DE1828037U - Vorrichtung zur verhinderung des eindringens von insekten und schmutzteilen in den motorraum von fahrzeugen. - Google Patents
Vorrichtung zur verhinderung des eindringens von insekten und schmutzteilen in den motorraum von fahrzeugen.Info
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- B60R19/52—Radiator or grille guards ; Radiator grilles
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Description
- Vorrichtung zur Verhinderung des Eindringens von Insekten und Schmutzteilen in den Motorraum von Fahrzeugen. Vereinigte Glanzstoff-Fabriken AG. Wuppertal-Elberfeld Besonders in den warmen Monaten wandern mit dem Fahrt-bzw.
- Kühlwind Insekten, Laub und ähnliche Verunreinigungen durch den Kühlergrill in den Kühler hinein und weiter in den Motorraum. Dadurch treten Verschmutzungen auf, und besonders der Kühler muß mehr oder weniger regelmäßig zur Aufrechterhaltung seiner Kühlleistung gereinigt werden. Es wird nun eine Vorrichtung beschrieben, welche in einfacher
Weise das Eindringen von Insekten, Laub und ähnlichen Verun- reinigungen in Kühler und Motorraum verhindert. - Die Neuerung besteht in einem Rahmen aus Metall, Kunststoff oder einem anderen brauchbaren Werkstoff, auf welchen ein aus vollsynthetischen, insbesondere Polyesterfäden hergestellter Tüll von genügend enger Gitterstruktur gespannt wird. Geeignet
Temperaturen keine Neigung zum Fließen zeigen. Die Wahl der Maschenweite kann so erfolgen, daß selbst kleinste Insekten durch die Zwischenräume nicht hindurchdringen bzw. durch den Kühlventilator nicht angesaugt werden können, ohne daß durch die Anordnung des Gitters die Kühlleistung des Gebläses spUrbar absinken würde. Zwar ist es bekannt, insbesondere die Belüftungsanlagen durch ein engmaschiges Drahtgitter vor einliegenden Insekten zu schützen, diese sind jedoch sehr wenig korrosion-sind alle vollsynthetischen Fäden, welche bei den auftretenden wirklichen Schutz nicht darstellen. Ihr besonderer Nachteil liegt darin, daß entweder bei einer Mindestdicke der Drähte die Maschenweiten so groß sein müssen daß kleine Insekten nicht zurückgehalten werden, oder aber der Luftwiderstand so stark ansteigt, daß eine spürbare Verringerung der Kühlleistung eintritt.beständig und werden auch wenig verwendete da sie einen CD - Demgegenüber hat sich nun gezeigt, daß Tüll aus vollsynthetischen, insbesondere Polyesterfäden praktisch völlig witterungsbeständig ist und nicht verrottet, weshalb jahrelanger Gebrauch möglich ist. Außerdem ist es möglich,. einen genügend widerstandsfähigen Gittertüll so engmaschig zu wirken, daß auch kleinste Insekten zurückgehalten werden, während der Luftwiderstand genügend klein bleibt, um ein unzulässiges Absinken der Kühlleistung zu verhindern.
- Das Anbringen des Rahmens kann auf beliebige Weise erfolgen, wobei er am zweckmäßigsten zwischen Kühlerverkleidung und Kühler so angeordnet wird, daß er zur Reinigung leicht zu entnehmen ist. Dazu wären etwa zwei seitliche Führungsleisten geeignet, welche so konstruiert sind, daß sie das Klappern des eingeschobenen Rahmens verhindern. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, daß jeweils eine der beiden die Rille bildenden Leisten federt. Die Anbringung kann aber auch durch Schrauben, Klemmen und dergl. erfolgen. Da im allgemeinen der Tüll sehr leicht zu reinigen ist und meist der beim Waschen benutzte kräftige Wasserstrahl bereits zum Abspülen der Verunreinigungen genügt, ist das Ausbauen des Rahmens nur in seltenen Fällen notwendig.
- Versuche haben gezeigt, daß das Netz ständig an seiner Stelle bleiben kann, ohne daß einerseits die Kühlleistung unzulässig verringert würde und andererseits die Gefahr bestünde, daß im Winter durch Schneeanflug ein Zusetzen erfolgt. Dabei hat sich gezeigt, daß die leichte Reinigungsmöglichkeit durch Spülen des Gitters mit Wasser auch eine Befestigung des Gittertülls ohne Rahmen nur durch Aufkleben auf die Rückseite der Kühlerverkleidung zuläßt.
- Die Neuerung wird anhand der beigegebenen Zeichnungen näher beschrieben.
- Fig. 1 zeigt die Anbringung des Rahmens mit Hilfe von seitlichen Führungsleisten.
- Fig. 2 zeigt den an der Rückwand der Kühlerverkleidung angeklebten Gittertüll ohne besonderen Halterrahmen.
- Fig. 3 zeigt im Schnitt die Konstruktion der Fig. 1.
- Fig. 4 zeigt eine Lösung, bei welcher der Rahmen am Tragleisten angeschraubt ist.
- Fig. 5 zeigt in vergrößerter Form die Konstruktion der Führungsleisten aus Fig. 1 und 3.
- Fig. 6 zeigt eine Anbringungsmöglichkeit, bei welcher der den Gittertüll tragende Rahmen mit Schrauben direkt an der gitter-oder wabenförmigen KUhlerverkleidung festgemacht ist.
Fig. 7 und 8 demonstrieren verschiedene AusfÜhrungsformen des den Gittertüll tragenden Rahmens. - Im Motorraum 1 ist zwischen Kühler 2 und Kilhlerverkleidung 3 der mit dem Gittertüll 7 bespannte Rahmen 6 in seitliche, an der Kühlerverkleidung oder (nicht gezeichnet) an den Seitenwänden des Motorraumes befestigten Führungsleisten 5 eingeschoben (Fig. 1. und 5). Die eine der den Führungskanal bildenden Lc. en ist beweglich und besteht aus dem fest an 5 angebrachten Teil 9, dem beweglichen Teil 10 und den jeweils zwischen zwei Scharnierteilen des klavierbandartigen Gelenks zwischen den beiden Teilen 9 und 10 eingesetzten Federn 11. Durch konische Zuspitzung der unteren Kante des einzuschiebenden Rahmens einerseits und eines das Zuklappen des Teiles 10 begrenzenden und nicht besonders gezeichneten Anschlages andererseits wird erreicht, daß der zum Säubern entfernte Rahmen leicht wieder eingeschoben werden kann.
- Die Größe des den Gittertüll 7 tragenden Rahmens 6 ist so bemessen, daß der gesamte Lufteintrittsquerschnitt in der Kühlerverkleidung von dem Gittertüll abgedeckt ist.
- Eine Variation der in Fig. 1 und 3 gezeigten Anbringungsform stellt die in Fig. 4 gezeigte dar, bei welcher statt der Führungsleisten lediglich zwei Anschlagwinkel 16 angebracht sind, welche ebenfalls entweder-wie in der Zeichnung dargestellt-an der Kühlerverkleidung oder (nicht gezeigt) an den Seitenwänden des Motorraumes festgemacht werden können. Der den Gittertüll tragende Rahmen wird mit Hilfe der Schrauben 17 an diesen Anschlagwinkeln festgemacht.
- Eine einfache Art, den Gittertüll in der vorgeschlagenen Weise zwischen Kühler und Kühlerverkleidung festzumachen, zeigt die Fig. 2. Hier ist der Gittertüll 7 ohne Zuhilfenahme eines'hmens direkt an der Innenseite der vorderen Kühlerverkl -'dung 3 so aufgeklebt, daß er den gesamten freien Lufteintrittsquerschnitt bedeckt.
- Bei gitter-oder wabenförmige Kühlerverkleidungsformen ergibt sich eine einfache, in der Fig. 6 dargestellte Befestigungsart für den den Gittertüll tragenden Rahmen.
- Der zum Abdecken der Randzonen hierbei genügend breit gehaltene Rahmen 8 wird mit Hilfe der schrauben 13, welche durch passende Durchbrüche in der gitter-oder
mit letzterer fest verbunden. Wie Abb. Fig. 7 und 8 zeigen, kann der Gittertüll so am Rahmen befestigt werden, daß er entweder zwischen zwei gleichartigen Rahmenhälften 8 eingelegt und mit diesen zusammen verklebt oder verschraubt wird, oder aber daß er wie Fig. 8 zeigt an einen Einzelrahmen 6 an einer Außenseite aufgeklebt wird.wabenförmige Kühlerverkleidung hindurchgesteckt werden, - Den Skizzen Fig. 1 bis 6 liegt keine besondere Kraftfahrzeugmarke zugrunde ; daraus folgt, daß die in den Zeichnungen im Prinzip dargestellten Anbringungsmöglichkeiten entsprechend den Gegebenheiten der einzelnen Fabrikate variiert werden müssen, ohne daß dadurch der Schutzumfang der Neuerung eingeschränkt würde.
Claims (5)
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S c h u t z a n s p r U c h e Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kühlerverkleidung und Kühler ein aus vollsynthetischen, insbesondere Polyesterfäden hergestellter Tüll sehr enger Maschenweite befestigt ist.1. Vorrichtung zum Verhindern des Eindringens von Insekten und Schmutzteile in den Kühler und den Motorraum von - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tüll auf einen Rahmen aus geeignetem Material aufgespannt ist, welcher zwischen Kühlerverkleidung und Kühler befestigt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen in zwei seitliche Führungsnuten eingeschoben ist, an denen jeweils eine der beiden seitlichen Begrenzungen beweglich und gegen den eingeschobenen Rahmen gepresst ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen mit Hilfe von Schrauben an der Kühlerverkleidung befestigt ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tüll ohne Rahmen auf der Innenseite der Kühlerverkleidung festgeklebt ist.
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