DE1809015U - Zerkleinerungsmaschine fuer landwirtschaftliche erzeugnisse, insbesondere fleisch. - Google Patents
Zerkleinerungsmaschine fuer landwirtschaftliche erzeugnisse, insbesondere fleisch.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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- B02C18/30—Mincing machines with perforated discs and feeding worms
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Description
PA 124 866*2*. 2.60
j?irma Carl ß c ii η e 1 I, idasciiinenfalDrik,
'η interoacii bei Schornciorf ( Vürtteaberg)
fe für laniwirt-
schaftllciie ^rzeuaitse, insbesondere
Si eis eil
Es sind bereits Zerlcleinerungsaiascliinen, die vor allem
für landwirtscliaftliciie Erzeugnisse verwendet T/erden,
begannt, bei denen unterhalb eines rotierenden Zerrcleineran^sviericzeuges
eine Lochplatte angeordnet ist. Um die Reinheit der Zerkleinerung ändern zu können, ist bei dieser
niaschine die Lochplatte auswechselbar angebracht.
Lie Arbeit des .auswechselns ist jedoch verhalOnismäBig
umständlich, so da£ man bereits Maschinen gebaut hat,
die zwei übereinanderliegende Lochplatten aufweisen.
Jüa'bei wird, je nach de.ii erforderlichen Reinheitsgrad,
die untere Lochplatte gegeihiber der oberen verstellt,
so eis...« Q-ie .Locner uie/ir ooier weniger ii'eigegooen ^ercten
in der Praxis haben sich diese ..maschinen "jedecli nicht
bewahrt, da das Zerhieinerun^s^t, vor allen bei teilweise
abgedeckten Lochern, zwischen die Platten eindringt
-JlLICl die Platten voneinander ache Ot. Dadurch,
wird der abstand zwischen de.u Zericieineran^swernzuUg.
ana der an iir.a anliegenden Platte Verändert, se da^
der Verschleiß der ZeraMnerj.n^;s^er.:Cze"JLae eaaererdentlicli
hoch ist. Aa^erdea T;/ira die \ er Stellung, sehr er—
Ii-.blich erschwert, d& das Zer^leineran^s^at zwischen
ü6n llattea. nafxien bleibt „mo- eis _ieioj.ng eriieoj.ich
erhöht, ^.ach aie .aeini^ung einer dererti^en -H.ncranun^
βΤ/0-.jTj aiii .oche ierigae ιό en ·
^Zl die n&ch'ceile der bekannten xxMSxahrangsiOriiien zu
vermeiden, ;;eist eriindun^e_eaah bei tiner Zerl-cleiijöx
.inj;£.iiascniLne , oei o.er ..".oer zueii. .io::rexn3nci.erlie,i ena
oc;.;i-;jeinincer verstealoaren Lccuolstten uesssr rotieren,
.:iindestens eiae Loch;,.:latte an ihrer der anderen
lochplatte zae.e"v;andteij -/xi-C^e v&r"viei_LH_en z~x:± .^oxihre
v.η zwischen die Platten ein^edrj-n-enea Jerhieineran.^s
.^at sui. .icbs 1^'sich nanmehr Ser_:leinei?_;n'_e,-,a"w zwischen
die Platten hineingepreßt, wird es ohne Schwierigkei
ten wieder abgeführt und die Gefahr des Auseinandertreibens der beiden Platten ist behoben, so daß der
Abstand der Zeckleinerungswerkzeuge gegenüber der an ihnen anliegenden Lochplatte immer gleich bleibt.
Außerdem wird auch die Verstellung der einen Lochplatte erheblich erleichtert, da keine die Reibung
erhöhenden Teilchen mehr vorhanden sind.
Vorzugsweise führen die Vertiefungen zu Löchern der dem Auslaß zunächst liegenden Lochplatte, so daß das
,zwischen die Platten gelangende Zerkleinerungsgut di^
rekt hinausbefördert wird. Es besteht jedoch/auch die
Möglichkeit, ,die "Vertiefungen an den äußeren oder inneren Rändern der Platten enden zu lassen und auf
diese W-eise mit dem Auslaßraum zu verbinden, oder ,
gegebenenfalls- sogar ganz nach außen zu führen. Die einfachste ..Möglichkeit ist die bereits erwähnte Verbindung
der Locher durch die Vertiefung. Nacl/einem
weiteren Merkmal der Erfindung sind die Vertiefungen
als spiralförmig verlaufende Rillen ausgebildet, wodurch das Hinausgleiten der zwischen die Plätten gelangten
Teilchen noch weiter erleichtert wird.
• · Ί~ ft ·
Einen besonders günstigen Wirkungsgrad bei der Verwendung
von zwei übereinanderliegenden, gegeneinander verstellbaren Platten erhält man, wenn die an
den Zerkleinerungswerkzeugen anliegende Lochplatte mindestens für die feinste und die gröbste Zerkleinerung
Löcher aufweist und die Mindestgröße der Löcher der anderen Lochplatte den größten Löchern der
ersten Lochplatte entspricht. Die Erfahrung hat gezeigt, daß auf diese Weise auch eine besonders rasche
Ableitung des zwischen die Platten gelangten Zerkleinerungsgutes erreicht wird. Vorzugsweise sind die der
Grobzerkleinerung dienenden Löcher der an den Zerkleinerungswerkzeugen anliegenden Lochplatte so gestaltet
und angeordnet, daß sie in einer Stellung der anderen Lochplatte durch die Löcher derselben freigelegt
und in einer anderen Stellung durch die zwischen den Löchern vorhandenen Stege abgedeckt sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es stellen dar:
Figur 1 den Längsschnitt durch eine oben und unten abgebrodhene Zerkleinerungsmaschine,
■■ "5
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Hälfte der unteren Lochplatte,
figa 3 eine Draufsicht auf eine Hälfte der oberen
Lochplatte,
lig. 4 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der
übereinandergelegten Lochplatten,
Fig. 5 eine Draufsicht nach Fig. 4- in einer anderen
Stellung der Lochplatten gegeneinander.
Die Zerkleinerungsmaschine 1 weist eine senkrechte Antriebswelle 2 auf, welche die Messer 3 trägt. Diese rotieren
über zwei aufeinanderliegenden Lochplatten 4- und 5· Das Zerkleinerungsgut wird über einen aus der
Zeichnung nicht ersichtlichen Einfülltrichter in den Zerkleinerungsraum 6 eingeführt, durch die Messer 3
zerkleinert und durch die Lochplatten 4- und 5 in cLen
Auslassraum 7 gedrückt. Die obere an den Messern 3
anliegende Lochplatte 4- ist unverdrehbar im Gehäuse 8 gelagert und insbesondere mittels.eines Scherstiftes
festgelegt. Sie weist, wie aus Figur 3 ersichtlich ist,
sowohl Löcher 10 für die Feinstzerkleinerung als auch Löcher 11 für die Grobzerkleinerung auf.
Die Löcher 12 dienen ebenfalls der Grobzerkleinerung, sind jedoch im Durchmesser etwas geringer als die
Löcher 11 gehalten. Unterhalb der Lochplatte 4 befindet sich eine zweite drehbar gelagerte Lochplatte 5?
die mittels eines Hebels 13 von außen gedreht werden kann. Diese Lochplatte 5 ist nur mit großen Löchern
14 versehen, deren Durchmesser zweckmäßig so groß gehalten ist, daß sie die Löcher 11 und 12 der oberen
Platte völlig freigeben können. Dies ist aus Mg. 4 ersichtlich.
Die zweischen den Löchern 14 verbliebenen Stege 15
decken in der anderen Stellung der unteren Lochplatte 5, wie Sig. 5 zeigt, die Löcher 11 und 12 der oberen
Lochplatte 4 vollständig ab, so daß nur noch die zur Feinzerkleinerung dienenden Löcher 10 freigegeben sind.
Selbstverständlich ist auch jede Zwischenstellung zwisehen den beiden Extremlagen nach den Fig. 4 und 5
möglich. Versuche haben gezeigt, daß diese Anordnung
der Löcher einen besonders günstigen Wirkungsgrad er-
gibt, ein Eindringen des Zerkleinerungsgutes zwischen die Platten weitgehend verhindert und ein Herausgleiten
des dennoch zwischen die Platten gelangten--.Zerkleine-
rungsgutes mittels der im folgenden beschriebenen Vertiefungen
erleichtert wird. Durch die abgedeckten Löcher
kann während des Zerkleinerungsvorganges Zerkleinerungs-
gut zwischen die Platten 4 und 5 gelangen. Um dieses
abzuleiten und somit ein Auseinanderpressen der Plat-4
ten 4 und 5 zu vermeiden, sind spiralförmig angeordnete
Vertiefungen 16 auf der der Lochplatte 4 zugewandten Fläche 19 der Lochplatte 5 vorgesehen. Durch diese werden
hauptsächlich die Löcher 14 der unteren Lochplatte 5 miteinander verbunden, so daß das Zerkleinerungsgut durch die Vertiefungen 16 und die Löcher 14 in den
Auslaßraum 7 gelangen kann. In der praktischen Ausführungsform beträgt die Steigung der Spirale etwa
1,5 mm bis 2 mm. Selbstverständlich ist es auch möglich,
die Vertiefung 16 am Außenränd 17 oder am Innenrand 18
der Lochplatte 5 enden zu lassen und dort für einen Abfluß des Zerkleinerungsgutes zu sorgen.
Claims (4)
- ΕΑ.124 86ε·2Ί.2.60sprüche. Zerkleinerungsmaschine für landwirtschaftliche Erzeugnisse, insbesondere Fleisch, bei der über zwei übereinanderliegenden, gegeneinander verstellbaren Lochplatten Zerkleinerungswerkzeuge rotieren, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Lochplatte (§) an ihrer der anderen Lochplatte (4) zugewandten Fläche (19) Vertiefungen (16) zum Abführen von zwischen die Platten eingedrungenem Zerkleinerungsgut aufweist.
- 2. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (16) zu Löchern (14) der dem Auslaß (7) zunächst liegenden Lochplatte (5) führen.
- · Zerkleinerungsmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (16) als spiralförmig verlaufende Billett ausgebildet sind.
- 4. Zerkleinerungsmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 35 dadurch gekennzeichnet, daß die an den Zerkleinerungswerkzeugen (3) anliegende Lochplatte (4) mindestens Löcher fpr die feinste (10) und gröbste (11, 12) Zerkleinerung aufweist und die Mindestgröße der Löcher (14) der anderen. Lochplatte (5) den größten Löchern (11) der ersten Lochplatte (4) entspricht.5· Zerkleinerungsmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da3 die der Grobzerkleinerung dienenden Löcher (11, 12) der an den Zerkleinerungswerkzeugen (3) anliegenden Lochplatte (4) so gestaltet und angeordnet sind, daß sie in einer Stellung der anderen Lochplatte (5) durch die Löcher (14) derselben freigelegt und in der anderen Stellung durch die zwischen den löchern vorhandenen Stege (15) abgedeckt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH23894U DE1809015U (de) | 1958-12-20 | 1958-12-20 | Zerkleinerungsmaschine fuer landwirtschaftliche erzeugnisse, insbesondere fleisch. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH23894U DE1809015U (de) | 1958-12-20 | 1958-12-20 | Zerkleinerungsmaschine fuer landwirtschaftliche erzeugnisse, insbesondere fleisch. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1809015U true DE1809015U (de) | 1960-03-31 |
Family
ID=32918709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH23894U Expired DE1809015U (de) | 1958-12-20 | 1958-12-20 | Zerkleinerungsmaschine fuer landwirtschaftliche erzeugnisse, insbesondere fleisch. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1809015U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013220137B3 (de) * | 2013-10-04 | 2015-03-12 | Turbocut Jopp Gmbh | Fleischwolf mit Gehäuse und drehfest in dem Gehäuse festgelegten Schneidsatzelement |
-
1958
- 1958-12-20 DE DESCH23894U patent/DE1809015U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013220137B3 (de) * | 2013-10-04 | 2015-03-12 | Turbocut Jopp Gmbh | Fleischwolf mit Gehäuse und drehfest in dem Gehäuse festgelegten Schneidsatzelement |
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