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DE1815210U - Magnettongeraet zur aufzeichnung und wiedergabe von schallinformationen in zwei parallelen spuren eines tonbandes. - Google Patents

Magnettongeraet zur aufzeichnung und wiedergabe von schallinformationen in zwei parallelen spuren eines tonbandes.

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Publication number
DE1815210U
DE1815210U DE1959T0011140 DET0011140U DE1815210U DE 1815210 U DE1815210 U DE 1815210U DE 1959T0011140 DE1959T0011140 DE 1959T0011140 DE T0011140 U DET0011140 U DE T0011140U DE 1815210 U DE1815210 U DE 1815210U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
switch
head
tracks
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1959T0011140
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DE1959T0011140 priority Critical patent/DE1815210U/de
Publication of DE1815210U publication Critical patent/DE1815210U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Management Or Editing Of Information On Record Carriers (AREA)

Description

P.A. 608 302*10.10.53
TELEIUNKEN
Hannover, den 1. 10. 1959 FK/PV-Bs/he Gm \, 239
Magnettongerät zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Schallinformationen in zwei parallelen Spuren eines Tonbandes
Tonbandgeräte sind häufig mit einer sog. Tricktaste oder Trickblende ausgerüstet, d ch die es möglich ist, in eine Aufzeichnung nachträglich an bestimmten Stellen eine zweite Aufzeichnung einzublenden. Von dieser Möglichkeit wird insbesondere bei der .Schmalfilm- oder Diavertonung Gebrauch gemacht und zwar wird auf einer Halbspur des Tonbandes (Spur I internationaler Norm) zunächst eine meist aus Musik oder Geräusch bestehende Aufnahme gemacht, in die dann beim zweiten Ablauf des Bandes unter Einschaltung der Trickeinrichtung die zweite, meist aus Sprache bestehende Aufzeichnung eingeblendet wird. Die ursprüngliche Aufzeichnung wird dabei an den Einblendstellen auf das gewünschte Maß geschwächt. Hierbei ist nun ungünstig, daß diese beiden Aufnahmen nicht mehr voneinander zu trennen sind, ist die Zweitaufnahme aus irgendeinem Grunde unbrauchbar, z.B. durch Versprechen des Bedienenden, so müssen beide Aufnahmen gelöscht und auch die Erstaufnahme erneuert werden. Dies bedeutet immer einen Zeitverlust und in vielen Fällen große Nachteile, z.B. wenn die Erstaufnahme bei einer Filmvertonung synchrone Effekte enthält oder als Hintergrundmusik über große Längen durchläuft.
Es ist ein Magnettongerät zur Aufzeichnung und Wiedergabe von öchallinformationen in mehreren parallelen Spuren eines Ton-
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bandes bekannt, bei dem jeder Spur ein eigener Magnetkopfsatz zugeordnet ist. Mit diesem Gerät kann jede Spur für sich bei gleicher Laufrichtung des Tonbandes besprochen, wiedergegeben und gelöscht werden, und es können alle Spuren parallel geschaltet werden, wenn die Informationen sämtlicher Spuren, z.B. mehrere synchron aufgenommene Instrumente, auf ein Band eines zweiten Tonbandgerätes überspielt werden sollen.
Zur Vermeidung der eingangs geschilderten Nachteile ist gemäß der Neuerung bei einem Magnettongerät zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Schallinformationen in zwei parallelen Spuren eines Tonbandes mit für jede Spur eigenem Magnetkopfsatz ein Umschalter vorgesehen, in dessen einer Schaltstellung Mittel wirksam sind, durch die die zunächst getrennt auf die beiden Spuren aufgezeichneten Informationen in einer der Spuren des gleichen Tonbandes vereinigt werden können. Die Mittel bestehen aus einer Trickblende oder einem Mischpult, durch die bzw. durch das die Magnetköpfe der beiden Spuren unter Einbeziehung eines Verstärkers in der richtigen Weise einander zugeordnet werden.
Zwei Ausführungsbeispiele der Neuerung sind in der Zeichnung dargestellt. In Fig. 1 ist mit M ein in Richtung des Pfeiles PF angetriebener bandförmiger Magnetogrammträger bezeichnet. Mittels je eines Magnetkopfsatzes, bestehend aus einem Löschkopf (LKj bzw. LKjj) und einem kombinierten Hör- und Sprechkopf (HSKj bzw. HSKj1) können getrennt bei gleicher Laufrichtung des Tonbandes die Spuren I und II aufgezeichnet, wiedergegeben und gelöscht
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werden. Auf der 'oberen Halbspur I wird beispielsweise in der Stellung a der mechanisch miteinander gekuppelten Schalter S1, Sp, S, eine Musikdarbietung aufgezeichnet, wobei dem Lösch-· kopf LKj über den Schalter S1 und dem Hör/Sprechkopf HSKj
über den Schalter S, in bekannter Weise die von dem Generator HF erzeugte Hochfrequenzspannung zugeführt wird. Dem Hör/Sprechkopf HSKy wird gleichzeitig über den Schalter S, die an der Eingangsbuchse E eingespeiste und über den Verstärker NF verstärkte Niederfrequenzspannung zugeführt. In gleicher Weise wird nach umschalten der Schalter S1 bis S, in die Stellung b bei eingeschaltetem Löschkopf LKjj dem Kopf HSKjj die Information für die zweite Spur zugeführt, die beispielsweise aus sprachlichen Erläuterungen oder Geräuscheffekten für einen synchron ablaufenden Bildfilm oder für eine vorgeführte Diapositivserie besteht. Die Aufzeichnun der unteren Spur II kann nun so oft durchgeführt werden, bis sie fehlerfrei ist. Das Abhören beider Spuren ist wahlweise in den Schaltstellungen c bzw. d möglich. Zur Vereinigung der beiden Informationen werden die Schalter in die dargestellte Stellung e gebracht. In dieser Schaltstellung liegt der Magnetkopf HSKjj. am Eingang und der Magnetkopf HSKj am Ausgang des Niederfrequenzverstärkers NF. Am Ausgang des Verstärkers liegt gleichzeitig über eine an sich bekannte Trickblende T die Hochfrequenz-Vormagnetisierungsspannung, die durch Regelung der Trickblende T so bemessen werden kann, daß die Ursprungsaufzeichnung der Spur I an den Stellen, an denen die Information II in diese eingeblendet werden soll, auf das gewünschte Maß geschwächt wird. Nach Vollendung der Einblendung sind beide Informationen in der Spur I vereinigt und die Spur II kann gelöscht werden. Damit
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entspricht die Spurlage der Aufzeichnung in Spur I der internationalen Norm und die Wiedergabe dieser Aufzeichnung ist auf jedem beliebigen Halbspurgerät durchführbar.
Bei dem Ausführungsbeispiel in Figo 2 sind der Spur I ein Löschkopf LKj, ein Aufsprechkopf SKj sowie ein Hörkopf HKj zugeordnet. Die Reihenfolge ist dabei so getroffen, daß auf die Laufrichting des Bandes bezogen - auf den Hörkopf der Löschkopf und der Sprechkopf folgen. Der Spur II ist ein Löschkopf LKjj sowie ein kombinierter Hörsprechkopf HSKjy zugeordnet. Statt des kombinierten Kopfce kannten auch hier zwei einzelne Köpfe verwendet werden. .Die Aufsprache der Spuren.I und II erfolgt in analoger Weise, wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Pig. 1 in den Schaltstellungen c bzw. d der Schalter S1, Sp, S^. Zur Vereinigung der beiden Spuren dient die Sehaltstellung b. In dieser Schaltstellung sind die mit den Eingängen der ein Mischpult bildenden Regler P1 und Pp verbundenen Magnetköpfe HKj und HSKj1- über den Verstärker NF mit dem Sprechkopf SKj verbunden. Der Löschkopf LKj erhält seinen vollen Löschstrom, so daß nach Löschung der Information der Spur I beide Informationen in der gelöschten Spur I vereinigt neu aufgezeichnet werden. Durch die beiden Regler P1 und P? ist das Amplitudenverhältnis der beiden Informationen regelbar.
In der Stellung a können die beiden Spuren wahlweise über das Mischpult abgehört werden, so daß vor der Vereinigung das gewünschte Amplitudenverhältnis kontrolliert werden kann.
Bei beiden beschriebenen Ausführungsbe!spielen lassen sich sämtliche Punktionen unter Verwendung nur eines Verstärkers durchführen. " r-

Claims (5)

P.A. 608 302*10.10.53 - 5 - Gm W 239 \0 Schutzansprüche
1. Magnettongerät zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Schallinformationen in zwei parallelen Spuren eines Tonbandes, mit für jede Spur eigenem Magnetkopfsatz, dadurch gekennzeichnet, daß ein umschalter vorgesehen ist, in dessen einer Schaltstellung Mittel wirksam sind, durch die die zunächst getrennt auf die beiden Spuren aufgezeichneten Informationen in einer Spur des gleichen Tonbandes vereinigbar sind.
2. Magnettongerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einer an sich bekannten Trickblende bestehen, deren die Hochfrequenzspannung führender Ausgang in der einen Schaltstellung, des Umschalters an den Sprechkopf für die eine Spur und den Ausgang eines Verstärkers gelegt ist, während der Eingang des Verstärkers mit dem Wiedergabekopf für die andere Spur Verbunden ist«
3. Magnettongerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einem an sich bekannten Mischpult bestehen, an dessen Eingängen die den beiden Spuren zugeordneten Wiedergabeköpfe liegen, von denen der eine in . Laufrichtung des Bandes vor dem zugehörigen löschkopf angeordnet ist, und daß in der einen Schaltstellung des Umschalters der gemeinsame Ausgang des Mischpultes über einen Verstärker auf den dem Löschkopf folgenden Sprechkopf geschaltet ist.
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4· Magnettongerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter einen Teil des zur Wahl der Betriebsarten dienenden Schalters bildet.
5. Magnettongerät nach Anspruch 1 bis 4> dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Verstärker für das Aufsprechen und
Abhören jeder Spur sowie für die Vereinigung beider Spuren verwendet ist.
DE1959T0011140 1959-10-10 1959-10-10 Magnettongeraet zur aufzeichnung und wiedergabe von schallinformationen in zwei parallelen spuren eines tonbandes. Expired DE1815210U (de)

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DE1959T0011140 Expired DE1815210U (de) 1959-10-10 1959-10-10 Magnettongeraet zur aufzeichnung und wiedergabe von schallinformationen in zwei parallelen spuren eines tonbandes.

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