DE1815610C3 - Anordnung zur Steuerung von Verbrauchern aus einer Gleichspannungsquelle mit Impulsfolgen veränderlicher Frequenz - Google Patents
Anordnung zur Steuerung von Verbrauchern aus einer Gleichspannungsquelle mit Impulsfolgen veränderlicher FrequenzInfo
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Description
Abstand von At= —y aufeinanderfolgenden Im-
" Vo
60 pulsen besteht, wenn die Frequenz dieser Impulsfolge
den Grenzwert η · /0 unterschreitet.
Unter der »Frequenz dieser Impulsfolge« ist dabei der Frequenzmittelwert gemeint, also die Frequenz,
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur die sich bei einer gleichmäßigen zeitlichen Verteilung
Steuerung von einem oder mehreren Verbrauchern, 65 der zu Gruppen zusammengefaßten Impulse ergeben
die über steuerbare Schaltelemente aus einer Gleich- würde.
Spannungsquelle mit Impulsfolgen veränderlicher Fre- Unter dem zeitlichen Abstand zwischen den Im-
quenz gespeist werden. pulsen versteht man die Zeit zwischen zwei Schließun-
gen des in Reihe mit der Belastung angeschlossenen Schaltelementes.
Durch die Anordnung nach der Erfindung wird in einer einfachen Weise eine besonders wirksame Unterdrückung
der unerwünschten Wechselstromkomponente erzielt. Bei zwei Impulsen in jeder Gruppe erzeugen
diese zwei um 180° phasenverschobene Wechselstromkomponenten der genannten Frequenz, und diese
heben sich in jedem Augenblick auf. Mit drei Im-Impulsfolgefrequenz
bei unveränderter Impulslänge doppelt so groß wie wenn alle vier Motoren parallel
geschaltet wären. Dies ist vorteilhaft, da es bei höherer Frequenz weniger wahrscheinlich ist, daß eine Oberwelle
mit der Frequenz auftritt, die man vermeiden will.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Verbraucher über einen Thyristor mit zugeordnetem
Impulsgenerator an die Gleichspannungs-
verschobene Ströme, deren Summe immer gleich Null ist. Die einfachste Anordnung ist die, bei der jede
Gruppe zwei Impulse enthält, die dann einen Zeitabstand -1 / =■ -.;■■,- haben.
Bei steigender Aussteuerung von einem niedrigen Wert, d. h. bei zunehmendem Mittelwert des Belastungsstromes,
nimmt deT Abstand zwischen den Impulsgruppen ab. Wenn dieser Abstand gleich groß
pulsen injeder Gruppe erhältman drei um 120° phasen- io quelle angeschlossen ist, besteht darin, daß an den
Impulsgenerator eingangsseitig eine Steuereinrichtung angeschlossen ist, die nach jedem der (w-1) ersten Impulse
in einer Gruppe eine -I r entsprechende Steuersignalspannung
und nach dem Iet7ten Impuls in jeder Gruppe eine dem gewünschten Zeitabstand zwischen
den Impulsgruppen entsprechende Steuersignalspannung liefert. Besteht jede Impulsgruppe aus zwei Impulsen,
so sind die beiden Steuersignalspannungen
ii..Ku.-B.~,-r>.. -~
. .~„ b
to— über je eine Diode an den Eingan?, des Impulsgene-
wie der Abstand zwischen den Impulsen in der Gruppe so rators angeschlossen, wobei in der Zuleitung der einen
ist, erhält man denselben Abstand zwischen .Ilen Im- Steuersignalspannung ein elektrische! Schalter liegt.
der von einer Kippstufe betätigbar ist, die eingangsseitig mit dem Ausgang des Impulsgenerator verbunden
ist.
An Hand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 zwei einer Gleichspannungsquelle entnommene Impulsfolgen als Funktion der Zeit,
F i g. 2 eine Anordnung zur Steuerung eines Verbrauchers gemäß der Erfindung,
F i g. 3 und 4 Schaltungsanordnungen zum Erzeugen der Zündimpulse für die Thyristoren der Anordnung
gemäß der F i g. 2 und
F i g. 5 eine erfindungsgemäße Anordnung zur Steuerung von zwei Verbrauchern, die je über ein
Schaltelement von der Gleichspannungsquelle gespeist werden.
Im Diagramm la der Fig.! ist der der Spannungs
pulsen und die Impulsfrequenz« ·/0. Bei weiter
steigender Aussteuerung wird der gleiche Abstand zwischen allen Impulsen beibehalten, wobei der Aussteuerungsgrad
in bekannter Weise durch Vermindern des Abstandes zwischen den Impulsen, Erhöhen der
Impulslänge oder eine Kombination dieser Maßnahmen erhöht wird. Beispielsweise kann zunächst die
impulslänge im wesentlichen konstant gehalten werden,
wenn der Mittelwert der Impulsfrequenz einen gewissen Wert unterschreitet, der größer als η ■ /0 ist.
K'.-i weiter zunehmender Aussteuerung wird dann die impulslänge bei im wesentlichen konstanter Impulsfrequenz
vergrößert. Die genannte maximale Impulsfrequenz wird zweckmäßig so gewählt, daß sie verschieden
von m ■ η · f ist, wobei m eine kleine ganze Zahl ist.
Bei Speisung eines Gleichstrommotors erhält man
bei niedriger Aussteuerung und damit langer Zeit .... o ■ „
zwischen den Gruppen leicht Vibrationen und einen 40 quelle entnommene Strom als Funktion der Zeit bei
ungleichmäßigen Lauf des Motors wegen der großen gleichem Abstand zwischen allen Impulsen gezeigt.
Ungleichmäßigkeit des Belastungsstromes. Um dies ßei einem issen Abstand } zwiscnen den Impulsen
zu vermeiden, wird in Weiterbildung der Erfindung ° /..
vorgeschlagen, daß die Schaltelemente derart steuerbar hat der Strom eine starke Wechselstromkomponente
sind, da3 bei Mittelwerten der Impulsfolgefrequenz, 45 mit der Frequenz/0. Wenn die Impulsfrequenz kontidie
den genannten Grenzwert erheblich unterschreiten, nuierlich variabel ist, bekommt diese Komponente
jedesmal, wenn die Impulsfrequenz gerade /0 ist, eine
hohe Amplitude. Diese Komponente wird vermieden, indem man gemäß dem Diagramm 1 b der F i g. 1 die
Impulse in Gruppen von zwei Impulsen mit einem
der Zeitabstand der Imnulse innerhalb der Impulsgruppen größer als Λ t ist. Auf diese Weise wird der
Spitzenwert des Stromes vermindert und ein gleichmäßigerer Lauf des Motors erhalten.
Sind mehrere Verbraucher, z. B. eine Anzahl Gleichstrommotoren,
vorhanden, so können diese parallel geschaltet und über ein gemeinsames Schaltelement
aus der Gleichspannungsquelle gespeist werden. Die Verbraucher können aber auch in bekannter Weise
jeweils über ein steuerbares Schaltelement an die Gleichspannungsquelle angeschlossen sein. In diesem
Falle sind gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Schaltelemente abwechselnd derart
konstanten Zeitabstand T1 — r-- zusammenführt.
A/u
Der Abstand T2 zwischen den Gruppen ist variabel
von =y- an aufwärts. Der Mittelwert des Stromes ist
Afu
in den Diagramrren la und Ib derselbe.
In der F i g. 2 ist ein Thyristor 1 in Reih
g. I ist ein ι nyristor 1 in Reihe mit einem
Gleichstromreihenschlußmotor mit einem Anker 2 und einer Feldwicklung 3 an eine Gleithspannungs-
steuerbar, daß den Verbrauchern jeweils ein Impuls 60 quelle 4 angeschlossen. Eine Freilaufdiode 5 liegt
pro Impulsgruppe zugeführt wird. parallel zum Motor. Ein Impulsgenerator 6 gibt Zünd-
So wird beispielsweise bei der Speisung von vier impulse an den Thyristor mit einem von einem ein-Antriebsmotoren
eines Schienenfahrzeuges die Be- treffenden Steuersignal bestimmten Intervall. Ein
lastung in zwei Teilbelastungen aufgeteilt, die aus je Löschkreis, der aus einem Hilfsthyristor 7, einer
zwei parallelgeschalteten Motoren bestehen, und jeder 65 Drosselspule 8, einem Kondensator 9 und einem
Teilbelastung wird ein Impuls pro Impulsgruppe züge- Löschthyristor 10 besteht, löscht der. Thyristor I eine
führt. Bei einem bestimmten Mittelwert der Gleich- gewisse Zeit nach der Zündung. Diese Zeit wird von
spannung am Motor wird also der Mittelwert der einem Steuerimpulsgerät 11 bestimmt, das einen
Impuls empfängt, wenn der Hauptthyristor 1 gezündet basisdiode 61 ist.Die Aufladungsgeschwindigkeit eines
hat und nach einer veränderbaren Verzögerungszeit Kondensators 64 wird von Transistoren 62 und 63
einen Zündimpuls an den Thyristor 10 gibt. Der gesteuert. Ein höheres positives Eingangssignal am
Gleichstrommotor wird also von einem pulsierenden Eingang a, der an die Dioden 15 und 16 angeschlossen
Gleichstrom durchflossen. 5 ist, ergibt einen kürzeren Abstand zwischen den Imbcr
Mittelwert des Stromes wird in Abhängigkeit pulsen. Der Oszillator ist so abgestimmt, daß der
von einer Sleuersignalspannung Ur gesteuert, die an Transistor 62 bei einer solchen Eingangsspannung
einem an einer Spannungsquelle 12 angeschlossenen voll ausgesteuert ist, bei der die Impiilsfolgefrequenz
Widerstand abgegriffen wird. Die Spannung Ur wird etwa 3,5 / beträgt, so daß die Impulsfolgefrequenz bei
über eine Diode 16 dem Impulsgenerator 6 zugeführt, io weiter erhöhter Eingangsspannung konstant wird. Die
wobei eine höhere Spannung eine höhere Impuls- Zündimpulse werden in einem Verstärker 66 verstärkt
frequenz ergibt. An einem an eine Spannungsquelle 12' und über Sekundärwicklungen 651 bis 654 eines Transangeschlossenen
Widerstand 13' wird eine Steuer- formators 65 an den Thyristor 1, den Hilfsthyristor 7,
signalspannung Uk abgegriffen, mittels der eine Im- das Steuerimpulsgerät 11 des Löschthyristors 10 und
pulsfolgefrequenz erzeugt wird, bei welcher der Ab- 15 die Kippstufe 20 gegeben.
ι . .. ., . . Iu.a. Die F; i g. 4 zeigt das Steuerimpulsgerät 11 des
stand zw,schen zwei Impulsen gerade ^ beträgt, Löschthyrislors 10. Ein Kondensator IU,dessen Auf-
wobei /o die Frequenz ist, die man vermeiden will. ladungsgeschwindigkeit von einem Transistor 115 be-Diese
Spannung Uk wird über einen elektrischen stimmt wird, bildet zusammen mit einer Doppelbasis-Schalter
14 und eine Diode 15 dem Impulsgenerator 6 ao diode 116 einen Relaxationsoszillator mit dem Auszugcfühtt.
Der Schalter wird von einer Kippstufe 20 gang α. Ferner sind Transistoren 111 und 112 vorgebetätigt
und ist geschlossen, wenn die Kippstufe 20 . sehen, die eine bistabile Kippstufe bilden. Der Tranin
ihrer 1-Lage steht. Die Kippstufe wird von den Im- sistor 112 ist normalerweise leitend und schließt über
pulsen des Impulsgenerators 6 abwechselnd in ihre eine Diode 113 den Kondensator 114 kurz. Ein vom
beiden Lagen gebracht. »5 Impulsgenerator 6 des Hauptthyrislors 1 erhaltener.
Wenn Ur kleiner .iK Ut. ist, was bei niedriger Aus- negativer Impuls am Eingang b macht den Transistor
steuerung der Fall ist, und die Kippstufe 20 in der 111 leitend. Der Kondensator 114 wird geladen, und
0-Lage steht, wird der nächste Impuls vom Impuls- nach einer gewissen Zeit erhält man einen positiven
generator 6 die Kippstufe in die 1-Lage kippen. Der ZUndimpuls für den Löschthyristor 10 am Ausgang α.
Gehälter 14 wird geschlossen, und die Steuersignal- 30 Gleichzeitig erhält man einen negativen Impuls über
spannungen Ua und Ur werden der aus den Dioden 15 einen Widerstand 117, der über eine Diode 118 den
und 16 bestehenden Wählschaltung zugeführt, die die Transistor 111 löscht. Die Spannung am Eingänge
größere dieser beiden Spannungen, also Uk, an den bestimmt die Verzögerung zwischen den Ein- und
Impulsgenerator durchschaltet. Nach einem bestimm- Ausgangsimpulsen. Eine höhere positive Spannung
. „ /„ l , · , j tu · » 1 ■ 35 ergibt über einen Transistor 119 eine niedrigere Aus-
ten Intervall (r, 2/ ) w.rd an den Thyristor 1 em st*uerung des Transistors 115 und somit ein* größere
Zündimpuls gegeben, die Kippstufe in ihre 0-Lage Verzögerung, was einer größeren Impulslänge des
gebracht, der Schalter 14 geöffnet und die Steuer- Belastungsstromes entspricht.
signalspannung Ur dem Impulsgenerator 6 zugeführt, Die F i g. 5 zeigt eine Anordnung zum Steuern von
der nach einem von Ur bestimmten, längeren Inter- 40 vier Gleichstromreihenschlußmotoren 2 und 2'. Die
vail [T1) von neuem einen Zündimpuls an den Thy- Motoren sind in zwei gleiche Gruppen aufgeteilt. Die
ristor 1 abgibt. Motoren 2 bzw. 2' mit Feldwicklungen 3 bzw. 3' sind Wenn UT zunimmt, wird allmählich UT gleich C/*, parallel geschaltet und in Reihe mit einer Glättungsund
alle Impulsintervalle werden gleich groß und drossel 25 bzw. 25', einer Freilaufdiode 5 bzw. 5'und
, , l ... ,, .. . . . . . j . 45 mit einem Thyristor 1 bzw. Γ an eine Gleichspannunes-
gle.ch 2/o . Wenn Ur weiter zun.mmt, steigt die Im. queHe4 ange'schlossen. Ein Kondensator J1 glci|ht
pulsfrequenz, aber mit gleichbleibendem Abstand die Spannungsschwankungen der Quelle 4 aus. Ein
zwischen allen Impulsen. Bei einer gewissen Impuls- Löschkondensator 9 bzw. 9' wird in bekannter Weise
frequenz, z. B. etwa 3,5 /, nimmt die Frequenz nicht mit Hilfe einer Drosselspule 8 bzw. 8' und eines
mehr zu, sondern es wird über eine Zenerdiode 19 So Hilfsthyristors 7 bzw. T geladen, der gleichzeitig mit
ein solches Signal zum Steuerimpulsgerät 11 des Hilfs- dem Hauptthyristor 1 bzw. I' einen Zündimpuls be-
Ihyristors7 gegeben, daß die Impulslänge bei kon- kommt, und entlädt sich, wenn ein Steuerimpuls-
stanter Impulsfrequenz mit steigendem Ur zunimmt, gerät 11 bzw. 11' eine gewisse Zeit t nach der Zündung
bis schließlich der Gleichstrom durch den Motor des Hauptthyristors 1 bzw. 1' einen Löschthyristor 10
kontinuierlich wird. 55 bzw. 10' zündet. Ein Impulsgenerator 6 sendet Zünd-
Bei niedrigen Werten von Ur wird der Abstand impulse an die Hauptthyristoren 1 und 1' mit einem
zwischen zwei Impulsgruppen und die Ungleich- Zeitintervall zwischen den Impulsen, das mit zu-
förmigkeit des Motorstromes groß. Dies wird durch nehmendem Wert der von Dioden 15 und 16 erhaltenen
einen Verstärker 18 verhindert, dessen Ausgangs- Eingangssignale sinkt. Eine Kippstufe 20 führt mit
spannung bei niedriger Aussteuerung niedriger als Uk 6° Hilfe von elektrischen Schaltern 24 und 24' die Zünd-
isl. Eine aus Dioden 21 und 22 sowie aus einem Wider- impulse abwechselnd zu den Thyristoren 1 und 1'.
stand 23 bestehende Wählschaltung wählt den nie- Bei niedriger Aussteuerung ist UT kleiner als Ut,
drigslcn dieser Werte aus, was einen größeren Abstand und die Steuersignatspannung UT bestimmt die Länge
zwischen den Impulsen in jeder Gruppe ergibt. Der der Intervalle, die den Abstand zwischen zwei Impuls-
Spil/cnwcrl des Molorslromes wird dabei gesenkt, 65 gruppen bilden. Die anderen Intervalle werden von
was einen gleichmäßigen Lauf des Motors ergibt. der Steuersignalspannung Ut bestimmt, die so einge-
Dic I- i g. 3 zeigt den Impulsgenerator 6, der ein an stellt ist, daß die Länge dieser Intervalle, die den Ab-
sich bekannter Rclaxaticmsoszillator mit einer Doppel- stand zwischen den zwei Impulsen in einer Gruppe
bilden, -=-.- wird, wobei /0 die Frequenz der Wechsel-
Stromkomponente ist, die man vermeiden will.
Wenn Ur größer als Ut ist, werden alle Intervalle
gleich lang und sind von Ur bestimmt. Steigt Ur' so
weit, daß die Durchbruchsspannung von Zenerdioden
19 und 19' erreicht ist, wird über diese ein Signal an die Steuerimpulsgeräte U und 1Γ gegeben, so daß diese
bei weiterer Zunahme von Ur die Impulslänge erhöhen.
Der Impulsgenerator 6 ist so abgestimmt, dal! seine Frequenz in diesem Falle nur unbedeutend odei
gar nicht zunimmt.
309 3<
Claims (5)
1. Anordnung zur Steuerung von einem oder 5 dem Verbraucher Gleichstromimpulse zugeführt wermehreren
Verbrauchern, die über steuerbare Schalt- den (ETZ-B, 1962, S. 369 bis 374). Durch Variieren der
elemente aus einer Gleichspannungsquelle mit Im- Impulslänge oder Impulsfrequenz kann der Mittelwert
pulsfolgen veränderlicher Frequenz gespeist werden, des Belastungsstromes verändert werden,
dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß zurVer- Es ist ferner bei einer Anordnung zur Speisung meldung einer bestimmten Wechselstromkompo- io zweier Motoren mittels Impulsfolgen aus einer genente der Frequenz /0 in dem der Gleichspannungs- meinsamen Gleichspannungsquelle bekannt (schweizequelle (4) von den Verbrauchern (2, 2') entnomme- rische Patentschrift 430 841), die Impulsfolgen beider nen, resultierenden Strom die Schaltelemente (1, V) Verbraucher derart zeitlich gegeneinander zu verderart steuerbar sind, daß die der Gleichspannungs- schieben, daß niemals zur selben Zeit in beiden Verquelle(4) von den Verbrauchern (2,2') entnommene 15 brauchern der Strom ein- oder ausgeschaltet wird. Impulsfolge aus Impulsgruppen von je η in einem Diese bekannte Maßnahme hat den Zweck, Spannungs-
dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß zurVer- Es ist ferner bei einer Anordnung zur Speisung meldung einer bestimmten Wechselstromkompo- io zweier Motoren mittels Impulsfolgen aus einer genente der Frequenz /0 in dem der Gleichspannungs- meinsamen Gleichspannungsquelle bekannt (schweizequelle (4) von den Verbrauchern (2, 2') entnomme- rische Patentschrift 430 841), die Impulsfolgen beider nen, resultierenden Strom die Schaltelemente (1, V) Verbraucher derart zeitlich gegeneinander zu verderart steuerbar sind, daß die der Gleichspannungs- schieben, daß niemals zur selben Zeit in beiden Verquelle(4) von den Verbrauchern (2,2') entnommene 15 brauchern der Strom ein- oder ausgeschaltet wird. Impulsfolge aus Impulsgruppen von je η in einem Diese bekannte Maßnahme hat den Zweck, Spannungs-
·,,- , * u j <
l <· ■ spitzen herabzusetzen, die infolge der vorhandenen
ze.tl.chen Abstand von A t = ^- aufemander- L P eitungsindukt-Ivitälen' bei Stromänderungen induziert
folgenden Impul ^n besteht, wenn die Frequenz werden und die Ventilstrecken belasten. Die Impulse
dieser Impulsfolge den Grenzwert/:■/„ unter- 20 der in der gemeinsamen Leitung fließenden Impulsschreitet,
folge sind bei dieser bekannten Anordnung zeitlich
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch ge- gleichmäßig verteilt.
kennzeichnet, daß die Schaltelemente (I, Γ) derart In manchen Verwendungsfällen kann bei bestimmten
steuerbar sind, daß bei Mittelwerten der Impuls- Impulsfrequenzen der Belastungsstrom Störungen in
folgefrequenz. die den genannten Grenzwert erheb- 25 anderen mit diesen Frequenzen oder ihren Ober- oder
lieh unterschreiten, der Zeitanstand der Impulse Unterwellen arbeitenden Anlagen verursachen. Dies
innerhalb der Impulsgruppen größer als A t ist. kann bei Schienenfahrzeugen der Fail sein, wenn die
3. Anordnung nach Anspruch 1, bei der nur ein Schienen einerseits als Rückleiter für den Belastungs-Verbraucher
über einen Thyristor mit zugeord- strom und andererseits als Leiter eines mit einem
netem Impulsgenerator an die Gleichspannungs- 30 Wechselstrom mit relativ niedriger Frequenz arbeiquelle
angeschlossen ist, da-iurch ^kennzeichnet, tenden Signalsystems benutzt werden. In solchen
daß an den Impulsgenerator f6) eirgangsseitig Fällen ist es wichtig, daß eine Wechselstromkompoeine
Steuereinrichtung angeschlossen ist, die nach nente einer bestimmten Frequenz des dem Netz entjedem
der (n-1) ersten Impulse in einer Gruppe nonimenen Belastungsstromes unterdrückt wird. Dies
eine 1 / entsprechende Steuersignalspannung (Ut) 35 kann z. B. mit Hilfe von Kondensatoren oder eines
und nach dem letzten Impuls in jeder Gruppe eine auf die betreffende Frequenz abgestimmten Filters
dem gewünschten Zeitabstand zwischen den Im- geschehen. Bei den hohen Strömen und niedrigen
pulsgruppen entsprechende Steuersignalspan- Frequenzen, um die es sich oft handelt, sind Filter
nung(i/r) liefert. sehr aufwendig und beanspruchen viel Raum, wenn
4. Anordnung nach Anspruch 3, bei der jede 40 sie ohne zusätzliche Vorkehrungen das Auftreten der
Impulsgruppe aus zwei Impulsen besteht, dadurch betreffenden Wechselstromkomponente verhindern
gekennzeichnet, daß die beiden Steuersignalspan- sollen.
nungen (i/*, Ur) über je eine Diode (15, 16) an den Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zuEingang
des Impulsgenerators (6) angeschlossen gründe, bei der Speisung eines oder mehrerer Verbrausind
und daß in der Zuleitung der einen Steuer- 45 eher mittels veränderbarer Impulsfolgen das Auftreten
Signalspannung (i/jt) ein elektrischer Schalter (14) bestimmter Wechselstromkomponenten in der geliegt,
der von einer Kippstufe (20) betätigbar ist, meinsamen Zuleitung zwischen der Gleichspannungsdie
eingangsseitig mit dem Ausgang des Impuls- quelle und den Verbrauchern zu vermeiden,
generators (6) verbunden ist. Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der ein-
generators (6) verbunden ist. Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der ein-
5. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei der 50 gangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
mehrere Verbraucher jeweils über ein steuerbares daß zur Vermeidung einer bestimmten Wechselstrom-Schaltelement
an die Gleichspannungsquelle ange- komponente der Frequenz/0 in dem der Gleichschlossen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquelle von den Verbrauchern entnommenen,
Schaltelemente (1, Γ) abwechselnd derart steuerbar resultierenden Strom die Schaltelemente derart steuersind,
daß den Verbrauchern (2,2') jeweils ein 55 bar sind, daß die der Gleichspannungsquelle von
Impuls pro Impulsgruppe zugeführt wird. den Verbrauchern entnommene Impulsfolge aus
Impulsgruppen von je η in einem zeitlichen
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |