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DE1815995B2 - Fernsprechwaehlvorrichtung - Google Patents

Fernsprechwaehlvorrichtung

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Publication number
DE1815995B2
DE1815995B2 DE19681815995 DE1815995A DE1815995B2 DE 1815995 B2 DE1815995 B2 DE 1815995B2 DE 19681815995 DE19681815995 DE 19681815995 DE 1815995 A DE1815995 A DE 1815995A DE 1815995 B2 DE1815995 B2 DE 1815995B2
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DE
Germany
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card
guide
pin
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Granted
Application number
DE19681815995
Other languages
English (en)
Other versions
DE1815995A1 (de
DE1815995C3 (de
Inventor
Ronald George Plaistow Billingshurst Sussex Lane (Grossbritannien)
Original Assignee
Sontranic Ltd., Edgware, Middlesex (Grossbritannien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sontranic Ltd., Edgware, Middlesex (Grossbritannien) filed Critical Sontranic Ltd., Edgware, Middlesex (Grossbritannien)
Publication of DE1815995A1 publication Critical patent/DE1815995A1/de
Publication of DE1815995B2 publication Critical patent/DE1815995B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1815995C3 publication Critical patent/DE1815995C3/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/274Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc
    • H04M1/278Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc using punched cards or tapes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

3 4
Gerät jedoch so gut wie keine beweglichen Teile auf- Stift 20 gegen die Wirkung einer Druckfeder 24 in die
»eist, unterliegt es auch kaum einer Abnutzung, und Führungsvorrichtung hinein und in die Bahn einer
da auch die Karte nicht zwangläufig angetrieben wird, Spalte von Löchern 22 in der Karte drücken. Wenn die
kann auch diese nicht abgenutzt oder beschädigt wer- Wählvorrichtung nicht eingeschaltet ist, ist der Stift
den. 5 zurückgezogen, so daß eine in der Führungsvorrich-
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Wählvorrich- tung befindliche Karte ungehindert durch die Füh-
tung besteht darin, QaB sie sich einfacher und schneller rungsvorrichtung fällt. Wem die Wählvorrichtung
prüfen läßt als bekannte Geräte. Da beim Eründungs- eingeschaltet ist, nimmt der Elektromagnet seinen
gegenstand eine Karte einfach fallengelassen wird, Ruhezustand ein, indem eine in die Führungsvorrich-
lassen sich mehrere dieser Wählvorrichtungen in io tung gesteckte Karte mit ihrer Unterkante vom Stift 20
Kaskade prüfen, wobei jede Prüfkarte von einem in einer Lage angehalten wird, in der die untere Stapel aus einem Behälter abgehoben und von Wähl- Reihe R1 von 16 Informationsreihen A1 bis R16 mit
vorrichtung zu Wählvorrichtung fallengelassen wird. Lochstellen auf eine Reihe aus fünf photoelektrischen
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung arre- Zellen ausgerichtet ist, von denen vier Zellen 26 in
tiert der Stift die Karte in seiner Normalstellung, und 15 F i g. 1 gezeigt sind. Diese vier Zellen sind mit Spalten
die Wählvorrichtung enthält eine weitere Abtast- C1 bis C4 aus Lochstellen ausgerichtet, um in jeder
vorrichtung, die so angeordnet und ausgebildet ist, Reihe eine Dezimalziffer einer Fernsprechnummer
daß sie das Vorhandensein einer arretierten Karte in binärcodiert zu speichern. In einer fünften Spalte C5
tier Führungsvorrichtung feststellt und daraufhin eine wird angezeigt, wann eine größere Verzögerung er-
Folge von Operationen auslöst, bei denen der Stift 20 forderlich ist, bevor die nächste Wählziffer übertragen
Intermittierend zurückgezogen wird, so daß die Karte wird, um die speziellen Anforderungen bei einigen
In der erwähnten Folge von Schritten nach unten fällt. Binärcodes zu erfüllen. Die Zelle 28 fir die Spalte Q
Hierdurch wird also einmal das Vorhandensein einer ist nur in F i g. 2 gezeigt.
Karte abgetastet und zum anderen das Lesen des zu Die Karte 12 ist vorzugsweise aus hartem Kunststoff
wählenden Codes in Gang gesetzt. 25 hergestellt und 1 mm dick. Die Löcher 22 sind vorge-
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung spricht locht, während die anderen Lochstellen lediglich teileine im wesentlichen aus logischen Schaltgliedern be- weise durchgelocht sind, damit die Löcher an den gestehende Vorrichtung auf das Vorhandensein einer wünschten Stellen in jeder Reihe ausgestoßen werden Reihe ohne Informationsdaten an und bewirkt, daß können. Auf einer matten Tafel 34 läßt sich der Name der Stift so lange zurückgezogen wird, bis die Karte 30 des Teilnehmers aufschreiben, dessen Fernsprechvollständig aus der Führungsvorrichtung gefallen ist. nummer in der Karte eingelocht ist. Damit wird ein unnötiges Verweilen der Karte in der Eine weitere Zelle 30, die um den Abstand vuu Führungsvorrichtung vermieden. Reihe zu Reihe tiefer als die Zellen 26 und 28 sitzt
Einen ähnlichen Vorteil bietet eine Ausführungs- fühlt das Vorhandensein einer Karte ab und löst die form der Erfindung, bei der die Abtastvorrichtungen 35 Folge von Operationen aus, die noch beschrieben wird daran angeordnet sind, daß sie in asymmetrisch in Alle Zellen 26, 28 und 30 sitzen in einem Block 32 vor bezug auf die Mittellinie der Karte angeordneten der Führungsvorrichtung. Hinter der 1-ührungsvor-Spalten vorhandene Löcher abtasten, so daß eine richtung ist eine nicht gezeigte Lampe angeordnet, die Karte aus der Führungsvorrichtung fällt, wenn diese die Zellen anstrahlt, und zwar vorzugsweise über Licht-Karte falsch herum in die Führungsvorrichtung ge- 40 leitungen (Lichtführungen), die bis zu den den einzelsteckt wird, weil in jeder Lochreihe keine Löcher fest- nen Zellen gegenüberliegenJtn Stellen reichen, gestellt werden. Die Spalten C1 bis C5 und die entsprechenden
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden im Zellen sind asymmetrisch zur vertikalen Mittellinie
folgenden an Hand der Zeichnungen eines Ausfüh- der Karte angeordnet. Wenn die Karte falsch herum
rungsbeispiels näher beschrieben, wobei alle aus der 45 eingeschoben ist, sind alle Zellen abgedeckt, und die
Beschreibung und den Abbildungen hervorgehenden elektrischen Schaltungen sind so ausgebildet, daß sie
Einzelheiten zur Lösung der Aufgabe im Sinne der Er- beim Auftreten dieses Zustande^ den Elektromagneten
findung beitragen können und mit dem Willen zur 16 so lange abschalten, bis die Karte aus der lührungs-
Patentierung in die Anmeldung aufgenommen wurden. vorrichtung gefallen ist. Dies bedeutet auch, daß, wenn
Fig. 1 ist eine isometrische Ansicht der Wähl- 50 die Wählnummer, wie üblich, weniger als 16 Dezimalvorrichtung mit teilweise weggebrochener Führungs- ziffern enthält und in der ersten Reihe keine Löcher vorrichtung und einer darin befindlichen Karte: vorhanden sind, die mit den Zellen zur Deckung kom-
F i g. 2 ist ein Blockschaltbild. men können, die Karte sofort ohne weitere Verzöge-
Nach F i g. 1 sitzt eine vertikale Führungsvor- rung aus der Führungsvorrichtung fällt,
richtung 10 für eine Karte 12 mit codierten Informa- 55 Normalerweise wird der Elektromagnet jedoch nur
tionen auf einem Hauptrahmen 14, an dem auch nicht 20 Millisekunden lang abgeschaltet, sobald der Code
gezeigte Platten mit gedruckten Schaltungen und alle für eine Reihe übertragen worden ist. Dies ist die Zeit,
anderen elektrischen Bauteile befestigt sind. Diese die Jie Karte benötigt, um aus ihrer Anfangslage, in
ganze Anordnung befindet sich in einem ebenfalls der der Stift 20 am oberen Rand eines Loches anliegt,
nicht gezeigten gegossenen Gehäuse, die oben mit 60 in eine Lage zu fallen, in der der Stift in dem nächsten
einem Schlitz zum Einstecken der Karte in die Füh- darübcrliegenden Loch zentriert ist. Die Löcher 22
Hilfsvorrichtung im Boden eines überstehenden sind größer als der Siiftdurchmesser, und die Fallzeit,
FronUeüs mit einem Schlitz zum Herauslassen der die die Karte für die Strecke von Lochmittelpunkt bis
Karte aus der Führungsvorrichtung und oben hinter Lochmittelpunkt benötigt, beträgt 29 Millisekunden,
dem Schlitz mit einer Vertiefung zum Aufbewahren 65 Dadurch ergibt sich eine ausreichende Toleranz für
eines Stapels von Karten versehen ist. kleine Fallzeitenänderungen, die durch Reibungs-
Ein Elektromagnet 16 ist auf der Rückseite des kräfte hervorgerufen werden.
Rahmens 14 befestig., und sein Anker 18 kann einen Die den Elektromagnet 16 und die Übertragung von
Wählcodesignalen steuernden Schaltungen lassen sich in der verschiedensten Weise aufbauen. Die jetzt an Hand von F i g. 2 beschriebene Schaltung zeigt eine Art der Steuerung, wenn mit Impulsen gewählt wird. Die Erfindung läßt sich aber auch auf das Wählen mit Tönen anwenden, wobei dann die Schaltungen einfacher werden. Die Zellen 26 sind dann lediglich zum Steuern des Durchschaltens der verschiedenen Tonkombinationen über eine geeignete Schalt- oder Tormatrix erforderlich, vorausgesetzt, daß sich der Wähltoncode vom Lochcode unterscheidet.
Bei den in F i g. 2 dargestellten Symbolen handelt es sich um herkömmliche Bauelemente, die sich auf einfache Weise mit Hilfe von Transistoren aufbauen lassen und Signale, die ein Schaltglied in Form eines Verknüpfungsgliedes, auch Tor oder Gatter genannt, durchschalten (oder öffnen) bzw. nicht durchschalten (sperren) können, sind jeweils mit »1« und »0« bezeichnet. Der Elektromagnet 16 wird normalerweise über die Speiseleitung 36 erregt, so daß er eine in die Führungsvorrichtung gesteckte Karte festhält. Die Karte verdeckt die Zelle 30, so daß diese ein O-Signal und die NOR-Glieder 38 und 40 jeweils ein 1- und ein O-Signal abgeben. Das NOR-Glied 40 entfernt dadurch das Sperrsignal am Sperreingang eines Wählimpulsgenerators 42 über ein ODER-Glied 44 und läßt ein NOR-Glied 46 ein 1-Signal abgeben. Der Ausgang dieses NOR-Gliedes 46 stellt eine geschaltete Speisespannungsleitung 48 dar, und die auf dieser Leitung erscheinende Spannung erregt ein Relais 50, dessen (nicht gezeigte) Kontakte die Wählvorrichtung mit der Leitung verbinden und die Wählimpulse in derselben Weise wie die Arbeitskontakte einer herkömmlichen Wählvorrichtung abdecken.
Das auf der Leitung 48 erscheinende 1-Signal löst auch einen monostabilen Multivibrator 52 über ein ODER-Glied 54 und einen Kondensator 56 aus. Dieser monostabile Multivibrator 52 erzeugt dadurch jedesmal eine Pause, bevor eine Dezimalziffer zu Ende gewählt ist, und führt dem Impulsgenerator 42 wieder Jas Spcrrsignal über das ODFR-Glied 44 zu. Das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators 52 sperrt auch das UND-Glied 58 über einen Kondensator 60. Normalerweise wird der Elektromagnet 16 dadurch auch über ein ODER-Glied 62 und ein NOR-Glied 64 für die Dauer der erwähnten 20 Millisekunden, die durch die Zeitkonstante des Kondensators 60 und des UND-Gliedes 58 bestimmt sind, gesperrt. Bei diesem ersten Mal wird dies jedoch durch eine Verbindung von der Leitung 48 (auf der gerade ein 1-Signal erschienen ist), über einen Kondensator 66 zum ODER-Glied 62. das das Ausgangssignal des NOR-Gliedes 64 auf 1 hält, verhindert. Die Zeitkonstante des Kondensators 66 und des NOR-Gliedes 64 ist etwa viermal so groß gewählt wie die des Kondensators 60 und des UND-Gliedes 58.
Die Einschaltdauer des monostabilen Multivibrators beträgt 850 Millisekunden, und wenn er in den normalen Zustand zurückkippt. wird der Impulsgenerator 42 freigegeben, und am Ausgang eines NOR-Gliedes 68 erscheint ein i-Signal. Dadurch wird über einen Kondensator 70 eine »Aufhellspannung* an die vier Zellen 26 gelegt, und diejenigen /eilen, die beleuchtet sind, nehmen einen niedrigen Widerstand an und »setzen« das entsprechende Flipflop von νicr Flipflops 72, 73. 74 und 75. Diese vier Flipflops sind zu einem Binärzählcr mit der Zählkapazität 16 verschaltet, und der verwendete Lochcode ist das lftcr-Komplemcnt der dezimalen Wählziffer, d. h.
Ziffer Kode
1 0 0 0 0
2 XO 0 0
3 0x0 0
4 χ χ 0 0
5 0 0 χ 0
6 χ 0 χ 0
7 0 χ χ 0
8 χ χ χ 0
9 0 0 0 χ
OC= 101 OxOx
0 = Loch
X— kein Loch
Diese Anordnung ermöglicht es, die Flipflops nur von einer Seite her zu setzen, d. h., es sind nur vier Zellen 26 notwendig, ohne daß beim Setzen ungewollte Überträge weitergeleitet werden.
Der freigegebene Impulsgenerator schwingt jetzt und überträgt Wählimpulse über ein Relais 78. Gleichzeitig führt er dem Zähler-Flipflop 72 Impulse zu. die den Zähler rückwärts in seine Normalstellung schalten, in der alle Eingangssignale eines NOR-Gliedes 80 O-Signale sind, und dieses NOR-Glied 80 löst wieder den monostabilen Multivibrator 52 aus, der daraufhin den Impulsgenerator 42 wieder sperrt. In diesem Augenblick wird der Elektromagnet 16 für die Dauer von 20 Millisekunden abgeschaltet, und die Karte fällt bis zur zweiten Reihe nach unten. Diese Operationsfolge wiederholt sich zyklisch so lange, bis eine Reihe erreicht ist. in der sich keine Löcher befinden. Die Flipflops 72 bis 75 bleiben dann alle ungesetzt, so daß ein UND-Glied 82 gleichzeitig 1-Signale vom NOR-Glied 80 und von einem Kondensator 84 erhä't. der am Ausgang eines NOR-Gliedes 86 angeschlossen ist, dessen Eingang mit einem Kondensator 70 verbunden ist. Das UND-Glied 82 setzt daraufhin ein «Nummer übertragen«-HipHop 88. Dieses Fiipfuy sperrt dann den Generator 42 über das ODER-Glied 44 und führt dem UND-Glied 58 ein 0-Signal zu.
woraufhin dieses UND-Glied 58 den Elektromagneten 16 abschaltet. Die Karte 12 fällt dann aus der Führungsvorrichtung, da das Flipflop 88 nicht eher zurückgesetzt wird, al- hi- das 1-Signal auf der 1 enur.g 48 verschwindet, wa- nicht eher erfolgt, als bis die
Zelle 30 wieder beleuchtet ist.
Wie man sieht, wird .!as Hipflop88 auch gesetzt, wenn die Karte fal-ch herum in die I ührungsvornihtung gesteckt worden ist. Deshalb ist ein Driiekknorrsehaher 90 vorgesehen, mit dessen Hilfe das 1 lipnVr gescizt werden kann, um einen Ruf /u loschen, wender Benin/er es will, während sich die Karte in ii.T
1 lihnmgsvornchuing befindet.
Die 1 lipflops 72 bis 75 sind auf der einen Seite 'in der leitung 48 verbunden, um /u gewährleisten, d.i!
sie sich im Normalzustand befinden, bevor J.c ei-t< Reihe gelesen wird. Das Flipflop 72 wird von cer jcniiicn Seite des Generators 42 (einem Tcischwi igen genden Multivibrator) angesteuert, die 0 . ' «tun de Generator gesperrt ist, um die Ansteuerung de- /ah
lers um 66 Millisekunden /u veizogern. wenn de Impulsgenerator mit der konventionellen Perioden dauer \on 66 plus 33 Millisekunden arbeitet.
Wenn in der Sp.ilte C, cm Loch ausgestanzt ist, ur
eine lange Verzögerung zu bewirken, bevor die nächste Ziffer gesendet wird, wird die Zelle 28 beleuchtet. Dadurch wird die Einschaltdauer des monostabilen Multivibrators 52 auf 1,9 Sekunden verlängert.
Aus Gründen der Kompaktheit können die elektronischen Schaltkreise als integrierte Schaltungen aus Metall-Oxid-Silicium (MOS) hergestellt sein. Die Wählvorrichtung kann auch weitere an sich bekannte
Einrichtungen enthalten. So kann beispielsweise ein Lautsprecher eingebaut sein, über den der anrufende Teilnehmer den angerufenen Teilnehmer und damit hören kann, wann er seinen Handapparat abnehmen muß. Es können aber auch sowohl ein Mikrofon als auch ein Lautsprecher eingebaut sein, so daß die Teilnehmer miteinander sprechen können, ohne den Handapparat abzuheben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

l 2 regelier Vorschubgeschwindigkeit angetrieben. Hierfür Patentansprüche: ist ein verhältnismäßig komplizierter mechanischer Aufbau notwendig. Zur Vermeidung dieses mechani-
1. Fernsprechwählvorrichtung mit einer Füh- sehen Beförderns der Karte ist auch eine Vo»Tichtung rungsvorrichtung, durch die eine Karte mit kodier- 5 bekannt, in der eine Lochkarte nicht an einer Abtastten Informationen im wesentlichen vertikal und vorrichtung vorbeibewegt wird, sondern vollständig schrittweise an Abtastvorrichtungen vorbeigeführt eingegeben und in einem Kontaktfeld von beweglichen werden kann, die aufeinanderfolgende Informa- Kontakten abgetastet wird. Eine derartige Vorrichtung tionsreihen auf der Karte abtasten, um die Über- ist la der deutschen Patentschrift 1 238 509 beschrietragung von wählenden Kodesignalen zu steuern, io ben. Da für jede Lochstelle der Karte jeweils ein Abdadurch gekennzeichnet, daß die taster vorgesehen werden muß, ist diese Vorrichtung Führungsvorrichtung (10) oben und unten zur verhältnismäßig aufwendig. Weiterhin ist statt der Ein- und Ausgabe der Karte offen ist, so daß die elektromechanischen Abtastung eine berührungslose Karte (12) durch die Führungsvorrichtung hin- Abtastung wünschenswert, die z. B. über eine einen durchfallen kann, daß die Karte in der Führung*- 15 elektrischen Steuerstromkreis beeinflussende Photovorrichtung von einem elektromagnetisch betätig- diode, wie in der deutschen Auslegeschrift 1 106 371 baren Stift (20) arretierbar und der Stift von einer beschrieben, durchgeführt werden kann.
Vorrichtung (16, F i g. 2) intermittierend derart Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine betätigbar ist, daß die Karte in einer Folge von bessere Wählvorrichtung zu schaffen, die sehr wenige Schrillen durch ihi Gewicht frei nach unten durch 20 sich bewegende Teile beiiöligl und bei der alle konidie Führungsvorrichtung fällt, wobei die aufein- plizierten mechanischen Teile durch elektronische anderfolgenden Informationsreihen (.R1 bis R16) Schaltungsanordnungen ersetzt sind.
abgetastet werden. Ausgehend von einer Pernsprechwäblvorrichtung
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- mit einer Führungsvorrichtung, durch die eine Karte kennzeichnet, daß der Stift (20) die Karte in seiner 25 mit codierten Informationen im wesentlichen vertikal Normalstellung arretiert und daß die Wähl- und schrittweise an Abtastvorrichtungen vorbeigeführt vorrichtung eine weitere Abtastvorrichtung (30) werden kann, die aufeinanderfolgende lnformationsenthält, die so angeordnet und ausgebildet ist, daß reihen auf der Karte abtasten, um die Übertragung von sie das Vorhandensein einer arretierten Karte in wählenden Codesignalen zu steuern, wird dies gemäß der Führungs\orrichtung feststellt und daraufhin 30 der Erfindung dadurch erreicht, daß die Führungseine Folge von Operationen auslöst, bei denen der vorrichtung oben und unten zur Ein- und Ausgabe der Stift intermittierend zurückgezogen wird, so daß Karte offen ist, so daß die Karte durch die Führungsdie Karte in der erwähnten Folge von Schritten vorrichtung hindurchfallen kann, daß die Karte in der nach unten fällt. führungsvorrichtung von einem elektromagnetisch
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die 35 betätigbaren Stift arretie;bar und der Stift von einer Informationen durch Löcher dargestellt sind, da- Vorrichtung intermittierend derart betätigbar ist, daß durch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (86, die Karte in einer Folge von Schriiten durch ihr Ge-88) auf das Feststellen einer Reihe ohne Löcher wicht frei nach unten durch die Führungsvorrichtung anspricht und bewirkt, daß der Stift (20) so lange fällt, wobei die aufeinanderfolgenden Infonnaiionszurückgezogen wird, bis die Kane vollständig aus 40 reihen abgetastet werden.
der Führungsvorrichtung gefallen ist. Die Abtastvorrichtung enthält vorzugsweise photo-
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- elektrische Zellen, z. B. Photowiderstände. Der Stift kennzeichnet, daß die Abtastvorrichtungen (26) greift vorzugsweise in eine Folge von Löchern oder derart angeordnet sind, daß sie in asymmetrisch Kerben in der Karte ein.
angeordneten Spalten vorhandene Löcher ab- 45 Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist.
tasten, so daß, wenn eine Karte falsch herum in die daß die Karte mit den codierten Informationen frei
Führungsvorrichtung gesteckt wird, bei jeder Loch- von oben nach unten durch die Führungsvorrichtung
reihe keine Löcher festgestellt werden und bewirkt fällt, ohne daß sie zwangläufig angetrieben werden
wird, daß die Karte aus der Führungsvorrichtung muß. Dadurch wird einmal das Kartenmaterial scho-
fällt. 50 nend behandelt, und zum anderen wirkt die befördernde Kraft (d. h. die Schwerkraft) ständig auf die Karte ein, so daß die Beförderung nicht von dem
Funktionieren eines mechanischen Antriebes abhängig
ist. Die Karte fällt so lange frei nach unten, bis sie
55 durch unmittelbare Berührung mit einem Stift arretiert
Die Erfindung betrifft eine Fernsprechwählvorrich- wird. Falls der Vorschub für den Stift versagen sollte, tung, bei der eine Karte mit codierten Informationen. fällt die Karte entweder frei durch die Führungsin der ein Wählcode gespeichert ist, über eine Füh- Vorrichtung hindurch, oder sie bleibt arretiert. In beiden rungsvorrichtung eingegeben wird und Lochmuster in Fällen läßt sich der Fehler leicht beheben, und es kann einer Folge von Reihen auf der Karte abgetastet wer- 60 weder ein Zerreißen der Karte auftreten, noch können den, um die Übertragung wählender Code-Signale zu weitere Karten in die Führungsvorrichtung hineinsteuern, gezogen werden, wie das bei zwangläufigem Antrieb In der deutschen Patentschrift 1 165 673 ist bereits von Karten leicht der Fall ist. Durch das Vorhandeneine Fernsprechwählvorrichtung bekannt, die eine sein eines einzigen beweglichen Bauteils in der erfin-Vertikalführungsvorrichtung und eine Arretiervorrich- 65 dungsgemäßen Fernsprechwählvorrichlung ergibt sich tung enthält, in der eine Lochkarte in einer Folge von ein außerordentlich einfacher mechanischer Aufbau, Schritten nach oben zwangsläufig geführt wird. Die der die Wartung und gegebenenfalls eine Fehler- Karte wird dabei über ein Zahnradgetriebe mit ge- beseitigung erleichtert. Da das erfindungsgemäße
DE1815995A 1968-02-26 1968-12-20 Fernsprechwahlvornchtung Expired DE1815995C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB9266/68A GB1193207A (en) 1968-02-26 1968-02-26 Card Telephone Dialling Machine.

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DE1815995B2 true DE1815995B2 (de) 1973-04-12
DE1815995C3 DE1815995C3 (de) 1973-10-25

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GB (1) GB1193207A (de)
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