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DE1825310U - Platte fuer bauzwecke, z.b. wandelemente, tueren u. dgl. - Google Patents

Platte fuer bauzwecke, z.b. wandelemente, tueren u. dgl.

Info

Publication number
DE1825310U
DE1825310U DEM36186U DEM0036186U DE1825310U DE 1825310 U DE1825310 U DE 1825310U DE M36186 U DEM36186 U DE M36186U DE M0036186 U DEM0036186 U DE M0036186U DE 1825310 U DE1825310 U DE 1825310U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foam
pore
components according
forming
forming substances
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM36186U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUGUST MORALT HOLZINDUSTRIE
Original Assignee
AUGUST MORALT HOLZINDUSTRIE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUGUST MORALT HOLZINDUSTRIE filed Critical AUGUST MORALT HOLZINDUSTRIE
Priority to DEM36186U priority Critical patent/DE1825310U/de
Publication of DE1825310U publication Critical patent/DE1825310U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/70Door leaves
    • E06B3/7015Door leaves characterised by the filling between two external panels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/16Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

  • August ii o r a 1 t Holzindustrie, Bad Tölz/Obb.
  • Bei dem Bestreben nach Schutz gegen Feuer kann man so vorgehen, dass die bekannten leicht brennbaren Bauelemente durch Bauelemente aus nicht brennbaren Stoffen ersetzt werden. Bauelemente aus unbrennbarem naterial und mit guter mechanischer Beständigkeit wie z. B. Metall, Stahl und drgl. haben eine gute Wärmeleitfähigkeit und werden sehr schnell durchwärmt. Allein durch Strahlungs-und/oder Kontaktwärme werden die in dem Nachbarraum befindlichen brennbaren Stoffe entzündet. Andere unbrennbare Bauelemente mit zwar geringerer Wärmeleitung, wie z. B. Zementasbest-Werkstoffe, Glas, Gipsdielen, zeigen geringere mechanische Beständigkeit ; es entstehen Risse oder sonstige Zerstörungen, durch die das Feuer, evtl. gefördert durch Zugluft. hindurchtreten kann. Sehr gute wärmedämmende unbrennbare Baustoffe, wie z. B. Schaumstoffe, Porenbeton etc. haben schließlich zu geringe mechanische Festigkeit, als dass sie allein verwendet werden könnten.
    Ein anderer Weg geht dahin, aus an sich brennbaren Stoffen
    gebildetenBauelemente wie Wandelemente, Deckenelemente, Böden
    usw. feuerhemmend auszubilden. Damit soll'ein ausgebrochener
    Brand auf den betroffenen Raum beschränkt und ein Übergreifen
    auf andere Räume verhindert werden. Bei der Ausbildung der
    feuerhemmenden Eigenschaft kommt es also auf die Wärmedämmung und die mechanische Beständigkeit beim Auftreten von Wärme und Feuer besonders an. Holz ist, ausser aus ästhetischen Gründen, wegen seiner vielen ausgezeichneten Eigenschaften, z. B. wegen seines relativ geringen spezifischen Gewichts, seiner guten Wärme-und Schalldämmung und guten mechanischen Beständigkeit auch bei Hitze als Bauelement bzw. zur Herstellung von Bauelementen allgemein beliebt. Bs hat nur den Nachteil, bei Temperaturen von etwa 180°C ab, ; je nach Holzart und Feuchtigkeit, zu brennen.
  • Es wurde nun gefunden, dass es gelingt brandhemmende Bauelemente wie zB, Türen, Wand-, Decken-oder Bodenelemente, die ganz oder überwiegend aus Holz oder Holzwerkstoffen bestehen dann zu erhalten, wenn erfindungsgemäss im Inneren bei 3endtemperatur schaum- und/oder porenbildende Substanzen, vorzugsweise in Form einer oder mehrerer Schichten, eingelagert sind.
  • Es handelt sich hierbei also nicht um die Einlagerung von Feuerlöschmitteln, also von Feuer aktiv bekämpfenden Mitteln, sondern um die Einlagerung von solchen Substanzen, die im Brandfalle wärmedämmende Wirkungen entfalten und damit in im wesentlichen rein defensiver Weise die Ausbreitung des Brandes hindern.
  • Bauelemente sollen vor allem Dämmeigenschaften gegen Wärme und Schall aufweisen. Sie müssen deshalb eine gewisse Dicke haben, die üblich etwa 40 mm beträgt. Türen sollen aber auch nicht zu schwer sein. Sie werden deshalb oft nicht in massiver, sondern in irgendeiner Leichtbauweise ausgeführt. Zur Anbringung von Beschlägen mit denen die Verbindung zu den benachbarten Bauelementen hergestellt ist, werden dann vielfach Kantenverstärkungen, Rahmen und drgl. angefügt.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Bauelemente einen Rahmen aufweisen und die schaum-und/oder porenbildenden Substanzen in, vorzugsweise den Rahmen und die Füllung abdeckenden Schichten, angeordnet sind. Unter Füllung werden hierbei die zwischen den Rahmen bzw. der äusseren Umrahmung angeordneten Teile veb sanden.
  • Es ist auch günstig wenn die schaum-und/oder porenbildenden Substanzen in der Füllung angeordnet sind.
  • Die Substanzen können sowohl in Nuten als auch in beliebig verteilten hierfür vorgesehenen Hohlräumen angeordnet sein.
  • Solche Hohlräume können entweder bei der Herstellung der Bauelemente durch entsprechende strukturelle oder konstruktive Ausbildung vorgesehen werden oder nachträglich angebracht werden.
  • X Vorteil sind die erfindungsgemässen Bauelemente so ausgebildet, dass sie Beschläge aufweisen und die schaum-und/oder porenbildenden Substanzen im Bereich der Beschläge, insbesondere in Hohlräumen dieser Bereiche untergebracht sind.
  • Weiter hat sich gezeigt, dass es möglich ist, dass die schaumund, toner porenbildenden Mittel dicht unter der Oberfläche angeordnet sind und/oder wenigstens zum Teil mit der Aussenseite in Verbindung stehen. So ist es z. B. möglich, dass bei schichtig angeordneten Substanzen diese an einer oder mehreren Schmalseiten an die Oberfläche treten.
  • Wenn die Schaumbildner an keiner Stelle sichtbar sein sollen, können auch die Kanten abgedeckt werden mit einem Furnier oder anderem oben bereits erwähntem Material. Dann unterscheidet sich das Element äusserlioh nicht von üblichen ungeschützten Elementen. Bei der Weiterverarbeitung, wie z. B. Oberflächenbehandlung, ist auch keinerlei Rticksichtnabme mehr notwendig.
  • Auch fertigungstechnisch können bei solcher Ausbildung Vorteile verbunden sein, wenn die schaumbildenden Stoffe in noch fließfähiger Konsistenz aufgebracht werden müssen, weil an allen Seiten eine Randbegrenzung vorhanden ist. it Vorteil sind die Bauelemente so ausgebildet, dass vor allem die Füllung Holzwerkstoffe, insbesondere Eolzspanformkorper enthält, oder daraus besteht.
  • Auch bei solchen Bauelementen können die Holzwerkstofformkörper, insbesondere durch die Form der Holzteilchen also strukturbedingte mit den schaum- bzw. porenbildenden Substanzen wenigstens teilweise gefüllte Hohlräume aufweisen. Hierbei können die Substanzen sowohl in den oberflächennahen Bereichen als auch durch den ganzen Formkörper hindurch angeordnet sein. Es ist allerdings auch möglich, dass die mit den schaum-und, (oder porenbildenden Substanzen wenigstens zum Teil gefüllten Hohlräume durch die Konstruktion bestimmt sind.
  • Zur Erzielung mechanischer fester Momente ist es günstig, wenn die schaum-undfoder porenbildenden Substanzen, insbesondere bei Schichtenanördnung gleichzeitig Bindemittel sind oder solche enthalten. mit Vorteil werden solche Substanzen verwendet, welche bei deren Anordnung in strukturbedingten Hohlräumen eine feste Verbindung der Holzteilchen bewirken. vor allem bei Türen hat es sich als vorteilhaft gezeigt, dass die Schlüsselschilder in dahinterliegenden Hohlräumen die schaum-und/oder porenbildenden Substanzen enthalten und vor allem bei nichtbrennbare Schlüsselschildern im Brandfalle den Austritt des wärmedämmenden Schaumes erlaubende, z.B. siebartige Öffnungen vorhanden sind.
  • Auch können die Schliisselschilder aus durch Wärme leicht zerstörbaren materialien bestehen ; schliesslich können sie auch aus einem bei Brandtemperatur schaum- und/oder porenbildenden Kunststoff gebildet sein, sodass im Brandfalle dieser besonders gefährdete Bereich durch ausreichende mengen wärmedämmenden materials geschützt ist.
  • Eine Tür entsprechend der Erfindung ist im Prinzip in Abb 1 schematisch dargestellt. Sie besteht aus einer spezifisch leichten Füllung aus Holzwerkstoffen (a), einem Rahmen, evtl. aus verleimtem massivholz oder gegebenenfalls auch aus feuerwiderstandsfähigen Hölzern wie z. B. weiche (b), einer bei Brandtemperatur schaum- und/oder porenbildende Substanz enthaltende bzw. daraus bestehenden Schicht oder Schichten (c) und einer aus Furnieren, Holzwerkstoffen, Papier, Kunststoffen oder ähnlichen bestehende äussere Schicht (d). Im Bereich der notwendigen Beschläge (e) kann entsprechend der Erfindung der die Schicht (c) bildende oder ein in der Wirkung ähnlicher Stoff in dafür vorgesehene besonders grosse Hohlräume (f) eingebracht sein. Eine Abwandlung ist in Abb. 2 dargestellt. Hier sind die schaum-und/oder porenbildenden Substanzen zwischen dem Rahmen (b) als Schicht (c) auf die Füllung (a) aufgebracht. Zum Schutz der Rahmenhölzer (b) sind die Substanzen in dafür vorgesehenen Eohlräumen (g) angeordnet.
  • Eine spezielle Ausführung entsprechend dem Erfindungsgedanken ist in Abb. 3 dargestellt. Die Besonderheit liegt in der Füllung (a) die so porig ist, dass diese Poren oder sonstigen Hohlräume ßk) die schaumbildenden Stoffe aufnehmen können. Eine solche Füllung mit ausreichend grossen Hohlräumen wird beispielsweise bei Spanplatten erzielt, wenn sie aus Furnierschnitzeln von etwa 1, 5 mm Dicke, 3-5 mm Breite und 40 mm Länge bei einem spezifischen Gewicht von etwa 0, 3-0, 4 hergestellt ist.
  • Selbstverständlich sind auch andersartige Späne zur Erreichung des gleichen Zieles möglich. Mit der SPangrösse, -form und dem spezifischen Gewicht ist weitgehend die Gefügeart und die Größe der Hohlräume wunschgemäss abzustimmen. Bei einer derartigen Ausführung ist es möglich, dass die erforderliche menge der schaumbildenden Substanz in die Hohlräume der Kernschicht nur in den Randzonen oder auch durch und durch eingebracht wird und bei der Aufbringung der äusseren Schicht (d) eine direkte Leimverbindung mi der inneren Fullungsschicht erreicht wird.
  • Dadurch ergibt sich eine besonders gute innere Festigkeit der Bauelemente.
  • Je nach Grösse der Hohlräume stehen diese miteinander in Verbindung. Dadurch kann im Gefahrensfall beim Auftreten hoher Temperaturen der Schaum sich in das Innere der Kernschicht ausbreiten und er bildet sich aus der Kernschicht kommend auf der Oberfläche immer neu aus, wenn dort vorhandener Schaum entfernt oder zerstört wird, wodurch für das Bauelement ein ganz besonders guter Wärmeschutz und gleichzeitig eine ausgezeichnete feuerhemmende Wirkung erzielt wird.
  • Eine Tür, Wand oder Dachteil oder ähnliches Bauelement mit noch erhöhter feuerhemmender Wirkung ist in Abb. 4 dargestellt. Hier bestehen die die Füllung (a) und den Rahmen (b) abgedeckten Schichten aus einer Holzwerkstoffplatte (h) mit auf beiden Seiten aufgebrachten schaumbildenden Schichten (4) und einer die jeweils äussere schumbildende Schicht abdeckende und die Oberfläche veredelnde Aussenschicht (d).
  • Die Konstruktion der Abb. 5 entspricht im Prinzip der Abb. 4.
  • Es ist lediglich die Füllschicht (a) in einer bekannten, besonders leichten Ausführung dargestellt. Solche oder ähnliche Leichtkonstruktionen werden in verschiedenster Weise hergestellt.
    Im Gefahrensfall darf bei Taren entsprechend Abb. 1, 2 und 3 die
    äussere, die Oberfläche meist veredelnde Schicht, abbrennen, verkohlen, abblättern öder abschmelzen, am besten sogar schnell und kurzfristig. Darauf entwickelt sich die schaumbildende Schicht und gibt zu mindest für eine gewisse Zeit der darunter befindlichen Holzwerkstoffplatte einen solchen Wärmeschutz, daß sie thermisch nicht zerstört wird und auch nicht entflammt.
  • Bei weiter anhaltender und sehr starker Wärme- und Feuereinwirkung ist es jedoch möglich, dass auch die Holzwerkstoffplatte unter der Schaumschicht verkohlt. Bei Türen entsprechend Abb.4 und 5 hat sich aber gezeigt, dass auch bei verkohlter Platte (h) noch so viel innerem Zusammenhalt besteht, dass das Bauelement verbunden bleibt. Damit gibt auch sie einen erheblichen Wärme-
    schutz, der im verkohltem Zustand grösser ist als im ursplüng-
    lichen ab.
  • Dringt die Wärme aber trotzdem durch oder fällt aus irgendeinem Grund die Schaumschicht und die verkohlte Holzwerkstoffplatte ab, entwickelt sich die anschliessende schaumbildende Schicht und gibt zusammen mit der porigen Mittelschicht einen ganz hervorragenden Wärmeschutz mit einer ausgezeichneten Beständigkeit ohne Risse oder sonstigen Zerfallserscheinungen. Die mechanische Festigkeit gibt die auf der dem Feuer abgekehrten Seite gelegene Holzwerkstoffplatte (h), welche durch die Schaumschicht in Verbindung mit der Mittelschicht sowohl vor der Kontakt- als auch der Strahlungswärme des Feuers geschützt wird. Auf diese Weise können weder die Wärme noch das Feuer direkt hindurchtreten und die in dem dem Feuer benachbarten Raum befindlichen brennbaren Gegenstände entzünden. in diesem Zustand verbleibt das erfindungsgemässe Bauelement eine beträchtlich lange Zeit, sodass auf jeden Fall die Forderung der feuerhemmenden Eigenschaft, beispielsweise entsprechend der internationalen Schiffssicherheitsverordnung in mindestens der 1. und 2. Stufe, erfüllt wird.
  • Bei den Konstruktionen für die erfindungsgemässen Türen oder ähnlichen Bauelementen können die Füllungen (a) aus den verschiedensten Holzwerkstoffen bestehen. Vorzugsweise sind sie spezifisch leichter und großporiger als beispielsweise die üblichen Möbelbau-Spanplatten mit einer Dichte von etwa 0, 5 bis 0, 6. Bei Konstruktionen z. B. nach Abbildung 1 und 3 kann die schaum- und/oder porenbildende Substanz als Schicht (c) auf
    die Aussensohicht (d) oder die Holzwerkstoffplatte (h) aufge-
    bracht sein. Bei entsprechender Zusammensetzung der Schaumbildner, z. B. mit Harnstoffharzen, können die schaumbildenden Schichten gleichzeitig zur Verleimung dienen. Sie müssen auf jeden Fall genügend innere Festigkeit haben, damit sie im Verband des ganzen Elementes nicht unzulässig schwache Stellen bilden. Sie müssen also Eigenschaften haben, dass sie die benachbarten Schichten fest miteinander verbinden können. Der sich bei Einwirkung von Wärme entwickelnde Schaum kann sich dann auch in die Iloren und Hohlräume der Füllung (a) ausdehnen. Bei der Konstruktion nach Abb. 2 sind die schaumbildenden Stoffe als Schichten (c) auf die Füllung (a) aufgebracht und somit auch die an der Oberfläche liegenden toren und Hohlräume ausgefüllt. Dadurch kann die Schicht dünn und doch ausreichend viel schaumbildende Stoffe vorhanden sein. Bei einer Konstruktion nach Abb. 5 ist es nicht zweckmäßig, die besonderes grossen Hohlräume der Füllung (a) ganz mit schaumbildenden Stoffen auszufüllen. Vielmehr ist es dienlich, die Innenwände der Hohlräume, insbesondere die Oberfläche der die Füllung bildenden und den Abstand haltenden FormkörPer mit einer Schicht schaumbildender Stoffe zu versehen. In diesem Fall kann sich bei Einwirkung von Wärme der Schaum in den verbleibenden Hohlräumen entwickeln. Dadurch wird die Füllung zu einer hervorragenden wärmedämmenden Schicht. entsprechend den angegebenen Beispielen sind selbstverständlich noch andere Konstruktionen und Variationen möglich. So sind insbesondere auch Füllungen aus anderen Materialien wie z. Faserstoffen, anwendbar. Es können auch die grossen Hohlräume der Füllung (a) nach Abb. 5 zusätzlich mit nichtbrennbaren Stoffen, wie z. B. Asbestfasern, Glasfasern, Schlackenwolle usw. gefüllt sein.
  • Die äusseren Schichten, in den Abb. 1-5 mit (d) bezeichnet, dienen in erster Linie der Oberflächenveredlung und geben gleichzeitig der jeweils angrenzenden schaumbildenden Schicht einen gewissen mechanischen Schutz. Auf jeden Fall bekommt durch sie die Tür oder das Bauelement ein solches Aussehen, dass sie von einer normalen Tür aus Holz oder Holzwerkstoff nicht zu unterscheiden ist. Wenn eine Weiterbearbeitung in bisher gewohnter Weise vorgenommen werden soll, wie z. B. das Aufbringen von Edelfurnieren mit nachfolgender Politur, eines Lackanstriches oder ähnlichem, sind die Schichten (d) zweckmå. ssig ein dünner Sperrfurnier oder eine Spanwerkstoffschicht. Sie können aber auch aus einer Kunststoffolie oder mit Kunstharz gefüllten PaPierbahnen bestehen, die direkt auf die schaumbildende Schicht c) aufgebracht sein kann.
  • Die in der Abbildung 4 und 5 mit (h) bezeichneten Schichten sind vorzugsweise Holzwerkstoffplatten mit beiderseits anliegenden schaumbildenden Schichten (c) und evtl. einer Aussenschicht (d), welche für sich zusammen vorgefertigt und erst dann auf die ebenfalls vorgefertigte Füllung (a) mit Rahmen (b) aufgebracht werden können. Zur Erhöhung des Schutzes gegen Feuer und Entflammen können sie mit entsprechenden Präparaten imprägniert sein. Ebenso können die die Füllung bildenden Holzwerkstoffe und die Rahmenholzer mit einer entsprechenden Imprägnierung ausgerüstet sein. in den bildlichen Darstellungen ist ein symmetrischer Aufbau angegeben. Er wird'wohl bevorzugt verwendet, ist aber je nach Einbau der Bauelemente nicht unbedingt erforderlich. Wenn z. B. bei Schiffen die eigentlichen Konstruktionswände aus Stahl sind und die erfindungsgemässen Bauelemente mehr oder weniger nur zur Verkleidung dienen, genügt ein einseitiger Aufbau vollkommen derart, dass die Schaumschicht näher der Raumseite liegt.
  • Ebenso kann bei einer Skelettbauweise, bei der die Bauelemente auf beiden Seiten angebracht werden, ein einseitiger Aufbau des Bauelementes durchaus allen Anforderungen entsprechen, wenn auch grössere Schutzwirkung bei Verwendung symmetrisch aufgebauter Elemente entsprechend der Abb. 1-5 erreicht wird.
  • Wenn zur Verbindung mit benachbarten Bauelementen Beschläge notwendig sind, die in herkömmlicher Weise meist aus metall bestehen, können diese schwachen Stellen in der ganzen Konstruktion sein, weil sie als gute Wärmeleiter die Wärme in das Innere leiten. Dort können dadurch thermische Zerstörungen auftreten, die den Durchtritt des Feuers in den angrenzenden Raum ermöglichen oder das Bauelement kann dadurch seinen Halt verlieren und herausfallen. Besonders trifft dies für Türen zu, welche ihren Halt mit den Nachbarelementen nur durch die Angeln oder Scharniere und das Schloß haben. Entsprechend dem Erfindunggedanken werden im Bereich, vor allem in nächster Nähe der Beschlagteile, etwa wie in Fig. 1, 4 und 5 dargestellt, Hohlräume in Form von Nuten od. dgl. angebracht und mit den Schaumbildern gefüllt. Die Schaumenwicklung ist so gross, dass das Beschalgteil von ihm eingehüllt und somit vor der Wärme geschützt wird.
  • In ähnlicher Weise kann beim Schloss vorgegangen werden. In seiner Nähe werden besondere Hohlräume angebracht und mit den schaumbildenden Stoffen gefüllt. Die Schlusselschilder sind zum Torblatt zu hohl. Der Raum kann ebenfalls mit schaumbildenden Stoffen ausgefüllt'werden. Zur besseren Entwicklung für den Schauöllten neben dem Schlüsselloch in z. B. siebartiger Anordnung auch weitere zahlreiche und dicht be@einanderliegende Durchbrechungen angebracht sein. Im Gefahrensfall tritt der Schaum heraus und schützt so in besonderer Weise die 4metallteile zur Verhinderung der Weiterleitung der Wärme in das Innere
    des Tarelementes. Das Schlusselschild kann auch gänzlich aus
    einem bei Einwirkung von Wärme schaum- und/oder porenbildenden Kunststoff, der zur dekorativen Wirkung auf galvanische oder sonstige Weise mit einem metallischen Überzug versehen sein kann, bestehen. Ebenso kann das Schlusselschild aus thermisch leicht zerstörbaren Stoffen sein, wodurch im Gefahrensfall den darunter liegenden schaumbildenden Stoffen der Weg zur Entwicklung freigegeben wird. Zweckmässig wird es in der Flächenausdehnung etwa so gross gewählt wie das eingelassene Schloss.
  • Abb. 6 zeigt beispielhaft ein solches Bauelement mit Schlüsselschild. Darin bedeutet (1) den Schlüsselschildkörper, (m) die Durchbrechungen und (n) die eingebrachten schaumbildenden Stoffe, die auch die Durchbrechungen (m) füllen.
    Der Türgriff zur Bedienung des Schlosses kann aus Holz, einem
    anderen gegebenenfalls auch brennbaren oder einem bei Tempera-
    turen um 100°C schmelzenden, wie z. B. thermoplastischen Kunststoffen, Material hergestellt sein. In diesem Fall wird der Griff bei bereits verhältnismässig niedrigen Temperaturen zerstört und die direkte thermische Verbindungsmöglichkeit in das Innere des Bauelementes beseitigt. Schutzanspräche :

Claims (14)

S c h u t z a n s p r ü c h e.
1.) Brandhemmende Bauelemente, wie Türen, Wandelemente, und drgl. auf der Grundlage von Holz und/oder Holwerkstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern bei Brandtemperaturen schaum- und/oder porenbildende Substanzen angeordnet sind.
2.) Bauelemente gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Rahmen aufweisen und die schaum-und/oder porenbildenden Substanzen in vorzugsweise den Rahmen und die Füllung abdeckenden Schichten angeordnet sind.
3.) Bauelemente gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schaum- und/oder porenbildenden Substanzen in der Füllung angeordnet sind.
4.) Bauelemente gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch im Rahmen, insbesondere in Nuten oder beliebig verteilten eigens hierfür vorgesehenen Hohlräumen eingelagert sind.
5.) Bauelemente gemäss einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass sie Beschläge aufweisen und die schaum-und ! oder porenbildenden Substanzen im Bereich der Beschläge, insbesondere in Hohlräumen dieser Bereiche untergebracht sind.
6.) Baulemente gemäss einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die schaum- und/oder porenbildenden Mittel dicht unter der Oberfläche angeordnet sind und/oder wenigstens zum Teil mit der Aussenseite in Verbindung stehen.
7.) Bauelemente nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass vor allem die Füllung Holzwerkstoff, insbesondere Holzspanformkörper enthält oder daraus besteht.
8.) Bauelemente gemäss einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzwerkstofformkörper, insbesondere die Füllung ein geringeres spezifisches Gewicht als 0, 5-06 haben.
9.) Bauelemente gemäss einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzwerkstofformkörper, insbesondere durch die Form der Holzteilchen bedingte, mit den schaum-bzw. porenbildenden Substanzen wenigstens teilweise gefüllte Hohlräume aufweisen.
10.) Bauelemente gemäss einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den schaum- und/oder porenbildenden Substanzen wenigstens zum Teil gefüllten Hohlräume durch die Konstruktion bestimmt sind.
11.) Bauelemente nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die schum- und/oder porenbildenden Substanzen insbesondere bei Schichtensnordnung gleichzeitig Bindemittel sind oder solche enthalten.
12.) Bauelemente, insbesondere Türen mit Schlüsselschildern, nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass die gchlüsselschilder in dahintierliegenden Hohlräumen die schaum-
oder porenbildenden Substanzen enthalten und Naat : vor allem bei
nichtbrennbaren Schlüsselschildern im Brandfalle den Austritt des wärmedämmenden Schaumes erlaubende, z. B. siebartige Öffnungen vorhanden sind.
13.) Bauelemente gemäss Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselschilder aus durch Wärme leicht zerstörbaren Materialien bestehen.
14.) Bauelemente gemäss einem der Ansprüche 12-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselschilder aus einem bei Brandtemperaturen schaum-und/oder porenbildenden Kunststoff bestehen.
DEM36186U 1960-10-15 1960-10-15 Platte fuer bauzwecke, z.b. wandelemente, tueren u. dgl. Expired DE1825310U (de)

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DEM36186U Expired DE1825310U (de) 1960-10-15 1960-10-15 Platte fuer bauzwecke, z.b. wandelemente, tueren u. dgl.

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DE (1) DE1825310U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208058B (de) * 1961-03-01 1965-12-30 Basf Ag Brandabweisender Durchgang durch Waende fuer Kabel, Rohrleitungen u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208058B (de) * 1961-03-01 1965-12-30 Basf Ag Brandabweisender Durchgang durch Waende fuer Kabel, Rohrleitungen u. dgl.

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