DE1812960U - Bogenableger. - Google Patents
Bogenableger.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/46—Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed
- B65H3/60—Loosening articles in piles
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
Die !Teuerung betrifft einen Bogenableger, welcher die ihm
durch einen Förderer zugeführten Bögen in Form eines ausgerichteten
Bogenstapels ablegt, mit zu beiden Seiten des Stapels angeordneten Schwingplatten, die periodisch nach innen (auf
den Stapel zu) und nach aussen (von dem Stapel fort) bewegt werden·
Derartige Bogenableger werden beispielsweise bei Querschneidern verwendet, d.h# bei Maschinen, welche eine von einer
Rolle od*dgl· abgewickelte Papierbahn in einzelne Bögen zerschneiden,
die dann auf dem Stapel abgelegt werden· Bogenableger werden aber auch bei anderen Maschinen verwendet, beispielsweise
bei Druckmaschinen od.dgl·
— 2 —
Die abzulegenden Bögen können auch aus einem anderen Material als Papier bestehen, beispielsweise aus Kunststoff
oder Metall* Bei den bisher bekannten Bogenablegern haben
sich vielfach Schwierigkeiten hinsichtlich der genauen Ausrichtung der Kanten des Stapels ergeben· Diese Schwierigkeiten
treten insbesondere dann auf, wenn die Bögen im Verhältnis zu ihrer Grosse zu weich (nicht genügend starr) sind oder wenn
zwischen den Bögen eine verhältnismässig grosse Reibung auftritt, beispielsweise infolge verhältnismässig rauher oder
"klebriger" Oberflächenbeschaffenheit der Bögen oder infolge
des Gewichtes derselben. In diesem Palle wird die Schwingplatte
bei ihrer Einwärtsbewegung zwar die vorstehende Bogenkante zurückschieben, jedoch wird der Bogen nicht als Ganzes in
seine richtige Lage verschoben, sondern es wird lediglich in der Nähe seiner Kante eine Wellung erzeugt, die wieder verschwindet,
wenn das Schwingblech sich von dem Stapel fort nach aussen bewegt. Ein schlecht ausgerichteter Stapel verursacht
hohe zusätzliche Kosten, da der Stapel nachträglich von Hand oder auf andere Weise ausgerichtet werden muss oder eine Beschneidung
der Kanten erforderlich wird, die überdies einen Materialverlust zur Folge hat.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, einen Yibrator vorzusehen, welcher rasche Schwingungen
(30 Schwingungen pro Sekunde oder mehr) erzeugt, die auf den Stapel einwirken. Dieser Massnahme war jedoch kein Erfolg
— 3 —
"beschieden* Entweder waren die erzeugten Schwingungen zu
schwach, um überhaupt eine Wirkung auszuüben, oder - bei beträchtlich erhöhter Amplitude der Schwingungen - es ergab sich,
dass die Ausrichtung des Stapels schlechter statt besser wurde. Dieser Nachteil rührt daher, dass die erzeugten Impulse zu
beliebigen Zeiten auf den Stapel einwirken, so dass die bereits ausgerichteten Bögen durch die erzeugten Schwingungen ins
"Schwimmen*1 geraten und aus dem Stapel auswandern} diese unerwünschte
Wirkung tritt insbesondere dann auf, wenn die Bögen eine glatte Oberfläche haben oder wenn Luft zwischen ihnen eingeschlossen
ist·
Der Heuerung liegt die Aufgabe zugrunde, diese lachteile zu beseitigen und einen Bogenableger zu schaffen, der auch
unter schwierigen Verhältnissen eine sichere Ausrichtung der Bogenkanten ermöglicht, und der darüber hinaus einfach in seinem
Aufbau, billig in der Herstellung und sicher in der Wirkung ist.
Das Wesen der Neuerung besteht darin, dass die Schwingplatten mit einer Vorrichtung versehen sind, durch welche ihnen
am Ende ihrer Einwärtsbewegung eine kurzzeitige mechanische Erschütterung erteilt wird· Diese mechanische Erschütterung
erfolgt vorzugsweise in IO^m eines harten Schlages, der auf die
Schwingplatten ausgeübt wird, wenn sie ihre Einwärtsbewegung beendet haben.
Weitere Einzelheiten der Neuerung gehen aus der folgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und aus den Ansprüchen hervor.
Fig. 1 ist eine Endansicht eines Bogenanlegers nach der
!feuerung·
» 2 ist eine Seitenansicht dieses Bogenanlegers.
, 3 ist eine Endansicht in kleinerem Massstab mit
schematisch eingezeichneter Betätigungsvorrichtung für die Schwingplatten*
Fig· 4 ist ein Grundriss einer Klopfvorrichtung·
Fig* 5 ist ein Schnitt nach 5-5 der Fig· 4·
Fig# 6 ist ein Teilquerschnitt einer Schwingplatte.
Fig» 1 und 2 zeigen eine rechteckige Platte 2, die an ihren
vier Ecken mittels der Ketten 4 aufgehängt ist. Diese Ketten sind in bekannter Weise mit einer (in der Zeichnung nicht dargestellten)
Antriebsvorrichtung verbunden, durch die die Platte 2 gehoben oder gesenkt werden kann* Die heb— und senkbare
Platte 2 trägt ein abnehmbares Untergestell 6, auf dem die einzelnen Bögen in Form eines ausgerichteten Stapels 10 abgelegt
werden.
Die abzulegenden Bögen werden mittels eines Förderbandes auf den Stapel geleitet. Fig. 2 zeigt ein oberhalb der ankommenden
Bögen angeordnetes, nach unten geneigtes endloses Band 14, welches die Bögen nach vorn (nach rechts der Fig* 2) und nach
unten leitet* Die Bögen kommen zur Euhe, wenn sie mit einer
— 5 —
Mehrzahl von Anschlägen 18 (vgl. auch Pig· 1) in Eingriff kommen, die an einer in Querrichtung angeordneten Stange 20
"befestigt sind. Durch die Anschläge 18 werden die Vorderkanten der Bögen ausgerichtet.
Oberhalb des Stapels 10 sind zwei horizontale Wellen 22 und 24 (Fig# 1) angeordnet, die sich parallel zur Bewegungsrichtung
der Bögen erstrecken* Die Wellen 22 und 24 sind in Lagern 26 (Fig· 2) gelagert, die mit feststehenden horizontalen
Stangen 28 (Mg· 2) verbunden sind, welche quer zur Bewegungsrichtung
der Bögen angeordnet sind* Mit den Wellen 22 und 24 sind Klemmbuchsen 30 und 32 (Fig* 1) verbunden, welche nach
unten gerichtete Arme 34 und 36 tragen. Mit den Armen 34 und 36 sind die Schwingplatten 38 und 40 verbunden.
Die Wellen 22 und 24 vollführen eine hin- und hergehende Winkelbewegung, so dass die Schwingplatten 38 und 40 sich nach
innen (auf den Stapel zu) und nach aussen (von dem Stapel fort) bewegen, wobei sie in den beiden Endstellungen die vertikale
Stellung der Fig* 1, in welcher sie mit den Kanten der auf dem
Stapel 10 befindlichen Bögen in Eingriff kommen, und die in Fig» 3 punktiert angedeutete Stellung einnehmen, in welcher sie
einen gewissen Abstand von dem Stapel haben.
Der Antrieb der Sehwingplatten kann beispielsweise in der
in Fig· 3 schematisch angedeuteten Art erfolgen. Die Welle 22 ist hier mit einem Hebelarm 42 verbunden, der durch eine Stossstange
44 gesteuert wird. Die Stossstange 44 ist bei 46 gelagert
und trägt an ihrem unteren Ende eine Rolle 58. Eine Feder 60
im Verein mit einer Manschette 62 sucht die Stossstange 44 nach unten zu drücken· Die Rolle 58 steht mit einer Nockenscheibe
48 in Eingriff, die auf einer Welle 52 befestigt ist. Die
Welle 52 wird durch einen Motor 56 über ein Getriebe 54 kontinuierlich angetrieben. Der Nocken 48 hat einen vorspringenden
Teil 50. Die Stossstange 44 bleibt in Ruhe, bis der vorspringende Teil 50 des Nockens 48 mit der Rolle 58 in Eingriff kommt* Sobald
dies der Fall ist, hebt der Vorsprung 50 die Rolle 58 und
damit die Stossstange 44, so dass die Schwingplatte 38 sich nach aussen bewegt. Sobald der Vorsprung 50 die Rolle 58 verlassen
hat, drückt die Feder 60 die Stossstange 44 nach unten, so dass die Sehwingplatte 38 wieder in ihre vertikale Stellung
zurückkehrt, in welcher sie mit dem Stapel 10 in Eingriff kommt·
Die Schwingplatte 40 auf der anderen Seite des Stapels wird in gleicher Weise synchron mit der Sehwingplatte 38 angetrieben.
Zu diesem Zweck ist die Welle 24 mit einem Hebel 70 verbunden, der durch eine Stossstange 72 in der gleichen (in der
Zeichnung nicht dargestellten) Weise betätigt wird.
Soweit bisher beschrieben, handelt es sich um bekannte Teile eines Bogenablegers.
Erfindungsgemäss sind die Schwingplatten 38 und 40 mit einer
Vorrichtung versehen, durch welche ihnen am Ende ihrer Einwärtsbewegung eine kurzzeitige mechanische Erschütterung erteilt wird.
Die bevorzugte Ausführungsform einer solchen Vorrichtung ist
— 7 —
eine elektrisch "betätigte Klopf vorrichtung 74 (Pig· 1 und 2).
Diese Vorrichtung enthält eine Spule und einen Anker, der wie ein Hammer wirkt, und auf die Schwingplatte einen scharfen
Schlag ausübt, wenn sie am Ende ihrer Einwärtsbewegung mit dem Stapel in Eingriff kommt. Vorzugsweise werden für ;jede der
Schwingplatten zwei Klopfvorrichtungen 74 verwendet, wie in
Pig. 2 dargestellt.
Jede der Klopfvorrichtungen 74 (Pig· 4) enthält eine Spule
78 (Pig· 4), einen laminierten U-förmigen Kern 76, einen
ϊ-förmigen Anker 80 und U-fö'rmige Pührungsstücke 82, durch die
der Anker 80 geführt und seine Auswärtsbewegung (nach links der Pig· 4) begrenzt wird* Der Kern 76 enthält einen Anschlag 84
innerhalb der Spule 78, der die Einwärtsbewegung (nach rechts der Pig# 4) des Ankers 80 begrenzt, wenn dieser bei Erregung
der Spule 78 nach rechts der Pig* 4 bewegt wird. Der Kern 76
ist mit einer rechteckigen Grundplatte 86 verbunden, die mittels der Schrauben 88 an der Schwingplatte befestigt ist·
Der Anker 80 trägt am linken Ende der Pig· 4 zwei im Abstand voneinander angeordnete Ösen 90 und 92 (vgl* auch Pig» 5)»
Die Ösen 90 und 92 haben Bohrungen, in welche ein Stift 94 eingesetzt ist. Eine Zugfeder 96 ist mit dem Stift 94 einerseits
und mit einer Klammer 98 andererseits verbunden, welche an einem U-förmigen Bügel 100 befestigt ist. Der Bügel 100 ist
brückenförmig über der Klopfvorrichtung 74 angeordnet j seine Enden 102 sind mittels der Schrauben 104 und der Muttern 106
mit der Schwingplatte verbunden. Die Feder 96 sucht den Anker nach links der Fig» 4 zu ziehen. Erhält die Spule 78 Strom,
so wird der inker 80 nach rechts der Fig· 4 gezogen und kommt
mit scharfem Schlag mit dem Anschlag 84 in Eingriff. Wird die Spule 78 stromlos, so wird der Anker durch die Feder 96 nach
links der Fig. 4 gezogen.
Fig* 3 zeigt schematisch, wie die Klopfvorrichtungen betätigt
werden, wenn die Schwingplatten mit dem Stapel in Eingriff kommen. In Fig. 3 sind nur zwei Klopfvorrichtungen 74
dargestellt, wobei jede Schwingplatte eine Klopfvorrichtung enthält* Is versteht sich, dass in der Praxis eine Mehrzahl
von Klopfvorrichtungen für jede der Schwingplatten verwendet wird, beispielsweise zwei, wie in Fig. 2 dargestellt. Die Spulen
aller dieser Klopfvorrichtungen sind parallel geschaltet.
In Fig. 3 sind die Klopfvorrichtungen 74a und 74b parallel
geschaltet; sie liegen in Reihe mit einer Stromquelle 112 und
einem normalerweise geöffneten Schalter 114. Der Schalter 114 hat ein Betätigungsglied 116, welches durch einen locken 118
gesteuert wird, der auf der Welle 52 angeordnet ist. Der Nocken-118
ist derart ausgebildet, dass er das Glied 116 betätigt und damit den Schalter 114 schliesst, wenn die Schwingplatten mit
dem Stapel 10 in Eingriff kommen. Sobald der Schalter 114 schliesst, erhalten die Spulen 78 der Klopfvorrichtungen Strom.
Der Schalter 114 wird durch den Nocken 118 nur kurzzeitig geschlossen,
und zwar jedesmal, wenn die Schwingplatten mit dem
Stapel in Eingriff kommen.
Der Anker 80 kann "beispielsweise ein Gewicht von 60 g
haben, wobei die Spule 78 auf den Anker einen anfänglichen Zug von 1,5 bis 2,5 kg ausübt» Dieser Zug steigert sich rasch
bis auf ein Maximum von 6 bis 8 kg, wenn der Anker den Anschlag 84 berührt· Die Bewegung des Ankers ist so rasch, dass
sie fast augenblicklich erfolgt; die durch den Anker übertragene Energie beträgt etwa 0,85 mkg· Je nach den Verhältnissen des
Einzelfalles kann das Gewicht des Ankers und die durch diesen ausgeübte Energie natürlich auch beliebige andere Werte annehmen.
Die Rückführung des Ankers braucht nicht notwendigerweise durch eine Feder zu erfolgen; sie kann auch durch die Schwerkraft
oder in irgendeiner anderen Weise bewirkt werden.
Normalerweise werden die Schwingplatten nach Ablage eines jeden Bogens nach innen bewegt. Sie können aber auch langsamer
bewegt werden, beispielsweise nach Ablage eines jeden zweiten Bogens, ohne den Grundgedanken der Neuerung zu verlassen, da
die Klopfvorrichtungen mit dem Antrieb der Schwingplatten und nicht mit der Bogenablage synchronisiert sind. Ebenso können
die Klopfvorrichtungen auch in anderer Weise betätigt werden, beispielsweise bei jeder dritten Einwärtsbewegung der Schwingplatten»
Zur Steuerung der Klopfvorrichtungen können auch andere
Einrichtungen als der Nocken 118 verwendet werden.
- 10 -
Ebenso können anstelle der Spulen 74 andere Einrichtungen verwendet werden, die einen hammerartigen Schlag auslösen.
Beispielsweise können durch Pressluft betätigte Hammer verwendet werden, die durch ein Ventil gesteuert werden, welches
in mechanischer oder elektrischer Weise betätigt wird, oder durch Schwerkraft, Federkraft od#dgl# betätigte Hammer, die
durch eine Klaue gehalten werden, welche auf elektrischem Wege oder in anderer Weise im gewünschten Zeitpunkt zurückgezogen
wird·
In Jig« 2 und 6 ist eine abgeänderte Ausführungsform der
Schwingplatten dargestellt. Hierbei enthalten die Schwingplatten eine Mehrzahl von Bohrungen 120. Fig# 6 zeigt einen
vergrösserten !Teilquerschnitt einer solchen Schwingplatte 40.
Die Innenfläche der Schwingplatte ist mit dem Bezugszeichen 122, und die Aussenfläche mit dem Bezugszeichen 124 bezeichnet.
Als Innenfläche ist diejenige Fläche bezeichnet, die mit dem Stapel 10 in Eingriff kommt. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, haben
die Bohrungen 120 an der Innenseite eine konische Erweiterung
120a. Die Bohrungen 120 dienen zum Durchtritt der Luft« Wenn
die Schwingplatten sich nach innen, d.h. auf den Stapel zu, bewegen, schieben sie die luft vor sich her. Haben die Schwingplatten
keine Bohrungen, so pumpen sie luft in den Stapel hinein, so dass die obersten Bögen angehoben werden, was ihre Ausrichtung
erschwert. Die Bohrungen 120 ermöglichen einen Durchtritt der Luft, die während der Einwärtsbewegung der Schwingplatten
- 11 -
zwischen diesen und dem Stapel komprimiert wird·
Diese nachteilige Wirkung wird durch die konische Erweiterung der Bohrungen 120 verringert« Die konischen Erweiterungen
120a begünstigen die luftströmung nach aussen, während die äusseren, scharfkantigen Öffnungen die Einwärtsbewegung der
Luft beeinträchtigen. Um diese Wirkung zu unterstützen, kann die Bewegung der Schwingplatten durch geeignete formgebung der
Nocken 48 der Pig» 3 derart abgeändert werden, dass die Schwingpltten sich langsam nach innen und rasch nach aussen bewegen.
Hierdurch kann erreicht werden, dass die Luft aus dem Stapel herausgepumpt wird, so dass ein Minimum von Luft während der
Einwärtsbewegung der Schwingplatten in den Stapel gelangt.
Eine weitere Abänderung besteht darin, dass Ventilklappen, beispielsweise aus weichem Leder, an der Aussenseite der
Schwingplatten angeordnet werden, welche die Bohrungen 120 überdecken. In Pig· 6 ist eine solche Yentilklappe angedeutet, die
mit dem Bezugszeichen 125 bezeichnet ist· Sie ist an ihrem oberen Ende, beispielsweise durch Stifte 126 oder durch Klebung,
an der Schwingplatte 40 befestigt. Sie kann während der Einwärtsbewegung der Schwingplatte (nach rechts der Pig» 6) die in
Pig« 6 punktiert angedeutete Stellung einnehmen.
Die Neuerung beschränkt sich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele, sondern umfasst auch
Abänderungen, die im Rahmen des dargelegten SFeuerungsgedankens
liegen.
Claims (16)
1. Bogenanleger, welcher die ihm durch einen Förderer
zugeführten Bögen in lOrm eines ausgerichteten Bogenstapels
ablegt, mit zu beiden Seiten des Stapels angeordneten Schwingplatten, die periodisch nach innen (auf den Stapel zu) und
nach aussen (von dem Stapel fort) bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingplatten (38, 40) mit Vorrichtungen
(74) versehen sind, durch welche ihnen am Ende ihrer Einwärtsbewegung eine kurzzeitige mechanische Erschütterung erteilt
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingplatten (38, 40) mit Klopfvorrichtungen (74)
versehen sind, welche auf die Schwingplatten am Ende der Einwärt sbewegung derselben einen scharfen Schlag ausüben·
3# Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Klopfvorrichtungen (74) auf mechanischem, hydraulischem,
pneumatischem oder elektrischem Wege betätigt werden.
4# Vorrichtung nach Anspruch 1 "bis 3>
dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Klopfvorrichtungen (74) durch
die gleiche Antriebsvorrichtung (52, 50, 58, 44, 42) erfolgt,
welche die Bewegung der Schwingplatten (38, 40) steuert.
5* Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Betätigung der Klopfvorrichtungen (74) nach jeder ersten, zweiten, dritten oder folgenden Einwärt
sbewegung der Schwingplatten (38, 40) erfolgt·
6# Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass an jeder der Schwingplatten (38, 40) ein oder mehrere Klopfvorrichtungen (74) angeordnet sind.
7· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Klopfvorrichtung eine elektrisch gesteuerte
Vorrichtung (74) zur Anwendung gelangt, welche einen durch eine Spule (78, Pig· 4) betätigten Anker (80) enthält,
der bei Speisung der Spule (78) mit Strom gegen einen Anschlag (84) schlägt, welcher direkt oder über geeignete Zwischenglieder
mit der Schwingplatte verbunden ist und ihr somit einen scharfen Schlag erteilt.
8· Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schlag durch Sinwärtsbewegung des Ankers (80) erfolgt.
9# Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet,
dass der Anker (80) der Klopfvorrichtung (74) bei Stromloswerden der Spule (78) in an sich bekannter Weise durch eine
l?eder (96), durch die Schwerkraft oder in anderer Weise in
seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
10· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass die Speisung der Spulen (78) mit Strom durch einen Schalter (114, 116) erfolgt, der durch die Antriebsvorrichtung
(52, 50, 44, 42) für die Schwingplatten(38, 40) gesteuert wird.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Welle (52, Fig. 3), die einen Hocken
(50) od»dgl. zur Betätigung der Schwingplatten (38, 40) trägt, mit einem zweiten Nocken (118) od.dgl* versehen ist, der die
Betätigung der Klopfvorrichtungen (74) steuert·
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass der Hocken (118) einen Schalter (114) steuert, welcher den Stromkreis für die Spulen (78) der Klopfvorrichtungen (74)
schliesst.
13. Bogenableger, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingplatten (38, 40)
mit Bohrungen (120) versehen sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohrungen (120) nach innen konisch erweitert sind (Erweiterung 120a, Pig· 6).
15· Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn-
— 4 —
zeichnet, dass die Bohrungen (120) mit Tentilklappen (125)
od*dgl* versehen sind, welche eine luftströmung durch die
Bohrungen hindurch nach aussen gestatten, eine solche nach innen jedoch verhindern.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schwingplatten (38, 40) so gesteuert werden, dass sie sich rasch nach aussen und langsam nach innen
bewegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES33818U DE1812960U (de) | 1960-04-12 | 1960-04-12 | Bogenableger. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES33818U DE1812960U (de) | 1960-04-12 | 1960-04-12 | Bogenableger. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1812960U true DE1812960U (de) | 1960-06-09 |
Family
ID=32943811
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES33818U Expired DE1812960U (de) | 1960-04-12 | 1960-04-12 | Bogenableger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1812960U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4020730A1 (de) * | 1990-06-29 | 1992-01-09 | Krause Biagosch Gmbh | Verfahren und vorrichtung zum verbessern der stapelqualitaet eines bogenstapels |
| DE102013106483A1 (de) * | 2013-06-21 | 2014-12-24 | Böwe Systec Gmbh | Aufnahmevorrichtung für flache Güter, insbesondere zur Verwendung in einem Beilagenanleger |
-
1960
- 1960-04-12 DE DES33818U patent/DE1812960U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4020730A1 (de) * | 1990-06-29 | 1992-01-09 | Krause Biagosch Gmbh | Verfahren und vorrichtung zum verbessern der stapelqualitaet eines bogenstapels |
| DE4020730C2 (de) * | 1990-06-29 | 1999-04-15 | Krause Biagosch Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Verbessern der Stapelqualität eines Bogenstapels |
| DE102013106483A1 (de) * | 2013-06-21 | 2014-12-24 | Böwe Systec Gmbh | Aufnahmevorrichtung für flache Güter, insbesondere zur Verwendung in einem Beilagenanleger |
| EP2815995A1 (de) * | 2013-06-21 | 2014-12-24 | BÖWE SYSTEC GmbH | Beilagenanleger für flache Güter |
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