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Gebrauchsmusterbeschreibung
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Sammelgerät für verpackte Zuckerstücke.
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Bekanntlich werden in Gaststätten verpackte Zuckerstücke zu Getränken,
insbesondere Kaffee, geliefert. Viele Gäste verbrauchen die Zuckerstücke nicht unmittelbar,
sondern sammeln sie. Insbesondere deshalb, weil die Zuckerstücke, meistens mit schönen
Aufschriften, Abbildungen von Gegenden, Naturschönheiten oder von Hotels und Restaurants
versehen sind.
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Diese Zuckerstücke bilden für die Sammler Erinnerungswerte an ihre
Reisen oder an den Besuch der betreffenden Gaststätten.
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Es ist bekannt, dass eine ausserordentlich grosse Zahl von Menschen
diese Sammlung betreibt. Diese Sammlung dient weniger dem Zweck, den Zucker zu hause
zu verbrauchen, sondern sich in erster Linie die hübschen Verpackungen zur Erinnerung
aufzubewaren.
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Der Gegenstand des Gebrauchsmusters ist ein Sammelgerät für derartige,
verpackte Zuckerstücke und soll es dem Sammler ermöglichen, die Zuckerstücke,insbesondere
mit der Vorderseite, geordnet im Gerät unterbringen zu können und das Gerät selbst
als Wandschmuck zu benutzen.
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Ferner soll das Gerät die Aufgabe haben, für den betreffenden Sammler
den Zeitpunkt seines Besuches der betreffenden Gaststätte oder auf den Reisen besuchter
Naturschönheiten oder auch die Erinnerung an schöne Führten im Speisewagens des
Schnellzuges festzuhalten.
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Zu diesem Zwecke ist neuerungsgemäss eine Möglichkeit auf dem Sammelgerät
geschaffen,. um das Datum des Besuches oder der Reise zu notieren* Die Neuerung
besteht darin, dass eine zweckmb-seig aufhängbare Tafel mit eckigen, zur Aufnahme
von verpackten Zuckerstücken dienenden und diesen grössenmässig angepassten Vertiefungen
versehen ist und dase zwischen bzw. unter den Vertiefungsreihen genügend breite
beschriftbare Streifen vorgesehen sind, auf denen der Sammler das Erinnerungsdatum
für seine Sammlung aufschreiben kann.
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Der technische Fortschritt der Neuerung besteht darin, das der Sammler
durch die geordnete Einfügung des Sammelobjektes, nämlich der mit Reklame-o. dgl.
-Aufdruck versehenen verpackten Zuckerstücke, an die Sammelstätte bzw. an durchgeführte
Reisen, Besuche oder sonstiger Vergnügungen datumsmässig erinnert wird, wobei er
anschaulich die auf der Verpackung durch Bild oder Beschriftung dargestellten Gaststätten,
Naturschönheiten o. dgl. besichtigen kann.
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Dadurch kann die mit Reklameaufdruck oder sonstiger Abbildungen versehene
Zuckerstücke als Wandschmuck dienen und zugleich eine ständige Erinnerung an Reisen
o. dgl. bilden.
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Insbesondere dienen die so verpackten Zuckerstücke als eine Dauerreklame
für die betreffenden Gaststätten o. dgl..
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Weitere Neuerungen bestehen in der besonderen Ausbildung des Sammelgeräte.
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In der Zeichnung sind beispielsweise einige verschiedene Ausführungsformen
des Sammelgerätes veranschaulicht und zwar zeigt : Abb. 1 : eine schaubildliche
Ansicht des Sammelgeräts mit teilweise in Vertiefungen eingebrachten verpackten
Zuckerstücken, Abb. 2 : einen Querschnitt zu Abb. 1, Abb. 3 : eine weitere Ausführungsform
des Sammel-
| geräts, wobei die die verpackten Zucker- |
| stücke aufnehmenden Vertiefungen verschiedene |
| Tiefen aufweisen, so dass dadurch die Vor- |
| derseite plastisch nach einstecken der Zucker- |
stücke gestaltet wird, Abb. 4 : eine weitere Ausführungsform mit reihenweise gegeneinander
versetzten Vertiefungen.
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Das Sammelgerät besteht aus einer zweckmässigerweise aufhängbaren
Tafel a, die beispielsweise mit einer Aufhängeöse b versehen ist.
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Die Tafel besitzt reihenweise nebeneinander angeordnete Vertiefungen
c in die die verpackten Zuckerstücke d mit ihren aufgedruckten Abbildungen oder
sonstigen Reklamen eingeschoben werden. Die Vertiefungen sind grössenmässig den
verpackten Zuckerstücken d angepasst.
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Zwischen und unter den Vertiefungen c sind genügend breite beschriftbare
Streifen e vorgesehen, auf denen unterhalb jeder Vertiefung bzw. jedes eingesteckten
Zuckerstückes der Sammler das
Erinnerungsdatum f der Sammlung des
zuckerstückes aufschreiben kann.
| Die Tafel mit den eingesteckten Zuckerstucken bildet dann |
| einen netten Wandschmuck, der eine bildliche Erinnerung an
die |
von dem Sammler ausgeführte Reise oder den besuch von Gaststätten o. dgl. darstellt.
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Es ist möglich) wie in Abb. 3 gezeigte die Vertiefungen c verschieden
tief auszuführen, so dass abwechselnd einige der eingesteckten Zuckerstücke an der
Vorderseite der Tafel vorstehen.
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Dadurch wird ein reliefartiges und plastisches Gebilde erzielt.
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Bei der in Abb. 4 gezeigten Ausführungsform ist gezeigte das die einzelnen
Vertiefungen c, c der untereinander liegenden Reihen versetzt angeordnet sein können,
so dass ein Art Verband entsteht, in dem beispielsweise die Vertiefungen c1 für
die jeweiligen Stücke in der unteren reihe etwa um die Hälfte gegenüber den Vertiefungen
c der oberen reihe versetzt sind.
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Auch dadurch wird das Gesamtbild anschaulicher und belebter.
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Ein besonderer Vorteil der Neuerung besteht darin, dass das als Wandschmuck
dienende Sammelgerät nunmehr auch eine Dauerreklame für die betreffenden Restaurants
oder Naturschönheiten in Privathäusern darstellt.
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Das Sammelgerät gibt dann bei Besuchen von Freunden Anregung, sich
über die verschiedenen ausgeführten Reisen oder besuchte Naturschönheiten, Gaststätten
etc. zu unterhalten.