DE1817759A1 - Brenner in der Luftansaugleitung von Brennkraftmaschinen - Google Patents
Brenner in der Luftansaugleitung von BrennkraftmaschinenInfo
- Publication number
- DE1817759A1 DE1817759A1 DE19681817759 DE1817759A DE1817759A1 DE 1817759 A1 DE1817759 A1 DE 1817759A1 DE 19681817759 DE19681817759 DE 19681817759 DE 1817759 A DE1817759 A DE 1817759A DE 1817759 A1 DE1817759 A1 DE 1817759A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fuel
- air
- nozzle
- temperature
- line
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N19/00—Starting aids for combustion engines, not otherwise provided for
- F02N19/02—Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks
- F02N19/04—Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines
- F02N19/06—Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines by heating of combustion-air by flame generating means, e.g. flame glow-plugs
- F02N19/08—Arrangement thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)
- Means For Warming Up And Starting Carburetors (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
- Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)
- Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
- Processes For Solid Components From Exhaust (AREA)
Description
DR. ING. E. HOFFMANN · DIPL. ING. W. EITLE · DR. RER. NAT. K. HOFFMANN
D.8000 MÖNCHEN 81 . ARABELLASTRASSE 4 ■ TELEFON (0811)911087 181775
Curnrnins Engine Company, Inc., Columbus, Indiana/USA
Brenner in der Luftansaugleitung von Brennkraftmaschinen
Die Erfindung betrifft einen Brenner zum Erwärmen der
zu den Zylindern einer Brennkraftmaschine mit Selbstzündung
strömenden angesaugten Luft, wobei die Maschine eine Luftansaugleitung
zu den Zylindern und der Brenner eine Düse, eine Einrichtung zürn Zünden des aus der Düse austretenden Brennstoffs
und eine mit der Düse verbundene Versorgungseinrichtung für Brennstoff aufweist, sie bezieht sich also auf eine
Vorrichtung zur Verbesserung der Verbrennung in Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen
mit Selbstzündung,
-2
1.098U/0889
18177E0
Die Hersteller von Brennkraftmaschinen bemühen sich
laufend, mehr Leistung aus einem Motor mit Gewicht und Kosten bestimmter Größe zu erhalten; der Anteil der Leistung
pro Kubikmeter, pro Kilogramm oder pro DM eines Motors sind nämlich wichtige Paktoren. Hierzu haben die Hersteller von
Motoren mit Selbstzündung Motoren mit variablem Verdichtungsverhältnis entwickelt. Ein Motor, der bei niedrigem Verdichtungsverhältnis
betrieben wird, ist in der Lage, mehr Leistung zu erzeugen als ein üblicher Motor mit hohem Verdichtungsverhältnis,
ohne daß unzulässig hohe Spitzentemperaturen und -drücke auftreten, wie dies bei der letztgenannten
Motorart der Fall sein würde.
Eine Brennkraftmaschine mit festern niedrigen Druckverhältnis
wird als einem Motor mit variablem Druckverhältnis überlegen angesehen, da diese schwieriger aufgebaut sind.
Wird die Änderung im Verdichtungsverhältnis erreicht, indem die Kolben verschoben werden, so wird der Motor teurer, schwer
und ist übermäßigem Verschleiß ausgesetzt. Es ist jedoch schwierig oder unmöglich, einen Motor mit festem niedrigen Verdichtungsverhältnis
anlaufen zu lassen. Weiter war ein Hauptproblem, welches die Entwicklung eines Motors mit niedrigem Verdichtungsverhältnis
behindert hat, die übermäßige Erzeugung von weißem Rauch, besonders beim Anlassen, im Leerlauf und bei Teillastbetrieb.
Weißer Rauch enthält unverbrannte Brennstofftröpfchen,
welche mit den Auspuffgasen aus den Zylindern austreten. Er tritt auf, wenn die Temperatur in einlh Teilen des Zylinders
nicht ausreicht, um den Brennstoff hierin zu verbrennen, wie
-3-
es z.B. der Pall istj wenn der Motor angelassen wird und die
Temperatur-Verteilung der den Zylindern zugeführte Ansaugluft ungleichmäßig ist. Weißer- Rauch unterscheidet sich somit von
seiner Substanz her von schwarzen Rauch, der Kohlenstoffteilchen
enthält und dann auftritt, wenn die Verdichtungstemperatur zwar ausreichend ist, urn die Verbrennung zu gewährleisten,
die örtliche SauerstoffVersorgung jedoch nicht ausreicht, um
den gesamten Kohlenstoff im Brennstoff zu oxydieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Verbesserung der Verbrennung in Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen
mit Selbstzündung vorzusehen, die einen wirksamen Gebrauch von der Wärme macht, die durch Verbrennung
von in die Ansaugleitung eingespritzten Brennstoff entsteht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgeinäJ dadurch gelöst, daß
Steuereinrichtungen zur Regelung des Zuflusses von Brennstoff von der Versorgungseinrichtung zu der Düse vorgesehen sind,
und die Steuereinrichtungen Einrichtungen, welche auf den Druck in der Luftansaugleitung ansprechen, zum Halten des Brennstoffdrucks
auf einer bestimmten Höhe relativ zum Druck in der Luftahsaugleitung,
und Steuereinrichtungen für den Brennstoffzufluib
zu der Düse in Abhängigkeit von der Maschinen temperatur aufweisen, welche auf die Maschinenterrperatur ansprechen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung, die im Zusammenhang
mir der beigefügten Zeichnung durchgefüht wird. Es zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht eines Motors nach der Erfindung;
1 G g ß 1 Δ / O 3 8 9
Pig. 2 einen Teilschriitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1;
Pig. J einen Teilquerschnitt durch den Motor längs der
Linie 3-J in Fig. 2;
Fig. 4 einen Teilschnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 3;
Fig. 5 einen Teilschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 2;
Fig. 6 einen Teilschnitt längs der Lini" u-6 in Pig. 5;
Fig. 7 einen Teilschnitt längs der Linie '(-'( in Fig. j;
Fig. C einen Querschnitt längs der Linie c-o in Fig. 7 λ
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung des Wasserumlaufsystems
des in Fig. 1 gezeigten Motors;
Fig. Io eine schematische Darstellung des Brennstoff - u\.i
Sammelleitungs-Luf tzirkulat;ior.s sys terns dos In Fig..1
gezeigten Motorsj
Fig.11 eine schematische Darstellung und "Verdrahtungspläne
des in Fig. 1 gezeigten Motors;
Fig. 12 eine andere Ausführungsform einer Brennstoffzuführvorrichtung
und einer Regelung für einen Satnmelleitungsbrenner nach der Erfindung; und
Fig.IJ bis 15 Diagramme, in denen durch Kurven die Betriebsweise
eines Motors mit einem Brenner mit erfind-ungsgemäßem
Brennstoffzufuhrsystem dargestellt ist.
1098U/088 9. -f>-
ßAD ORIGINAL
Die erfindungsgemäße Maßnahme läßt sich in gleicher Weise auf Zweitakt- wie Viertaktmotoren anwenden; ein Viertaktmotor
ist hier dargestellt und beschrieben. Während weiterhin der Motor nach der Erfindung von irgeneiner beliebigen Bauart, die
Selbstzündung verwendet, sein kann, so wird hier die Erfindung anhand eines V-Motors dargestellt.
Der in den Fig. 1 bis Io dargestellte Motor ist ein
V-12-Dieselmotor mit einem V-förmigen Motorblock 24o mit zwei
Reihen von Zylindern 24l, die durch Zylinderköpfe 242- geschlossen
sind, in denen Kolben 24;5 in Buchsen 244 hin- und herbewegbar
sind, Zahlreiche miteinander in Verbindung stehende Wasserkanäle 247 und 248 sind im Block und den Köpfen um die Zylinder
25o ausgebildet und gehen bis zwischen eine Einlaßleitung 249,
die zu einer Sammelleitung 251 auf dem Block und Leitungen 252
an den Auslassen der Zylinderkopfkanale 248 führen.
. Nockenwellen 253 (Fig. 4), die im Motorblock gelagert und
zeitlich abgestimmt mit der Kurbelwelle angetrieben werden, sind über übliche Gestänge 254 (Fig. 8) verbunden, und Brennstoffeinspritzvorrichtungen
255, Lufteinlaßventile 256 und Auslaßventile 257 arbeiten zu geeigneten Zeitpunkten bei jedem Motortakt entsprechend
normalerweise ansaugenden oder abgasturboaufgeladenen
Maschinen. Während das Einlaßventil 256 eines Zylinders offen ist, wird Luft durch einen Kanal 258 in den Zylinder gesaugt,
wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Ist ein Auslaßventil
offen, so werden Abgase durch eine zur Auslaßöffnung 274 führenden
Leitung ausgetragen. Bei der besonderen dargestellten Ausführungsform der Maschine sind in jeder Reihe von Sechzylindern
250, die in gestrichelten Linien in Fig. 2 dargestellt sind, vier Einlaßkanäle 258 vorgesehen. Der Kanal 258 an jedem Ende des
Blockes leitet Luft zu nur einem Zylinder hin, die Zylinder sind
10 98U/0889
den stirnseitigen Zylindern angeordnet. Jeder der anderen zwei am weitesten innen liegenden Kanäle 258 leitet Einlaßluft zu
zwei Zylindern. Wie Fig. 2 zeigt,ist jeder der beiden am weitesten
innen angeordneten Kanäle von V-Form-und Einlaßventile 256 für zwei benachbarte Zyllndeijsind an den Enden der Zweige
des Y angeordnet.
Die Brennstoffüllung für jeden Zylinder wird über die
Brennstoffeinspritzvorrichtung 255 zugeführt und mit der Luft
vermischt, wonach der Zylinder gefüllt wird; die Luft ist erwärmt worden aufgrund der Kompression des Aufwärtshubes des Kolbens,
und zwar auf eine Temperatur, die hoch genug ist, um für die Zündung des Brennstoffs auszureichen.
Die in aufeinanderfolgende Zylinder jeder Reihe eingespritzte
Brennstoffmenge wird aus einem Liefertank 26l (Fig.9)
zugeführt, der durch eine vom Motor angetriebene Pumpe 262 unter Druck gesetzt ist, und wird durch ein Ventil 263 gefördert, das
durch die Erregung eines Solenoids 264 zu den Injektorlieferleitungen
265 geliefert wird. Überschüssiger Brennstoff wird zum Pumpeneinlaß über eine Leitung 266 rückgeführt.
Während nach der dargestellten Ausführungsform die maximale
Leistungsausbeute für einen Motor von gegebener Größe das Hauptziel ist, sind Vorkehrungen getroffen, um die Ansaugluft zu
komprimieren, wenn der Motor unter Last arbeitet und die komprimierte Luft, bevor sie in die Zylinder eintritt, gekühlt wird.
Solch eine Aufladung wird durch einen sogenannten Abgasturbolader 267 erreicht, vorzugsweise je einen für jede Reihe von
Zylindern, welcher aus einem durch eine Turbine 269 angetriebenen Kompressor 268 besteht (Fig.l).
1098H/0889 ^" BAD 0RIGlNAL
18177ES
Im vorlegenden Fall 1st der dargestellte Motor für maximale
Leistungsabgabe ausgelegt, wobei zu diesem Zweck die jeden Kompressor 267 durch die zugeordnete Leitung 272 verlassende Anlaufluft
wesentlich gekühlt wird, wenn die Maschine unter Last arbeitet. Erreicht wird dies durch einen Wärmeaustauscher 276,
einen für jede Reihe von Zylindern, der sich über die volle Länge dei/zuge ordne ten Lufteinlaßsammelleitung 275 erstreckt und in
den oberen Teilen der hierdurch gebildeten Kammern 277 angeordnet ist ο
Eine kalte Maschine mit einem niedrigen Verdichtungsverhältnis
kann mittels Durchdrehen und Anlassen des Motors allein nicht gestartet werden, es sei denn, es herrschten sehr hohe
Umgebungstemperaturen, da die Temperatur aufgrund der Verdichtung innerhalb der Zylinder bei niedrigen Umgebungstemperaturen
nicht hoch genug ist, um eine Zündung herbeizuführen. Dies natürlich darum, weil die der Luft durch die Kompression innerhalb
der Zylinder zugeführte Wärme minus der an das umgebende kalte Metall verlorengehenden Wärme zu einer Lufttemperatur führt, die
unterhalb der Zündtemperatur der Brennstoff-Luftmischung liegt.
Nachdem einmal doch gestartet ist und nachdem die Zylinder durch
eine kurze Betriebsperiode bei normaler Geschwindigkeit und unter Last erwärmt wurden, läuft eine solche Maschine weiter.
Die Ausnutzung eines solch niedrigen Verdichtungsverhältnisses, um eine erhebliche Leistungsabgabe oder eine verlängerte
Lebensdauer zu erreichen, wird nun möglich gemacht, indem Motorbrennstoff
innerhalb der Lufteinlaßleitung 277 in neuartiger Weise
verbrannt wird, derart, daß schnell und konsistent unter sämtlichen Startbedingungen die Gesamtheit der den Motorzylindern
zugeführten Luft erwärmt wird. Diese Luft wird auf eine
10 98 U/0889 8
Temperatur erwärmt, die ausreichend hoch ist, um innerhalb jedes
Zylinders, im wesentlichen zum Zeitpunkt der ersten Brennstoffeinspritzung, eine Verdichtungstemperatur zu erzeugen, die
über die gesamte Luftfüllung gleichförmig ist und ausreichend oberhalb der theoretischen Zündtemperatur des Brennstoffes liegt,
um ein Zünden und ein Starten des Motors nach einigen Sekunden des Anlassens sicherzustellen. Die Brennstoffverbrennung wird
augenblicklich mit dem Anlassen und bei einer Geschwindigkeit gestartet, die wenigstens ausreicht, um die Verluste zu überwinden,
die dadurch entstehen, daß die kalten Metallteile in Kontakt mit den Luftfüllungen kommen. Das Ergebnis ist, daß eine
Verdichtungstemperatur erheblich oberhalb der Temperatur, die zur Zündung notwendig ist, schnell und ohne Schwierigkeiten
unter sämtlichen erwarteten Bedingungen des Kaltstartes erreicht wird.
Nachdem die Maschine angelassen wurde und nur einige Takte
lang gelaufen ist, so wird die in die Zylinder eintretende Luft gleichförmig über ihre Masse auf eine Temperatur erwärmt, die,
kombiniert mit der von den Zylinderwandungen aufgenommenen Wärme zu einer wirksamen Verdichtungstemperatur führt, die wesentlich
höher als die ist, die zur Zündung notwendig ist und die ausreicht, die Periode der Erzeugung weißen Rauches zu eliminieren
oder im wesentlichen zu reduzieren. Weißer Rauch ist das Ergebnis einer unvollständigen Verbrennung in den Zylindern
und tritt dann auf, wenn die Verbrennungstemperatur in den Moterzylindern
nicht ausreicht, um den gesamten eingespritzten Brennstoff zu verbrennen.
-9-1098U/n&89
Hier verbraucht der die notwendige Wärme zum Starten unter allen Umgebungs- und Motorbedingungen liefernde Brenner einen Teil
der durch die Ansaugleitung strömenden Ansaugluft, ein wichtiges Merkmal ist jedoch in seiner Fähigkeit zu sehen, wirksam zu arbeiten.
und die notwendige Wärmeabgabe zu erzeugen, ohne daß der Ansaugluft ein so großer Teil ihres Sauerstoffs geraubt wird,
daß ein Anlassen unter irgendeiner, erwarteten Umgebungstemperatur
verhindert wird und daß ein einwandfreier Lauf nach dem Starten aufrecht erhalten wird, selbst während fortgesetzten
Betriebs bei Leerlauf oder niedrigen Lastniveaus.
Die Brenner 3o4, die mit Motorbrennstoff versorgt sind
und in der in den Fig. 2, k bis 6 und Io dargestellten Weise angeordnet
sind ermöglichen eine Maschine mit niedrigem Verdichtungsverhältnis
wie oben beschrieben, die sich innerhalb weniger Sekunden, beispielsweise Io Sekunden des Anlassens starten
läßt, während gleichzeitig das Verschwinden weißen Rauchs im Auspuff innerhalb nicht mehr als 4o Sekunden selbst bei einer
Umgebungstemperatur sichergestellt wird, die z.B. nicht mehr als minus 3o"0C" (minus 25°F) beträgt.
Der Brenner 3o4 weist eine Düse J3o5 auf, von der eine
Mischung verdichteter Luft und zerstäubten Brennstoffes in das Ende Jo6 eines Rohres 3o7 ausgetragen wird, welches innerhalb der
Ansaugkammer 277 unterhalb des Wärmeaustauschers 276 angeordnet
ist und längs der Innenwand 3o8 der Kammer dieser Ansaugkammer
in der Nähe der darin befindlichen öffnungen ]5o9 sich erstreckt,
die zu den Einlaßkanälen 258 führen. Das Rohr ist mit Seitenöffnungen
511 gegenüber jeder der öffnungen J3o9 und der Kanäle
258 ausgebildet. Für eine Reihe von Sechszylindern wird der
1098 H/0889
-10-
ORlGlNAL INSPECTED
1 8 1 7 7 E 9
- Io -
Brenner mit zwei Düsen 3o5 ausgestattet, die zwischen den Enden
3o6 der beiden Rohre 3o7 angeordnet sind, die durch Schienen 312 verbunden werden. Die anderen Enden der Rohre stehen
durch die Stirnwände 313 der Sammel- oder Ansaugleitung vor und
sind durch Paßstücke J)Ih gelagert.
Die Düsen sind in gegenüberliegenden Seiten eines Gußstücks 315 am innen gelegenen Ende eingeschraubt, das Gußstück steht durch
eine Bohrung 316 in der Außenwand der Ansaugleitung und zwischen
den Stangen 312 vor. Das Gußstück ist zwischen seinen Enden mit
einem Plansch 317 ausgebildet, der diich Schrauben gegen diese
Wand verspannt ist. Hier stehen die Rohre an einem Ende des Blockes miteinander durch ein Rohr 318 (Pig.lo) in Verbindung,
um die Drücke zwischen den beiden Sammelleitungen immer auszugleichen.
Jede Düse 305 weist eine Schale 319 auf, die bei 321 in
die Seite des Gußstückes 315 geschraubt ist und eine mit einer öffnung
323 am Ende einer Büchse 324 fluchtende Bohrung 322 aufweist,
wobei die Büchse innerhalb der Schale angeordnet ist und bei 325 in diese eingeschraubt ist. Ein Stopfen 326, der in das
äußere Ende der Buchse eingepreßt ist, ist mit einem Kanal 327
ausgebildet, der in der öffnung 323 endet, welche unter geringem
Abstand zum innen gelegenen Ende der Bohrung 322 angeordnet ist. Eine kegelstumpfkonische Fläche 328 auf dem Ende des Stopfens
wirkt mit der Innenfläche der Schale unter Bildung eines ringförmigen Luftkanals 329 zusammen, der gegen die Bohrung konvergiert.
Der Stopfen 326 kann ersetzt werden durch einen mit einer öffnung 323 unterschiedlicher Größe entsprechend der Brennerleistung,die
für eine andere Maschine erforderlich sein mag.
-11-
10 98U/0889
181 77ES
- li -
Brennstoff für jeden der beiden Brenner wird den innen gelegenen Enden der Buchsen 324 durch einen Kanal 331 in dem Gußstück
und einer Kammer 332 zwischen Abdichtungsringen 333 um die Buchsen
324 zugeführt. Das außen gelegene Ende des Kanals ist unterhalb
des Niveaus des Brennstoffes angeordnet, welcher in einem geschlossenen Tank 334 (Fig. 5) gehalten ist, welcher gegen die
Außenwand der Sammeleitung verspannt ist. Der Druck im Tank ist immer gleich dem herrschenden Ansaugleitungsdruck der Luft, da
ein Kanal 33o (Fig. 5) vorgesehen ist, der eine kontinuierliche
Verbindung zwischen beiden gewährleistet.
Das Niveau des Brennstoffs innerhalb des Tanks wird durch
an sich bekannte Mittel konstant gehalten. Hier wird Brennstoff unter gewissem Druck in der Rückführleitung 266 (Fig. lo) dem
Tanl^Üurch ein Rohr 335 und ein Ventil 336 zugeführt, das ein
Element 339 aufweist, welches gegen einen Arm 337 auf einem
Schwimmer 34o anliegt, der bei 338 schwenkbar gelagert ist und
auf dem Brennstoff innerhalb des Tanks ruht. Brennstoff wird dem Tank zugeführt, wenn das Ventil offen ist, die Strömung wird
jedoch unterbrochen, wenn durch ein Ansteigen des Niveaus das Element 339 sich, wie in Fig. 5 dargestellt, gegen seinen Sitz
legt.
Luft zur Außenansaugung von Brennstoff durch die öffnung
323 und zum Zerstäuben des Brennstoffes wird durch jeweilige Brenner den Kanälen 34l zugeliefert, die in Kammern 342 innerhalb
des Gußstückes 315 enden und um die Buchsen 324 und die über
Nuten 343 längs der Buchsen und Stopfen 326 mit den konvergierenden·
Kanälen 329 in Verbindung stehen. Luft wird von irgendeiner
geeigneten Quelle bei einem Druck, der ausreichend höher
-12-
1098U/0889
18177F9
als der Druck in der Sammelleitung ist, geliefert, um eine adäquate
Strömung zum Ansaugen von Brennstoff bei der richtigen Geschwindigkeit bzw. bei eingestelltem Durchsatz durch die öffnung
323 anzusaugen,um den Brennstoff richtig zu zerstäuben und
um einen angemessenen Teil an Luft zu liefern, der zum Verbrennen des Brennstoffes notwendig wird.
Luft für den Sammelleitungsbrenner kann^on verschiedenen
Quellen stammen, beispielsweise, einem durch einen gesonderten Motor angetriebenen Kompressor, wenn die Brenner so betrieben
und eingestellt werden sollen,wenn Luft bei dem gewünschten Druck geliefert wird. Auch kann im Falle von Transprjotfahrzeugen die
Luft vom Tank 344 (Fig. lo) aus herangeführt werden, der die Fahrzeugdruckluftbremsen versorgt. In einem solchen Fall wird
ein geeignetes automatisches Reduzierventil 346 (Fig. lo) an
sich bekannter Konstruktion verwendet und so eingestellt, daß der gewünschte konstante Druck innerhalb des Kanals 332 hervorgerufen
wird, wenn ein Ventil 347 durch Erregung eines Solenoids
348 geöffnet wird.
Bei der oben beschriebenen Konstruktion wird während verdichtete Luft angeliefert wird, Brennstoff durch die öffnung
bei einem Durchsatz angesaugt, der bestimmt ist durch die Größe der öffnung, den Luftdruck, die Differenz im Niveau zwischen dem
Tank 334 und der Düse 3°5 υιη(^ dem Druck innerhalb der Sammeloder
Ansaugkammer 277· letztere kann außer Betracht -bleiben, da immer, wenn der Brenner im Betrieb ist, beispielsweise während
des Startens oder des Leerlaufes, der Turbolader keinen merklichen Anstieg im Druck der Ansaug- oder Sammelleitung führt.
• -13-1098U/np&9
181775S
Der Luftstrom mit konstantem Druck wird, so nicht nur ausgenutzt,
um den Brennerbrennstoff zu zerstäuben, sondern auch um den Brennstoff aus dem Tank mit konstantem Niveau anzusaugen, um
die Brennstoffzuführung genau proportional zum Luftdurchsatz
zu bemessen. Die Wärmeabgabe des hier gezeigten Brenners ist also immer konstant.
Eine Zündung der zerstäubten Brennstoff-Luftmischung wird
von jeder Brennerdüse in sich nach außen verbreitender Weise durch Funken herbeigeführt, die den Spalt 3^9 einer Zündkerze 35° überspringen,
die auf dem Flansch 317 angeordnet ist, wobei der Spalt nahe der Brennerdüse und in der Bahn der zerstäubten Mischung
angeordnet ist. Der Funkenschlag wird in üblicher Weise durch eine übliche Zündspule und einen Vibrator erzeugt.
Nach einem anderen wichtigen Merkmal ist erfindungsgemäß vorgesehen, den Sammelleitungsbrenner automatisch zum richtigen
Zeitpunkt nach jedem Starten der Maschine stillzusetzen und immer dann wieder einzuschalten, wenn während einer Periode des Leerlaufs
oder bei Betrieb mit niedriger Last die Verbrennungswärme nicht ausreicht, um eine VerbSnnungstemperatur aufrecht zu erhalten,
die ausreichend hoch liegt, um einen rauhen Lauf der Maschine zu verhindern oder das Wiederauftreten weißen Rauchs
im Auslaß zu verhindern. Im vorliegenden Fall besteht eine Regelung
für den Brenner aus dem Fühlerelement 353 eines Thermostaten
354* welcher, wie in Figo 7 dargestellt, am Einlaß zur
Wassersammelleitung 251 angeordnet istj, dia mit den Motor- und
Zwischenkühlerkanälen in Verbindung steht»
Der Thermostat 35^ kann von der In Fig„ 11 dargestellten
Konstruktion sein,, welche durch die Firma Fenwall Incorporated
109814/0889 „l4„
INSPECTED
181775S
- 14 -
unter der Warenbezeichnung MC 177D verkauft wird und ein Fühlerelement
353 in Form einer Schale aufweist, die bei Änderungen in der Wassertemperatur expandiert wird und sich zusammenzieht.
Nicht-expandierende Anker 355 sind innerhalb und an gegenüberliegenden
Enden der Schale angeordnet und tragen einen Schalter 356 bildende Kontakte, der mit Schnappwirkung arbeitet und
wie in Fig. 8 dargestellt ist,geschlossen wird, wenn die Wassertemperatur
unter einen vorbestimmten Wert, beispielsweise 820C (1800F) fällt, und der geöffnet wird, wenn eine etwas höhere
Temperatur, beispielsweise 9o°C (195°F) ermittelt wird. Durch
Verstellen einer Schraube 357 kann der Temperaturbereich des Thermostaten entsprechend den Anforderungen einer gegebenen Maschine
verändert werden.
Starten und Stillsetzen des Brenners 3°4 zusammen mit dem
Starten, Stillsetzen, Leerlauf und Vollast der obenbeschriebenen Maschinetönnen durch die in Fig.11 dargestellte Schaltung geregelt
werden. Ist die Maschine und somit das Kühlmittel kalt, so ist der Thermostatschalter 356 geschlossen. Zum Anlauf der Maschine
wird ein Schlüssel 357 gedreht, der zunächst einen Schalter 358 schließt und das Solenoid 264 zum öffnen des Ventils 263
erregt, welches in der Leitung 265 angeordnet ist, die von der Brennstoffpumpe 262 zu den Injektoren 255 führt. Ein weiteres
Drehen des Schlüssels schließt einen Schalter 359, der ein Solenoid 361 erregt, wodurch ein Anlaßmotor 362 gestartet wird.
Ein Schließen des Schalters 358 ermöglicht einen Stromfluß durch den dann geschlossenen Schalter 356 und bringt den Verteilermotor
352 zum Starten, betätigt die ZUndspuleneinheit 351 und erregt ein Solenoid 348 zum öffnen des Ventils 347* wodurch Luft
-15-1098U/0889
18177EC
aus der Drückquelle 344 zu den Brennerdüsen >o5 geführt wird.
Unmittelbar mit Beginn des Anlassens werden die brennbaren Sprühstrahlen des Brennstoffes und der Luft von den Düsen 3°5 abgegeben
und unter Bildung von Flammen gezündet, die in die Enden der Rohre J5o7 und längs der letzteren, wie in Figur 5 dargestellt,
geführt sind* um die richtige Wärmemenge für eine unmittelbare
Zündung in der unten dargelegten Weise zu liefern.
Sobald der Motor anlä^uft, wird der Schlüssel 357 freigegeben,
wodurch der Schalter 559 sich öffnen kann und den Anlaßmotor
362 stillsetzt. Der Schalter 358 verbleibt geschlossen, so
daß die Erregung des Brennstoffpumpensolenoids 264 fortgesetzt wird, ebenso wie die Erregung des Luftventils 348, des Verteilermotors
352 und der Zündspule 351 durch den dann geschlossenen
Thermostatschalter 356· Eine Betätigung des Brenners wird so
fortgesetzt.
Während die Maschine angewärmt wird und Last aufnimmt,wird
ein Teil der Maschinenwärme durch die Zylinderwände übertragen und durch das Wasser absorbiert, welches durch den obenbeschriebenen
Beipaßkreis zirkuliert. Nach einer kurzen Aufwärmperiode wird
die Temperatur des Wassers weit genug angehoben sein, um ein öffnen
des Thermostatschalters 356 hervorzurufen, was zu einer Entregung
des Solenoids 349 führt; der Motor 352 und die Zündspule
351 unterbrechen so den Luftstrom und schalten den Brenner automatisch ab.
Wird die Maschine bei niedriger Last,beispielsweise bei
Leerlauf, betriebenes© kann die Verbrennungswärme, die auf das
Wasser übertragen wird, welches durch den Radiator zirkuliert
-16-1 O 9 8 U / O 8 8 9
181775S
und durch diesen gekühlt wird, unter Umständen nicht ausreichen, um die Wassertemperatur oberhalb der Temperatur zu halten, bei
der der thermostatische Schalter 356 offen bleibt. Der Schalter schließt so und bewirkt ein erneutes Starten des Brenners 3o4,
genauso wie beim obenbeschriebenen Anlauf der Maschine. Zusätzliche Wärme wird so an die Ansaugluft abgegeben, wodurch die
Verdichtungstemperatur wieder hergestellt wird, die notwendig ist, um einen einwandfreien Leerlauf sicherzustellen und einen
weißen Rauch zu verhindern. Werden dann Motorgeschwindigkeit und Last wieder gesteigert, so öffnet der Schalter 356 und die
Brenner werden in der obenbeschriebenen Weise abgeschaltet.
Pig. 12 zeigt schematisch ein alternatives Brennstoffzuführungs- und Regelsystem. Die in Fig. 12 dargestellte Verbrennungshilfe
besteht aus einer Düse 380 der in Fig. 6 dargestellten
Art und einer Zündkerze 38I, wobei Düse 380 und Zündkerze 381 im
Inneren einer Luftansaugleitung 382 angeordnet sind. Brennstoff
wird zur Düse 380 über eine Leitung 383 und einen Brennstoffliefertank
384 geliefert, der seinerseits Brennstoff aus einer Leitung 386 empfängt. Die letztgenannte Leitung 386 kann angeschlossen
werden, um Brennstoff von der nicht-dargestellten Hauptbrenns
toff pumpe des Motors zu empfangen.
Die Brennstoffströmung von einer Brennstoffpumpe zur Düse
380 wird vom Tank 384 durch ein Ventil 387 und einen Regler 397
geregelt. Das Ventil 387 ist in die Leitung 386 zwischen dem Tank
384 und der Hauptbrennstoffpumpe eingeschaltet, das Ventil 387
ist solenoidbetätigt und wird nur dann geschlossen, wenn das Solenoid erregt ist. Erregung und Entregung des Solenoids zum
öffnen und Schliefen des Ventils 3^7 wird durch einen Schwimmer
-li-1 O 9 8 U / O 8 8 9 °mimL iNSPECTED
388 innerhalb des Tanks '384 gesteuert. Der Schwimmer 388 ist
mit einer Stange 389 verbunden und trägt diese, die ihrerseits
eine Kontaktverschlußplatte 391 trägt. Ein Paar normalerweise
offener Kontakte 392 sind am oberen Ende des Tanks 384 angeordnet,
die Kontakte 392 sind in den Schaltkreis mit dem Solenoid des Ventils 387 gelegt. Der Schaltkreis w\st weiterhin
einen normalerweise offenen handbetätigten Schalter 393* eine
Batterie 394 und einen normalerweise geschlossenen thermischen
Schalter 395 auf. Wird der Schalter 393 von Hand geschlossen und stellt die Verschlußplatte 391 eine elektrische Verbindung
zwischen den Kontakten 392 her, so fließt ein Strom von der Batterie
394 durch die Schalter 393 und 395 und das Solenoid des Ventils 3Ö7* wodurch das Solenoidventil 387 erregt und die Leitung
386 für den Brennstoffstrom geschlossen wird. Die Kontakte 392 werden natürlich nur dann geschlossen, wenn die Platte 391
durch den Schwimmer 388 nach oben bewegt wird.
Die Leitung 383 ist bei 396 an das untere Ende des Tanks
384 unterhalb des Niveaus des Brennstoffs 39o im Tank 3Ö4 angeschlossen,
und, während des Arbeitens des Brenners, zieht die aus der Düse 380 ausströmende Luft Brennstoff aus der Düse infolge
Saugwirkung. Der Brennstoffdurchsatz zur Düse 380 ist
eine Punktionsdifferenz zwischen dem Düsensaugdruck und dem
Brennstofflieferdruck. Um den Brennstoffdurchsatz konstant zu
halten, ist es notwendig, die obengenannte Druckdifferenz auf
einem konstanten Wert zu halten. Es ist daher notwendig, den Brennstofflieferdruck zu einer Funktion des Drucks in der SammeüLeltung
382 zu machen; erreicht wird dies durch eine Belüftungsleitung 398 und durch den in die Leitung 383 eingeschalteten
Regler 397· Die Belüftungsleitung 398 läuft sowohl zum Inne-
-18-1090 UV 0889
181775S
ren des Tanks 384, auch zum Regler 597* der Regler 397 hält
den Brennstoffdruck zur Düse in einer konstanten Beziehung zum
Druck der Sammelleitung.
Die Luftströmung zur Düse 380 erfolgt über eine andere
Leitung 4ol, die mit dem Auslaß eines Kompressors 4o2 verbunden ist. Der Kompressor 4o2 wird durch einen Gleichstrommotor 4o3 angetrieben,
der ebenfalls über die Schalter 393 und 395 gelegt ist
und durch die Batterie 394 erregt wird. Ein Luftdruckregelventil
4o4 ist in die Leitung 4ol zwischen die Düse 380 und den
Kompressor 4o2 gelegt, um den Druck der Luft zur Düse 380 zu steuern. Da die aus der Düse 380 austretende Luft auf einem bestimmten
positiven Druck relativ zum Druck innerhalb der Ansaugleitung 382 sich befinden muß, erfolgt die Luftansaugung zum
Kompressor 4o2 durch eine Einlaßleitung 4o6 und aus der Einlaßsammelleitung
382. Das Luftdruckregelventil 4o4 ist ebenfalls an die Leitung 4o6 angeschlossen und hält so den Druck in der
Leitung 4ol auf einen bestimmten Wert relativ zum Druck innerhalb der Sammelleitung 382.
Der Schaltkreis für die Zündkerze 381 umfaßt die vorher genannten Schalter 393 und 395 sowie die Batterie 394. Zusätzlich
umfaßt der Schaltkreis einen Vibrator 411 und eine Zündspule 412, Eine zweite Spule 413 ist vorgesehen, diese Spule ist auch an
die Batterie 394 und an den Vibrator 4ll angeschlossen und so
ausgebildet, daß sie sich an die nicht-dargestellte Zündkerze
eines Brenners für eine andere Reihe von Zylindern anschließen läßt.
Betrachtet man nun die Arbeitsweise des in Pig. 12 gezeigten Systems, so ist bei abgeschalteter Machine der Schalter
393 offen, der Schalter 395 geschlossen, die an die Leitung
1098U/0889 _19.
18177ES
angeschlossene Brennstoffpumpe 386 ist nicht betätigt, das
Ventil 387 nicht erregt und die Zündkerze 381 ebenfalls nicht
erregt. Um die Maschine anzulassen, wird der von Hand betätigte Schalter 393 geschlossen, dieses Schließen ruft einen Stromfluß
von der Batterie 594 durch die Schalter 395 und 595 und
durch den Motor 4o3 hervor. Eine Erregung des Motors wird dafür
sorgen, daß Luft aus der Luftansaugsammeleitung 382 durch
die Leitung 4o6 zum Einlaß des Kompressors 4o2, durch das Luftdruckregelventil
4o4, durch die Leitung 4ol und hinaus aus der Düse 380 gepumpt wird. Diese Luftströmung aus der Düse 380
zieht Brennstoff aus der Düse aus der Leitung 580 und dem Tank 384 durch die Saugwirkung. Ist das Brennstoffniveau im Tank
zunächst relativ niedrig, so ist die Platte 391 nach unten unter
Abstand von in Kontakten 392 angeordnet, die Kontakte 392 sind
somit offen. Das Ventil 387 wird somit entregt und Brennstoff
kann durch die Leitung 386' zum Tank 384 strömen. Ist der Brennstoff
im Tank etwas angestiegen, so werden die Kontakte 392
durch die Platte 391 geschlossen, das Ventil 387 wird erregt,
wodurch die Brennstoffströmung zum Tank 384 abgeschnitten
wird.
Die aus der Düse 380 austretende"Luft wird zerstäubt und
mischt sich unter Bildung einer brennfähigen Mischung mit dem Brennstoff. Gleichzeitig erregen der Vibrator 4ll und die Spule
4l2 die Zündkerze 381 und zünden so die Mischung wie vorher erläutert
wurde. Nach Anlassen der Maschine und Aufwärmen auf eine
bestimmte Temperatur öffnet sich der Thermoschalter 395 und
entregt sowohl den Motor 4o3 wie die Zündkerze 381 und schaltet damit den Brenner ab. Fällt natürlich, wie vorher erläutert
, die Temperatur des Motors aus irgendeinem Grunde, bei-
1098U/0889 -20ÖAD ORIGINAL
- 2ο -
spielsweise während des Leerlaufs, ab, so schließt der Thermoschalter
395 wieder und schaltet den Brenner erneut ein.
Fig. 13 zeigt die Arbeitsweise einer Brennkraftmaschine
mit Selbstzündung mit einer Bohrung zwischen 12,7- 15>2 cm (5 - 6") und einem Umgebungsdruck von etwa Io3 kg pro cm absolut,
wobei diese Betriebsweise als Funktion des Verdichtungsverhältnisses des Verdichtungsverhältnisses des Motors und der
Verdichtungstemperatur gezeigt ist. Die Leitung 45 in Fig. 13
stellt die Verdichtungstemperatur innerhalb der Zylinder der gleichen Maschine jedoch mit verschiedenen Verdichtungsverhältnissen
dar, wenn die Brennkraftmaschine bei einer Umgebungstemperatur von minus l8 C (O F) gestartet wird# Nach dem Anlassen
liegt die Verdichtungstemperatur für solch eine Maschine mit
einem Verdichtungsverhältnis von weniger als 12:1 bei weniger als 3o4°C (5800F), wogegen die Verdichtungstemperatur nach dem
Anlassen solche einer Maschine mit einem Verdichtungs^verhältnis
von lo:8 bei etwa 3850C (725°F) liegt. Die Linie 46 in Fig.13
zeigt die Verdichtungstemperatur, die innerhalb eines Zylinders
erreicht werden muß, um die Zündung eines Dieselbrennstoffes und einer Luftmischung in einem Motor aufrecht zu erhalten; ersichtlich
liegt die Zündtemperatur für Motoren mit einem relativ niedrigen Verdichtungsverhältnis höher als bei Motoren mit einem
hohen Verdichtungsverhältnis. So erfordert beispielsweise sdch ein Motor mit einem Verdichtungsverhältnis von weniger als Io:1
eine Zündtemperatur von wenigstens 4o4 C (760 F), wogegen ein Motor mit einem Verdichtungsverhältnis von 18:1 eine Verdichtungstemperatur
von etwa 384°C (7250F) aufweisen muß. Die beiden Linien 45 und 46 überschneiden sich am Punkte 47» was einem Verdichtungsverhältnis
von etwa 17*6:1 entspricht; offensichtlich 'ist ein Verdichtungsverhältnis von mehr als 17,6:1 für solch einen
Motor notwendig, um nach einer Minute Anlaßzeit und einer Umgebungstemperatur von minus 180C (0°F) ohne eine Starthilfe anzulaufen.
109 8 U/0889. _2i-
ORfGlNAL INSPECTED
Die Kurve 48 zeigt einen Betrieb ähnlich dem der Linie
45, jedoch bei einer Umgebungstemperatur von 4,4°C (4o F)j es
zeigt sich, daß eine solche Maschine ohne jede Hilfe mit einem Verdichtungsverhältnis von weniger als etwa 13,5:1 bsi dieser
Umgebungstemperatur überhaupt nicht anläuft.
Die Linie 49 in Fig. 15 gibt den Betrieb einer· Maschine
ohne jede Hilfe an, wenn die Maschine nach einer Periode ohne Belastung leerläuft, und zwar bei einer Umgebungstemperatur von
l6 C (6o F)0 Von dieser Linie ausgehend ist es klar, daß für
sämtliche Verdichtungsverhältnisse größer als etwa 9*^*1 die
Verdichtungstemperatur oberhalb derjenigen liegen wird, die
notwendig ist, um die Zündung aufrecht zu erhalten. Für Verdichtungsverhältnisse
kleiner als 9,^iI fällt jedoch die Verdichtungstemperatur
unterhalb die, die notwendig ist, um die Zündung aufrecht zu erhalten; der Motor hört auf zu laufen.
Die Linie 5o zeigt die Arbeitsweise solch einer Maschine ohne jede Hilfseinrichtung, wenn sie unter Vollast läuft. Es zeigt
sichj, daß die Verdichtungs tempera türen mit Verdichtungsverhältnissen
bis hinab zu 9,2 bis 1 ausreichend hoch sind* um die Zündung
aufrecht zu erhalten»
Als Vergleich zeigt die Linie 51 die Arbeitsweise einer
turboaufgeladenen Maschine mit gleichem Zylinderdurchmesser, die unter Vollast läuftj. ein Vergleich der beiden Linien 5o und 51 gibt
an, daß die turboaufgeladene Maschine bei erheblich höeren Temperaturen läuft als eine ähnliche Maschine ohne Turboaufladung.
Die Linie 5oa zeigt die obere Temperaturgrenze, bei der
weißer Rauch auftritt= Bei Temperaturen oberhalb der Linie
109 8 U/0889
• 18177ES
wird weißer Rauch eliminiert, während bei Temperaturen unterhalb
der Linie 5oa weißer Rauch vorhanden ist.
Es zeigt sich somit aus den Kurven in Fig. 13, daß, wenn
die Maschine für ein Verdichtungsverhältnis von weniger als 12,o:l gebaut wird und wenn die diese bei einer Umgebungstemperatur,
die so niedrig wie minus 29°C (minus 2o F) liegt, anlaufen soll, zudem bei solchen Temperaturen ein einwandfreier
Leerlaufbetrieb gegeben sein soll, und die zudem ohne weißen Rauch arbeiten soll, eine Verbrennungshilfe vorgesehen
sein muß. Um darüberhinaus eine hohe Leistungsabgabe aus solch
einer Maschine .zu erreichen, muß eine Aufladeeinrichtung für hohe Aufladungsdichten vorgesehen sein.
Wie Fig. 14 zeigt, ist es auch wichtig, daß die richtige Brennstoffmenge durch die Brennstoffdüse des Brenners für optimale
Startbedingungen angesaugt bzw. gesogen wird. Die Kurve 115 gibt die Aufzeichnung eines Brenner-Brennstoffdurchsatzes als
eine Funktion der Zeitdauer, die zum Anlaufen einer Maschine erforderlich ist; die Kurve 115 basiert auf Daten, die von einer
Viertakt-Maschine mit Selbstzündung erreicht wird, deren Verdichtungsverhältnis bei 12,1:1 liegt. Weiterhin besitzt der Motor
eine Sechszylinder-Maschine mit einer Zylinderbohrung von 13,7cm
Durchmesser (5,5") und einem Kolbenhub von 15*24 cm(6"). Die Umgebungstemperatur
lag zwischen -26 und -32 C (-15 bis -37°F) und
der höhere Heizwert des Brenner-Brennstoffs lag bei 19,82o BTU pro (englisches) Pfund Brennstoff. Wie durch die Kurve 115 dargestellt,
liegt die optimale oder minimale Startzeit bei einem Brenner-Brennstoffdurchsatz von etwa 0,000067 engl. Pfund Brennstoff
pro Kubikzoll Verschiebung der Maschine. Ein Luftdurchsatz · von der Luftaüse des Brenners von etwa lo# der Menge der Anaaug-
-23-1098U/0889
ORlGiNALINSPECTED
181775S
luft, die durch die Sammelleitung strömt, wenn die Maschine anläuft, liefert diesen Brennstoffdurchsatz. Wird mehr Brennstoff
als die genannte Menge dem Brenner zugeführt, so wird eine übermäßige Sauerstoffmenge in der Ansaugluft verbraucht
und die Luft kann übermäßig verunreinigt werden, und, wenn
der Durchsatz bei mehr als etwa o,000082 engl.Pfund pro Minute
pro Kubikzoll Verschiebung liegt, so ist die Startzeit mit Fehlern
äußerst behaftet und es kann passieren, daß die Maschine nicht anläuft. Wenn andererseits zu wenig Brennstoff dem Brenner
zugeführt wird, wird die Luft u.U. nicht ausreichend erwärmt. Wie durch die Kurve II5 angedeutet, kann die Maschine nicht
anlaufen, wenn der Brennstoffdurchsatζ kleiner als etwa o,000025
engl. Pfund pro Minute pro Kubikzoll Verschiebung ist. Der Brennstoffdurchsatz sollte also innerhalb des Bereiches von etwa
0,000025 bis etwa 0,000082 Pfund pro Minute pro Kubikzoll Verschiebung der Maschine zum Anlaufen der Maschine liegen. Darüberhinaus
erfordern Militärvorschriften, daß eine Maschine in weniger als j5o^Sekunden bei minus J2 C (minus 260F) anläuft, der bevorzugtere
Brennstoffdurchsatzbereich liegt daher zwischen etwa.
o,oooo42 bis etwa 0,000082 engl. Pfund pro Minute pro Kubikzoll Maschinenverdrängung, um die Militärvorschriften zu erfüllen.
Für die optimale Leistung liegt der Durchsatz bei etwa 0,000067 engl. Pfund pro Minute pro Kubikzoll Motorverdrängung.
Für einen Zweitaktmotor wird es notwendig, den Brennstoffdurchsatz
zu erhöhen, um den gesteigerten Luftdurchsatz zu kompensieren. Ein äquivalenter optimaler Brennstoffdurchsatz für
einen Zweitakt-Motor liegt bei etwa 0,000οί engl. Pfund pro Minute
pro Kubikzoll MotorVerdrängung.
-24-
ÖAD OR1G1NAU
In Pig. 15 gibt die Kurve 115a die Variation in der Sauerstoffmenge
in der vom Brenner verbrauchten Ansaugluft als Punktion
des Brennstoffdurchsatzes zum Brenner an. Offensichtlich wird, wenn mehr Brennstoff zum Brenner geführt wird, mehr Sauerstoff
in der Ansaugluft verbraucht. Beträgt der Durchsatz 0,000082 engl. Pfund pro Minute pro Kubikzoll Zylinderverdrängung oder
mehr, so werden über j51,5$ des Sauerstoffs in der Ansaugluft
verbraucht und es wird schwierig, die Maschine zu starten, vielleicht, weil Sauerstoff in unzureichender Menge in den Zylindern
vorhanden ist. Liegt der Durchsatz bei o,oooo4 Pfund pro Minute pro Kubikzoll Verdrängung oder veniger, so ist ausreichend
Sauerstoff in der in die Zylinder geführten Ansaugluft vorhanden, die anderen für den Schnellstart notwendigen
Bedingungen brauchen aber nicht gegeben sein. Liegt der Brennstoff durchsatz beim Optimalwert von 0,000067 engl. Pfund pro
Minute pro Kubikzoll Verdrängung, so werden etwa 25$ des Sauerstoffs
in der Ansaugluft durch den Brenner verbraucht. Ein be„
vorzugter Bereich des Brennstoffdurchsatzes liegt zwischen etwa 0,000035 bis etwa 0,000082 engl. Pfund pro Minute pro Kubikzoll
Motorverdrängung weil, wenn der Brennstoffdurchsatz sich innerhalb
dieses Bereiches befindet, die Maschine normalerweise innerhalb einer Anlaßzeit von 1 Minute oder weniger anlaufen wird.
Dieses ist wichtig, weil die Käufer von Motoren, die in Zugfahrzeugen eingebaut werden sollen, davon Abstand nehmen, einen Motor
zu kaufen, dessen Startzeit bei mehr als einer Minute liegt. Arbeiten SammelIeitungsbrenner in der beschriebenen Weise, so
läuft eine Maschine bei einer Temperatur an, die etwa 470C
(850P) niedriger als bei einem ähnlichen Motor ohne solchen
Brenner liegt.
10901 U /0 88 9 or
Claims (1)
18177F9
Patentansprüche
1 »J Brenner zum Erwärmen der zu den Zylindern einer
Brennkraftmaschine mit Selbstzündung strömenden angesaugten Luft, wobei die Maschine eine Luftansäugleitung
zu den Zylindern und der Brenner eine Düse, eine Einrichtung
zum Zünden des aus der Düse austretenden Brenn-. stoffs und eine mit der Düse verbundene Versorgungseinrichtung
für Brennstoff aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß Steuereinrichtungen zur Regelung
des Zuflusses von Brennstoff von der Versorgungseinrichtung
zu der Düse vorgesehen sind, und die S teuere inr ichtingeη
Einrichtungen, welche auijden Druck in der Luftansaugleitung
ansprechen, zum Halten des Brennstoffdrucks auf
einer bestimmten Höhe relativ zum Druck in der Luftansaugleitung
und Steuereinrichtungen für den Brennstoffzufluß zu der Düse in ÄbMhgigkeit von der Maschinentemperatur
aufweisen, welche auf|die Maschinentemperatur ansprechen·
2o Vorrichtung nach Anspruch 1-, wobei die Maschine ein
Kühlsystem aufweist, dadurch 'gekennzeichnet, daß die auf die Temperatur ansprechenden Einrichtungen
so angeordnet sind, daß sie die Temperatur des Kühlmittels in dem Kühlsystem abtasten,,
"3,· Vorrichtung nah Anspruch 29 dadurch g e k e η η ζ
e i ,c h η et, daß die auf Temperatur ansprechenden
Einrichtungen so angeordnet sindj, daß sie die Temperatur
des Kühlmittels beim Eintritt in den Motorblock abtaste
η 0
-26-
ORIGINAL
1098U/0889
^. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Temperatur ansprechenden
Einrichtungen so angeordnet sind, daß sie die Temperatur des Kühlmittels beim Austritt aus dem Motorblock abtasten.
5. Vorrichtug nach einem der Ansprüche 1 bis k, dadurch
gekennzeichnet , daß eine Luftversorgungseinrichtung zur Zufuhr von Hilfsluft unter Druck zu der
Düse vorgesehen ist, wobei die Hilfsluft den Brennstoff in der Düse ansaugt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß die Luftversorgungseinrichtung
mit den auf Temperatur ansprechenden Einrichtungen zum Ansprechen auf die Temperatur der Maschine verbunden ist,
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß. die Steuereinrichtungen
eine zweite auf den Druck in der Luftansaugleitung ansprechende Einrichtung zum Halten des Druckes der Hilfsluft
auf einer vorbestimmten Höhe relativ zum Druck in der Luftansaugleitung aufweisen.
8. Brenner zum Erwärmen der zu den Zylindern einer Brennkraftmaschine mit Selbstzündung strömenden angesaugten
Luft, wobei die Maschine eine Luftansaugleitung zu den Zylindern und der Brenner eine Düse und eine Einrichtung
zum Zünden des aus der Düse austretenden Brenn-, stoffs aufweist, gekennzeichnet durch Einrichtungen
zur Versorgung der Düse mit einem größeren Druck als dem in der Luftansaugleitung, und Einrichtungen zur
-27-
1098U/0889
Versorgung der Düse mit Brennstoff mit einem vorbestimmten
Differenzdruck relativ zum Druck in der Luftansaugleitung, wobei die Luft aus der Düse Brennstoff zieht
und diesen zerstäubt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Düse einen. Brennstoffdurchlaß und einen Luftdurchlaß aufbist, welcher konzentrisch um
den Brennstoff durchlaß angeordnet ist.-
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9> bei welcher
die BrennstoffVersorgungseinrichtung einen Brennstoffversorgungstank
und eine Brennstoffleitung zur Verbindung des- Tanks mit der Düse und die Einrichtung zur Versorgung
mit Luft eine Luftpumpe und eine Luftleitung zur Verbindung des Ausgangs der Pumpe mit der Düse .aufweist,
gekennze ichnet durch eine erste Drückregeleinrichtung, welche den Tank und die Brennstoffleitung
mit der Luftansaugleitung verbindet, und eine zweite Druckregeleinrichtung, welche die Pumpe und die
Luftleitung mit der Luftansaugleitung verbindet·
11. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, bei welcher die Brennstoffversorgungseinrichtung einen Tank und eine
Leitung zur Verbindung des Tanks mit einer Brennstoffquelle
aufweist, gekennze ichnet durch ein Ventil in der Leitung zur Steuerung des Brennstoff-Zustromes
von der Quelle zum Tank, und Einrichtungen in dem Tank, welche so zur Steuerung des Ventils geschaltet
sind, daß das1 Ventil geöffnet wird, wenn der Brennstoff-
-28-1098 14/0889
BAD ORIGINAL
spiegel auf eine vorbestimmte Höhe abfällt und das Ventil
geschlossen wird, wenn der Brennstoffspiegel auf eine
vorbestimmte Höhe steigt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, gekennzeichnet durch ein auf Temperatur
ansprechendes, mit dem Kühlsystem verbundenes Element
und ein mit dem Element und dem Brenner·verbundene Einrichtungen zur Steuerung des Betriebs des Brenners
entsprechend der Temperatur eines durch das Kühlsystem strömenden Kühlmittels.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei welcher das
Kühlsystem Mantelteile zur Führung des Kühlmittels zu dem Zylinder hin und von diesem weg aufweist, dadurch
gekennze ichnet , daß das Element auf die Temperatur des Kühlmittels in dem Teil des Kühlsystems,
welches das Kühlmittel dem Mantelteil zuführt, ansprechend geschaltet ist.
1^. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei welcher die
Maschine einen Zwischenkühler in wämeübertragender Anordnung
mit der durch die Luftansaugleitung strömenden Ansaugluft
aufweist und das Kühlsystem mit dem Zwischenkühler verbunden ist, dadurch gekennze ichnet, daß das Element so auf die Temperatur des Kühlmittels
in dem Zwischenkühler ansprechend geschaltet ist.
15t Brennkraftmaschine mit Selbstzündung mit einer
Kompression von weniger als etwa 12»1, welche eine Vielzahl
von Zylindern und eine Luftansaugleitung zur Zufuhr
-29-1 0 9 H 1 Λ / P 8 8 9
SAD OWGfNAL
von-Ansaugluft· zu den Zylindern aufweist, ge k e η η -zeichnet
durch einen mit der Luftansaugleitung verbundenen Brennstoffbrenner zur Zerstäubung von
Brennstoff in der Luftansaugleitung, zur Mischung des Brennstoffes mit einem Teil der Ansaugluft und zur Zündung
der Mischung in der Ansaugleitung, und Einrichtungen zur Versorgung des Brenners mit Brennstoff mit einer
Brennstoffdurchsatzrate von Ο.ΟΟΟΟ33 bis 0.0000 82 engl.
Pfund pro Minute und pro Kubikzoll Motorverdrängung.
16o Maschine nach Anspruch 15» dadurch g e fc e η η .ze
ichnet , daß die Brennstoffdurchsätzrate
etwa Ο.ΟΟΟΟ67 engl. Pfund pro Minute' und pro Kubikzoll
Motorverdrängung beträgt und etwa 25 % des Sauerstoffs der Ansaugluft bei dieser Brennstoffdurchsatzrate durch
den Brenner verbraucht wird.
17, Brennkraftmaschine mit Selbstzündung mit einer
Kompression von weniger als etwa 12s1, welche eine Vielzahl
von Zylindern und eine Luftansaugleitung zur Zufuhr von Ansaugluft zu den Zylindern aufweist, g e kennze
ichnet , durch einen mit der Luftansaugleitung
verbundenen Brennstoffbrenner zur Zerstäubung von Brennstoff in der Luftansaugleitung, zur Mischung
des Brennstoffes mit einem Teil der Ansaugluft und zur Zündung der Mischung in der Ansaugleitung, und Einrichtungen
zur Versorgung des Brenners mit Brennstoff mit einer Menge von etwa I.3+BTU pro Minute, und pro Kubikzoll
Motorverdrängung und etwa 25 % des Sauerstoffs der Ansaugluft bei dieser Brennstoffdurchsatzrate durch den
Brenner verbraucht wird.
BAD ORIGINAL
1 0 9 H 1 Λ / Π ft 8 9
Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US68510367A | 1967-11-21 | 1967-11-21 | |
| US68510667A | 1967-11-22 | 1967-11-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1817759A1 true DE1817759A1 (de) | 1971-04-01 |
| DE1817759B2 DE1817759B2 (de) | 1977-07-14 |
| DE1817759C3 DE1817759C3 (de) | 1978-03-09 |
Family
ID=27103494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681817759 Expired DE1817759C3 (de) | 1967-11-21 | 1968-11-22 | Vorrichtung zum Erwärmen der Ansaugluft einer Brennkraftmaschine |
Country Status (11)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (2) | JPS4945257B1 (de) |
| BE (1) | BE724298A (de) |
| CH (1) | CH532715A (de) |
| DE (1) | DE1817759C3 (de) |
| DK (1) | DK125608B (de) |
| ES (2) | ES360574A1 (de) |
| FR (1) | FR1598198A (de) |
| GB (2) | GB1255158A (de) |
| NL (1) | NL156484B (de) |
| NO (1) | NO124128B (de) |
| SE (2) | SE348796B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2641362A1 (de) * | 1976-06-22 | 1977-12-29 | Lucas Industries Ltd | Vorrichtung zum vorwaermen der verbrennungsluft von durch druck selbstzuendenden brennkraftmaschinen |
| DE3102500C1 (de) * | 1981-01-27 | 1982-09-30 | Audi Nsu Auto Union Ag, 7107 Neckarsulm | Flammstartanlage für eine Brennkraftmaschine mit Selbstzündung |
| DE102006028700A1 (de) * | 2006-06-22 | 2007-12-27 | J. Eberspächer GmbH & Co. KG | Antriebssystem für ein Fahrzeug |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5851244A (ja) * | 1981-09-19 | 1983-03-25 | Honda Motor Co Ltd | V型水冷多気筒内燃機関の冷却装置 |
| CN104538162B (zh) * | 2014-12-24 | 2017-03-29 | 宁波无边橡塑有限公司 | 汽车点火线圈护套自动组装、喷涂和测试设备 |
| CN104517712B (zh) * | 2014-12-24 | 2017-01-25 | 宁波无边橡塑有限公司 | 汽车点火线圈护套自动组装和喷涂设备 |
-
1968
- 1968-11-21 SE SE1583368A patent/SE348796B/xx unknown
- 1968-11-21 SE SE1489971A patent/SE390192B/xx unknown
- 1968-11-22 NL NL6816714A patent/NL156484B/xx unknown
- 1968-11-22 DK DK572168A patent/DK125608B/da unknown
- 1968-11-22 NO NO461268A patent/NO124128B/no unknown
- 1968-11-22 DE DE19681817759 patent/DE1817759C3/de not_active Expired
- 1968-11-22 CH CH1132670A patent/CH532715A/de not_active IP Right Cessation
- 1968-11-22 GB GB5561868A patent/GB1255158A/en not_active Expired
- 1968-11-22 ES ES360574A patent/ES360574A1/es not_active Expired
- 1968-11-22 JP JP8528168A patent/JPS4945257B1/ja active Pending
- 1968-11-22 BE BE724298D patent/BE724298A/xx unknown
- 1968-11-22 FR FR1598198D patent/FR1598198A/fr not_active Expired
- 1968-11-22 GB GB322771A patent/GB1255159A/en not_active Expired
-
1970
- 1970-05-14 ES ES379698A patent/ES379698A1/es not_active Expired
-
1972
- 1972-07-06 JP JP6715972A patent/JPS5134943B1/ja active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2641362A1 (de) * | 1976-06-22 | 1977-12-29 | Lucas Industries Ltd | Vorrichtung zum vorwaermen der verbrennungsluft von durch druck selbstzuendenden brennkraftmaschinen |
| DE3102500C1 (de) * | 1981-01-27 | 1982-09-30 | Audi Nsu Auto Union Ag, 7107 Neckarsulm | Flammstartanlage für eine Brennkraftmaschine mit Selbstzündung |
| DE102006028700A1 (de) * | 2006-06-22 | 2007-12-27 | J. Eberspächer GmbH & Co. KG | Antriebssystem für ein Fahrzeug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE724298A (de) | 1969-05-22 |
| DE1810435B2 (de) | 1976-03-25 |
| NL6816714A (de) | 1969-05-27 |
| SE390192B (sv) | 1976-12-06 |
| SE348796B (de) | 1972-09-11 |
| DE1817759B2 (de) | 1977-07-14 |
| NO124128B (de) | 1972-03-06 |
| GB1255158A (en) | 1971-12-01 |
| CH532715A (de) | 1973-01-15 |
| ES360574A1 (es) | 1970-10-16 |
| FR1598198A (de) | 1970-07-06 |
| DE1817759C3 (de) | 1978-03-09 |
| JPS4945257B1 (de) | 1974-12-03 |
| GB1255159A (en) | 1971-12-01 |
| NL156484B (nl) | 1978-04-17 |
| DE1810435A1 (de) | 1969-11-27 |
| ES379698A1 (es) | 1973-01-16 |
| DK125608B (da) | 1973-03-12 |
| JPS5134943B1 (de) | 1976-09-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69833526T2 (de) | Dieselbrennkraftmaschine | |
| DE102014002894B4 (de) | Funkenzündungsmotor, Regel- bzw. Steuerungsvorrichtung hierfür, Verfahren zum Regeln bzw. Steuern eines Motors und Computerprogrammprodukt | |
| DE69300473T2 (de) | Brennkraftmaschine. | |
| DE69921913T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Steuern der Kraftstoffeinspritzung in einer Brenkraftmaschine | |
| DE69720384T2 (de) | Steuervorrichtung für eine Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung | |
| DE2728039A1 (de) | Treibstoffsystem | |
| DE10224964A1 (de) | Wärmeverteilungsanordnung zur Kurbelgehäuse-Zwangsventilation | |
| DE69418703T2 (de) | Abgasrückführsystem in einer zweitaktbrennkraftmaschine | |
| DE69721666T2 (de) | Verfahren zum Anlassen einer Brennkraftmaschine | |
| DE2851504C2 (de) | Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung und variablem Verdichtungsverhältnis | |
| DE112008002239B4 (de) | Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung einer Brennkraftmaschine | |
| DE60221249T2 (de) | Verfahren zur kraftstoffeinspritzung in einen verbrennungsmotor und verbrennungsmotor | |
| DE2455218A1 (de) | Vorrichtung zum erzeugen eines kraftstoff-luft-gemisches | |
| DE2450969A1 (de) | Viertakt-verbrennungsmotor | |
| DE1817759A1 (de) | Brenner in der Luftansaugleitung von Brennkraftmaschinen | |
| DE2856595A1 (de) | Kraftstoff-steuerventil fuer mehrzylinder-dieselmotoren | |
| DE69326286T2 (de) | Brennkraftmaschine und Verfahren zum Betrieb der Brennkraftmaschine | |
| DE102019134628A1 (de) | Verfahren und Steuergerät zum Betreiben eines als Gasmotor oder Dual-Fuel-Motor ausgebildeten Motors | |
| DE10260837B4 (de) | Brennstoffzuführvorrichtung für eine Brennkraftmaschine | |
| DE10005520A1 (de) | Ansaugluft-Heizsystem | |
| DE69631303T2 (de) | Montageanordnung von Zweitaktdieselbrennkraftmaschinen in einem Fahrzeug | |
| DE1810435C3 (de) | Vorrichtung zum Vorwärmen der Verbrennungsluft von selbstzündenden Mehrzylinderbrennkraftmaschinen | |
| DE3614243A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur schadstoffarmen verbrennung von kohlenwasserstoffen | |
| DE2841264C2 (de) | Brennkraftmaschine mit einem Saugrohr | |
| DE102023000665B3 (de) | Verbrennungskraftmaschine, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, sowie Kraftfahrzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |