DE1814029A1 - Verfahren zur Herstellung von Halbleiterbauelementen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von HalbleiterbauelementenInfo
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Description
Patentanwälte 1 Q -\ 4029
DIpL-Ing.Lf i!-W8ber
München 2, Rosjnial 7
Tel. 261989
Tel. 261989
SONY CORPORATION . . · -
(SONY KABUSHIKIKAISHA)
Tokio - Japan
Tokio - Japan
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Her- '
stellung von Halbleiterbauelementen und insbesondere auf ein Verfahren zur selektiven Ausbildung von Keimstellen für die
Polykristallbildung auf einem Halbleitersubstrat.
Bislang sind verschiedene Methoden zur selektiven Ausbildung von polykristallinen Bereichen und einkristallinen
Bereichen auf einem einkristallinen Halbleitersubstrat durch Aufdampfen bekannt geworden. Diese Methoden kommen in Anwendung,
wenn die polykristallinen Bereiche als Bahnen für die
Störstoffdiffusion oder zu Isolierzwecken dienen sollen.
Zur wahlweisen- Ausbildung der polykristallinen Bereiche
und der einkristall inen Bereiche auf einem einkristallinen
Halbleitersu betrat werden zunächst auf dem Halbleitersubstrat
selektiv an denjenigen Flächenteilen, an denen hernach die polykristallinen Bereiche entstehen sollen, Keimstellen vorgesehen,
und hierauf wird aei
auf
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auf dem Substrat durch Aufdampfen eine Halbleiterschicht abgelagert.
Hierbei entstehen unmittelbar auf dem einkristallinen Halbleitersubstrat
einkristalline Halbleiterschichten und auf den Keimstellen
werden polykristalline Halbleiterschichten gebildet, so daß die
Halbleiter-Aufdampfschicht aus einkristallinen und polykristallinen
Bereichen besteht.
Die Keimstellen können durch selektive Ablagerung eines Oxyds wie beispielsweise Siliciumdioxyd oder durch Abscheidung von
Siliciumnitrid und dergleichen oder von Natriumchlorid, Silicium, Kohlenstoff, Germanium und dergleichen, ferner durch Aufrauhen der
Substratoberfläche an den hierfür vorgesehenen Stellen mit Hilfe eines Sandstrahls oder durch Ankratzen zum Hervorrufen von Störungen
in der Regelmäßigkeit des Gitteraufbau3 in dem Substrat oder
auch durch selektives Einlegieren eines Fremdstoffes wie beispielsweise
etwa Aluminium, Indium, Gallium, Antimon, Phosphor, Arsen oder eines ähnlichen Metalls gebildet werden.
Je nachJaem im einzelnen vorgesehenen Verwendungszweck kann
es mitunter jedoch erwünscht sein, daß die Keimstellen ein leichtes Hindurchtreten des Fremdstoffes gestatten. Hierbei hat sich gezeigt,
daß im Fall eines Silicium- oder GermaniumSubstrats für das PoIykristallwachstum
sowie für den vorbezeichneten Zweck eine Aufdampfschicht aus dem gleichen Material gut geeignet ist. Da in diesem
Fall also die Keimstellen und das einkristalline Halbleitersubstrat
aus dem gleichen Material bestehen, nämlich aus Silicium beziehungsweise aus Germanium, ist es nun jedoch nicht mehr möglich, die erfolgte
Ausbildung der Keimstellen an den vorbestimmten Stellen des
Substrats auf optischem oder visuellen Wege festzustellen. Auch
wenn man eine Keimstellenschicht, beispielsweise also eine Silicium-
oder Germaniumschicht, auf die Gesamtoberfläche eines Halbleitersubstrats
aufdampft und sodann selektiv abätzt, um die Keimstellen in dieser Weise nur auf vorbestimmten Fläohenbereichen des Substrats
zu belassen, so kann auf optischem Wege nicht mehr festgestellt werden, ob eine selektive KeimStellenausbildung gemäß einem vorbestimmten
Schema ausnahmslos erreicht werden konnte, da sich ja das einkristalline Halbleitersubstrat und das Keimstellenmaterial stofflich
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lioh nicht untereohtiden. Läßt man hierbei den itivorgang etwa·
länger andauern, um eioherzustellen, daß die Keimetellenschioht an
den nicht su beeohiohtenden Stellen auch tatsächlich restlos entfernt wird, so kann es leioht zu einer zu starken Abätzung kommen,
so daß die Substratoberflache dann uneben wird· Wird nun auf das
Halb leiter substrat eine Halblei tereohioht aufgedampft, so wird diese
JLufdampfsohioht unvermeidlioherweise uneben, was beispielsweise bei
der Herstellung einer integrierten Schaltung die Schwierigkeit aufwirft, daß eine Beschaltung in einer ebenen Fläohe nioht möglich
ist.
sur selektiven Ausbildung von Keimstellen für die Polykristallbil- f
dung auf eines Halbleitersubstrat, wobei dieses Verfahren von den
bei den nach den Stand der Technik bekannten Verfahren in Erscheinung tretenden Mängeln frei ist und die Gewähr bietet, daß die Keim- -stellen auf dem Halbleitersubstrat nur an den hierfür vorgesehenen
Fläohenbereiohen gebildet werden.
Demgemäß hat die Erfindung unter anderem die Schaffung eines Verfahrene zur Ausbildung von Keimstellen auf der Oberfläche
eines Halbleitersubstrate an ausgewählten Pläohenbereichen zur Aufgabe.
Weiterhin hat die^ Erfindung zur Aufgabe, ein Verfahren
zur Herstellung von Halbleiterbauelementen zu sohaffen, bei dem auf
einem Halbleitersubstrat eine aus polykristallinen Bereichen und f
aus einkristallinen Bereiohen bestehende Aufdampfsohioht ausgebildet wird.
Darüber hinaus hat die Erfindung auoh nooh zur Aufgabe, ein Verfahren zur Herstellung von Halbleiterbauelementen zu schaffen, bei dem auf einem Halbleitersubstrat in exakter Anordnung an
vorbestimmten Fläohenbereiohen Keimstellen ausgebildet werden und bei dem an diese Keimstellen angrenzende polykristalline Bereiche
gleichzeitig mit einkristallinen Bereiohen im Rahmen eines Aufdampfvorgangs gebildet werden.
Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sioh aus dem Zusammenhang der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung
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- 4 bindung mit den beigegebenen Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigern
Figuren IA bis II Querschnitteansiohten in einem stark
vergrößerten Maßstab, in denen b.eiepielartig eine Folge von Verfahrenssohritten
veranschaulicht ist, wie sie im Rahmen der Erfindung für die Ausbildung von Kelmetellen auf einem Halbleitersubstrat in
Betracht kommen.
Zunächst wird ein einkristallines Halbleitersubstrat, beispielsweise
ein einkristallines Siliciumsubstrat 1, in der Weise
hergerichtet, wie dies in Figur IA gezeigt ist. Eine Oberfläche la
des einkristallinen Siliciumsubstrata 1 wird durch Dampfätzung oder
mit ähnlichen Hilfsmitteln poliert, so daß eine spiegelglatte Fläche entsteht. Die Fläohe la wird hierauf in ihrer Gesamtheit, wie
In Figur IB gezeigt, mit einer als Ätzmaske dienenden Schicht 2
überzogen, die bei der Anwendung eines Ätzmittels zur anschließenden
Auebildung von Keimstellen von diesem nicht angegriffen wird und die das Substrat 1 vor der Einwirkung des Ätzmittels schützt.
Di· als Maske dienende Schicht 2 kann duroh Aufdampfen oder, thermisohe
Zersetzung von Silioiumoxyd, Siliciumnitrid und dergleichen
oder duroh Oxydation des Substrate gebildet werden, wobei eioh die
Stärk· der Masken schicht dann- auf annähernd 6000 Xngströmeinheiten
belauft.
Die Maskenschicht 2 wird dann nach einem der üblichen
Photoätzverfahren selektiv entfernt, so daß sich in dieser Schicht Fenster 2a bilden, die jene Flächenteile der Substratfläche la freigeben,
auf denen hernach die Keimstellen ausgebildet werden sollen, wie dies auch aus der Darstellung der Figur IC zu entnehmen ist.
Falle die Maskenschicht 2 aus Siliciumoxyd besteht, kann es sich bei dem Ätzmittel um eine Lösung handeln, die sich aus Flußsäure
(50prozentige Lösung) und Ammoniumfluorid (lOOprozentige Lösung) im Volumverhältnis 15 zu 100 zusammensetzt.
Naoh dem selektiven Entfernen der Maskenschicht 2 wird in diesem Fall im Vakuum Silicium zu einer Schichtstärke von 50 bis
2000 Äigströmeinheiten auf eine Fläche aufgedampft, die zumindest
euch die durch die Fenster 2a der Maskenschicht 2 freigelegten Fläohenteile
der Substratfläohe la einbegreift, so daß eine Schicht 3
entsteht
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entsteht, die als Keimstellenmaterial für die Polykristallbildung
dienen soll, wie dies in Uigur ID gezeigt wird.
Hiernach wird die aufgedampfte Schicht 3 in ihrer Gesamtfläche in der in Figur IE dargestellten Weise mit einer zweiten,
als Ätzmaske dienenden Sohioht 21 ähnlich der unter Bezugnahme auf
Figur IB beschriebenen Schicht 2 überzogen, die durch ein beim darauffolgenden
Abätzen der Schicht 3 benutztes Ätzmittel nicht angegriffen wird.
Im Anschluß hieran wird die Maskenschicht 2' selektiv abgeätzt, so daß nur die über der aufgedampften Schicht 3 liegenden
Flächenteile übrigbleiben, auf denen hernach die Keimstellen ausgebildet werden sollen, wie aus der Darstellung der Figur IF zu ent- "
nehmen.ist. Die im Verfahrensschritt der Figur IC fertig ausgebildete
Maskenschicht 2 kann nun in dieser Form nutzbar gemacht werden.
Die Maskenschicht 2' ist also nun entfernt und die jetzt unmittelbar freiliegenden Teile der aufgedampften Schicht 3 werden
hierauf abgeätzt, wie dies in Figur IG dargestellt ist. Falls die aufgedampfte Schicht 3 aus Silicium besteht, kommt hierbei als Ätzmittel
eine Lösung in Betracht, die sich aus Flußsäure (50prozentige Lösung von HF) und Salpetersäure (70prozentige Lösung von HNO,) im
Yolumverhältnis 1 zu 6 zusammensetzt.
Wie in Figur IH gezeigt ist, werden sodann die Maskenschichten
2 und 2' durch Abätzen entfernt. Falls die Schichten 2 und 2' aus Siliciumoxyd bestehen, kann hierbei Flußsäure als Ätzmittel
benutzt werden. Damit sind also nun die Keimstellen 3 selektiv in einer vorbestimmten Anordnung auf die Fläche la des Halbleitersubstrats
1 aufgebracht.
Schließlich wird ein Material wie beispielsweise Silicium über die gesamte Oberfläche la des Halbleitersubstrate 1, auf der
jetzt also auch die Keimstellen 3 ausgebildet sind, auf dieses aufgedampft,
wobei unmittelbar auf der Fläche la des Substrats 1 eine einkristalline Halbleiterschicht 4A entsteht, während sich auf den
Keimstellen 3 polykristalline Bereiohe 4B bilden, so daß man insgesamt
eine Halbleiterschicht 4 erhält, die aus einkristallinen und
polykristallinen Bereichen besteht, wie sie in Figur II wiedergegeben
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ben sind.
Der Grund dafür, daß die Keimstellenschicht 3 im Verfahrenssohritt
der Figur ID zu einer Stärke in dem Bereich von 50 bis 2000 Ängströmeinheiten ausgebildet wird, ist darin zu erblicken,
daß nach der selektiven Ausbildung der Maskenschicht 21 gemäß dem
Verfahrensschritt der Figur IF die Maskenschicht 2' und die unterhalb
von Teilen der Keimstellenschicht 3 liegende Schicht 2 auf optischem Wege schwer voneinander zu unterscheiden sind, falls die
Stärke der Schicht 2' weniger als 50Ängströmeinheiten beträgt.
Im Rahmen der Erfindung läßt sich bei dem Verfahrensschritt der Figur IC die selektive Anordnung der Maskenschicht 2
auf dem Substrat 1 an vorbestimmten Stellen auf optischem Wege kontrollieren,
da die Maskenschicht 2 und das Substrat 1 aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Auch bei dem Verfahrensschritt
der Figur IF kann man sich in ähnlicher Weise auf optischem Wege der selektiven Ausbildung der Maskenschicht 21 vergewissern, da
sich die Maskenschicht 2' und die Keimstellenschicht 3 stofflich
voneinander unterscheiden.
Da im übrigen die Keimstellenschicht 3 nur im Bereich der
Fenster 2a der Maskenschicht 2 unmittelbar auf der Fläche la des Substrats 1 abgelagert wird, läßt sich eine Anordnung der Schicht
auf dem Substrat 1 vorsehen, bei der diese ausnahmslos nur auf vorbestimmte Flächenbereiche aufgebracht ist.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, wird durch die Erfindung die Möglichkeit geschaffen, die Keimstellen genau an
den hierfür vorgesehenen Stellenbereichen gemäß einem vorbestimmten
Anordnungsschema auf das Halbleitersubstrat 1 aufzubringen, und zwar
auch dann, wenn es sich bei dem Keimstellenmaterial und bei dem Substrat 1 um den gleichen Stoff handelt.
Wenngleich bei der Beschreibung der Erfindung davon ausgegangen wurde, daß das Substrat 1 aus Silicium bestehe und die
Siliciumschicht 3 auf dieses aufgedampft werde, so versteht es sich
aber von selbst, daß gleichwertige Resultate auch ersielt werden können, wenn entsprechend den durch die Erfindung vermittelten Lehren
verfahren wird für den Fall, daß die Keimstellenschicht 3 aus
einem
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einem Material besteht, das dem des einkristallinen Silicium-Halbleitersubstrata
in optischer und chemischer Hinsicht gleicht, oder aber für den Fall, daß das Halbleitersubstrat beispielsweise aus Germanium
besteht und die Keimstellensohioht 3 durch Aufdampfen eines
Stoffes auf das Substrat gebildet wird, bei dem es sich um das gleiche Material wie bei dem Substrat handelt, also ebenfalls um Germanium. Ein geeignetes Ätzmittel für die aus Germanium bestehende
Keimstellensohicht 3 wäre in diesem Fall Hatriumhypoohlorit.
Stoffes auf das Substrat gebildet wird, bei dem es sich um das gleiche Material wie bei dem Substrat handelt, also ebenfalls um Germanium. Ein geeignetes Ätzmittel für die aus Germanium bestehende
Keimstellensohicht 3 wäre in diesem Fall Hatriumhypoohlorit.
Es liegt daher auf der Hand, daß zahlreiche Modifikationen und Abänderungen möglioh sind, die gleichfalls in den Rahmen der Erfindung
fallen.
Patentansp rüohe
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren zur Herstellung von Halbleiterbauelementen, dadurch gekennzeichnet, daß als Verfahrenseohritte die Ausbildung einer ersten Maskensohicht (2) auf einem einkristallinen Halbleitersubstrat (l) an ausgewählten Stellen unter Aussparung vorbestimmten unbedeokt bleibender Flächenteile (2a), die Ausbildung einer Keimstellensohicht (3) über einem zumindest die vorbestimmten Flächenteile (2a) einbegreifenden Fläohenbereich, die Ausbildung edner zweiten Maskenschicht (2·) auf den über den vorbestimmten, nicht von der ersten Maskensohicht (2) bedeckten Flächenteilen (2a) liegenden Teilen der Keimstellensohicht (3), das selektive Entfernen der Keimstellenschicht (3) duroh Abätzen der nicht von der zweiten Maskenschicht (21) bedeokten Flächenbereiohe und das Entfernen der ersten Maskenschicht (2) und der zweiten Maskensohioht (2') durch Abätzen zum Freilegen der Keimstellen auf dem einkristallinen Halbleitersubstrat (l) vorgesehen sind, wobei die erste Maskensohicht (2) und die zweite Maskenschioht (21) bei dem ersten dieeer Ätzvorgänge nichjb angegriffen werden.2. Verfahren zur Herstellung von Halbleiterbauelementen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verfahreneschritt die Ausbildung einer aus polykristallinen, an die Keimstellen angrenzenden Bereichen (4B) und aus einkristallinen, an das einkristalline Halbleitersubstrat (l) angrenzenden Bereichen (4A) bestehenden Schicht (4) duroh Aufdampfen vorgesehen ist.3. Verfahren zur Herstellung von Halbleiterbauelementen nach einem der \ Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keimstellen-BChicht (3) durch Aufdampfen gebildet wird.4· Verfahren zur Herstellung von Halbleiterbauelementen nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß das einkristalline Halbleitersubstrat (l) und die Keimetelleneohioht (3) aus Silicium bestehen.5. Verfahren eur Herstellung von Halbleiterbauelementen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß di· erste Maekenschicht (2) und die zweit« Maskenechicht (2*) aus Siliciumoxyd bestehen.6. Verfahren zur Herstellung von Halbleiterbauelementen nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß das einkristalline Halbleitersubstrat (l) und die KeimrUllensohioht (3) aus Germanium bestehen.909833/1353
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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