DE1809929A1 - Achswelle fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Achswelle fuer KraftfahrzeugeInfo
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Description
Patentanmeldung 15· Uove.nber I968
Annelderim ADAIT OPi-JL Ai-TIHUGK I ILLS·'HAi-T, tfisselßheiin/JIessen
Achswelle für Kr«ftfahraeu^e
Die Erfindun,- bezieht t;ich auf «ine Achswelle für Kraft«
f'Hhr7.eu"fif inaboHOMtlore Ltockwelle für f'interachiien, beütphond
;iuii einen i.rollerj£:rTiaft ".it an ilo3:;en iiiden angeordneten
Anschlußteilßn zur .'erbinduni1; nit der.; Achsfetriebe
eineroeits und f\ei. '\ua andererseits·
Bekanritlicb ii-t nu von Vorteil, daa Gewicht der un^ofederton
Ach.'ifcJiifien nifArli: z'j hult--n» Zu den ungefederten Achananeen
zählen auch die Achswellen, hei denen nti dül-er ebenfnils
von Vorteil j st, ihr Gewicht ao niedrig wie möglich
109824/0510 "?" BADOR|QiNÄL
zu halten. In dieser Hinsicht ist man jedoch durch das
zu übertragende Drehmoment beschränkt, das einen gewissen Duchmesser der Achswelle erfordert. Derartige
Achswellen bestehen in bekannter Weise au3 Vollmaterial und eine Verringerung des Durchmessers zur Gewichtsersparnis
ist aus Festigkeitsgründen nicht möglich»
Bei starren Hinterachsen ist das Problem des sogenannten
Achsspringena bekannt, das unter gewissen Bedingungen
im allgemeinen beim Bremsen in Vorwärtsfahrt und beim Anfahren rückwärts auftreten kann. Um dieses Achsspringen
zu vermeiden, bzw. zu vermindern, wurde bereits vorgeschlagen, die Eigenfrequenz der Drehschwingungen im Antriebsstrang
herauf- oder herabzusetzen, du.:ät sie nicht mit der Eigenfrequenz der Huhschwingungen der ungefederten
Achsmasse übereinstimmt. Zum Heraufsetzen der Eigenfrequenz
der Drehschwingungen im Antriebsstrßng ist es
zweckmäßig, die Steifigkeit der Steckwellen zu erhöhen^ wozu ebenfalls bereits vorgeschlagen wurde, neben einer
Vergrößerung das Durchmessers die Steckwellen rohrförmig bzw. hohl auszubilden. (Patentanmeldungen P 16 30 Ο79·5
und P 17 80 150.2). Hier ging es neben der Erhöhung der
Steifigkeit ebenfalls darum, d«e Gewicht der Cteckwellen
!Q9824/O510
BAD ORIGINAL
herebzudrücknn, um des Gewicht der ungefederten Achsinassen
niedrigzuhalten.
"«r VoWChIaC1 die Steckwellen rohrförmig bzw. bohl
;uszubilden, erfolgte in Verbindung mit einer starren
Hinterachse, ohne daß dabei -uf die nähere Ausbildung
ier Achswelle eingegangen wurde.
Die vorliegende Erfindung g'^'t ganz allgemein von
einer Achswelle für Kraftfahrzeuge aus und bezweckt,
das Gewicht der Achswelle herabzusetzen oder die Steifirkeit
von Steckwellen ohne Gewichtszunabrae zu erhöhen.
Gleichzeitig wird durch die Erfindung eine in ihrer Herstellung vdrtschaftliche Achswelle geschaffen.
Gemäß der Erfindung besteht bei einer Achswelle der eingangs
gekennzeichneten .Art die '.Velle aus einen Rohr und
die Anschlußteile sind durch Anstauchen gebildet. Eine solche rohrförmig Achswelle nuß im allgemeinen an den
Enden nach innen Terschlossen sein. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ißt daher die Welle an den
Enden durch Anstmicren gleichzeitig nach innen zu verschlossen»;
.,-
In vorteilhafter Weise werden die Enden der Welle zunächst
angestaucht, wobei aus der An3tijuchung in bekannter
V/eise die Anschlußteile bei der vorn Stauchvorgang
herrührenden Erwärmung gebildet werden.
Bei Steckwellen, die mit dem Achtgetriobe in Verbindung
stehen, ist daß in das Achsgetriebe hineinreichende Ende ebenfalls zweckmäßig verschlossen, was ebenfalls
durch Ans tauchen und Längen erfolgen kann.
Durch die vorliegende Erfindung wird eine Achswelle geschaffen,
die neben dem Vorteil im ftihrtechnischen rinne auch noch den Vorteil einer "für die Serienfertigung geeigneten
rationellen Herstellunf:swei...e besitzt.
BADORlGiNAL
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""" WRUll! S Uli fi" ijpilliW11"» iff'lip "Will!" «;
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt, in der zeigen
Figur 1 einen Schnitt durch eine Häufte
einer starren Hinterachse,
Figur 2 das flanschseitige Ende der
Steckwelle in vergrößertem Maßstab,
Figuren 3 bis 5 Zwischenstufen für die Herstellung
einer Achswelle mit Befestigungsflansch und
Figur 6 schematisch eine Zweigelenkachse.
In Figur 1 ist mit dem mit 1 bezeichneten Achsgetriebe
das Achstragrohr 2 fest verbunden, in dem die Steckwelle
mittels einee Rollenlagers 4 gelagert ist, neben dem sich
eine Wellendichtung 12 befindet» Am Achstragrohr 2 ist die
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Bremsträger-platte 5 in bekannter Weise befestigt.
Die Steckwelle 3 besitzt einen Flansch 6, an dem Bolzen angeordnet sind, die zur Befestigung der Bremstrommel θ
und der Radfelge 9 dienen. Mit dem anderen Ende 11 ist die
Steckwelle 3 mit einem Kegelrad 10 des Hinterachsgetriebee
1 verbunden.
Wie ersichtlich, ist die Steckwelle 3 hohl ausgebildet,
wae den Vorteil ergibt, daß ohne eine Gewichtserhöhung
der !Durchmesser der Steckwelle 3 größer ausgebildet und damit ihre Steifigkeit erhöht werden kann« Bei der Herstellung
der Steckwell© 3 wird von einem Rohr ausgegangen, das, wie die Figur 3 zeigt, im Durchmesser abgesetzt
sein kann. Das eine Ende des Rohres wird bei einer gewissen Erwärmung derart angestaucht, daß im vorlieeenden
Falle der Flansch 6 gebildet wird, der in Figur 2 im vergrößerten Maßstab dargestellt ist. Neben der Bildung
des Flansches 6 muß dae Rohr nach innen verschlossen werden, so daß kein Wasser, Öl oder dgl, in das
Innere der Stockwelle 3 gelangen kann. Das in das Achsgetriebe
hineinreichende Ende 11 der Steekwelle 3 be-
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sitzt einen kleineren Durchmesser und ist ebenfalls nach innen zu verschlossen.
Für die Bildung des Flansches 6 der Steckwelle 3 zeigen die Figuren 3 bis 5 drei Htrstellungsstufen. In
Figur 3 ist das Ausgangsrohr dargestellt, das bereits den Durchmesser der fertigen Steckwelle 3 aufweist.
Es kann z.B. von einem geschweißten Rohr ausgegangen werden. Von diesem Rohr wird das linke Ende in geeigneter
Weise derart angestaucht, daß sich die in Figur gezeigte Ausbildung ergibt, bei der durch die Anstauohung
das Rohr bereits nach innen verschlossen und nach außen «in Wulst gebildet ist. Diese durch Anstauchung
erhaltene Verdickung besitzt vom Anstauchen her ein· Erwärmung, die zum weiteren Stauchen bzw. Schmieden geeignet
ist. Durch ein entsprechendes Werkzeug wird aus der in Figur" 4 gezeigten Form der Flansch 6 geschmiedet,
wie er in Figur 5 dargestellt ist. Das eine Ende der Steckwelle 3 ist somit in seiner Rohform fertig und bedarf
nur noch der spanabhebenäen Verarbeitung.
,Diese Hers te1lungsweise des Anstauchens des Flansches
an einem Rohr ist für die Serienfetigung gut geeignet.
1 0 S 8 2 L I Π 5 1 0
Sie gibt darüberhinaus die Gewähr dafür, daß zwischen
dem Rohrabschnitt und dem Flansch eine der gewünschten Festigkeit entsprechende Verbindung vorhanden iato
Das Ende 11 der Stockwelle 3 wird ebenfalls zunächst an^restaucht und dann gelängt, bi* der ^evmnschte Durchmesser
erreicht ist. Die ».teckwelle 3 ist somit -auch
an diesem Ende nach innen zu verschlossen.
In Figur 6 ist eine Zweigelenkachse dargestellt, bei
der zwischen dem Hinterechs^etriebe 15 und den Rädern
die Achswellen 17 ungeordnet sinde Die Achswellen 17
stehen über KardanrelenkeiB mit den Radwellen bzw. mit
den Antriebswellen des Achs^etriebes 15 in Verbindung.
Die Achswellen 17 sind an ihren finden mit einem Gabelkopf
19 versehen. Die .'läder 16, die z.B. an Gchrüglenkern
geführt sein können, stützen sich über Federn am Fahrzeugaufbau 21 ab.
Die Achswellen 17 sind auch hier von einem (ohr gebildet.
Die Gabelköpfe I9 werden ebenfalls durch entsprechendes
Anstauchen erholten, wobei die Anstauchung wiederum derart erfolgt, daß die Achswellen 17 -nach innen z»
- 9 - BAD ORIGINAL
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verschlossen sind. Auch bei dieser Achswelle wird neben
dem Vorteil im fahrtechnischen Sinne der Vorteil einer
rationellen Herstellun/rsweifie erreicht«
Patentansprüche
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Claims (1)
- Patentansprüche 15· November 19βΟAchswelle für Kraftfahrzeuge, insbesondere oteckwelle für Hinterachsen, bestehend aus einem V/ellenschaft mit an dessen Enden angeordneten Anschlußteilen zur Verbindung mit dem Achsgetriebe einerseits und dem !?ad andererseits,
dadurch gekennzeichnet, daß die V/elle aus einem Rohr besteht und die Anschlußteile durch Anstauchen (-ebildet sind,..Achswelle nuch Anspruch 1,dadurch -«kennzeichnet-, diiE die V/elle an den Hnden durch Ans tauchen fleichzeitlf nach innen zu verschlossen ist.3. Achswelle noch Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unden der Welle zunächst angestaucht und tue der Anstuuchuntf in bekannter '."eise die Anschlußteile bei der vom Stauch-Vorgang herrührenden Erwärmung gebildet aind.BAD ORIGINAL 109824/0510Achswelle nach Anspruch 1 Ms 3, dienend als Steckwelle f''-τ eine starre rint»rucln;e, di.durch -'ekennzeichnnt, daß an dem dem Flunsch αϊγ'ον/ijridIen ünde die rohrfür.iiis^e V.'elle ourch An-εtauchen und Län-'en nach innen zu verschlossen und im Durchmesser verringert ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681809929 DE1809929A1 (de) | 1968-11-20 | 1968-11-20 | Achswelle fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1809929A1 true DE1809929A1 (de) | 1971-06-09 |
Family
ID=5713832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (3)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR2023678A1 (de) |
| GB (1) | GB1226740A (de) |
Families Citing this family (3)
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| US9630451B2 (en) | 2014-06-18 | 2017-04-25 | American Axle & Manufacturing, Inc. | Method of manufacturing hollow axle shaft for a vehicle |
| US20150367681A1 (en) * | 2014-06-18 | 2015-12-24 | American Axle & Manufacturing, Inc. | Hollow axle shaft for a vehicle and a method of manufacturing the same |
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1968
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-
1969
- 1969-10-23 GB GB1226740D patent/GB1226740A/en not_active Expired
- 1969-11-12 FR FR6938722A patent/FR2023678A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1226740A (de) | 1971-03-31 |
| FR2023678A1 (de) | 1970-08-21 |
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