DE181297C - - Google Patents
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- DE181297C DE181297C DENDAT181297D DE181297DA DE181297C DE 181297 C DE181297 C DE 181297C DE NDAT181297 D DENDAT181297 D DE NDAT181297D DE 181297D A DE181297D A DE 181297DA DE 181297 C DE181297 C DE 181297C
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- DE
- Germany
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- spectators
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H3/00—Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
- E04H3/10—Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
- E04H3/22—Theatres; Concert halls; Studios for broadcasting, cinematography, television or similar purposes
- E04H3/30—Constructional features of auditoriums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
- Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37/. GRUPPE
Bei den bisher bekannten Einrichtungen, bei welchen das Parkett eines Theaters mittels
auf Schienen laufender Rollen aus dem brennenden Gebäude befördert wird, ist es nicht möglich, gleichzeitig die in den einzelnen
Rängen befindlichen Personen zu retten, obgleich diese der Verbrennungs - und Erstickungsgefahr
weit mehr ausgesetzt sind als die im unteren Stockwerke befindlichen
ίο Personen.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Mangel dadurch, daß sie ermöglicht, in den
Rängen befindliche Zuschauer gleichzeitig mit Zuschauern der Parketträume von dem Brandherde
zu entfernen.
In beiliegenden Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι teils eine Seitenansicht und teils einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 2,
Fig. 2 wagerechte Schnitte nach Linie B-B und C-C der Fig. i, Fig. 3 einen Querschnitt
nach Linie D-D der Fig. 2.
Das Parkett eines Theaters ist mit a (Fig. 2) und die verschiedenen Ränge sind mit b
(Fig. 3) bezeichnet. Hinter den Rängen befinden sich gleichlaufend mit diesen drei
Gänge c. Außen an den Seitenmauern des Theaters ziehen sich für jeden Rang zwei
Galerien d und e entlang, in die man von den Gängen c durch Schiebetüren f (Fig. 2)
gelangen kann. Während die Galerien e balkonartig fest mit dem Mauerwerk verbunden,
sind die Galerien d an Auslegerträgem g hängend angeordnet, die sich um
Zapfen la niederlegen lassen. Diese Umlegung wird durch Seile oder Ketten, die über
Rolle i und Trommel k geführt sind, auf eine Welle / übertragen, die ihre Bewegung durch
ein Kegelräderpaar m auf eine Querwelle η überträgt. Das Parkett a mit seinen Nebenräumen
ist in an sich bekannter Weise als eine oder mehrere Plattformen ausgebildet, die mit den darauf befindlichen Zuschauern
durch mechanische Antriebsvorrichtungen auf Rädern ο aus dem Theater hinausgefahren
werden können. Die vorliegende Anlage ist nun so eingerichtet, daß die durch Sinken
der Schwebegalerien geleistete Arbeit für die Ausfahrbewegung der Plattformen des Parketts
nutzbar gemacht wird. Die Plattformen sind zu diesem Zweck mit einer Zahnstange ρ
ausgestattet, die mit einem Zahnrade q auf der Querwelle η im Eingriff steht.
Die Wirkungsweise der Gesamteinrichtung ist folgende:
Beim Ausbruch einer Panik öffnen die Feuerwehrleute die Schiebetüren f, worauf
die Zuschauer auf die Schwebegalerien d flüchten. Mittels besonderer nicht dargestellter
Abdrückvorrichtungen drücken die Feuerwehrleute die Galerien mit ihren Trägern
von der Wand ab, worauf diese vermöge ihres Gewichts bis auf den Erdboden herabsinken.
Infolge der durch die Seile und Kegelräder auf die Querwelle η übertragenen
Bewegung wird gleichzeitig mittels der Zahnräder q und der Zahnstangen ρ das Parkett a
nach außen geschoben, dergestalt, daß, nachdem die Bewegung der Träger g beendet ist,
auch das Parkett vollständig aus dem Gebäude herausgefahren ist. Damit die Zuschauer,
welche nach Abfahrt der Schwebegalerien etwa noch durch die Schiebetüren flüchten, nicht abstürzen können und zugleich
gegen die Feuersgefahr geschützt sind, befinden sich unter den Schwebegalerien die
festen Galerien e, die durch einige Treppenstufen zu erreichen sind und die in das
ίο Treppenhaus einmünden. Um ein zu starkes
Aufstoßen der Galerien zu verhindern, können unter ihrem Boden Puffervorrichtungen, beispielsweise
Federn s, angebracht sein. Sollten die Galerien im Einzelfalle schlecht besucht
sein, so können besondere Mittel, z. B. mit Wasser zu füllende Behälter, an den Schwebegalerien
dazu dienen, den Ausgleich des mangelnden Gewichts zu bewirken. Um aber
eine zu schnelle Fallbewegung der Schwebegalerien zu verhindern, sind Bremsvorrichtungen
bekannter Art angeordnet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Einrichtung zur gleichzeitigen Rettung der im Parkett und in den Rängen von Theatern oder ähnlichen Baulichkeiten sich aufhaltenden Zuschauer, dadurch gekennzeichnet, daß außen am Gebäude an Auslegern (g) in Höhe der einzelnen Ränge zur Aufnahme flüchtender Zuschauer dienende Schwebegalerien (d) angeordnet sind, welche sich, nachdem durch Abdrucken von der Seitenwand die Abwärtsbewegung eingeleitet ist, durch das um das Gewicht der Insassen vermehrte Eigengewicht selbsttätig nach der Seite niederlegen, wobei durch Kraftübertragungseinrichtungen bekannter Art zugleich die im Parkettraum befindlichen Plattformen (a) einschließlich der auf ihnen befindlichen Zuschauer aus dem Gebäude in bekannter Weise herausgefahren werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181297C true DE181297C (de) |
Family
ID=445489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181297D Active DE181297C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181297C (de) |
-
0
- DE DENDAT181297D patent/DE181297C/de active Active
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