DE1810552C - Drehgelenk mit horizontaler Schwenk achse fur über Federausgleich verbundene Schwenkarme, insbesondere von medizini sehen Geraten - Google Patents
Drehgelenk mit horizontaler Schwenk achse fur über Federausgleich verbundene Schwenkarme, insbesondere von medizini sehen GeratenInfo
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- DE1810552C DE1810552C DE1810552C DE 1810552 C DE1810552 C DE 1810552C DE 1810552 C DE1810552 C DE 1810552C
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- 241000069219 Henriettea Species 0.000 claims 1
- 241000894006 Bacteria Species 0.000 description 2
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Description
Bei medizinischen Geritten, insbesondere bei OP-Lcuchten,
ist os bekannt, die Drehgelenke der
Schwenkurmc mit im wesentlichen horizontaler Schwenkachse, so auszubilden, duß die Enden der
Schwenkarmo schnrnierartig ineinandergreifen. Die c|em Gewichtsausgleich dienende Feder kann bei dieser
Anordnung an die innerhalb der Scharnierschenkcl liegenden Hebelarme angreifen. Auf diese
Weise werden aber mindestens zwei Drehfugen gebildet, die zwischen sich notwendigerweise einen Abstand
bzw. Schlitz haben müssen. Diese Schlitze bedeuten jedoch offene Stellen, in die sich Bakterien,
Schmutz und Staub festsetzen und die schwer zu reinigen sind. Beim Schwenken der Arme werden infolge
ihrer Bewegung Teile des Drehgelenks frei. Dadurch sind im Bereich des Gelenkes öffnungen vorhanden,
die nicht aseptisch gehalten werden können. Ferner werden die Öffnungen zu unvermeidbaren
Keimträgern, die in Operationssälen unbedingt vermieden werden müssen. ao
Ferner sind aus dem Gebiet der Leuchtentechnik, beispielsweise für Werkstattanwendungen, Gelenke
bekannt, bei denen die Enden der gelenkig verbundenen Leuchtenarme seitlich aneinanderstoßen, wodurch
nur eine durch die Stoßfläche gegebene Drehfuge gebildet wird. Die beiden Endteile der Arme
werden durch einen quer durch diese Teile gesteckten Gelenk- bzw. Schraubbolzen zusammengehalten,
Auch derartige Gelenke eignen sich nicht für medizinische Anwendungen, da beispielsweise die Bolzen
zumindest von einer Seite von außen frei zugänglich und verstellbar sind, wobei die damit verbundenen
Schlitze nicht aseptisch gehalten werden können. Da ferner die Drehbolzen ganz durch die Endteile der gelenkig
miteinander zu verbindenden Arme geführt sind, bleibt im Inneren der Gelenke kein freier Raum
für die sich bewegenden Teile des Federausgleichgestänges. Auch aus diesem Grunde ist eine Anwendung
der Gelenke für den genannten medizinischen Zweck völlig ungeeignet.
Die Nachteile der bekannten Gelenke werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden,
daß die aneinanderstoßenden Enden der Arme in an sich bekannter Weise einander gegenüberliegende,
gleichartig ausgebildete, in sich geschlossene Flächen, wie Kreisflächen, besitzen, die die nur an einer Seite
liegende geschlossene Drehfuge bilden, wobei der in den Schwenkarmen befindliche Drehbolzen und die
Einstellung zum Federausgleich von den Enden völlig eingekapselt und nur durch beiderseitige lösbare
Abdeckplatten zugänglich sind.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Gelenk praktisch völlig aseptisch gehalten
werden kann, da der Gelenkbolzen und alle Teile des Federausgleichs vom Außenraum völlig abgedeckt
im Inneren der Gclenkarme aufgenommen sind. Gegenüber den bisher üblichen Drehgelenken
bei medizinischen Anwendungen weist das erfindungsgemäße Gelenk nur eine an einer Seite liegende
Drehfuge auf, wobei die Stoßfläche der beiden Gelenkarme ständig abgedeckt ist und zur Abkapselung
der sonstigen im Innenrautn liegenden Teile des Drehgelenks dient. Ferner wird gegenüber den bisherigen
Drehgelenken mit Federausgleich der Vorteil erzielt, daß die Drehbewegung der Federarme theoretisch
unbegrenzt ist. Es gibt keinen unteren Totpunkt, und die Funktionsfähigkeit des Belastungsausgleichs
bleibt über den vollen Schwenkwinkel erhalten.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Boschreibung der Zeichnung, in welcher ein Ausführungsbeispiol
der Erfindung dargestellt ist, nllher erlliutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Schnittansicht,
Fig. 2 einen Schnitt IMI nach Fig. 1 des Drehgelenks
und
Fig. 3 schematisch den vergrößerten Schwenkwinkcl.
Das dargestellte Beispiel stellt einen Teil einer DeckenautMngung für eine Operationsleuchte dar.
Ein Schwenkarm 10 ist zur Decke gerichtet, und ein Schwenkarm 12 kann mit einer nicht dargestellten
Gabel verbunden sein, in welcher der Leuchtenkörper gelagert ist.
Zwischen beiden Armen 10 und 12 befindet sich ein Gelenk mit im wesentlichen horizontaler Achse
in Form eines Gelenkbolzens 16, der sich im Gelenkkopf 14 befindet. Dieses Gelenk ist mit einem Federausgleich
versehen, um das Gewicht der Operationsleuchte in jedei Stellung ausbalancieren zu können.
Derartige einstellbare Federausgleichseinrichtungen sind bekannt (vgl. deutsche Auslegeschrift 1 198 302).
Die nach Fig. 2 aneinanderstoßenden Enden der
Arme 10 und 12 besitzen einander gegenüberliegende, gleichartig ausgebildete, aneinanderliegende Kreisflächen
18, die die geschlossene Drehfuge des Gelenkes bilden. Die Arme sind dadurch axial versetzt,
was aber durch eine Kröpfung ausgeglichen werden könnte. Natürlich müssen die Arme bis zur Drehfugc
einen in sich geschlossenen Querschnitt aufweisen.
Um an den Gelenkbolzen 16 und an eine Federstange 20 sowie an einen Hebelarm 22 einer sonst
nicht weiter dargestellten Federausgleichseinrichtung
bei dieser Abkapslung zum Verstellen heranzukommen, sind entsprechende öffnungen, wie beispielsweise
die öffnung 30, vorgesehen. Die öffnung 30 wird von einem abnehmbaren Deckel 28 verschlossen. Auf der
anderen Seite liegt hinter einer Abdeckplatte 26 eine Vertiefung 24 für die Sicherung des Gelenkbolzens 16.
Hinter dem abnehmbaren Deckel 28 ist eine Verstelleinrichtung 32 zugänglich, mit deren Hilfe der
Federausgleich einstellbar ist. Bei geänderter Belastung wird in einem bogenförmigen Schlitz mit der
eingezeichneten Schraube eine neue Stellung für den Ansatzpunkt des Hebels 22 gewählt, die der geänderten
Belastung einen Feder-Gewichtsausgleich bietet.
Die Kreisflächen 18 können satt aneinanderliegen, aber auch geschliffen sein.
F i g. 3 läßt den großen Schwenkwinkel erkennen, der lediglich wegen der innen durchgeführten elektrischen
Zuleitung 22 nicht mehr als 360° betragen kann.
Die ganze Gelenkeinrichtung ist aseptisch gekapselt. Alle Schlitze, die verschmutzen oder in denen
Bakterien nisten können, sind vermieden.
Claims (1)
1. Drehgelenk mit horizontaler Schwenkachse für über Federausgleich verbundene Schwenkarme,
insbesondere an medizinischen Geräten, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderstoßenden
Enden der Arme in an sich bekannter Weise einander gegenüberliegende, gleichartig
ausgebildete, in sich geschlossene Flächen,
wlo KroisflHchen, besitzen, die die nur an einer
Seite liegende geschlossene Drehfuge bilden, wobei der in den Schwenkarmen befindliche Drehbolzen und die Einstellung zum Federausgleich
von den Enden völlig eingekapselt und nur durch
beiderseitige lösbare Abdcckplatten zugUnghch
sind,
2, Drehgelenk nach Anspruch 1, dadyrch gekennzeichnet, daß die die Drehfuge bildenden
Flüchen geschliffen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2627514A1 (de) * | 1976-06-18 | 1977-12-22 | Original Hanau Quarzlampen | Drehgelenk |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2627514A1 (de) * | 1976-06-18 | 1977-12-22 | Original Hanau Quarzlampen | Drehgelenk |
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