DE1811916U - Leichenhuelle aus plastikmaterial. - Google Patents
Leichenhuelle aus plastikmaterial.Info
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Description
- Anmelders H 0 P F Piettaartikel-GmbH., Reilingen (Kreis Mannheim) Sich selbstöffnende Leichenhulle aus Plastikmaterial Gegenstand der vorliegenden Neuerung ist eine sich selbstöffnende Leichenhülle aus Plastikmaterial.
- Leichenhüllen aus Plastikmaterial mit den unterschiedlichsten konstruktiven Merkmalen sind seit längerem bekannt. Bei diesen Hüllen hat es sich als Nachteil herausgestellt, dass sie selbst nach längerem Verweilen unter der Erde nicht verrotten, sodass die Verwesung in der gewollten Art nicht eintreten kann. Man hat daher bereits vorgeschlagen, derartige Hüllen teilweise aus wasserlöslichen Materialien zu fertigen, damit nach der Bestattung der Leiche in kürzester Zeit das auf@retende Leichenwasser die wasserlöslichen Teile löst und dann der Verwesungsprozess einsetzen kann. Derartige Hüllen haben den Nachteil, dass sie bei längerer Lagerung den klimatischen Verhältnissen ausgesetzt sind und dass während der Lagerzeit u.U. die Festigkeit der wasserlöslichen Teile schon derartig herabgemindotk wird, dass bei Inbenutzungsnahme der Leichenhülle der anfange erforderliche luftdichte Verschlues nicht zustandekommt.
- Zur Vermeidung dieser Mängel wird neuerungsgemäss vorgeschlagen. sich selbstöffnende Leichenhüllen aus Plastikmaterial in der Weise ku fertigen, dass die Hülle mit ein oder mehreren flaschenhalsartigen Ventileinsätzen versehen ist, die kurz vor dem Einlegen der leichte durch Stöpsel aus organischen Grundstoffen, die einen guten Nährboden für Aerobier, Anaerobier und den Bakterien, die mit den Menschen in Symbiose leben, abgeben. luftdicht verschlossen werden.
- Die Stöpsel können in einem luftdicht verschlossenen Beutel vor jeder vorzeitigen Beeinflussung bewahrt werden. Bei Ingebrauchnahme wird der Beutel geöffnet, der betreffende Stöpsel in den in der Leichenhülle vorgesehenen flaschenhals @rtigen Ventileinsatz bzw. in die Einsätze eingebracht und zwar derart das der bzw. die Stöpsel sowohl mit dem menschlichen Körper, als auch mit dem Füllmaterial des Sarges oder mit dem Sarg selbst unmittelbar Berührung haben.
- Dadurch ist es neuerungsgemäss möglich geworden, luftdicht verschlossene Leichenhüllen von selbet zu öffnen, um der erwünschten Verwesung Raum zu geben. Die neuerungsgemässen stöpsel, die aus einem Material bestehen, das für Aerobier, Anoerobier und für die Bakterien, die mit dem Menschen in Symbiose leben, einen guten Nährboden abgeben, sind so ausgebildet, dass sie sowohl mit dem menschliehen Körper, als auch mit dem Füllmaterial des Sarges in Berührung stehen, so dass der Auflõsungsprozess des Stöpsels ungehemmt vonstatten gehen kann. Die temporär eintretende Ventilwirkung wird also neuerungsgemäss durch einen rein biologischen Prozeß eingeleitet und bis zur gewünschten Wirkung durchgeführt, d. h., den zur Verwesung erforderlichen Bodenbakterien usw. wird der Weg zur Leiche freigemacht.
- Neuerungsgemäss wird nicht nur mit Sicherheit der für die Aufbahrung erforderliche luftdichte Verschluss herbeigeführt, son-
ter Zeit die luftdicht verschlossene Hülle sich stellenweise öffnet, um die Verwesung einzuleiten. Nachstehend wird die Neuerung anhand einer Zeichnung noch näher erläutert.dern es wird gleichzeitig dafür Sorge getragen, dass in gewoll- C> - Fig. 1 zeigt ein Schaubild, Fig. 2 eine Aufsicht, Fig 5 ein Seitensicht der neuerungsgemäseen, sich selbstöffnenden Leichenhülle.
- Die Plastikhülle 1 ist mit einem Reissverschluss 2 versehen und kann stellenweise aus durchsichtigem Plastikmaterial 3 gefertigt sein. Die Hülle 1 besitzt mehrere flaschenhalsartige Ventileinsätze 4, die mit Stöpseln 5 aus organischen Grundstoffen verschlossen sind, die sowohl mit demaehschliehen Körper, als auch mit dem Füllmaterial des Sarges unmittelbar Berührung haben und die sich nach der Bestattung der Leiche durch einen biologisehen Prozent auflösen und den Bodenbakterien den Weg zur Leiche freigeben.
Claims (2)
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sehen ist, die durch Stoppel aus organischen Grundstoff.. luftdicht verschlossen sind.Schutzansprüchex 1 1. Leichenhülle ans Plastikmaterial, dadurch gekennzeichnete dass die Hülle mit ein oder mehreren Ventileinsätzen vor- - 2. Leichenhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. denn der oder die Stöpsel derart lang ausgebildet ist, dass sie tief in die Hülle hineinragen, so dass sie @owohl mit dem menschlichen Körper, als auch mit dem Füllmaterial des Sarges oder dem Sarg selbst unmittelbar in Berührung stehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959H0032562 DE1811916U (de) | 1959-08-04 | 1959-08-04 | Leichenhuelle aus plastikmaterial. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959H0032562 DE1811916U (de) | 1959-08-04 | 1959-08-04 | Leichenhuelle aus plastikmaterial. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1811916U true DE1811916U (de) | 1960-05-25 |
Family
ID=32936872
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1959H0032562 Expired DE1811916U (de) | 1959-08-04 | 1959-08-04 | Leichenhuelle aus plastikmaterial. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1811916U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1295753B (de) * | 1966-11-02 | 1969-05-22 | Klein Heinrich Georg | Sarg |
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1959
- 1959-08-04 DE DE1959H0032562 patent/DE1811916U/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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