DE1827680U - Putztisch fuer feld- und gartenfruechte. - Google Patents
Putztisch fuer feld- und gartenfruechte.Info
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Description
- Putztisch für Feld-und Gartenfrüchte Um Feld-und Gartenfrüchte, insbesondere Kartoffeln, kochfertig zu machen, werden diese geschält und anschließend zur Entfernung von Keimansätzen, schlechten Stellen usw. geputzt. Für die tägliche Versorgung zahlreicher Personen in Großbetrieben, für die Gemeinschaftsverpflegung usw. werden die in großen Mengen benötigten Früchte, speziell die Kartoffeln, von Maschinen geschält bzw. geflammt. Das Putzen der anfallenden Magen muß dann von Hand erfolgen, indem die in Behälter geschütteten Kartoffeln einzeln erfaßt und nach dem Putzen in bereitgestellte Sonderbehälter geworfen werden.
sorgt werden, daß die geschälten Kartoffeln in Wasser liegen, da das Verbleiben an der Luft zu unerwünschten Verfärbungen des geschälten Gutes führt.Diese Methode erfordert zahlreiche Arbeitskräfte. Die Ent- - fernung des Abfallgutes und dessen Trennung von den gereinig- ten Kartoffeln ist schwierig. Außerdem muß stets dafür ge- - Für die Beschleunigung und Vereinfachung der Putzarbeit für Feld-und Gartenfrüchte, insbesondere für Kartoffeln, ist erfindungsgemäß ein Putztisch vorgesehen, dessen Ausbildung den Gegenstand der Erfindung bildet. Die Neuerung besteht besteht darin, das auf einem tischartigen gestell ein oder mehrere vorteilhaft rinnenförmige Wasserbehälter für das geschälte Gut und unmittelbar hierzu benachbart voneinander
und des ungeputzten Abfalls in Reichweite der jedienungspersonen angeordnet sind.getrennte Fördermittel zur Ableitung des geputzten Gutes C> - Bei einer, insbesondere für das Putzen von Kartoffeln bestimmten Ausführungsform trägt das tischartige Gestell parallel zu dessen Längskanten zwei diuron ein Aoleitförderband abgetrennte asserwannen bzw.-rinnen und an deren der Tischkante zugekehrten Rändern sind endlose Förderbänder für das Abfüllgut entlanggeführt. Ferner sind die Längs-
verbreitert.kanten des Tischgestell zu durchlaufenden Arlfiauflaerflächer 1-3 - Die Wasserwannen bzw.-rinnen stehen mit im Tischgestell angeordneten Wasservorratsoehältern in Verbindung, die außerdem mit einem Rohrleitungssystem für die Wasser-
umwälzung verbunden sind. An einer Schmalseite des tisch- artigen Gestells ist in Höhe der Wasserbehälter ein Zufuhr- förderband für das vorgeschälteiGut mit üborleitorganen vorgesehen sein.für das Schälgut in die asserrinnen angeordnet. tatt eines Zuführbandes können auch andere Aufgabevorrichtun'en od. dgl. cl C> - Alle wasserführenden Teile bestehen vorzugsweise aus korrosionsfestem Metall bzw. Kunststoffen und sind die Wasserbehälter bzw. Wasserrinnen mit Jchmutzfangsieben versehen ; der in den Wasserrinnen kreisende wasserstrom und die Förderbänder sind auf die gleiche Laufrichtung eingestellt.
- Den Förderbändern benachbart können für jeden der @ n den frei ausladenden Längsseiten des wisch-gestells vorgesehenen Arbeitsplätze Halterungen für Putzmesser od. dgl. vorgesehen sein. Auf
zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht eines Putztisches von oben, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Ansicht des Putztisches mit Pumpe und Antriebsmotor von einer schmalseite aus undAuf der Zeichnung ist ein Ausfahrungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Nutztisches dargestellt, und Fig. 4 einen Schnitt gemä 1-1 v in F-Lg. 1. - Auf einem mit 10 bezeichneten tischförmigen Gestell sind parallel zueinander drei gleichlaufende Förderbänder 11, 12, 13 angeordnet, die von einem am gestell 10 befestigten Motor 14 gemeinsam mittels entsprechender uoertragungselemente angetrieben werden. Die Förderbänder 11,15 sind als Ableitbänder für den Abfall gleich breit ausgebildet, während das Band 12 als Ableitband für das geputzte Gut eine größere Breite als die Bänder 11,13 aufweist. Alle endlosen Bänder bestehen aus Gummi, Kunststoffen, geschichtete Gewebe od. dgl.
Seitenwände der Wannen 15,16 sind zu den Förderbendern 11 12, 13 hin abgeschrägt und als Leitflächen 17, 18, 19 und 20Zwischen den Förderbändern 11, 12 und 13 sind etl, a der Forderbandlänge entsprechend bemessene wannen-bzw. rinnenförmigeWasserbehälter 15, 16 angeordnet, deren Boden- flächen etwa in Höhe der Förderbänder 11 ois 13 liegen. Die se 21,22,23,24 auf. Das Tischgestell ruht auf otützwangen 28, 29 mit Wassersammelbehältern 26, 27. An den Wasserbehälter 26 sind unter Zwischenschaltung einer Pumpe 25 Rohrleitungen 33, 34, 35 angeschlossen, letztere runden in dieausgebildet. Die Enden der bannen 15, 16-weisen onranschlüs- mittels Rohrleitungen 30 mit dem Sammelbehälter 27 in Verbindung. Die Sammelbehälter 26, 27 sind durch eine. Rohr-Rohranschlüsse23,2. Die Rohranscnlsse 21, 2 stehen mittels ein kontinuierlicher Umlauf des in den S@mmelbehältern 26,27 und in den kannen 15, 16 vorhandenen Wassers ermöglicht.leitung 32 miteinander verbunden. Durch diee Anordnung wld - Die Pumpenleistung ist veränderlich, so daß die Strömungsgeschwindigkeit des. vassers in den wannen 15,16 entsprechend geregelt werden kann. In den Rinnen bzw. wannen 15, 16 angeordnete liebe
durch die Siebe hindurchlaufende Nasser wird dadurch gereinigt so daß durch die Rohranschlüsse 23, 24 stets sauberes Wasser zugeführt wird.36, 37, 38 und 39 sind als Schmutzfänger ausgebildet. Das D C) - Vor den Förderbändern 11, 13 sind den Tischlängskanten benachbart Armabstützflächen 40, 41 angeordnet, die aus Holz, Kunststoffen od. dgl. bestenen und au-SA, echseloar sind. Die Abstützflächen 40, 1 entsprechen etwa der esamtlänge des Putztisches und können in Abständen angeordnete Vertiefungen aufweisen, die zur Aufnahme von Messern od. dgl. dienen.
- Insbesondere alle wasserführenden Teile bzw. auch die Leitflächen 17 bis 20 der Förderbänder 11,12,13 bestehen aus korrosionsbeständigen werkstoffen, wie z.B. V2A-Stahl, Kunststoffen od. dgl. Auch mit Kunststoff überzogene Werkstoffe können Verwendung finden.
- Die Bearbeitung von Kartoffeln mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten lutztisch erfolgt in der,'eise, dab die
von den Schälmaschinen über ein verteileroand 42 den mit Nasser angefüllten Wannen 15, 16 des Putztisenes zugeführt werden. Auf dem Verteilerband 42 (Fig. 1) sind verstellbare Verteilerklappen 43, 44 angeordnet mittels denen eine gleichmäßigenach bekannten Verfahren geschälten Fruchte z. . direkt mäßige Verteilung der Kartoffeln in die beiden.,'a-nen erfolgt Die Anzahl der verstellbaren Verteilerklappen richtet dich nach der jeweiligen Anzahl der an dem erteilerband hinter- einander angeordneten oder beidseiti, angeordnetenPutztisohe. Jie 3etj. tiunj, . jrteilerlr. en 4-3, 44 kann von Hand aus erf, dec,'bnnen. e b3i mehre- ren Verteilerklappen auch gemeinsam bettit..'erden. mäßig über die Gesamtlänge der Wannen 15, 16 verteilt, so daß die an den frei ausladenden Längss@iten des Putztisches sitzenden Putzerinnen stets gleichmäßig mit Kartoffeln versorgt sind. Die Putzerinnen nehmen die Kartoffeln in bequemer Reichweite aus den vor ihnen angeordneten iannen heraus, putzen die Früchte unter Entfernung von noch anhaftenden Schalen, von Keimansätzen, von schlechten stellen od. dgl., wobei die Arme auf den Abstützflächen 40 bzw. 41 ruhen und die Hände über den Förderbändern 11,13 gehalten werden. Die Abfälle werden mittels der Förderbänder 11,13 in am ende des Putztisches angeordnete Vorratsbehälter abgeführt. Die gereinigten Kartoffeln werden von den Putzerinnen auf das in der Mitte des Putztisches angeordnete oreitere Förderband 12 gelegt und direkt den Kochkesseln oder evtl. Vorratsoehältern zugeführt.Die den spannen 15,16 zueführten Kartoffeln ferden durch die in den wannen herrschende Viasserstnqömung gileic- Kartoffeln rationell bearbeitet werden können. Fließbandmäßig werden die geschälten Kartoffeln über den Putztisch geleitet und in gereinigtem Zustand direkt den Kochkesseln zugeführt. Dadurch, daß die Kartoffeln in cieri iasser gefüllten mannen des Putztisches liegen und nur zun Bearbeite aus diesen herausgencmmen werden, können Oberflächenverfär-Gegenüber den bisher üblichen nearbeitungsverfahren von Kartoffeln wird mittels des Futztisohes gemäß der Erfin- dung der Vorteil erreicht, daß aucn größere engen von Abfälle in besondere Behälter oder auf einen außerhalb des Arbeitsraumes liegenden Sammelplatz ist besonders vorteilhaft.bungen der Früchte nicht auftreten. Die Abführung entstandenem Z> Abfälle - Die Länge des Putztisches kann beliebig gewählt werden. Sie wird der Anzahl der erwünschten Arbeitsplätze für Putzerinnen angepaßt. Die Anordnung der Jasserbehalter und Förderbänder ermöglicht eine saubere und sofortige Trennung von Früchten und Abfall der unmittelbar auf die Transportbänder 11,13 gelangt, während die geputzten Früchte sogleich auf das Ableitband 12 abgelegt werden. Die AUS-breitung der Kartoffeln in den Wasserwannen bzw. -rinnen 15, 16 ermöglicht ein bequemes Erfassen der Früchte ohne tiefes Tauchen der arbeitenden hände in ein kaltes asserbad.
- Das Röhrensystem ermöglicht die Wiederverwendung des gereinigten Wassers unabhängig von einem Anschlug an eine Wasserleitung. Alle Handgriffe sind auf Grund der Ausbildung des Putztisches in bequemer Reichweite ausführbar, die Anordnungen des Putztisches ermöglichen ein unbesorgtes und damit beschleunigtes Arbeiten.
- Durch die in Ausführungsbeispielen dargestellte Ausführungsform ist der Erfindungsgedanke hierauf nicht beschränkt. So können die daunen 15, 16 auch eine andere Form aufweisen und dann mit entsprechend ausgebildeten Förderorganen kombiniert sein. Schutzansprüche:
Claims (9)
- Neue Schutzansprüche : 1. Putztisch für Feld-und Gartenfrüchte, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem tischartigen Gestell ein oder mehrere vorteilhaft rinnenförmige Wasserbehälter für das geschälte Gut und unmittelbar hierzu benachbart voneinander getrennte Fördermittel zur Ableitung des geputzten Gutes und des ausgeputzten Abfalls angeordnet sind.
- 2. Putztisch, insbesondere für Kartoffeln, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem tischartigen Gestell (10) parallel zu dessen Längskanten zwei durch ein Ableitförderband (12) getrennte Wasserwannen bzw.-rinnen angeordnet und an deren der Tischkante zugekehrten Rändern endlose Förderbänder (11,13) für das Abfallgut entlanggeführt sind.
- 3. Putztisch nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die frei ausladenden Längskanten des Tischgestells zu durchlaufenden Armauflagerflächen (40,41) für die Bedienungspersonen verbreitert sind.
- 4. Putztisch nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Tischebene erhöht angeordneten Wasserrinnen (15, 16) mit im Tischgestell angeordneten Wasservorratsbehältern (26, 2T) in Verbindung stehen, die außerdem mit einem Rohrleitungssystem für die Wasserumwälzung verbunden sind.
- 5. Putztisch nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Schmalseite des tischartigen Gestells in Höhe der Wasserbehälter (15, 16) Überleitorgane (43, 44) zur Überleitung des vorgeschälten Gutes von einem Zuführförderband förderband in die Wasserrinnen (15, 16) angeordnet sind.
- 6. Putztisch nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Wasserrinnen (15, 16) kreisende Wasserstrom und die Förderbänder (11, 12, 13) auf die gleiche Laufrichtung eingestellt sind.
- 7. Putztisch nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Auslauf der Wasserrinnen (15, 16) Schmutzfangsiebe (36, 37, 38, 39) vorgesehen sind.
- 8. Putztisch nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß alle wasserführenden Teile aus korrosionsfestem Metall bzw. Kunststoffen bestehen.
- 9. Putztisch nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß den Armauflagerflächen (40, 41) benachbart Halterungen für Putzmesser oder dgl. vorgesehen sind.
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