Rudolf Mauer
Frankfurt a. Basen Alt-Hausen : 34
Sterilisierbarer luftdurhlssiger sfversehluß
fürbakteriologische Zwecke
Wenn es sich für bakteriologische Arbeiten darum handelte,
Getäße wie Reagenzgläser oder Kolben zu verschließen.
jedoch der Luft noch genugend Zutritt zu lassen"um das
Wachstum der Keime in den Gefäßen zu ermöglichen"benutzte
man bisher meistens zum Verschließen der Gefäße Stopfen aus
Watte"die durch eine kurze Wärmebehandlung auf der dem
Gefãiinhaltzugekehrten Seite st-erilisiert wurden. Die
Anfertigung solcher Stopfen von Hand kurz vor Gebrauch
hat sich jedoch als sehr zeitraubend erwiesen. Die vorliegende Erfindung betrifft
einen sterilisierbaren, luftdurchlässigen Gefäßverschluß für bakteriologische
Zwecke, wofür poröse Kunststoffe benutzt werden die ohne
Schädigung sterilisierbar sind. Das Besondere besteht
dabeisin a die VersehluSkyper pilztrmig gestaltet
sind. In der beigefügten Zeichnung sind zwei Ausführungen
solcher Verschlulkörper dargestellt.
Rudolf Mauer Frankfurt a. Bases Alt-Hausen: 34
Sterilizable air-permeable seal
for bacteriological purposes
When it came to bacteriological work,
To seal vessels such as test tubes or flasks.
but to allow enough air to enter "to that
To allow growth of germs in the vessels "used
So far, stoppers have mostly been used to close the vessels
Cotton wool "which by a short heat treatment on the
The side facing the vessel has been sterilized. the
Manufacture of such stoppers by hand shortly before use
however, it has proven to be very time consuming. The present invention relates to a sterilizable, air-permeable vessel closure for bacteriological Purposes for which porous plastics are used without
Damage can be sterilized. There is something special
the VersehluSkyper is shaped like a mushroom
are. In the attached drawing are two versions
such closure body shown.
In Fig. 1 ist der untere Teil des Verschlußkörpers 1 konisch und hat
oben eine über diesen unteren Teil nach allen Seiten herausragende Kappe 2. Bei
der Ausführung nach Fig. 2 ist der untere Teil 3 konisch und kann auch eine ringförmige
Einkerbung 4 tragen, während der obere Teil 2 wieder abgerundet wie in Fig. 1 ist
Das Gesamtbild des Verschlußkörpers ist somit pilzförmig. Die Kappe kann aber auch
scheibenförmig sein.
Der besondere Vorteil der pilzförmigen Gestalt ist dabei der,
daß der Benutzer dieser Verschlußteile mit Sicherheit weiß..
welche Seite der konischen Körper nach oben gehrt <Xa. er
die Verschlüsse nur an dieser Seite ergreift, sie gut halten
kann und die andere Seite nicht zu beruhren braucht", so daß
die Sterilität auf dieser Seite mit Sicherheit erhalten
bleibt.Weiterhin bietet die konische Form den Vorteil, daß
beim Eineindrilekon oder Hineindrehen der Verschlüsse in den
Hals der Gefäße nur eine schmale ringförmige Berührungslinie
zwi-sehenVersehlufikõrper und Gefäßhals entsteht, jedoch
ein Abscheren und Tosreiben der Verschlußkörpexmasse dort
nicht zu beturchten Ist.
Man kann die Versehlußkôrper noch durch Einverleiben von
Desinfektionsmitteln in geringer Menge vor u-nbeabsicht ; igten
Infektionen sehtttzen zumindest in bestimmten Zonen Natür-
lich darf die M@nge und Art dieser Desinfkinsmittl nr
sosein.. <laß dadurch 1rgendeine Beeinflussung des Gefãßin-
halts vermieden wird.
Weiterhinkann man die VerschlSkSrper nach mit einem Farb-
iagikter ausstatten, der ein Unsterilwerden des Verschlusses
äußerlich sichtbar wa-eht. Durch die Imprägnierung mit einem
solchen Indikator kann beispielsweise dureh Farbänderung dr
Versehlußstopfen angezeigt werdene das diese eine gewisse
Zeit lang der Außenluft ausgesetzt waren, $ weshalb man da-
rauf sehlieJen kann"daß diese Seite der Stopfen nicht
mehr steril Ist. Eine andere Wdglicbkeit besteht darin.. etwa
dieUnterseite der Versehlußetopfen mit einer ißsung zu
imprägnieren", die bei längerer Berührung mit. der AuSenluft
durch Verdunstung des darin enthaltenen LÖsungsmittels eine
arMMyaa. e y'lidet und dadurch anzeigt, daß die Unter...
seitedes steptenz so lange der Außenluft ausgesetzt warx
daß nicht nur das Lgtmgsaittel verdampft Ist.. sondern auch
mit einem Unsterilwerden auf dieser Seite gerechnet werden
muß.
Die prôsen Kunststoffe für die Herstellung der Verschluß-
körper können der verschiedensten bekannten Art, sein. In
Fragekom » n z. B. Schaumgurmi, pori5. ses Polyvinylohlorid,
schaumiges Polyurethan, Viskose oder Gemische dieser Stoffe. Als Zusatz dazu kommt
auch noch Polystyrol in. Frage. Weiterhin eignen sich sehr gut Gemische aus Polyestern
aus einer Dicarbonsäure mit dreiwertigen Alkoholen und Diisocyanaten ? solche Gemische
bilden nach dem Zusammenbringen sehr rasch
Sohtiume, die nach kurzer Zeit erhärten. Natürlich sind aber
auch andere Kunststoff-Schäume für den vorliegenden Zweck
sehrgenes
Anlage
In Fig. 1, the lower part of the closure body 1 is conical and at the top has a cap 2 protruding beyond this lower part in all directions. In the embodiment according to FIG the upper part 2 is rounded again as in FIG. 1. The overall appearance of the closure body is thus mushroom-shaped. However, the cap can also be disk-shaped. The particular advantage of the mushroom shape is that
that the user of these locking parts knows for sure ..
which side of the conical body belongs upwards <Xa. he
only grab the latches on this side, hold them well
can and need not touch the other side "so that
keep the sterility on this side with certainty
The conical shape also has the advantage that
when Einindrilekon or screwing the locks into the
Neck of the vessels only a narrow ring-shaped line of contact
However, there arises between the damaged body and the neck of the vessel
a shearing and rubbing of the closure body ex mass there
Is not to be feared.
One can still seal the bodies by incorporating
Disinfectants in small quantities against unintentional use; igen
Infections take place naturally at least in certain zones.
Lich the amount and type of this disinfectant means no
be like that .. <let this be any influence on the
is avoided.
You can also add the locks with a color
iagikter equip that the closure becomes unsterile
externally visible wa-eht. By impregnating with a
such an indicator can, for example, change the color dr
Closing stoppers are indicated that this a certain
Have been exposed to the outside air for a long time, $ which is why
You can see that this side of the stopper is not
Is more sterile. Another possibility is ... something like that
Cover the underside of the sealing pots with a solution
impregnate ", which occurs after prolonged contact with the outside air
by evaporation of the solvent contained therein a
arMMyaa. e y'lides and thereby indicates that the sub ...
since steptenz has been exposed to the outside air for so longx
that not only the solution has evaporated .. but also
becoming unsterile on this side can be expected got to.
The prôsen plastics for the manufacture of the closure
bodies can be of the most diverse known types. In
Question com »n z. B. Schaumgurmi, pori5. ses polyvinyl chloride,
foamy polyurethane, viscose or mixtures of these substances. Polystyrene can also be added to this. Mixtures of polyesters from a dicarboxylic acid with trihydric alcohols and diisocyanates are also very suitable? such mixtures form very rapidly when combined Sohtiume that harden after a short time. Of course they are
also other plastic foams for the present purpose
very good
system