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Steige zum Transport und zur Lagerung der verschiedensten GUter Zusatz
zum Patent 1 259 769 und Patent................ (Pat.Anm. P 17 86 408.3-27) Im ersten
Hauptpatent 1 259 769 ist eine Steige zum Transport und zur Lagerung der verschiedensten
Güter, wie Obst-, Fleisch- und Fischereierzeugnisse, landwirtschaftliche Produkte
od.dgl. beschrieben, die darin besteht, daß der Boden, die Seitenwände und die Ecksttitson
der Steige
durch Faltung eines einzigen planen gefalzten Stückes
aus Wellpappe, Hartpappe, Kunststoff od.dgl gebildet und zusammongehalten werden,
wobei an den Enden von zwei gegenüberlie Senden eingeschnittenen Seitenteilen einer
rechteckförmigen oder quadratischen Grund- oder Bodenfläche mindestens drei Faltlinien
aufweisende laschen zur Bildung von vier tragenden durchlaufenden Eckstützen mit
dreieckigem Querschnitt vorgesehen sind.
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Gemäß der vorbekannten Steige sind jeweils an den beiden angrenzenden
Seitenteilon weitere Laschen vorgesehen, welche die Eckettltzen umschlingen und
nach vollständiger Umschlingung der Eckstützen durch die Laschen in die Umschlingung
einsteckbar sind.
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Bei der vorbekannten Steige waren die Laschen für die Usschlingung
einstückig mit den angrenzenden Seitenteilen verbunden. Die Verbindung der Seitenteile
der Eckstützen war durch die Umschlingung mit den Laschen in ausreichendem Maße
gewährleistet, jedoch war es wünschenswert, die Fettig.
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keit dieser Verbindung noch zu erhöhen.
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Im zweiten Hauptpatent ist eine Steige beschrieben, bei welcher die
laschen zur Umschlingung der Eckstützen getrennt sind und aus Kunststoff bestehen
und Einrichtungen zum Verbinden derselben mit den Laschen der Eckstützen und den
Seitenteilen aufweisen.
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Die vorliegende Erfindung hat sich nun tur Aufgabe gestellt, die Steige
gemäß dem Hauptpatent 1 259 769 und dem Zusatzpatent....... (Patentanmeldung P 17
86 408.3-27) bezüglich ihrer Stabilität wesentlich zu verbessern und das Herstellungev@rfahren
einer derartig verbesserten Steige zu vereinfachen.
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Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird gemäß der Erfindung eine Steige
der eingangs genannten Art vorgeschlagen, bei welcher der Boden, die Seitenwände
und dig Eckstützen der Steige durch Faltung eines einzigen planen gefalzten Stückes
aus Wellpappe, Hartpappe, Kunststoff od.dgl. gebildet und zusammengehalten werden,
wobei an den Enden von zwei gegen-Überliegenden eingeschnittenen Seitenteilen einer
rechteckförmigen oder quadratischen Grund- oder Bodenfläche mindestens drei Faltlinien
aufweisende Laschen zur Bildung vou vier tragenden durchlaufenden Eckstützen mit
dreieckigem Querschnitt vorgesehen sind und wobei die Eckstützen durch Laschen umschlungen
werden,
welche Endteile aufweisen, die nach vollständiger Umschlingung der Eckstützen durch
die Laschen in die Umschlingung einsteckbar sind und wobei die Laschen aus Kunststoff
bestehen und Einrichtungen zum Verbinden derselben mit den Eckstützen und den Seitenteilen
aufweisen und welche dadurch gekennzeichnet ist, daß an den Seitanteilen über Faltlinien
nach innen uuklappbare Verstärkungsteile vorgesehen sind, die an den LasChen für
die Eckstützen überstehen und mit diesen überstehenden Teilen nach dem Umklappen
in den Eckstützen liegen und von diesen festgehalten werden.
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Durch die erfindungsgemäße Maßnahme werden wesentliche Vorteile erreicht,
die einmal in der Verstärkung der Steige und zum andern in der leichteren Herstellung
derselben bestehen. Es war nämlich bisher erforderlich, die Seitenteile dadurch
zu verstärken, daß auf dieselben besondere Verstärkungsteile aufgeklebt oder sonstwie
befestigt wurden. Dabei mußten diese besonderen Teile getrennt ausgeschnitten und
in einem besonderen Arbeitsvorgang aufgebracht werden. Durch die Maßnahme gemäß
der Erfindung können diese Teile gleich al Verstärkungsteile in einem Schnitt einstückig
an dOn Seitenwänden vorgesehen sein. Durch die an den Laschen für die
Eckstützen
überstehenden Teils kommen diese Teile nach dem Umklappen der Verstärkungsteile
in den Eckstützen zu liegen und werden durch diese festgehalten. Dadurch ergibt
sich mit einfachen Mitteln eine außerordentlich gute Verfestigung und Verstärkung
der Steige, die noch durch die Umschlingung der Eckstützen mit den gesonderten Kunststofflaschen
weiter erhöht und verbessert wird.
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Anhand der Zeichnung soll am Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform
der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden.
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Fig. 1 stellt einen Grundriß des Kartonzuschnittes der Steige gemäß
der Erfindung dar.
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Die Fig. 2 und 3 zeigen je eine Seitenanscht und eine Draufsicht einer
Kunststoffumschlingungslasche für die Eckstützen.
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In Fig. 1 ist der Grundriß einer rechteckförmigen Steige gemäß der
Erfindung in Abwicklung gezeigt. Die Steige besteht
dabei aus einer
mit einer Kunststoffschicht lamiuierten Wellpappe. Sie kann aber auch aus einem
anderen geeignten Werkstoff, beispielsweise Hartpappe oder Kunststoff bestehen.
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Der Boden 1 besitzt eine rechteckige Form. Längs der gestrichelten
Faltlinien 2 bzw. 2' können die Seitenteile 3 bzw. 3' und längs der gestrichelten
Linien 4 bzw. 4' die Seitenteile 5 bzw. 5' hochgeklappt werden. An den Seitenteilen
S bzw. 5' sind durch Einschneiden seitliche Laschen 6 und 7 bzw. 6' und 7' vorgesehen,
welche mehrere längsgestrichelte Faltlinien 8 aufweisen, so daß mehrere Felder entstehen.
Die Laschen 6 und 7 bzw. 6' und 7' bilden nach Faltung an den Faltlinien die eigentlichen
Halte- und Stützelemente der Steige. In jeweils zwei Feldern sind in den Laschen
Bohrungen 9 vorgesehen, welche nach des Zusammenfalten der dreieckförmigen Eckstütze
aufeinander zu liegen kommen.
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Erfindungsgemäß sind nun an den Seitenteilen 5 und 5' über weitere
Faltlinien 22 bzw. 22' verbundene Verstärkungsteile 23 bzw. 23' vorgesehen. Ebenso
sind an den Seitenteilen 3 bzw. 3' über weitere Faltlinien 24 bzw. 24' weitere Verstärkungsteile
25 bzw. 25t vorgesehen Die genannten Teile stehen an den
Laschen
6 bzw. 7 und 6' bzw 7' sowie an den Teilen 3 und 3' etwas über und sind an dieser
Stelle bis zu den Faltlinien ausgestanzt.
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Die Verstärkungsteile 22, 22' und 23, 23' werden vor Aufstellen der
Steige nach innen geklappt, so daß die überstehenden Teile dieser Verstärkungsteile
22, 22' im Bereich der Laschen für die Eckstützen zu liegen kommen.
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Nach dem Hochklappen der Teile 5 bzw. 5' und der Bildung der Eckstützen
längs der Faltlinien 8 werden die Seitenteile 3 und 3' ebenfalls hochgeklappt, so
daß die Bohrungen 10 in den Seitenteilen 3 und 3' deckungsgleich mit den Bohrungen
9 in den Eckstützen zu liegen kommen. In die bohrungen 10 und damit auch in die
Bohrungen 9 werden die allgemein mit 11 bezeichneten Kunststofflaschen eingesteckt,
die in den Figuren 2 und 3 vergrdnert dargestellt sind. Die Uberstehenden Teile
der Verstärkungsteile 22, 22' und 23, 23' liegen nach dem Aufstellen der Steige
fest in den Eckstützen und werden durch diese zusammengehalten. Dadurch ergibt sich
eine außerordentliche Verstärkung der Steige und es sind
praktisch
Beine weiteren Befestigungsmittel mehr erforderlich. Selbstverständlich können diese
Seitenteile auch mit entsprechendem Klebstoff versehen werden, um diese fest an
den Seitenteilen S, 5' bzw. 3, 3' festzulegen.
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Die in Fig. 2 und 3 dargestellten Laschen bestehen aus einem nicht
zu harten Kunststoff, beispielsweise Weich-PVC, und bestehen im wesentlichen aus
vier Feldern 12, 13, 14 und 15, die durch verdünnte Materialstellen 16, 17 und 18,
die als Kunststoffscharniere wirken, unterteilt sind. Im Feld 12 ist eine vorspringende
Nase 19 vorgesehen, die eine Bohrung aufweist. Ferner ist das Feld 12 mit eines
verlängerten Ansatz 13' versehen, der zur Vergrößerung der Festigkeit und zur Verhinderung
einer Wulstbildung an der Wand der Steige dient.
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Im letzten Feld 15 ist ein kleiner Zapfen oder eine Nase 20 vorgesehen,
welche beim Umschlingen der Lasche 11 im die Bohrung der Nase eingesteckt wird,
wodurch der Verschluß der Umschlingung gewährleistet ist. An der Oberseite der Felder
12 und 14 sind rechtwinklig versetzte Anschläge 21 vorgesehen, die parallel zu den
Seitenwänden 3 bzw. 3' verlaufen, Die Ansätze, die etwas nach außen versetzt sind,
dienen
dazu, die Ecken des Bodens der nächsten daraufgesetzten Steige aufzunehmen, wenn
mehrere Steigen übereinander gestapelt werden, um somit ein Verrutschen der übereindanderstehenden
Steigen zu verhindern.
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Die Laschen 11 sind untereinander spiegelsymmetrisch um je zwei an
sich spiegelbildlich gegenüberliegenden Ecken vorgesehen. Sie können aus diesem
Grunde z.B. in zwei verschiedenen Farben hergestellt werden, um die Arbeit bei der
Umschlingung zu vereinfachen.
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Nach dem Hochklappen der Teile 5 bzwq 5' werden die Laschen 6, 7 bzw.
6', 7' zu längs der Faltlinien 8 umgeklappt so daß sich eine dreieckförmige Eckstü@@
ergibt. Nach dem Hochklappen der Seitenteile 3 bzw. 3' werden die Kunstztofflaschen
11 mit den Nasen 19 in die Bohrungen 9 bzw. 10 eingesteckt. Hierauf werden die Kunststofflaschen
um die Eckstützen herumgeschlingen und die kleine Nase 20 wird in die Bohrung 19
im Feld 12 eingedrückt. Die Nase kann dabei eine lit Rillen verdchene B@hrfläche
aufweisen, um zu verhindern, daß diezelbe sich leicht aus dar Bchrung in der Nase
19 löst. Nachd@@ alle vier eckstützen mit den laschen 11 umschlungen und festgelegt
sind, ist die Steige gebrauchsfertig.