DE1811606C - Mehrfachschalter - Google Patents
MehrfachschalterInfo
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Description
ί
2
Die Erfindung betrifft einen Mehrfachschalter mit eine weitere als Rastorgan vorgesehene Kugel ein, die
einer als Rastorgan in einer fest mit der Schalterachse damit die Schaustellung markiert. aairannl
verbundenen Haltevorrichtung federnd gelagerten Der bekannte Schalter verfügt also Über getrennte
Kugel, die Über eine Platte mit als Aussparungen aus- Rasteinrichtungen und Betätigungeetnriobtungen «um
gebildeten Raststellungen fuhrbar 1st, δ Umschalten der Einzelschalter bei den jeweils or-
Derartige Schalter sind bekannt. So ist z. B, aus der reichten Raststellungen. Audiι dieserbekannte»Schal·
deutschen Auslegeschrift 1094846 ein Drehschalter tor erfordert damit einen erheblichen.Aufwand bei
bekannt, dessen einzelne Schalterstellungen über eine der Festlegung der einzelnen s°h a a'«teiiungen, da für
Rastanordnung festgelegt sind. Diese Rastanordnung jede Schaltstellung sowohl des Rastorgan als auch die
besteht aus einer Mehrzahl auf einer Platte kreisför- »o Betätigungsmittel für den E»nz®ls<2»ali%Pf"f." n u8tl.erl
mig angeordneter Aussparungen, in die bei Erreichen werden müssen. Die »ρ^^Λβ» Binheltung beeiner
diskreten Schalterstellung eine in einer Halte- stimmter Drehstellungen des Drehschalters auf Bruchvorrichtung
federnd gelagerte Kugel einrastet. Diese teile von Winkelgraden genau, bei der gerade ein
Haltevorrichtung ist dabei fest mit der Schalterwelle Umschalten eines Einzelschalters erfolgen soll, ist bei
verbunden, die in bekannter Weise zur Betätigung 15 dem bekannten Schalter bei noch vertretbarem K.onvon
der Rasteinrichtung völlig getrennter elektrischer struktions- und Fertigungsaufwand unmöglich da so-Kontakte
dient. wohl die Größe der in dem Betätigungsglied vor-
Aus der deutschen Auslegeschrift 1202 382 ist ein gesehenen kugelkalottenförmigen Ausnehmungen, ihr
Drehschalter bekannt, bei dem ebenfalls eine federnd Abstand zueinander und auch eine entsprechend
gelagerte Kugel als Rastorgan benutzt wird. Diese ao spielfreie Lagerung des drehbaren Betäügungsgliedes
federnd gelagerte Kugel wird dabei jedoch gleich- nicht mit der erforderlichen Genauigkeit festzulegen
zeitig als Kontaktteil verwendet, indem diese bei einer sein wird, um ein genau gleichzeitiges annähernd
Drehung des Schauers zwei gleichzeitig die jeweilige spielfreies Eintauchen sowohl der als Rastorgan als
Raststellung festlegende Kontaktsec nente miteinan- auch der als Betätigungsorgan wirkenden Kugeln m
der elektrisch verbindet. *5 die kugelkalottenförmigen Ausnehmungen zu er
Derartige Drehschalter erfüllen zwar die ihnen zu- reichen. .
gründe liegende Aufgabe durchaus befriedigend, sind Aufgabe der Erfindung ist es daner, einen Mhaltei
jedoch für solche Anwendungen nicht geeignet, bei kleiner Abmessungen zu schaffen, der auch bei kleidenen
eine sehr genau einzuhaltende diskrete Stel- nein konstruktivem Aufwand eine sehr genaue Auslung,
wie z. B. eine bestimmte Drehstellung einer 30 lösung von elektrischen Schaltvorgangen in Abhan-Schalterachse,
zur Auslösung eines elektrischen gigkeit der jeweiligen Schalterstellung ermöglicht.
Schaltvorganges führen soll, die jedoch dann und nur Ausgehend von einem Mehrfachschalter mit einer
dann stattfinden darf, wenn gerade diese auf einen als Rastorgan in einer fest mit der Schalterachse
möglichst kleinen Bereich des möglichen Schalter- verbundenen Haltevorrichtung federnd gelagerten
wcges begrenzte Stellung erreicht ist. Das heißt, daß 35 Kugel, die über eine Platte mit als Aussparungen
z. B. bei einem Drehschalter eine Auslösung des tlek- ausgebildeten Raststellung führbar ist, ist diese Auftrischen
Schaltvorganges nur in einer auf einen gäbe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in die
Bruchteil eines Winkelgrades genau festlegbaren Aussparungen von der Kugel in bekannter Weise
Drehstellung erfolgt. b?T'?vh!ngte Betätigungsmittel von jeweils einzelne
Die für derartige Aufgaben bisher verwendeten 40 SchalterbildendenelektrischenKontaktenhineinragen.
Nockenschalter erfüllen diese Aufgabe aurh nnr i- Durch eine derartige <Vu^!dung eines Mehrfach
befriedigend, da das Auflösungsvermögen eines die SChHItCrS1 bei den>
di» 'Js KnM·«,.·^ dienende Kugel
Schalterstellunpc» ^.t1. Mw ... ^.;:.: .--^s am einer nicht wie bei einer der bekanr.:cn Ausiuiin n^lorm··,
N^kui.^iniiöv" *..aiiaer Abmessungen nicht groß gi^hzeitig als Kontaktteil, äondern vielit.eiv; als Teil
genug ist. Außerdem sind der relativ große Aufwand 45 der zur Bewegung der elektrischen Kontakte eines
an bewegten Teilen und die bei der Herstellung der Schalters erforderlichen Betätigungseinrichtung ver-Niicken
einzuhaltenden kleinen Toleranzen nachteilig. wendet wird, ist eine konstruktiv sehr einfache Aus-Aus
der USA.-Patentschrift 2 308 406 ist auch führung bei hochgenauer Einhaltung einer diskreten
bereits ein Drehschalter bekannt, der zwei voneinan- und nur einen sehr kleinen Bereich des möglichen
der getrennte Einzelschalter aufweist. Die Einzel- 5° Schalterwegs einschließenden Schaltstellung möglich,
schalter bestehen dabei jeweils aus einem Betati- Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform
gungsstift zum Schließen bzw. Trennen zweier Kon- der Erfindung wird der Mehrfachschalter als Drehtakte,
der seinerseits von einer Kugel betätigt wird. schalter verwendet, so daß die Aussparungen kreisför-Diese
Kugel wird in der Ruhestellung von einem mit mig angeordnet und miteinander durch eine kreisförder
Schaltcrachse verbundenen Betätigungsglied des 55 mige Rinne zur Führung der Kugel verbunden sind.
Schalters in eine auch den Betätigungsstift aufneh- Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfin-
mendc zylinderförmige Aussparung hineingedrückt. dung wird der Mehrfachschalter als eine Art Schiebe-Das
allein drehbare Betätigungsglied des Schalters schalter verwendet, so daß die Aussparungen auf
weist zwei kugelkalottenförmige Ausnehmungen auf, einer Geraden angeordnet und miteinander durch
in die die Kugeln eintauchen können. Befindet sich 60 eine Rinne zur geradlinigen Führung der Kugel vereine
solche kugelkalottenförmige Ausnehmung gerade bunden sind.
über der zylindrischen Ausnehmung, so taucht die Der Mehrfachschalter wird besonders einfach,
entsprechende Kugel in diese Ausnehmung ein und wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung in
erlaubt damit eine Aufwärtsbewegung des feder- jede jeweils eine Raststellung festlegende Aussparung
belasteten Betätigungsstiftes des jeweiligen Einzel- 65 der Betätigungsstift eines handelsüblichen Mikroschaltcrs.
In die zweite kugelkalottenförmige Ausneh- schalters hineinragt.
mutig des Betätigungsgliedes des Drehschalters greift Diese bekannten Mikroschalter verfugen über
ieweils beim lirreichen einer solchen Schaltstellung einen kleinen Betätigungsstift, der in einfacher Weise
jeweils von der anderen Seite der die Aussparungen ten aufweist, die miteinander Über eine kreisförmige
tragenden Platte derart In die Aussparungen hinein- Rinne 3 verbunden sind. In der Rinne ist eine Kugel 4
geführt werden Kann, daß e ne leichte und zuverläs- geführt, die in einer mit der Schalterwelle 5 mit Hilfe
slge Betätigung dieses Stiftes immer dann erfolgt, wenn ein«?r Schraube 6 fest verbundenen Haltevorrichtung 7
die Kugel in die betreffende Aussparung eintaucht. 5 derart gelagert ist, daß sie mit Hilfe einer in der
relaisschalter, der in Abhängigkeit der Stellung der bzw, bei Erreichen einer Aussparung in diese hinein-
Schalterachse mindestens zwei unterschiedliche gedrückt wird.
Schaltbereiche aufweist, ist gemäß einer weiteren Auf der der Rinne 3 und den Aussparungen 2 abAusgestaltung
der Erfindung die Kugel in einer der io gewandten Seite der Platte 1 sind Mikroschalter 9 in
Aussparungen in horizontaler Bewegungsrichtung hier nicht näher dargestellter Weise befestigt, deren
arretiert. Eine mit der Schalterachse verbundene Betätigungsstifte 10 durch in den Aussparungen 2 der
zweite Platte weist eine die Kugel teilweise aufneh- Platte 1 endende Bohrungen 11 geführt sind.
mende Vertiefung auf, deren Länge gegenüber der Bei einer Drehung der Schalterwelle 5 wird die Gesamtlänge des durch die Bewegung der zweiten 15 Kugel 4 über die Haltevorrichtung 7 längs der Rinne 3 Platte gegenüber der die Aussparung aufweisenden geführt, Der Betätigungsstift 10 eines Mikroschalters 9 Platte gegebenen Weges den Verharrunpsbereich des wird dabei von der Kugel 4 nur dann betätigt, wenn Il durch die elektrischen Kontakte gegebenen Einzel- diese bei Erreichen einer Aussparung 2 in diese voll ρ schalters in seiner ersten Stellung bestimmt. einrastet, was bei einer entsprechend dem Kugel- $! Mit Hilfe dieses konstruktiv etwas abgewandelten ao durchmesser gewählten Größe der Aussparung 2 tat-Mehrfachschalters ist ebenfalls eine sehr genaue Ein- sächlich jeweils nur bei einer auf einen Bruchteil ί| haltung der Schaltstellungen zu erzielen, bei denen eines Winkelgrades genau festlegbaren Drehstellung der Schalter beim Übergang vom ersten auf den möglich ist.
mende Vertiefung auf, deren Länge gegenüber der Bei einer Drehung der Schalterwelle 5 wird die Gesamtlänge des durch die Bewegung der zweiten 15 Kugel 4 über die Haltevorrichtung 7 längs der Rinne 3 Platte gegenüber der die Aussparung aufweisenden geführt, Der Betätigungsstift 10 eines Mikroschalters 9 Platte gegebenen Weges den Verharrunpsbereich des wird dabei von der Kugel 4 nur dann betätigt, wenn Il durch die elektrischen Kontakte gegebenen Einzel- diese bei Erreichen einer Aussparung 2 in diese voll ρ schalters in seiner ersten Stellung bestimmt. einrastet, was bei einer entsprechend dem Kugel- $! Mit Hilfe dieses konstruktiv etwas abgewandelten ao durchmesser gewählten Größe der Aussparung 2 tat-Mehrfachschalters ist ebenfalls eine sehr genaue Ein- sächlich jeweils nur bei einer auf einen Bruchteil ί| haltung der Schaltstellungen zu erzielen, bei denen eines Winkelgrades genau festlegbaren Drehstellung der Schalter beim Übergang vom ersten auf den möglich ist.
zweiten Bereich und umgekehrt seinen jeweiligen Die in F i g. 3 dargestellte Ausführungsform des
§: Schaltzustand ändert. Gegenüber den bisher bei Be- as Mehrfachschalters verwendet im wesentlichen die
κ reichsschaltern hauptsächlich verwendeten Nocken- gleichen Konstruktionsteile, wobei Teile, die den in
schaltern kann das Betätigungsglied dieses gemäß den Fig. 1 und 2 gezeigten Teilen entsprechen,
einer Ausgestaltung der Erfindung ausgebildeten gleiche, jedoch mit einem Strich versehene Bezugs-
; Schalters in beiden Richtungen bewegt werden, ohne zeichen haben.
; daß die Genauigkeit, mit der die Umschaltstellungen 30 In der Platte 1' ist eine geradlinige Rinne 3' vor-
eingehalten werden, kleiner wird. Bei den bisher gesehen, in der mittels einer ähnlich wie bei der
bekannten Nockenschaltern wird dagegen die Ge- ersten Ausführungsform ausgebildeten Haltevorrich-
nauigkeit, mit der die jeweilige Umschaltstellung ein- tung 7' eine Kugel 4' federnd geführt ist Die Halte-
gehalten wird, durch die Steilheit der Nocken be- vorrichtung 7' ist dabei mit einer Schalterachse 5'
stimmt, wodurch höchstens auf einer Seite der Nocke 35 verbunden, die eine lineare Bewegung zur Verstellung
eine optimale Schaltgenauigkeit zu erreichen ist. des Schalters ausführt. Mit Aussparungen 2' der
Auch dieser als Bereichsschalter verwendete Mehr- Platte Γ korrespondieren wieder Mikroschalter 9',
faciischalii-r izr„i als Drehschalter oder aber Schiebe- deren Betätigungsstifte iwv.rr nur rfc-τ» beaufschlagt
schalter ausgebildet sein, wobei im ersten Fall die die werden, wenn dis Kugel 4' Dei trr^chn cnisprtcaen
Aussparungen aufweisende Platte und die zweite 40 der SchaltersHIungcn voll ir. #·■ Av% .;«*·. ngen Z
Platte gegeneinander drehbare kreisförmige Platten eintaucht.
r-:>tu, wi lei sich die Vertiefung innerhab der zweiten Fm genäß der Hninücn^ dusgefj:»u*.«er Schalter ist
Platte ib. r ei-, Γ ükreis erstreckt. Im zweiten Fail .ii' ->fath h; rzustelle« üa die Aussparungen 2
sind ti;·. <;ϋνΓ. ,' : :(jfi gegeneinander längsversc'ni; h- r .:· r?r .u.huigthendvti „»itsprech:.iiü ^cr.u.· vorbar,
wobei sich die Vertiefung innerhalb der zweiten 45 zunehmenden Markierung mit einfachen Werkzeugen
Platte über eine bestimmte Teillänge des durch die in diese hineingebohrt oder aber -gedrückt werden
Gesamtverschiebung der beiden Platten gegenein- können, wobei die Abmessungen dieser Aussparunander
gegebenen Schaltweges erstreckt. gen nur um ein weniges größer als die entsprechenden
Die Erfindung wird an Hand in der Zeichnung Abmessungen der jeweils verwendeten Kugel sein
dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigt 50 dürfen. Für die elektrischen Kontakte werden vor-F
i g. 1 eine einen Drehschalter darstellende Aus- zugsweise handelsübliche Mikroschalter verwendet,
führungsform der Erfindung, die z. B. durch Vergießen in einfacher Weise auf der
Fig. 2 eine Ansicht des in Fig. 1 dargestellten Platte Γ aufgebracht werden können.
Drehschalters von unten, Die in F i g. 4 im Schnitt dargestellte Ausführungs-
Drehschalters von unten, Die in F i g. 4 im Schnitt dargestellte Ausführungs-
Fig. 3 eine einen Schiebeschalter darstellende 55 form eines als Bereichsschalter wirkenden Mehrfach-
Ausführungsform der Erfindung, schalters besteht ebenfalls aus der mindestens eine
Fig. 4 eine als Bereichsschalter zu verwendende Aussparung 2 aufweisenden Platte 1, gegenüber der
Ausführungsform des Mehrfachschalters in einer eine zweite Platte 12 mit Hilfe einer Schalterachse 5
ersten Schaltstellung, gedreht wird. In der kugelkalottenförmigen Ausspa-
F i g. 5 den in F i g. 4 dargestellten Bereichsschal- 60 rung 2 der Platte 1 ist eine Kugel 4 so gelagert, daß
ter in seiner zweiten Schaltstellung und sie in horizontaler Bewegungsrichtung durch die Ab-
F i g. 6 eine Draufsicht auf die der die Aussparun- messungen der Kugelkalotte arretiert ist und sich
gen aufweisenden Platte benachbarte Seite der zwei- lediglich in vertikaler Richtung frei bewegen kann,
ten Platte des in den F i g. 4 und 5 dargestellten Durch eine Bohrung 11 in der Platte 1 ragt wiederum
Bereichsschalters mit zwei Schaltbereichen Λ und B. 65 der Betätigungsstift 10 eines Mikroschalters 9 in die
Der in F i g. 1 dargestellte Drehschalter weist Aussparung 2 so weit hinein, daß der Mikroschalter
eine Platte 1 auf, die, wie in Fig. 2 besser zu erken- bei voll in die Aussparung 2 eintauchender Kugel 4
nen ist, vier Aussparungen 2 in Form von Kugelkalot- durch den Betätigungsstift 10 sicher umgeschaltet
wird. Die zweite Platte 12 weist eine den Abmessungen der Kugel 4 angepaßte Vertiefung 13 auf, die sich
über einen bestimmten Teilkreis A (vgl. Fig. 6) des durch die Platte 2 gegebenen Vollkreises erstreckt
und in einem solchen Abstand von der Schalterachse 5 angeordnet ist, daß die Kugel 4 bei einer Drehung der
Platte 12 in die Vertiefung 13 eingreift.
Bei einer Drehung der Platte 12 gegenüber der Platte 1 befindet sich der Mikroschalter 9 in der in
F i g. 4 gezeigten ersten Schaltstellung so lange, wie die Kugel 4 in die Vertiefung 13 der zweiten Platte 12
eingreifen kann, da sie durch den in herkömmlicher Weise federbeaulfschlagten Betätigungsstift 10 des
Mikroschalters 9 in diese hineingedrückt wird. Gelangt bei einer weiteren Drehung der Platte 12 gegenüber
der Platte 1 der die Vertiefung 13 der Platte 12 nicht mehr aufweisende Bereich B (vgl. F i g. 6) in
Kontakt mit der Kugel 4, so bewirkt diese die in F i g. 5 gezeigte andere Schaltstellung des Mikroschalters
9, in der die Kugel 4 den Betätigungsstift 10 ao in den Mikroschalter 9 hineindrückt. Der Übergang
von einem dieser Schaltbereiche auf den jeweils anderen wird auf Bruchteile eines Winkelgrades in
beiden Drehrichtungen genau eingehalten, da sowohl die Aussparung 2 als auch die Vertiefung 13 den
Abmessungen der Kugel 4 genau angepaßt sind.
Diese in den Fig.4 und 5 dargestellte, als Bereichsschalter
dienende Ausführungsform des Mehrfachschalters kann zusätzlich noch die gleiche Funktion
übernehmen wie die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Ausführaiigsform. In der zweiten Platte 12
wird in diesem Fall außer der Vertiefung 13 eine Aussparung vorgesehen, in der eine weitere Kugel
federnd gehalten ist. Diese in der dann gleichzeitig als Haltevorrichtung dienenden zweiten Platte federnd
gehaltene Kugel kann mit zusätzlichen gleichzeitig als Raststellungen des Bereichsschalters dienenden
Aussparungen innerhalb der Platte 1 korrespondieren, wobei sie in der gleichen Weise Mikroschalter betätigt,
wie dieses in Verbindung mit dem an Hand der F i g. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsbeispiel des
Mehrfachschalters erläutert ist.
Claims (6)
1. Mehrfachschalter mit einer als Rastorgan in einer fest mit der Schalterachse verbundenen
Haltevorrichtung federnd gelagerten Kugel, die über eine Platte mit als Aussparungen ausgebildeten
Raststellungen führbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Aussparungen
(2) von der Kugel (4) in an sich bekannter Weise beaufschlagte Betätigungsmittel von jeweils einzelne
Schalter bildenden elektrischen Kontakten hineinragen.
2. Mehrfachschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (2) kreisförmig
angeordnet und miteinander durch eine kreisförmige Rinne (3) zur Führung der Kugel (4)
verbunden sind.
3. Mehrfachschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (2) auf
einer Geraden angeordnet und miteinander durch eine Rinne (3) zur geradlinigen Führung der
Kugel (4) verbunden sind.
4. Mehrfachschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in jede Aussparung
(2) der Betätigungsstift (10) eines Mikroschalters (9) hineinragt.
5. Mehrfachschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (4)
in einer der Aussparungen (2) in horizontaler Bewegungsrichtung arretiert ist und eine mit der
Schalterachse (5) verbundene zweite Platte (12) eine die Kugel (4) teilweise aufnehmende Vertiefung
(13) aufweist, deren Länge (A) gegenüber der Gesamtlänge (Λ + B) des durch die Bewegung
der zweiten Platte (12) gegenüber der die Aussparung (2) aufweisenden Platte (1) gegebenen
Weges den Verharrungsbereich des durch die elektrischen Kontakte gegebenen Einzelschalters
(9) in seiner ersten Stellung bestimmt.
6. Mehrfachschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aussparung (2) aufweisende
Platte (1) und die zweite Platte (12) gegeneinander drehbare kreisförmige Platten (1,
12) sind, wobei die Vertiefung (13) innerhalb der zweiten Platte (12) sich über einen Teilkreis (A)
erstreckt, der den Drehwinkelbereich nach Größe und Lage innerhalb des durch die Platten (1, 12)
gegebenen Vollkreises (A + B) bestimmt, währenddem der Mikroschalter (9) sich in seiner
ersten Schaltstellung befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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