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DE1825343U - Wetteranzeigevorrichtung. - Google Patents

Wetteranzeigevorrichtung.

Info

Publication number
DE1825343U
DE1825343U DE1960K0036540 DEK0036540U DE1825343U DE 1825343 U DE1825343 U DE 1825343U DE 1960K0036540 DE1960K0036540 DE 1960K0036540 DE K0036540 U DEK0036540 U DE K0036540U DE 1825343 U DE1825343 U DE 1825343U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
string
weather
display device
hanging
display
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960K0036540
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Kehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1960K0036540 priority Critical patent/DE1825343U/de
Publication of DE1825343U publication Critical patent/DE1825343U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

  • Johann K e h 1 in Oberried über Freiburg i. Br. Wetteranzeigevorrichtung Die Neuerung betrifft eine Wetteranzeigevorrichtung, die mit einer sich unter dem Einfluss der Feuchtigkeit verdrehenden z. B. aus Darm bestehenden Aufhängesaite für das Anzeigeorgan arbeitet.
  • Solche meist als Wetterhäuschen bezeichnete und ausgeführte Vorrichtungen sind an sich in vielen verschiedenen Ausführungformen schon bekannt. Hierbei ist die die Drehbewegung herbeiführende Aufhängesaite an ihrem oberen Ende fest eingespannt, was ihre Einjustierung in die neutrale Mittellage erschwert und die Vorrichtung auch etwas verteuert. Ausserdem ist bei den bekannten Wetteranzeigevorrichtungen die Aufhängesaite in ihrer ganzen Länge verdeckt innerhalb des Wetterhäuschens hinter dessen Vorderfront oder sonst ganz innerhalb einer figürlichen Darstellung liegend untergebracht. Letzteres hat den Nachteil, dass die feuchtigkeitsempfindliche Darmsaite o. dgl. nicht rasch genug und unvollkommen mit der in ihrem Feuchtigkeitsgehalt zu erfassenden Aussenluft in Berührung kommt, so dass sich eine gewisse Verzögerung in der Anzeige ergeben und diese sogar dann noch mit einem Fehler behaftet sein kann.
  • Die Neuerung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, eine Wetteranzeigevorrichtung zu schaffen, bei der Nachteile der
    genannten Art durch Fehlen einer die feuchtigkeitsempfindliche
    Saite rings umschliessenden Wandung od. dgl. vermieden bleibt
    wobei es ausserdem darauf ankommt, für die Gesamtanordnung
    einen sehr billigen Aufbau zu erzielen mit einer möglichst
    leichten und einfachen Einjustierungsmöglichkeit der neutralen Mittelstellung. Ausschlaggebend und wichtig ist, dass die ganze Wetteranzeigevorrichtung trotz der genannten Massnahmen äusserlich einen besonders gefälligen, ansprechenden Eindruck vermittelt und zwar zugleich unter Erreichung neuartiger Darstellungseffekte vielfältigster Variationsmöglichkeit in bisher nicht gegebener Art.
  • Neuerungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Aufhängesaite mindestens auf einem Teil ihrer Länge freihängend sichtbar vorgesehen ist und sie vorzugsweise ausserdem an ihrem oberen Ende mit einer Verdickung versehen in einem Loch, einer Bohrung od. dgl. lediglich hängend festgehalten sitzt.
  • Zweckmäßig ist es, wenn die Saite an ihrem unteren Ende freihängend sichtbar einen Körper, einen Zeiger, eine zeigerartige Vorrichtung od. dgl. trägt, die als Anzeigeorgaædienen können.
  • Dieses sich zur Wetteranzeige drehende Anzeigeorgan kann sich dabei aus einer Mittellage heraus nach rechts oder links verschieben oder verschwenken, wobei die gewünschte Anzeige dabei auf einer als Hintergrund dienenden Fläche bewirkt wird oder unmittelbar allein schon lediglich durch die Drehbewegung des Anzeigeorgans und dessen dadurch zustande gebrachte unterschiedliche Ansicht.
  • Die der Neuerung entsprechende Anordnung hat den großen Vorteil, dass die bevorzugt aus Darm bestehende, mindestens teilweise sichtbare Saite dadurch, dass sie der Aussenluft frei zugänglich gemacht ist, deren Feuchtigkeit unbehindert ausgesetzt wird und daher auf jede auch kleinste Veränderung sofort empfindlich reagiert. Ausserdem ergibt sich dabei eine äusserst bequeme Einjustiermöglichkeit der Saite auf die neutrale Mittelstellung. Es bedarf dazu nämlich lediglich eines geringen Hochheben und entsprechenden Drehens der Saite um ihre Längsachse. Beim Freigeben nimmt sie dann von selbst sofort wieder fixiert ihre geänderte Hängestellung ein. Zudem lassen sich dabei auch die Herstellungskosten der Vorrichtung unter sonst gleichen Verhältnissen auf ein Minimum senken.
  • Eine im Sinne einer Weiterbildung der Neuerung besonders geeignete Ausführungsform ergibt sich, wenn die ganze Wetteranzeigevorrichtung in Form einer an der Wand aufhängbaren Plastik ausgeführt ist. Hierbei kommt es als Zweckmäßig in Betracht, die ganze Vorrichtung als die Saite tragendelfigur auszuführen. Dabei können an diesen Figuren dann ferner noch plastische Darstellungen vorgesehen sein, die als Symbole für gutes und schlechtes Wetter dienen, wie z. B. eine Sonne mit Strahlen bzw. Wollen mit Regenstrichen. Es können aber auch beliebige andere zusammenpassende Beziehungsbegriffe für die tragende Figur und das dazu gehörende Anzeigeorgan gewählt werden.
  • Nachstehend ist die Neuerung mit ihren Einzelheiten anhand von Zeichnungen noch in verschiedenen Ausführungsformen wiedergegeben und noch näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine der Neuerung entsprechende Vorrichtung, ausgeführt als Wetterhäuschen mit einer in Tracht wiedergegebenen Schwarzwaldbäuerin ; Fig. 2 eine im wesentlichen gleiche Ausführungsform mit einer in anderer, z. B. bayerischer Tracht gezeigten Frau ; Fig. 3 eine Ausführungsform, bei der die Vorrichtung durch einen Regenbogen auf einer Wolkenbank dargestellt wird, zu der als Wetterzeige eine Petrusfigur mit nach vorne ausgestreckten. rechten Arm dient ; Fig. 4 eine als Wandplastik ausgebildete Vorrichtung mit der Darstellung einer Putte von vorne gesehen ; Fig. 5 die Seitenansicht zu Fig. 4 ; Fig. 6 in Teilansicht eine der Neuerung entsprechende Aufhängung der Darmsaite von oben gesehen ; Fig. 7 die Darmsaitenaufhängung im vertikalen Mittelschnitt und Fig. 8 eine etwas andere Ausführungsform der Darmsaitenaufhängung, ebenfalls vertikal geschnitten.
  • Bei den Ausführungsbeispielen ist die feuchtigkeitsempfindliche Darmsaite 1 stets mindestens auf einem Teil ihrer Länge frei sichtbar und der Aussenluft bzw. dem Luftzug ungehindert frei zugänglich ausgesetzt. In den Fig. 1 und 2 befindet sich lediglich die Aufhängung der Darmsaite 1 verdeckt hinter der Giebelfläche 2 des Wetterhäuschens. Das gleiche trifft zu für Fig. 3. Am unteren Ende der Saite hängen freispielend und sichtbar die als Anzeigeorgane dienenden Figuren 3. Damit diese bei grösseren Erschütterungen nicht hin-und herpendeln, können sie am unteren Ende ein nach unten weisendes Stängchen aufweisen, das z. B. durch eine Ringöse hindurchgesteckt ist, die an der Vorder-oder Hinterfront der Vorrichtung getragen ist (nicht besonders dargestellt). Die Frauenfiguren und die Petrus-Figur weisen mit ihrem rechten Arm nach vorne und greifen mit dem nach unten gekrümmten Zeigefinger 4 der Hand des vorgestreckten Armes geeignet weit über den unteren, gegebenenfalls gebogenen Teil 5 der vorderen Fläche der Vorrichtung, Diese trägt rechts und links Symbole für gutes und schlechtes Wetter in Form einer Sonne bzw. in Form regnender Wolken.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 ist die Vorrichtung speziell als an der Wand aufhängbare flache Plastik ausgeführt, die einen minimalen Raumbedarf hat. Dabei hängt die Darmsaite 1 völlig frei. Sie trägt an ihrem unteren Ende einen sichelförmigen Mondkörper 6, welcher mit der unteren Spitze 7 bei Schönwetter nach der Sonne 8 und bei Schlechtwetter nach den Regenstrichen 9 hin weist.
  • Die Aufhängung der Saite 1 ist in allen Fällen in jener Art gewählt, wie sie anhand der Fig. 6, 7 und 8 wiedergegeben ist. Danach besitzt die Saite 1 an ihrem oberen Ende eine in geeigneter Weise vorgesehene Verdickung 10, die aus einem an der Saite angebrachten Knoten bestehen kann oder auch aus einer der Saite übergesteckten Perle od. dgl. Die Saite greift dann durch ein vertikal angeordnetes, im Durchmesser kleineres Aufhängeloch 11, so dass sie belastet durch die an ihrem unteren Ende befestigte Figur zuverlässig fest gehalten sitzt.
  • Handelt es sich darum, die Saite 1 in die dem jeweiligen Aufstellungsort der Vorrichtung richtig neutrale Mittelstellung einzujustieren oder diese Stellung bei Wechsel des Standorts der Wetteranzeigevorrichtung zu ändern, so genügt ein Anheben der Saite 1 an ihrem oberen Ende und ihr entsprechendes Schwenken um ihre Längsachse nach rechts oder links. Durch Freigeben hängt sie sich dann von selbst in der richtigen Stellung im Aufhängeloch 11 sogleich wieder fest.
  • Nach Fig. 6 wird das fraglich Aufhängeloch 11 für die Saite dadurch geschaffen, dass die geballte Hand 12 der Putte vertikal durchbohrt ist. Es genügt aber auch, wenn lediglich zwischen der Handfläche 13 und dem Daumen 14 ein geeignet grosser Durchlass 15zum Einhängen der Saite 1 freigelassen wird.
  • Die Aufhängung der Saite erfolgt bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 3 im wesentlichen analog zu der Ausführungsform nach Fig. 6. Hierbei ist diese Aufhängung hinter der Giebelfläche 2 verdeckt, gebildet z. B. durch eine Öse, in der die Saite 1 mit ihrer Verdickung 10 am oberen Ende eingehängt sitzt.
  • Ausser den in den Ausführungsbeispielen wiedergegebenen Motiven, in denen als diese Vorrichtung bildende Trägerfigur ein Schwarzwaldhaus bzw. ein bayerisches Bauernhaus Verwendung finden und als Zeigerorgane die Schwarzwaldbäuerin bzw. eine Bayerin mit nach vorne ausgestrecktem rechten Arm dient, können als Trägerfiguren mit zugehörigem Zeiger aber auch die verschiedensten anderen Motive Verwendung finden. Es sind aus der fast unbegrenzt grossen Anzahl gegebener Möglichkeiten nachfolgend nur einige beispielsweise aufgeführt : Es können als die Wetteranzeige-Dazu passende, sich dre-Vorrichtung im Ganzen ausmachen-hende, frei sichtbare de Trägerfiguren in Betracht Wetterzeiger sind : kommen : 1. Mädchen mit Katze, Lappenknäuel, 2. Bube mit Hund, Wurstzipfel, 3. Kaminfeger mit Sc. Sein, Hufeisen oder Kleeblatt, 4. Petrus, Wolkenballen mit Stern, 5. Vagabund als Angler, geangelter Stiefel, 6. Rückwand mit Aufhängevor-Turner in Wagrechter richtung für Saite, Kürstellung, 7. Rückwand mit Aufhängevor-Tänzerin mit vorgerichtung für Darmsaite, strecktem Bein, 8. Rückwand mit Aufhängevor-Papagei auf einer Sàhaurichtung für Darmsaite. kel sitzend.

Claims (6)

1. Wetteranzeigevorrichtung, die mit einer sich unter dem Einfluss der Feuchtigkeit verdrehenden, z. B. aus Darm bestehenden Aufhängesaite für das Anzeigeorgan arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängesaite (1) mindestens auf einem Teil ihrer Länge frei hängend sichtbar vorgesehen ist und sie vorzugsweise ausserdem an ihrem oberen Ende mit einer Verdickung (10) versehen in einem Loch (11), einer Bohrung od. dgl. lediglich hängend festgehalten sitzt.
2. Wetteranzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Saite (1) an ihrem unteren Ende freihängend sichtbar einen Körper, einen Zeiger, eine zeigerartige Vorrichtung (3,4,6,7) od. dgl. trägt.
3. Wetteranzeigevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das sich drehende oder schwenkbar verschiebende Anzeigeorgan (3, 4) die gewünschte Wetteranzeige auf einer als Hintergrund dienenden Fläche bewirkt oder es (6, 7) diese Anzeige allein schon durch seine Drehbewegung und seine dadurch zustande gebrachte unterschiedliche Ansicht ergibt.
4. Wetteranzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrichtung in Form einer an der Wand aufhängbaren Plastik ausgeführt ist (Fig. 4 u. 5).
5. Wetteranzeigevorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass sie als die Saite tragende Figur Z oder Figurengruppe ausgebildet ist, die, vorugsweise in plasti-
scher Form ausgeführt, Symbole für gutes und schlechtes Wetter trägt.
6. Wetteranzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der ihm folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Saite tragende Figur oder Figurengruppe und das zugehörige von der Saite getragene Anzeigeorgan in plastischer oder körperlicher Form gewählt sind derart, dass sie zusammenpassenden Beziehungs- begriffen entsprechen (Fig. 4).
S c h u t z a n s p rü c h e :
Patentanwàl t.
DE1960K0036540 1960-10-28 1960-10-28 Wetteranzeigevorrichtung. Expired DE1825343U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960K0036540 DE1825343U (de) 1960-10-28 1960-10-28 Wetteranzeigevorrichtung.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960K0036540 DE1825343U (de) 1960-10-28 1960-10-28 Wetteranzeigevorrichtung.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1825343U true DE1825343U (de) 1961-01-19

Family

ID=32973768

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960K0036540 Expired DE1825343U (de) 1960-10-28 1960-10-28 Wetteranzeigevorrichtung.

Country Status (1)

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DE (1) DE1825343U (de)

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