Firma F. und H. Ralenkötter K. G.Company F. and H. Ralenkötter K. G.
Sisalspinnerei und -Weberei, iedenbrück i/Westf. Sisalgewebe Die
Neuerung liegt auf dem Gebiet der Sisalgewebe und bezieht sich insbesondere auf
ein Sisalgewebe in Leinwandbindung, vorzugsweise für Teppiche und Läufer. Sisal spinning and weaving mill, iedenbrück i / Westf. Sisal fabric The
Innovation lies in the field of sisal fabrics and relates in particular to
a sisal fabric in plain weave, preferably for carpets and rugs.
Bei Sisalgeweben in Leinwandbindungen wurde bisher für Teppiche und
Läufer eine noppige Oberfläche dadurch erreicht, dass man abwechselnd einen dicken
und einen feineren Kettfaden anordnete.
Der stärkere Kettfaden wurde mit sehr geringer Spannung verwebt
b
und bildete dann auf beiden Seiten den Oberkettfaden, der durch das Herumlegen um
die straffen Schussfäden stärkere Noppen auf beiden Seiten der Gewebeoberfläche
bildete. Jeweils die stärkeren Kettfäden bilden dabei also die Oberfläche, und die
feineren
Unterkettfäden bilden mit den Schussfäden susammen gewissermassen
das innere Gerüst des Teppich.
Da bei derartigen Teppichen vorzugsweise die Schussfäden oder
das
Schussgarn eine kräftigere Farbgebung hat und für die I'. usterung
des Gewebes in erster Linie herangezogen wird, ergibt sich
bei
denbisher bekannten Geweben der rachteil, dass eine derartige
Musterung und Farbgebung nur in verhältnismässig geringem i.
iasse
. usterung und r D LD Z-
zur Geltung kommt. Die mit lockerer Spannung verwebten starken
oberenKettfäden überdecken die chussfäden zu etwa zwei Drittel,
so dass nur ein Drittel der Oberfläche der. Schussfäden und
damit
der Musterung und Farbgebung sichtbar ist. Selbst kräftige
Far-
ben der Schussfäden kommen daher nur in recht geringem kasse
zur
Geltung.
hier setzt die Neuerung ein, nach der ein Sisalgewebe in Leinwand-
bindung mit anwechselnd einem starken und einem feineren nettfaden
dadurch gekennzeichnet ist, dass der feinere Kettfaden mit
sehr
lockerer Spannung verwebt ist. Der feinere Kettfaden bildet
da-
bei als Oberkettfaden die Oberfläche, und die Schussfäden eisen
einekräftigere Farbgebung auf.
Bei einem derartigen Gewebe nach der heuerung überdecken die
feineren Oberkettfäden die Sch ssfäden nur zu einem Drittel,
so
dass swei Drittel der kräftiger Gingefärbten und vornehmlich
zur
kusterung verwendeten chussfäden sichtbar sind. Feben dieser
vor-
tcru",
teilhaften'.'"irkung ergibt sich auch ein geringerer laterialverbrauck
da die starken Unterkettfäden mit grösserer Spannung verwebt
sind
ver-febt sind
und demzufolge eine geringere Länge haben als bei den bisher
be-
kannten Gegeben. Durch die grössere cz-er feineren Oberizett-
faden wird dieser geringere Materialverbrauch nicht aufgehoben.
-uirch d"s,"., iss r-
Weiterhin hat ein Gewebe nach der heuerun ; dadurch, dass ewisser-
de"d tj
massen die starken Unterkettfäden mit den chussfaden das Grund-
Gerüst des Gewebes bilden, eine grössere Festigkeit und Steif-
heit, dabei ist das gesamte Gewebe etwas starker oder dicker
bei
gleichzeitig rösserer Luftikeit oder Durchlässigkeit.
, : leic'--zeiti--"rösserc-r-ul v.--) ; Z
In den anliegenden hustern ist eine beispielsweise Ausführunjs-
forw eines Gewebes nach der heuerun eeben und in Vergleich
ge-
3 1 : D
setzt zu einem muster in beipielsweiser Ausführunsforr von
bis-
herbekannten Geweben.
Das muster 1 ist ein Gewebe nach der Neuerung, und das huster
2
ist ein Gewebe nach der bisher bekannten Ausführung. Bei einem
Ver-
gleich ist deutlich zu sehen, dass die starkfarbigen Schussfden
bei den huster 1 wesentlich starker'zur"'irkun können, da eine
grossere Oberfläche von Ihnen sichtbar ist.''eiterhin ist fest-
zustellen, dass das huster 1 nach der heuerung ein wesentlich
festere, dabei aber stärkeres und trotzdem offeneres Gewebe
hatals das luster 2 nach der bisher bekannten hebart.
In the case of sisal fabrics in plain weave, carpets and rugs have so far been given a nubby surface by alternately arranging a thick and a finer warp thread. The thicker warp thread was woven with very little tension
b
and then formed the upper warp thread on both sides, which by laying around the taut weft threads formed thicker knobs on both sides of the fabric surface. In each case, the stronger warp threads form the surface, and the finer ones Under warp threads form together with the weft threads to a certain extent
the inner framework of the carpet.
Since with such carpets preferably the weft threads or the
Weft yarn has a stronger color and for the I '. elaboration
of the tissue is primarily used, results in
the previously known fabrics the disadvantage that such
Patterning and coloring only to a relatively low degree. iasse
. pattern and r D LD Z-
comes into play. The strong ones interwoven with loose tension
upper warp threads cover the weft threads by about two thirds,
so that only a third of the surface of the. Weft threads and with it
the pattern and color is visible. Even strong colors
Ben of the weft threads are therefore only available in very little money
Validity.
this is where the innovation begins, according to which a sisal fabric in canvas
weave with alternately a strong and a finer net thread
is characterized in that the finer warp thread with very
loosely woven tension. The finer warp thread forms
in the case of the upper warp thread the surface and the weft threads iron
a stronger color scheme.
With such a fabric after hiring, the cover
finer upper warp threads only one third of the weft threads, like this
that two thirds of the stronger Gin-colored and mainly for
weft threads used are visible. Feben this pre-
tcru ",
Partial '.' effect also results in a lower material consumption
because the strong under-warp threads are woven with greater tension
are entangled
and consequently have a shorter length than the previously used
knew given. Due to the larger cz-er finer Oberizett-
This lower material consumption is not canceled out by thread.
-uirch d "s,"., eat r-
Furthermore, a fabric after this year has; by the fact that
de "d tj
measure the strong under warp threads with the chuss threads the basic
Form the framework of the tissue, greater strength and stiffness
that is, the entire tissue is a bit stronger or thicker
at the same time greater airiness or permeability.
,: leic '- zeiti - "rösserc-r-ul v .--); Z
In the attached cousins, for example, an execution
forw of a fabric according to this year's level and in comparison
3 1: D
sets to a sample in e.g. execution of up to
known tissues.
Pattern 1 is a fabric according to the innovation, and cough 2
is a fabric according to the previously known design. In the event of a
it can immediately be seen clearly that the strongly colored weft threads
with the cough 1 can irkun much more strongly, because one
larger surface of you is visible. ''
make sure that the cough 1 after the hiring is an essential
firmer, but stronger and still more open tissue
hat as the chandelier 2 after the hebear known up to now.