor roentgenbeugungsreflexen. Expired DE1831794U (de)

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