DE1815863A1 - Verfahren zur Reinigung von Aminosulfonsaeure-Kondensationsprodukten - Google Patents
Verfahren zur Reinigung von Aminosulfonsaeure-KondensationsproduktenInfo
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- C07C309/03—Sulfonic acids having sulfo groups bound to acyclic carbon atoms of an acyclic saturated carbon skeleton
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Description
16 651
ATLANTIC RICHB1IELD COMPMi, New York (V. St. v. A.)
Verfahren zur Reinigung von Aminosulfonsäure-Kondensationsprodukten
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Aminosulfonsäure-Kondensationsprodukten, die
bei der Kondensaten unreiner Epoxyalkane oder unreiner
Monohalogenalkane mit Alkalimetall- oder Ammoniumsalzen von Aminoalkylsulfonsäuren oder N-substituierten
Aminoalkylsulfonsäuren anfallen, und ist dadurch gekennzeichnet,
daß zu der wässrigen Lösung des Salzes des Kondensationsprodukts zur Ausfällung der Säureform
Kohlendioxyd gegeben, die Säureform von der übrigbleibenden Flüssigkeit abgetrennt, die ausgefällte Säureform
zur Entfernung von Verunreinigungen mit Wasser gewaschen und die Säureform des Kondensationsprodukts in
das gewünschte Alkalimetall- oder Ammoniumsalz zurück
überführt wird»
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In der USA-Patentschrift 3 o84 137 wird eine weite
Grup-pe substituierter Aminoalkylsulfonsäuren und deren
Alkalimetall- und Ammoniumsalze beschrieben. Dort wird auch gezeigt, daß ein Epoxyalkan oder ein Halogenalkanol
mit einem Alkalimetall- oder Ammalumsalz einer Aminoalkyl sulfonsäure oder- einer N-Alkylaminoalkylsulfonsäure
zu dem entsprechenden hydroxylsubstituierten Kondensationsprodukt kondensiert werden kann.
In einer Reihe neuerer Patentschriften viird die Herstellung langkettiger Epoxyalkane durch Umsetzung eines
Olefins mit einem organischen Kytirooeroxyd ii: jegen-
W wart eines Molybdän enthaltenden Katalysators beschrieben. Die Herstellung chlorierter Alkane mic chlorierter Alkanole
ist bekannt, wobei die erste he«- -ion avr-h rechnische
Verwendung findet.
Wenn diese Verbindungen im Ronzustand mit Aminoalkyl- oder N-substituierten Aminoalkylsulfonsäuresalzen
kondensiert werden, dann sind die erhaltenen liondensationsprodukte etwas gefärbt und zur Verwendung in iaschmittelmischungen
ungeeignet. Werden die Epoxyalkane oder die Halogenalkane vor der Kondensation vollständig gereinigt,
dann sind die erhaltenen Kondensationsprodukte zwar farblos, doch ist die Reinigung auf diese Weise langwie-"
rig und unwirtschaftlich.
Diese Hachteile werden durch das erfindungsgemäße
Verfahren beseitigt.
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Somit wird das bei der Umsetzung eines Alkalimetall-
oder Ammoniumsalzes einer Aminoalkylsulfonsäure
oder einer Η-substituierten Amlnoalkylsulfonsäure mit
einem langketiigen Epoxyalkan oder Halogenalkan einschließlich
hydroxylsubstltulerter Halogenalkane erhaltene
Kondensationsprodukt zur Entfernung gefärbter Körper durch Zugabe von Kofolendioxyd zu der wässrigen
Lösung des Kondensationsprodukts gereinigt. Die I-ienge
des zugefügten Eohlendioxy&s ist ausreichend hoch, um
den pH-Wert soweit zu erniedrigen, daß er demjenigen einer wässrigen Garb on säurelö sung ents-oricht. Der auf
diese Weise erhaltene, aus der Säureform des Kondensationsprodukts bestehende Niederschlag wird von der
wässrigen Lösung abgetrennt, ait Wasser gewaschen und
daran anschließend in das gemanschte Alkalimetall- oder AsHBoniumsalz zurücküberführt.
Die nach dem erfindungsgesiäSen Verfahren der Reinigung
zugänglichen Kondensationsprodukte besitzen die folgende allgemeine Formell
R1 - CH -CH-K- RÄ-SOoHe
1 t Ii O 3
in der R. einen Alkylrest mit 6 bis Ir C-Atomen, R„ ein
Wasserstoffatom oder eine Hydroxylgruppe, R^ ein Wasserstoffatom
oder einen Alkylrest mit 1 bis 12 C-Atomen be-
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deuten, R/, ein Alkylrest mit 1 bis 2o C-Atomen oder
ein Rest mit der allgemeinen Formel
- CH9 -CH-H1
OH
in der R^ einen ί-iethyl-, Äthyl- oder Tropylrest bedeutet,
ist, R^ für einen Alkylenrest mit 1 bis 6 C-Atomen
steht und Me einen Ammoniumrest oder ein Alkalimetallato'T.
bedeutet.
Verbindungen, in denen R2 die Hydroxylgruppe ist,
" werden dadurch hergestellt, daß ein Gg-Cg0 Epoxyalkan
mit dem entsprechenden Salz der Aminoalkylsulfonsäure
oder W-substituierten Aminoalkylsulfonsäure umgesetzt
wird. Verbindungen, in denen R2 ein Wasserstoffatom ist,
werden dadurch hergestellt, daß das gewünschte Halogenalkan mit dem gewünschten Salz der Aminoalkylsulfonsäure
oder il-substituierten Alkylsulfonsäure umgesetzt wird.
Wenn E^ ein Rest mit der Formel
- CH.,,- CH - Ης
OH
ist, dann wird die verbindung vorzugsweise dadurch her-'
gestellt, da« 1,2-Epoxypropan, 1,2-Epoxybutan oder 1,2-Epoxypentan
mit dem Salz der Aminoalkylsulfonsäure umgesetzt wird. Die ii-substituierten Aminoalkylsulfonsäuresalze,
die durch diesen Kondensationsvorgang hergestellt
vrerden, werden daran anschließend entweder mit dem Epoxyalkan oder dem .-ialogenalkan zu dem gewünschten Kondensationsprodukt
umgesetzt.
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Die rohen langkettigen EpoxyalkaiB werden dadurch
hergestellt, daß ein Olefin mit 3 bis 2o C-Atomen,vorzugsweise ein geradkettiges und vorzugsweise ein oc -Olefin,,
mit einem organischen Hydroperoxyd, vorzugsweise tert, Butylhydroperoxyd in Gegenwart eines Molybdän enthaltenden
Katalysators, z.B. Kolybdän-Hexacarbonyl, umgesetzt
wird. Obwohl et-Olefine, d.h. solche mit einer end ständigen
Doppelbindung, bevorzugt werden, können in zufriedenstellender ./eise auch innerlich ungesättigte Olefine
eingesetzt werden. Die Epoxydierungsreaktion wird
vorzugsweise in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie tert. Butylalkohol und bei Temperaturen im Bereich von 5°°C bis
2oo°C mit einem Molverhältnis Olefin zu organischen Hydroperoxyd von 1 j 1 bis Io : 1 durchgeführt.
Die Mengen des eingesetzten Katalysators können sich im Bereich von 5o bis 5°o ppm Molybdän, bezogen auf
das gesamte Reaktionsgemisch, bewegen. Reaktionszeiten von 15 Minuten bis 2 Stunden sind im allgemeinen ausreichend.
Zur Herstellung der Epoxyalkane kann jedes beliebige Verfahren verwendet werden.
Als halogenalkane werden vorzugsweise entweder die Chloralkane oder die Bromalkane eingesetzt. Diese können
nach den herkömmlichen i-iethoden hergestellt werden, beispielsweise
durch Chlorierung einer Alkanfraktion mit ca. 3 - 2o C-Atomen bei Umwandlungsraten unterhalb 3o /o, vorzugsweise
von ca. 15 bis 2o %t um hauptsächlich Monochlor-'Substitutionsprodukte
mit minimalen Gehalten an Di- und Polychloriden zu erhalten. Bei diesem Verfahren werden sowohl
die primären als auch die sekundären Chloride gebil-
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det. Die primären Chloride werden etwas mehr bevorzugt,
doch können beide Arten zur Herstellung der Xondensationsprodukte mit den Aminosulfonsäureealzen herangezogen
werden.
Das Rohgemisch aus· den Alkanen und Konohalogenafckanen,
wie Mono chi oralkanen, kann zur Herstellung- der Kondensationsprodukte
mit den Alkalimetall- and Asnalumsalzen
der Aminoalkyl- oder K-substit ./iercen Aifllnoallcylsulfonsäuren
verwendet werden. Vorzugsweise werden jedoch die Alkane und Monohalogenalkane teilweise abgetrennt, oeispielsweise
durch Destillation. Dabei fällt eine Fraktion mit erhöhtem Gehalt an Monohalogenalkanen an.
Das Herstellungsverfahren der ÄonohaloKeralkane soll,
wie das Herstellungsverfahren der Et Kjalkafc-, :η der vorliegenden
Erfindung nicht beansprucht »erden.
Die Kondensation des Epoxyalkans mit de'.: „alz der
Aminoalkylsulf onsäure oder mit dem Salz der -■■- . rj:tituierten
Aminoalkansulfonsäure wird Vorzugs—wei^ :π der
/eise durchgeführt, daß das Epoxyalltau mit de ; ,x inosulf
onsäure salz in wäss-riger Lösung 1 bis 6 SJ roden auf
beispielsweise im Bereich von So bis 12o°C lie-vende Temperaturen
erhitzt wird. Die Kondensation des ilalo
mit dem Salz der Aminoalkylsulfonsäure oder dem Salz der
N-substituierten Aminoalkylsulf onsäure kann in :-e™enwart
von Wasser durchgeführt werden, wenn das verwendete r.alogenalkal
eine primär substituierte Verbindung isrstellt.
Ist das Halogenalkan ein sekundäres dalogenid, dann ar-
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bsifcet isan vorzugsweise In einem Lösungsmittel, wie
H©thaiiol, Äthanole, Äthylengljkolj Aceton« Man kann bei
Eeslstlonstesiperaturen von 3o bis l8o°C arbeiten, wobei
die Reaktionszeit 1 bis 8 Stunden beträgt. Im allgemeinen
sieht man vorzugsweise einen Überschuß des Salzes der Sulfonsäure über die theoretisch erforderliche Menge
vor«
Die wässrige oder organische Lösung des Kondensate
ioasprodulrbs wird mit Kohlendioxyd behandelt, um den
p3-!iert von Io auf einen Viert zu senken, der demjenigen
einer wässrigen Garbonsäurelösung, der im allgemeinen
zwischen 6 und 7 liegt, entspricht, .-/ird bei der Kondensation
des sekundären Halogenalkane mit dem Salz der AsBlnoalkylsulfonsäure oder mit dem Salz der H-substitulerten
Amlnoalltylsulf onsäure in organischer Lösung gearbeitet,
dann wird dieser organischen Lösung vorzugsweise eine geringe iiassermenge zugesetzt, um die Bildung der
Carbonsäure su ermöglichen.
Das Kohlend!oxyd kann entweder in fester Form als
Trockeneis zugeführt werden oder als Gas durch die Lösung
des liondensatIoBsprodukts ,^e'oerlt werden. Es kann auch in
seiner wässrigen Lösung zugeführt werden. Es sollte
cend Kohlendloxyd eingebracht vrerden, um das KondensationsBriaukt
von der Salzform in die Säureform z<: über-
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fuhren. Die Säureform ist unlöslich und fällt aus. Sie
V7ird von der Lösung auf die herkömmliche Weise, bel-SOielsweise
durch Filtration abgetrennt, worauf der erhaltene feststoff ein oder mehrere Male mit Wasser gewaschen
wird, um die Verunreinigungen, d.h. die adsorbierte, watriumcarbonat enthaltende Lösung zu entfernen.
Das erhaltene Produkt wird^iierauf mit einer genügenden
Menge einer Base, wie Katriumhydroxyd, Kaliumhydroxyd, oder Amraoniumhydroxyd behandelt, um das gewünschte
Alkalimetall- oder Ammoniumsalz zi^erhalten. Im allgemeinen bevorzugt man es, einen geringen Über-
ψ schuß der Base über die zur t5berführung des Kondensationsproduktes
in das Salz notwendige stöchiometrische Menge einzusetzen.
Es hat sich gezeigt, daß Kohlendioxyd für das erfindungsgemäße Verfahren einzigartig&ut geeignet ist,
da die wässrige Kohlensäurelösung genau den gewünschten pH-Wert ergibt, bei welchem das Kondensationsprodukt in
die unlösliche Säureform überführt wird und bei dem die Verunreinigungen in löslicher Form zurückbleiben. Würde
man eine stärkere Säure, beispielsweise Salzsäure, oder eine ähnliche stark disozierte Säure nehmen, dann würde
man einen o.-I von im allgemeinen 3 oder niedriger erhal-
) ten, was die Ausfällung der Verunreinigungen zusammen mit der Säureform des kondensationsproduktes zur Folge haben
würde.
Es hat sich daher nicht als zweckmäßig erwiesen, zur Erzielung des ^ev.'ünschten pH-.vertes von zviischen 6
und 7 starke Säuren, wie Salzsäure, in der hierzu erfor-
-Q-
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derlichen genauen Menge zuzusetzen. Die Zugabe der starken Säuren müßte dann nämlich tropfenweise erfolgen, wobei es
notwendig wäre, bereits im voraus die zur Erzielung des gewünschten
pH-Wertes notwendige luenge zu kennen. Bei dem geringsten
Überschuß einer solchen starken Säure würden bereits die Verunreinigungen mit ausfallen und das Auswaschen
der Fremdstoffe von der Säureform des Kondensationsprodukts wäre nicht möglich. Die Zugabe des Kohlendioxyds zu dem
Rohe nib" sung des Salzes der Kondensationsprodukte wird vorzugsweise
bei Raumtemperatur vorgenommen. Höhere Temperaturen sind nicht notwendig und bringen auch keine Verbesserung
mit sich. Andererseits sind auch -niedrigere Temperaturen ungünstig, da die Säureform des Kondensationsprodukts schon
bei Raumtemperatur unlöslich ist,
Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert. Beispiel 1.
Als Ausgangsgemisch wurde eine C^ - C.g Olefinfraktion
verwendet, die ca. 87 - 90 % ot-Olefine, d.h.
endständig ungesättigte Olefine und 7 - 1° $ innerlich
ungesättigte Olefine enthielt. Diese' Fraktion wurde dadurch
epoxydiert, daß sie mit tert. Butylhydroperoxyd, das in-ca, der gleichen Menge tert. Butylalkohol gelöst
war, umgesetzt wurde. Das Molverhältnis Olefin zu Hydroperoxyd betrug ca. 1,3 : 1, Die Reaktion wurde in Gegenwart
eines löslichen, Molybdän enthaltenden Katalysators durchgeführt, der durch Umsetzung von gepulvertem Molybdän
mit tert. Butylhydroperoxyd in Gegenwart von tert.
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-Ιο*·
Butylalkohol in ca. gleich'en Mengen erhalten worden war.
Die Konzentration des"Molybdäns in dem Reaktionsgemisch
lag in der Größenordnung von loo bis 3oo ppm. Die Reaktion wurde ca. 3o Hinuten bei 135°C durchgeführt. Es
wurde eine vollständige Umwandlung des Hydroperoxyds mit einer Ausbeute von ca. 85 £ Epoxyd erzielt.
Das rohe Epoxydierung5ge:::i ;h, das aus C,^ - G1 «-
Spoxyalkanen, hauptsächlich 1,2-Epoxyalkanen, nichtumgesetztem
Olefin, tert. Butylalkohol und sehr geringen Mengen von Verunreinigungen, wie des Katalysators bestand,
wurde mit N-Hetirjltaurin in Form seiner 65 gew.-^igen wässrigen
Natriumsalzlösung umgesetzt. Das Molverhältnis Epoxyd zu N-Methyltaurin betrug 1,1 s 1. Der N-Methyltaurinlösung
wur.de genügend Methanol zugesetzt, um ein Gemisch zu erzielen, das aus 1,5 Gew.-Teilen Methanol auf
Gew.-Teil Wasser bestand.
Zu 2o ml des rohen Epoxyd-Taurinnatriumsalzkondensationsprodukts
(ca. ^,2 g des rohen Produkts) wurden 3o
ml destilliertes Wasser gegeben, wodurch loo ml Lösung erhalten wurden. Diese Lösung hatte einen pH von 11,6. Sie
wurde mit Trockeneis versetzt, bis der pE-viert auf 6,7 S©-
fallen war. Die Lösung wurde filtriert und der erhaltene farblose Feststoff mit wasser gewaschen. Das Produkt wurde
in genügend lo^iger Natriumtiydroxydlösung aufgelöst, wodurch
eine Lösung mit einem pii von ca. Io erhalten wurde.
Die farblose klare Lösung wurde im Ofen getrocknet, wodurch ^,og eines farblosen Feststoffs erhalten wurden.
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Das beim Abfiltrieren der Säureform des Kondensationsprodukts
erhaltene Filtrat wurde mit 5 η-Salzsäure angesäuert, wodurch ein gelbbrauner Feststoff erhalten
x-rarde. Diese Tatsache zeigt, daß die gefärbten Verunreinigungen
bei einem niedrigeren pH-Wert ausfallen und daß es somit notwendig ist, niedrige pH-Werte zu vermelden,
damit die Verunreinigungen in Lösung bleiben.
2 g des CLij,- C^g-Epoxyd-W-methyltaurinnatriumsalz-Kondensationsprodukts
wurden in soviel Wasser aufgelöst, daß eine 9;£ige Lösung erhalten wurde. Diese Lösung hatte
bei Verwendung eines Blaufilters Kr. k2 und einer ^o mm
Zelle einen Farbwert nach Klett von 6o. Diese Vierte wurden in einem Klett-Sutnmerson Photoelectric Colorimeter
gemessen. In der Praxis sind bei Verwendung eines Blau- · filters Kr. Wl und einer 9/£igen Lösung und einer *k>
mm Zelle Klett-Farbwerte von 5o bis 70 zulässig. Der Farbwert
nach Klett des rohen Kondensationsurodukts vor der
durch Ausfällung mit Kohlendioxyd erfolgenden Reinigung
betrug bei der gleichen Konsentration 15o.
Unter Verwendung des gleichen C.^-C.g Euoxyd-K-methyltaurinnatriumsalzes
des Beispiels 1 wurde ein größerer Versuch durchgeführt. Dabei la-<en in der ■wässrigen
Lö sun-j ca. \hho g des Kondensat ions or odukt ε vor.
Durch die Lösung wurde ca. 1/2 Stunde Kohlendioxyd zur Ausfällung der Säureform des Kondensationsorodukts dtirchgeleitet.
Das ausgefällte i-roduiit vrurde vrie in aeisoiel 1
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raehrere kale mit Wasser gewaschen. Das gewaschene Produkt
wurde mit einer !obigen Hatriumhydroxydlösung behandelt,
wodurch in der wässrigen Lösung ein pH von Io erhalten wurde. Nach dem Trocknen_wurden 122o g gereinigte
Feststoffe erhalten, die annehmbare Farbwerte nach Klett aufwiesen. Das ursprüngliche Epoxydtaurin-Kondensatlonsprodukt
besalz einen Farbwert von mehr als 15o nach Klett. Dieses Beispiel zeigt, daß die Reini-
::un;? auch gro3technisch durchgeführt vrerden kann.
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Claims (1)
- -13-lat entansprüoh.eί. Verfahren zur Reinigung von Aminosulf-onsäure-Kondensationsprodukten, die bei der Kondensation unreiner Epoxyalkane oder unreiner Monohalogenalkane mit Alkalimetall- oder Ammoniumsalzen von Aminoalkylsulfonsäuren oder N-substituierten Aminoalkylsulfonsäuren anfallen, dadurch gekennzei cn net, daß zu der wässrigen Lösung des Salzes des Kondensationsprodukts zur Ausfällung.der Säurefarm Kohlendioxyd gegeben, die Säureform von der übrigbleibenden Flüssigkeit abgetrennt, die ausgefällte Säureform zur Entfernung von Verunreinigungen mit Wasser gewaschen und die Säureform des Kondensationsprodukts in das gewünschte Alkalimetall- oder Ammoniumsalz surücktiberführt wird.2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlendioxyd der wässrigen Lo- .sung des Salzes des Kondensationsprodukts in fester Form zugesetzt wird.3, _ Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichne t, daß das Kohlendioxyd der Lösung des Salzes des Kondensationsprodukts in gasförmiger Form zugesetzt xiird..909842/17 4 2
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