DE1816011B2 - Mit einer vergussmasse ausgefuellter klemmenkasten fuer einen elektromotor - Google Patents
Mit einer vergussmasse ausgefuellter klemmenkasten fuer einen elektromotorInfo
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Description
liegenden Vergußmasse ausgefüllt sind, dadurch io Klemmenkasteninnere eindringen könnte, eine ausgegekennzei
ehrtet, daß an der Innenseite der zeichnete Abdichtung erreicht wird. Unter der Wirkung
Klemmenkasten einen Stutzen (14) aufweist, so daß das schrumpfende Gießharz (16) gegen die Außen
fläche des Stutzens (14) und der Anschlußleitung (8) gepreßt ist.
Die Erfindung betrifft einen Kiemmenkasten für einen Elektromotor mit einer an der Einführungsöffnung
für die Anschlußleitung angeordneten Stopfouchs-
verschraubung, wobei die Hohlräume des Klemmenkastens
und des angrenzenden Kabelkanals mit einer isolierenden und wahrend des Aushärtens einer
Schrumpfung unterliegenden Vergußmasse ausgefüllt sind.
Ein solcher Kiemmenkasten ist z. B. aus der DT-PS 5 77 058 bekannt.
Hir den Antrieb \on Pumpen, die mehrere Meter
unter Wasser eingesetzt werden, sind Elektromotoren
mit besonders abgedichteten Klemmenkasten erforderlich.
Zum Abdichten von Geraten und Maschinen, die unter Wasser verwendet werden, sind bereits Gummidichtungen
und Stopfbuehsverschraubungen bekannt. Der Nachteil dieser Abdichtungsvorrichtung ist jedoch
der. daß sie infolge der Alterung des Dichtungsmaterials mit der Zeit störanfälliger werden. Außerdem kann sich
im Kiemmenkasten der Elektromotoren Kondenswasser bilden und die Gefahr eines Kurzschlusses
begünstigen.
Bei der oben er vähnten Klemmcnkasienanordnung
nach der DT-PS 5 77 058 wird nach dem Anklemmen der Anschlußleitungen an die Klemmen mit einer in
heißflüssigem Zustand befindlichen Vergußmasse der
Hohlraum des Klemmenkastens ausgefüllt und anschließend der Klemmenkastendcckel aufgeschraubt. Da sich
das Volumen der Vergußmasse jedoch beim Erstarren verringert, bilden sich /wischen Vergußmasse und
Anschlußleitung sowie zwischen Vergußmasse und
Klemmenkastenwandungen Spalte, durch die Flüssigkeit
oder Gase in das Innere des Motors eintreten können.
Der Erfindung liegt dah^r die Aufgabe zugrunde, den
oben erwähnten Klemmenkasten in der Weise zu verbessern, daß wenigstens an einigen entscheidenden
Stellen die Bildung von Spalten bzw. Hohlräumen /wischen Vergußmasse und Klemmenkasten wandung
bzw. Anschlußleitung vermieden wird, und somit den
KlemmenkaMen so abzudichten, daß dieser b/w der
Motor unter Wasser betrieben werden kann und sich die
■\bdichiung des Klemmenkastens infolge Alterung des
Dichtungsmaterials nicht verschlechtert.
Die obige Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
t'olöst.daß an der Innenseite der Einiiihrungsöffnung für 6·; Klemmkastens eindringt.
die Anschiußleiuing der Klemmenkasten einen .Stutzen
des Schrumpf-Vorganges des Gießharzes beim Aushärten
wird nämlich sowohl auf die Außenfläche des Stutzens als auch auf die Oberfläche der Anschlußleitung
ein erheblicher Druck ausgeübt, so daß das Gießharz an diesen Stellen gut dichtend spaltfrei
angepreßt wird, wodurch an diesen Stellen eine ausgezeichnete Abdichtung erreicht wird. Hier wird der
Schrumpfvorgang des Gießharzes also da/u ausgenutzt.
eine Dichtung an den Stellen zu realisieren, an denen
Wasser in das Gehäuse des Klemmenkastens eintreten könnte.
Em Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschneben.
Mit I ist ein Motor bezeichnet, auf dem sich der
Klemmenkasten 2 befindet. Die Verbindung /wischen dem Klemmenkasten 2 und dem Motor 1 wird mit HiIIc
von vier Schrauben 3 hergestellt, die sich außerhalb des von dem Klemmenkasten 2 umschlossenen Raumes
befinden. Als zusätzliche Abdichtung zwischen Motor I und Kiemmenkasten 2 ist eine Gummidichtung 4
vorgesehen. In dem Kiemmenkasten 2 befindet sich eine
Klemmleiste 5, an welche die Anschlußdrähte 6 des Motors I und die Anschlußdrähte 7 angeschlossen sind.
Die Anschlußdrähte 7 sind zu einer Anschlußleitung 8 vereinigt, die über eine Stopfbuchsverschraubung 9
nach außen gefjhrt ist. Die Stopfbuchs\ crschraubung 9
besteht aus einem Zwischenstutzen 10. einem Dichtring 11, einem Drucknng 12 und einer Druckschraube 13.
Der Klemmenkasten 2 besitzt dort, wo die Anschlußleitung
8 nach außen geführt ist. einen Stutzen 14.
Die Abdichtung der Klemmleiste 5 gegen das Eindringen von Wasser geschieht dadurch, daß zunächst
nach der Herstellung der Verbindung /wischen den Anschlußdrähten 6 des Motors 1 und den Anschltißdräh-'.en
7 der Anschlußleitung 8 in der Klemmleiste 5 der Klemmkasten 2 mit vier Schrauben 3 an dem Motor 1
befestigt wird.
Sodann werden die Hohlräume des Klemmenkastens 2 und eines Kabelkanals 15 durch die Öffnung des
Klemmenkastens bis zum Rand mit Gießharz 16 ausgegossen. Als Gießharz, kann beispielsweise ein
kalthärtendes Zwei-Komponenten-Gießharz auf Epoxidharz-Basis verwendet werden. Anschließend wird
der Zwischenstutzen 10 in den Kiemmenkasten 2 eingeschraubt, der Dichtring Il und der Druckring 12
über die Leitung 8 eingeschoben und die Druckschraube 13 angezogen. Härtet nun das Gießharz 16 aus. so
schrumpft es zusammen und übt einen Druck auf die Außenfläche des Stutzens 14 sowie auf den Außcnmantel
der Anschlußleitung 8 aus. Dieser Drink bewirkt, daß
der Stutzen 14 und die Anschlußleitung 8 fest umschlossen werden und kein Wasser in das Innere des
55
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Kiemmenkasten für einen Elektromotor mit einer an der Einführungsöffnung für die Abschlußleitung angeordneten Stopfbuchsverschraubung, wobei die Hohlräume des Klemmenkastens und des angrenzenden Kabelkanals mit einer isolierenden und während des Aushärtens einer Schrumpfung unteraufweist, so daß das schrumpfende Gießharz gegen die Außenfläche des Stutzens und der Anschlußleitung gepreßt ist.Als Auswirkung des Schrumpfvorganges des Gießharzes bilden sich zwar zwischen der Gießharzfüllung und den inneren Flächen des K'emmenkastens Spalten bzw. Hohlräume. Durch die besondere Gestaltung des Klemmenkastens ist jedoch dafür Sorge getragen, daß an zwei Stellen, an denen Wasser in das Motor- bzw.
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