DE1819774U - Fall- und oder rieseltreppe. - Google Patents
Fall- und oder rieseltreppe.Info
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Description
- "Fall- und/oder Rieseltreppe" Die Neuerung bezieht sich auf eine sowohl als Bunker wie zur vertikalen Abwårtstörderung von Gut unter Tage geeignete Fall- und/oder Rieseltreppe. Sie besteht aus einem
bei Verwendung solcher Anordnungen als Bunker die in ihnen befindliche Gutsäule in einen einwandfreien Abzug des Gutes am unteren Ende des Bunkers ermöglichender Weise unterteilen.vertikalen Schaohtrohr aus Blech, in welchem, in sich ver- setzt gegenüberliegender Anordnung, Einbauten vorgesehen sind, über die das hineingekippte Gut herabrutscht und die - Besonders zweckmässig hat es sich erwiesen, die Einbauten von solchen Fall-bzw. Rieseltreppen gegenüber der Vertikalen neigungsveränderlich und in der Querrichtung verstellbar auszubilden. Hierdurch wird der Verstopfungsgefahr durch das sich auf den einzelnen Treppenstufen ansammelnde Gut, insbesondere, wenn es sich um feuchtes Gut handelt, vorge-
beugt. Ferner kamt durch Verstellung der Neigung der einzel- nen Einbauten und des Massea, um das diese sich in das Innere des Schachtes erstrecken, der Bntleera. Bgavorgasg des Bunkers wie auch der Verlauf des Rieselvorganges in erwünsch- terWeise beeinflusst bzw. geregelt werden. Bei diesen bekannten Konstruktionen von Fall-und Riesel- treppen ergeben sich jedoch gewisse Schwierigkeiten dadurch, dass die vergleichsweise 4 in das Bankerinaßre vorkragen- den Einbauten d=oh das auf sie auffalbnde Gut"trotz der unterteilung der Fallhöhe, erheblichen Beanpartichuggen aus- gesetztsind, die. Anlass zu. Verformungen und zu. StörUl'1un des ohanismus, m1 t Hilfe dessen ihre Verschwdnkung und Verschiebungerfolgt. geben können. Die Neuerung bezieht sich auf Fall-nd Rieseltreppen der letztbeschriebenen Bauart und hat sich zum Ziel gesetzt, diese Schwierigkeiten S11 vermeiden. Dies wird gemäss dem SrNBgedanken der Neuerung dadurch erreicht, dass die Einbauten nicht als ganze verachieblioh und verschwankbar ausgebildet sind, sondern in einen vorde- ren, quer zur Treppenachse versohiebliehen, tm eine Achse versahwenkbaren Teil, der mit seinem vorderen Ende in der vorgeschobenen Stellung auf einer durch entsprechende An- sätze der Schaohtwandung gebildeten festen Auflage aufruht, ttudeinen rückwärtigen, festen, sich an die Bakerandung anschliessenden, geneigt verlaufenden Teil unterteilt werden. - Durch Zurückverschieben des verschieblichen vorderen Teils wird diesem die unterstützung entzogen und er anschließend
für sich in die erwünschte Sehrägstelltng gekippt. - Durch die gemäss der Neuerung vorgeschlagene Unterteilung der Einbauten wird die Belastung bzw. das Hebelmomenty welches auf deren vorderen Teil wirkt und bei den bekannten Konstruktionen Anlaß zu den oben erläuterten Schwierigkeiten war und auch die für die Verschiebung des beweglichen Teils erforderliche Energie ganz erheblich. praktisch auf die Hälfte verringert, was ferner zu einer Vereinfachung und der Möglichkeit einer betriebssicheren Betätigung der hier-
beim Abkippen des vorderen Teils und verhindert die sich bei den bekannten Konstruktionen ergebende Bildung eines toten Raumes in dem Winkel zwischen Einbau und Bunkerwandung.für dienenden Vorrichtungen führt. Der abgeschrägte an der Bunkerwandungfeste rückwärtige Teil nimmt seinerseits einen grossen Teil der Belastung auf, fordert den Abrutschvorgang - Die Neigung des ortsfesten Teiles muss so bemessen werden, dass ein Abrutschen des sich auf der Gesamtheit von festem Schrägteil und ausklapp@arem horizontalem Teil der Stufe befindlichen Gutes nicht erfolgen kann und erst eintritt, wenn der horizontale Teil nach unten ausgeklappt wird.
DieAuebild=g der Einbauten gemäse dem vorstehend gekenn- zeichneten Grundgedanken der Neuerung ermöglicht eine be- sondersvorteilhafte und betriebssichere Ausgestaltung und unterbringung der für die Durchführung des Verschiebe-und Abkippvorganges des beweglichen Einbauteils erforderlichen mechanischeVorrichtungen. Es sind zwar bereits Vorrichtungen bekannte bei denen einer- seits an einem festenSeil ein verschiebbarer Trp enteil vorgesehen ist oder andererseits an einer schrägen Treppen- stufe das Ende pendelnd ausgebildet ist. Bei diesen Anördmm- gen handelt es sich aber grnndsätzlieh nicht'sm einer mit dem vergleichbare Rieseltreppe, vieil dort nicht der Böschungswinkel des Gutes auf den Treppenstufen dieGeachwisdikeit ar Förderung beeinflnsst sondern diese praktisch überhaupt nicht beinflusst werden kann. und zwar au. eh dann nicht, wenn sn bei dem FSrderaittel mit dem ver- schiebbaren Treppenteil diesen mehr oder weniger weit vor- stehenlässi, Hier wird eine Verzögerung der Förderung ledig- lich durch eine Verengung des Durohtrittquerschnittes erreicht dieedosh keinesfalls derart zum Tragen kommt wie eine Ände- rung des Böschungswinkels oder der BöschMnalänge auf ver- änderliehen Treppenstufen, in der nouerungsgemassen Falltreppe. In den Abbildungen sind eine mit Einbauten gemäss der Neuerung ausgerüstete Fall-bzw Tieseltreppe nrd verschiedene vorzugs- weise XSgliehkeiten zar Ausbildung der für die Betätigung deß beweglichen Teils der Einbauten verwendbaren, ebenfalls Merk- male der Neuerung bildende Konstruktion beispielsweise veran- schaulioht. AM. 1 zeigt in Seitenansicht, tei3. weise im Sehsitt und Abb. 2 im Horizontalschnitt eine erste AsfiShrngsform der neuen Fall-und Bieseltreppee bei welcher der Ver- schiebe und Abkippvorgang des beweglichen Treppen- stufenteils durch eine Hebelgestänge bewirkt wird Abb. 3 und 4 veranschaulicht in antùpreohemer Darstellung die Verwendu. eines Zahnrad-bjm. Btshegetriebea für den gleichen Zweck und Abb. 5 und 6 eine demgegeBSber noch vereinfachte Ausfuhrungs- form tsi welcher das Verschieben des vorderes Siaban- teils durch eine Schraubspiadßl bewirkt wird. In Abb. 1 und 2 ist mit 1 die aus einzelnen Schüssen von ge- mäss dem Äusführungsbeispiel rechteckigem Querschnitt, die dur¢h te'to aMe er durchangeflanschte Winkel f miteiNaader verbunden siad, zu- sasmesgesetzte Falltreppe bezeichnete Die in vertikaler Form versetzt eiaa. njer gegenüberliegenden Einbauten bestehen Je aus dem inneren verschiebliohen Teil 2und dem an einer Schmalwand des Bunkers festen Schrägblech 3. Dieser feste Teil der Einbauten wird gemäß dem dargestellten vorzugsweisenAusf'Uhrungsbe1apiel durch Aufbrechen des Bunker- schusses an der betreffenden Stelle und Kröpfung des Blechs nachinnen gebildet. Der in den Abbildungen in der umgekippten horizontalen Lage dargestellte versohiebliche Teil 2 der Stufe ruht mit seinem vorder rs oo vorderen Ende auf an den Bunkersohüssen festen Stutznocken 5. Er wird in seinem rückwärtiges. Bereich von einem Hebelsystem ô, 6 getragen, das mittels des um eine ebenfalls an dem Bunker- schuß gelagerte Querwelle 4 verscenkbares äusseren Handhebels 9 betätigt werden kann. Dieser Hebel bev. egt sich über einen Gleitbügel 7 mit Lochern, dieseine Feststellung in der beliebigen verschwenktenLage mittels eines Feststellarmes 8 ermöglichen. Durch Verschwendung des Hebels in Richtung nach oben wird, wie ersichtlich, die Platte 2 nach rückwärts bewegt, wobei ihre rückwärtige Kante den in Abb. 1 durch den gestrichelten Kreisbogen angedeuteten Wegbeschreibt und gleichzeitig ihrem vorderen Ende die Unter- stützung durch die Nocken 5 entzogen, so dass sie in die ge- kippte Stellung gelangt. Im Zuge ihrer Räertsbewegung fuhrt sie vor dem Kippen eine gleiohmässig absinkende Bewegung aus, durch die sie von dem darauf lastenden Sut freikommt bv sich von diesem, das häufig daran festgebacken isty lSst, BeiBewegung des Hebels 6 in ruewrtiger Richtung wird durch denHebel 6'zunächst das vordere Bnde der Statte 2 angehoben, so dass diese wieder in die horizontale Lage gelangt, in der sie auf die Stütznocken 5 aufgeschoben werden kann. Diebeschriebene Vorrichtung läsat sich wie aus den Abb. 1 und 2 ersichtlich isty in einfachster Weise von der Handbetäti- gangauohaf mechanische Betätigung mittels eines durch- hendenZngelementes, das dann die kippbaren Teile sämtlicher Linbauten gleichzeitig versohwenkt, umändern. Zu. dieoem Zwecke wird der Gleitbiigel ? mit dem Feststellarm 8 von der Seiten- wand des Bunkers abgenommen, wie dies in Abb. 1 unten, darge- ste en hebeS an £geetg- stellt ist, auf den Handhebel 9 au. rgecet zt und. an ihm an geeig- neter Stelle ein durchlaufendes Zugelement 10 in Gestalt eines Seils oder einer Kette angeschlagen. Die beschriebene Anordnung zeichnet sich dadtcns, dass keinerlei Teile derselben über die schmalen Seiten des recht- eckigenBMnkerrohrprofils vorspringen. Die Anordnung gemäss Abb, 3 und 4 unterzeheidet sich von der vorgeschriebenen lediglich dadurch, dass für die Vor-und Rückwärtsbewegang des bewegliehen Teils der Treppenstufe ein aus einer Zahnstange 16 und auf der Achse 4 an der rückwärtigen Kante der beweglichen Platte 2 aufteilten Bahnrädern 15 die mit der der an den Bunkerwandungen festen Zahnstange kämmen, be- stehendes Getriebe vorgesehen ist. Diese Zahnräder werden z. B.durcheineBandkHrbelgedreht.Nach entsprechender Rückbewegnng des beweglichen tfenteils 2 kipp" dieser um die in Schlitzen der Bunkerwandung geführte Achse 14. Bei dieser Anordnung muss das Wiederhochschwenken des Teils 2 vonHand, z. : a. durch Aufsetzen tines Verlã#geru11gsrohres auf den an der rückwärtigen Seite des Teils 2 angeordneten Hebel 17 erfolgen. Auch in diesem Falle sind über die Schmalseiten der sich besonders für den Fall, in welchem es aus räumlichen Gründen möglich ist, die Betätigungsorgane für die verschieblichen Treppenteile über die Schmalseite des Bunkerrohres vorspringen zu. lassen. Sie zeichnet sich durch besondere Einfach-Konstruktion vorspringende Teile nicht vorhanden. Die in den Abb. 5 und 6 dargestellte Aufuhrusgsform eignet einem nicht korrosionsgefährdeten Werkstoff besteht bzw. mit einem solchen wie Kunststoff überzogen ist. Diese Spindel ragt aus der Schmalseite des Bunkers heraus und erstreckt sich zwischen zwei am Bunker feste, parallel zueinander angeordneteheitund Betriebssicherheit aus. Derverschieliche tfenteil 2 uird hierbei, vjie nach en vor- herigen Aasführugsformen durch die Querachse 4 in horizontalen Schlitzen der BmkerasdH. ng gefuhrt. An seiner Rückseite ist an ihm die Schraubspindel ' ! befatigty die zecmssig aus Durch Drehen der äusseren Spindelmutter nadh Lösen der inneren Gegenmutter kann der Teil 2, wie ersichtlich, unter Abstützung der Mutter an den Segmenten 13 zurückgezogen und, nachdem ihm die Unter, tützung durch die Nocken 5 entzogen ist, um dieSegmente 3 an denen sie mittels der buttern 12 in beliebiger, verschtvenkter Lage festgestellt werden. Achse 4 in die gewünschte Schräglage kippt werden* In gleicher V. eise kann er aus der Schräglage wieder hochseschenkt und naeh vorwärts geschoben werden. Diese Anordnung eignet sich insbesondere für die Fälle, in denen nur eine gelegentliche Verstellung bzw. Betitmg derversohiebliohen Teile z* B. zur Beseitigung von Ver- stopfungen, erforderlich ist Sie lässt sich aber auch ebenso wie die erstbesehriebene so gjstalten, daso dieverstellung sämtlicher beweglicher Stufenteile eines Bunkar- rohres gleichzeitig mechanisch erfolgti, indem die ßpindelendene im Sinne der Abb. 2, mit einem durchgehenden ZUgseil oder einer Ketteverbunden werden. SchtzMsyUehe :
Claims (1)
-
Schtttzansprüohe : 1. Fa3. 1-*. Bd/cder Rieseltreppe mit gegenüber der Aufgaberich- tungverstellbaren StufeaßiBaten die sowohl als BnN&er wie zur vertikalen Abwärtsforderusg von Gut anter Tage ge- eignet ist, daduroh gekezmzeichnet, dass die Einbauten je in einen Törderen, quer zur Treppeaachse TeraeMelihen, umine Aehse (4) verschwenkbaren Sedl (2 ey Inder iro'y g8SGb. ob3BEn Stellung mit seinem vorderen Ende auf einer durch entsprechende Ansätze der Sohaohtwandung gebildeten festen Ablage (ccen53 aufrht asd eineN. yußrtigen, aten, sich an die Bmkerwandusg : anschliessenden geseift ver- lafsN&aR Teil (3) unterteilt siNd. Pall-w2/oder Bieseltroppe nach ; 4nsprtloh 1$, geke=zeioh- not durch ein ait eisern Handhebel (9*3 xü. etätigendes Robelgestäne(6y 6') zum Verschieben us Sippen des be- weglichenStufenteils (2). Fall-uzid/oder Bieseltzeppe nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass zum Versohieben des beweglichen Stufen- teilsein Zab=n2-Zahnatangezi-Getriebe (15s 16) vorgesehen ist* 4.Fall-sd/oder Rieseltreppe nach Anspruch , dadurch ge- keanzeichnet, daas der Tersshieliehs Stüfenteil (2) starr miteiaa* sich ia seiner Ebene rückwärts erstreceMen SohraubspiNdel () verbundenist die durch zweie beider- seitseinen Gegerlagern (Sogmente 13) =gebraohte Mitttern (12) versohiebbar durch VerschweakeR Mm cMe denStnfenteil tragesde, in Schlitzen der BnkerwaMagen geführte Ashse (4) in beliebiges Schweaklage feststellbar istw u U
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955B0023705 DE1819774U (de) | 1955-11-05 | 1955-11-05 | Fall- und oder rieseltreppe. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1955B0023705 DE1819774U (de) | 1955-11-05 | 1955-11-05 | Fall- und oder rieseltreppe. |
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| DE1819774U true DE1819774U (de) | 1960-10-13 |
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Family Applications (1)
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| DE1955B0023705 Expired DE1819774U (de) | 1955-11-05 | 1955-11-05 | Fall- und oder rieseltreppe. |
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1955
- 1955-11-05 DE DE1955B0023705 patent/DE1819774U/de not_active Expired
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