DE1812990A1 - Nichtsteife Hebe- und Gueterbehandlungsvorrichtungen und dabei angewandte Elemente - Google Patents
Nichtsteife Hebe- und Gueterbehandlungsvorrichtungen und dabei angewandte ElementeInfo
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- B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
- B66C1/12—Slings comprising chains, wires, ropes, or bands; Nets
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Landscapes
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- Woven Fabrics (AREA)
Description
- "Nichtsteife Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtungen und dabei angewandte Elemente.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf nichtsteife Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtungen, deren Zweck es ist' in manchen Fällen die steifen Vorrichtungen, welche meistens die Form von Paletten oder Stapelplatten haben, sowie allerhand derartige Vorrichtungen vorteilhaft zu ersetzen.
- Die erfindungsmässigen Vorrichtungen sind ebenfalls dazu bestimmt um in manchen Hebe- bzw. Güterbehandlungsfällen die bisher angewandten Gurte, Netze, Ketten usw., sowie sämtliche Mittel der betreffenden Art, vorteilhaft zu ersetzen.
- Der Erfindung ist ebenfalls die Aufgabe gestellt die durch die Anpassung bzw. Vereinigung von Streifen, Bändern, Riemen und Gurten gebildeten Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtungen zur zweckmässigen Umfassung wohl oder nicht verpackter Güter im Hinblick auf deren Behandlung mit Hebewerkzeugen bedeutend zu verbessern.
- Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die aus einem oder mehreren Streifen, Bändern, Riemen oder Gurten bestehenden Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtungen , welche Strei fen, Bänder, Riemen oder Gurte derart ausgeführt und an ihren freien Enden vereinigt sind, dass sich ein oder mehrere ununterbrochene Elemente ergeben, welche wenigstens eine Trag-bzw. Stützfläche, sowie eine genügende Anzahl Schleifen bzw.
- Schlingen zum Festhaken der derart erhaltenen Vorrichtung an einer Hebemaschine bilden.
- Bei der gewerblichen Herstellung der betreffenden Hebe - und Güterbehandlungsvorrichtungen,sowie der dabei angewandten Streifen, Bänder, Riemen oder Gurte, ist bekanntliche eine der Hauptschwierigkeiten die nachträgliche Bildung der Knoten, d.h. der Kreuzpunkte bzw. Befestigungspunkte der übereinanderliegenden Streifen-, Band-, Riemen- oder Gurtteile.
- Die betreffenden Schwierigkeiten gehen in erster Linie aus der Forderung hervor einerseits jede gefährliche Schwächung strengstens zu vermeiden und anderseits die systematische Bildung der Kreuz- bzw. Verflechtungspunkte in bezug auf die allgemeine Form der zu bildenden Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtung möglichst weitgehend zu erleichtern.
- Eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Wahl und Anwendung von Streifen, Bändern, Riemen oder Gurten geeigneter Abmessungen,hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Vielzahl reihenmässig angeordneter Durchgänge bzw. Offnungen in ihrer Breite bzw. Dicke aufweisen.
- Eine zweite Aufgabe der Erfindung besteht in der Bildung der betreffenden Durchgänge bzw. Offnungen aus einem mehrschichtigen Streifen, Band, Riemen oder Gurt, dessen verschiedene Schichten, ausserhab aufeinanderfolgender, meistens gleich weit voneinander abstehender Stellen miteinander verbunden sind.
- Eine dritte Aufgabe der Erfindung im Rahmen der vorigen Aufgabe besteht in der Ausführung der betreffenden Offnungen durch eben eines Doppelstreifens,-bandes,-riemens oder -gurtes mit regelmässiger Unterbrechung der Verbindung zwischen dessen beiden Schichten.
- Eine vierte Aufgabe der Erfindung besteht in der Ausführung der betreffenden Streifen, Bänder, Riemen oder Gurte, welche die erwähnten Offnungen aufweisen, durch Bildung einer Reihe länglicher Löcher, deren Breite bzw. Länge ungefähr der Dicke bzw. Breite des Streifens, Bandes, Riemens oder Gurtes entspricht.
- Schliesslich besteht eine fünfte Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Herstellung allerhand Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtungen durch geeignetes Verflechten der betreffenden, mit Offnungen versehenen Streifen, Bander, Riemen oder Gurtemiteinander bzw. mit anderen einfachen Bändern, wobei die aufeinanderliegenden Teile an den Kreuzpunkten oder wenigstens an bestimmten Kreuzpunkten auf willkürlicher geeigneter Weise, wie z.B. Nähen, Lemen, Warmschwessen, usw., miteinander verbunden sind. Die betreffenden Streifen, Bänder, Riemen oder Gurte können im Hinblick auf die beabsichtigten Anwendungen aus sämtlichen geeigneten Materialien hergestellt sein und alle geeigneten Abmessungen aufweisen.
- Die Merkmale und Vorteile der vofiegenden Erfindung gehen deutlich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbelspiele hervor. Diese ohne irgendeine einschränkende Absicht gegebene Beschreibung wird durch die nachstehenden Zeichnungen erläutert, deren Abbildungen 1-5 mehrere erfindungsmässige Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtungen aufs äusserste schematisiert wiedergeben; Abbildungen 6, 7 und 8 verschiedene Ausführungsweisen der erfindungsmässigen, Durchgänge bzw. Offnungen aufweisenden Streifen, Bänder, Riemen oder Gurte wiedergeben; Abbildung 9 eine Perspektivansicht eines Teiles einer erfindungsmässigen, aus Streifen, Bändern, Riemen oder Gurten gemäss der Abbildung 6 bestehenden Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtung wiedergibt; Abbildung 10 eine Perspektivansicht eines Teiles einer erfindungsmässigen, aus Streifen, Bändern, Riemen oder Gurten gemäss der Abbildung 8 bestehenden Hebe- und GüterbehandlungsvoHrichtung wiedergibt; Abbildung 11 eine Perspektivansicht eines durch Nähen fertiggestellten Knotens Fil der durch die Abbildung 9 dargestellten Vorrichtung wiedergibt; und Abbildung 12 eine Perspektivansicht eines durch Nähen fertiggestellten Knotens Fl? der durch die Abbildung 10 dargestellten Vorrichtung wiedergibt.
- Bei sämtlichen durch die Abbildungen 1-4 erläuterten Ausführungsweisen der erfindungsmässigen Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtung, sowie bei sämtlichen Ausführungsweisen der betreffenden Art, wird von einem erfindungmässigen, mit Offnungen versehenen, z.B. den Darstellungen der Abbildungen 6, 7 und 8 entsprechenden Streifen-, Band- , Riemen- oder Gurtmaterial oder von einer willkürlichen anderen gleichwertigen bzw. zu gleichwertigen Ergebnissen führenden Ausführungsweise des betreffenden Materials ausgegangen.
- Gemäss den dargestellten Ausführungsweisen ist der betreffende Streifen, Band, Riemen oder Gurt bzw. sind die betreffenden Streifen, Bänder, Riemen oder Gurte 1 durch aufeinanderfolgenden Faltungen bzw. Verformungen derart geformt, dass sie wenigstens einen Zentralsitz 2 und eine Anzahl Schleifen bzw. Schlingen 3 begrenzen. Die beiden Enden des betreffenden Elementes 1 vereinigen sich vorzugsweiseetets an der Stelle eines Knoten- bzw. Kreuzpunktes. Die betreffenden Verbindungspunkte sind im vorliegenden Fall durch die Ziffer 4 angezeigt. Die Verbindungspunkte beschrdnken sich aber nicht auf die angezeigten Xreuzpunkte un * dnnen auch anderen Kreuzpunkten entsprechen. Die anderen Kreuzpunkte sind hier durch die Ziffer 5 angezeigt.
- Für die Vereinigung der Elemente an den Knoten- bzw.
- Kreuzpunkten 4 und 5 kommen alle geeigneten Verfahren in Frage, unter der Bedingung dass sie keine gefährlichen Schwächungen verursachen.
- Gemäss der durch die Abbildung 5 erläuterten Ausführungsweise wird ein Gitter 6 durch Verflechtung bzw. Verbindung erfindungsmässiger, mit Offnungen versehener Längsstreifen, -bänder, -riemen oder -gurte 7 und wohl oder nicht mit Offnungen versehener Querbänder 8 gebildet, unter der Bedingung dass die Längselemente 7 wohl oder nicht miffnungen versehen sein können, falls die Querelemente 8 Offnungen aufweisen.
- Gemäss der durch die Abbildung 6 erläuterten Ausfdhrungsweise bestehen die Streifen, Bänder, Riemen oder Gurte aus zwei Schichten 9 und 10, welche, ausserhalb bestimmter aufeinanderfolgender Stellen, derart vereinigt sind, dass sich eine Reihe aufeinanderfolgender Durchgänge bzw. Offnungen 11 ergibt, deren Breite L etwas grösser ist als die Breite L' des durchzuführenden Streifens, Bandes, Riemens oder Gurtes.
- Diese Doppelstreife, -bänder, -riemen oder -gurte lassen sich durch Weben oder durch Vereinigung und nachträgliche stellenmässige Verbindung von Streifen, Bändern, Riemen oder Gurten herstellen.
- Die Abbildung 7 bezieht sich auf eine Ausführungsweise, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem streifen-, band-, riemen-oder gurtförmigen Tragelement 12 Streifen-, Band-, Riemen- oder Gurtteile 13 derart mit ihren Enden befestigt sind, dass ach eine Reihe Durchgänge 14 der Breite L ergibt.
- Die Abbildung 8 schliesslich zeigt einen Streifen, Band, Riemen oder Gurt 15, der eine Reihe länglicher Offnungen 16 der betreffenden Breite L aufweist.
- Die betreffenden streifen-, band-, riemen- oder gurtförmigen Elemente gemäss irgendeiner erfindungsmässigen Ausführungsweise sind einschichtig oder mehrschichtig, wobei die Schicht bzw. Schichten aus gewebten, extrudierten oder gewalzten Materialien oder auch aus Verbundmaterialien, d.h. aus Materialien welche meistens aus einem impragnierten Bewehrungsmaterial bestehen, hergestellt sind.
- Wie vor allem aus den Abbildungen 9 und 10 ersichtlich, werden die betreffenden Streifen, Bänder, Riemen oder Gurte durch Verflechtung an den Kreuz- bzw. Verbindungspunkten angewandt, welche Punkte in bezug auf die allgemeine Form der betreffenden Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtung zu wählen sind.
- Wie ferner aus den Abbildungen 11 und 12 hervorgeht, lassen die an den betreffenden Kreuz- bzw. Verbindungspunkten übereinanderliegenden bzw. verflochtenen Elemente sich gemäss allen geigneten Verfahren, wie z.B. durch flächen (S.Abbildungen 11 und 12), vereinigen. Es handelt sich im vorliegenden Fall um eine Diabolo-Nahtverbindung 17, welche natürlich durch eine Leimverbindung, Warmschweissverbindung oder andere geeignete Verbindungsweise ersetzt werden kann.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich einerseits auf sämtliche, mit Offnungen versehene Streifen, Bänder, Riemen oder Gurte, insofern diese für die Herstellung von Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtungen in Frage kommen, und anderseits auf sämtliche aus den betreffenden, mit Offnungen versehenen Streifen, Bändern, Riemen oder Gurten hergestellten Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtungen.
- PatentansprUche:
Claims (13)
1.- Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
dass sie aus streifen-, band-, riemen oder gurtförmigen Elementen (1), welche Offnungen
aufweisen, hergestellt ist.
2.- Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtung gemäss dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sie durch Verflechtung der verschiedenen Teile eines
einzigen streifen-, band-, riemen-oder gurtfdrmigen Elementes (1) hergestellt ist.
3.- Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtung gemäss dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sie durch Verflechtung mehrerer Teile einer Anzahl
streifen-, band-, riemen- oder gurtförmiger Elemente (1) hergestellt ist.
4. - Hebe- und Güterbehandlungsvorrichtung gemäss irgendeinem der
obigen Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch Verflechtung von streifen-,
band-, riemen- oder gurtförmigen Elementen, welche mit Offnungen versehen sind,
und streifen-, band-, riemen- oder gurtförmigen Elementen, welche keine Offnungen
aufweisen, hergestellt sind.
5.- Hebe- und GüterbehandSungsvorrichtung gemäss irgend -einem der
obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Kreuzpunkten, aufeinanderliegenden
bzw. verflochtenen Teile (7) und (8) der betreffenden streifen- , band-, riemen-oder
gurtförmigen Elemente gemäss einem willkürlichen geeigneten Verfahren, wie z.B.
Nähen, Leimen, Warmschweissen usw., vereinigt sind.
6.- Element, besonders für die Herstellung von Hebe-und Güterbehandlungsvorrichtungen,
dadurch gekennzeichnet, dass
es ein Offnungen aufweisendes streifen-,
band-, riemen- oder 'gurtförmiges Element ist.
7.- Element gemäss dem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es
ein wenigstens aus zwei Schichten bestehendes streifen -, band-, riemen- oder gurtförmiges
Element (1) ist, wobei die Vereinigung der betreffenden Schichten (9) und (10) auf
regelmässigen Abständen unterbrochen ist im Hinblick auf die Bildung von Querdurchgängen
(11), welche meistens gleich weit voneinander abstehen.
8.- Element gemäss dem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es
ein streifen-, band-, riemen- oder gurtfbrmiges Element (1) ist, auf dessen einer
Seite (10) bzw. beiden Seiten Teile streifen-, band-, riemen- oder gurtfdrmiger
Elemente (13) mit ihren beiden Enden auf regelmässigen Abeständen befestigt sind
im Hinblickauf die Bildung fester Durchgänge (14).
9.- Element gemäss dem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, das es
ein streifen-, band-, riemen- oder gurtförmiges Element (1) ist, das mit einer Reihe
länglicher Offnungen (16) versehen ist.
10.- Element gemäss irgendeinem der Ansprüche 6-9, dadruch gekennzeichnet,
dass es ein gewebtes Element ist.
der 11.- Element gemäss irgendeinem/Ansprüche 6-9, dadurch gekennzeichnet,
dass es ein extrudiertes Element ist.
12.- Element gemäss irgendeinem der Anspräche 6-9, dadurch gekennzeichnet,
dass es ein gewaltztes Element ist.
13.c Element gemäss irgendeinem der Ansprüche 6-11, dadurch gekennzeichnet,
das es aus einem Verbundmaterial, meistens bestehend aus einei imprägnierten Bewehrungsmaterial,
hergestellt ist.
L e e r s e i t e
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