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DE1807499C - Fördervorrichtung zum schrittweisen Bewegen von gewalzten Stäben, Profilen u. dgl., insbes. durch ein Kühlbett - Google Patents

Fördervorrichtung zum schrittweisen Bewegen von gewalzten Stäben, Profilen u. dgl., insbes. durch ein Kühlbett

Info

Publication number
DE1807499C
DE1807499C DE1807499C DE 1807499 C DE1807499 C DE 1807499C DE 1807499 C DE1807499 C DE 1807499C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
damping
cylinders
stroke
feed
cooling bed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Hermann 4006 Erkrath Birkhoven
Original Assignee
Maschinenfabrik Sack GmbH, 4000 Düsseldorf
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung zum schrittweisen Bewegen von gewalzten Stäben, Profilen u. dgl, insbesondere durch ein Kühlbett, mit hydraulischen Vorschubzylindern mit einstellbarem Förderhub getrennt oder gleichzeitig hin- und herbewegbaren, das Walzgut von feststehenden Balkenrosten abhebenden und jeweils nach dem Förderhub wieder auf diesen ablegenden Rostabschnitten und ferner mit einer Dämpfungseinrichtung, die die Rostabschnitte in ihren Förderhub-Endlagen abbremst und aus hydraulischen, zu den Vorschubzylindern gleichachsigen Dämpfungszylindern besteht.
Derart im Sinne der britischen Patentschrift 1020 369 beschaffene Fördervorrichtungen werden z. B. in Profilwalzwerken zum Abkühlen fertiggewalzter Täger od. dgl. verwendet. Die kühlbetten bestehen dabei im allgemeinen aus einer Reihe von ineinandergeschalteten festen und beweglichen Rosten, auf denen das Walzgut abgelegt wird. Durch zyklisches Anheben der beweglichen Roste kann das ao Walzgut von den festen Rosten abgehoben, um ein bestimmtes Maß vortransportiert und dann wieder auf den festen Rosten abgelegt werden. Auf diese Weise wird das Walzgut nach und nach durch das gesamte Kühlbett bewegt. Da die Kühlbetten häufig as eine sehr große Abmessung aufweisen, ist es verhältnismäßig schwierig, die einzelnen beweglichen Rostabschnitte ohne allzugroßen Aufwand mit dem erforderlichen Gleichlauf zu bewegen. Zum Bewegen der einzelnen Rostabschnitte haben sich bei Kühlbetten hydraulische Antriebe bewährt. Das beruht im wesentlichen darauf, daß die einzelnen Kühlbettabschnitte unabhängig voneinander angetrieben werden und Vorschübe unterschiedlicher Länge ausführbar sein müssen. Sofern daher ein guter Gleichlauf auf hydraulischem Wege erzielt wird, können bei hydraulischen Einzelantrieben mechanische Verbindungswellen unter den einzelnen Balkenrostantrieben entfallen. Während des Förderhubs der verschiedenen Rostabschnitte sind die Anforderungen hinsichtlich des Gleichlaufs nicht allzu hoch; denn es ist ohne nachteiligen Einfluß, wenn der Vorschubschritt einzelner Abschnitte infolge unterschiedlicher Bettbelastung nicht ganz exakt parallel erfolgt. Wesentlich ist jedoch, daß am Ende des Förderschrittes alle beweglichen Rostabschnitte die gleiche Stellung einnehmen, damit bei deren Absenken das auf ihnen lagernde Walzgut wieder parallel an die ersten Balkenroste abgegeben wird. Dies wird bei der bekannten Fördervorrichtung gemäß der britischen Patentschrift 5<> 1020 369 dadurch erreicht, daß durch die Kolben der den gleichzeitigen Förderhub der Roste bewirkenden Zylinder gegen Ende des Forderhubs der beweglichen Rostabschnitte Ablauföffnungen in der Zylinderwandung verschlossen werden. Dämpfung und Vorschub sind mithin im bekannten Fall in denselben Zylindern koaxial vereinigt. Trotzdem ist bei der bekannten Einrichtung eine Einstellung des Förderhubs möglich, und zwar indem die Kolben aus wechselnden Anfangslagen heraus ihren Hub beginnen.
Die Einstellu ng der jeweils benötigten Startlage aller Kolben ist aber schwierig; daß alle beweglichen Rostabschnitte exakt zum selben Zeitpunkt ihren Hub beginnen, vor allem aber auch beenden, ist bei der bekannten Einrichtung nicht in einfacher Weise möglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine insbesondere für Kühlbetten geeignete Fördervorrichtung zum schrittweisen Bewegen von Walzstäben, Profilen u. dgl. zu schaffen, bei der die Vorschubkolben unabhängig von dem jeweils eingestellten Förderhub immer aus derselben Anfangslage heraus gleichzeitig starten und ihren Hub gleichzeitig bei übereinstimmend ablaufendem Dämpfungsvorgang beenden.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine getrennte Anordnung von Dämpfungszylindem und Vorschubzylindern gelöst, indem zwischen diesen den Förderhub bestimmende auswechselbare Begrenzungselemente vorgesehen sind. Da alle Vorschubkolben immer aus derselben Lage im Vorschubzylinder heraus starten können, wird eine gleichmäßige Bewegung der beweglichen Rostabschnitte mit einer gleichmäßigen Verzögerung bzw. Dämpfung ihrer Hubbewegung am Ende des Förderhubs erreicht.
Um den Einsatz dieser Begrenzungselemente zu vereinfachen, sind gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die" Begrenzungselemente auf einer schwenkbaren Tragvorrichtung nach Art eines Revolverkepfes angeordnet. Dadurch ist es also lediglich erforderlich, beim gewünschten Abdämpfen der Hubbewegung der beweglichen Roste ein dem jeweils vorgesehenen Förderschritt entsprechendes Begrenzungselement zwischen den Dämpfungszylinder und Vorschubzylinder der Roste einzuschwenken.
Um das Einsetzen bzw. Einschwenken der Hubbegrenzungselemente noch weiter zu vereinfachen, sieht die Erfindung ferner vor, daß die in ihrer Länge unterschiedlich bemessenen Begrenzungselemente an einer mit einer antreibbaren Tragwelle drehfest verbundenen, auf derselben längsverschiebbar gelagerten Büchse sternförmig befestigt sind.
An Hand eines in den Zeichnungen dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Hubbalkenkühlbettes mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Dämpfungseinrichtung,
F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie H-II der F i g. 1 und
F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie IH-III der Fig. 1.
Das in Fig. 1 gezeigte Hubbalkenkühlbett besitzt abschnittsweise feste Roste 4 und gegenüber diesen sowohl in horizontaler als auch vertikaler Ebene bewegliche Roste S. Diese Roste 4 und S sind in der in F i g. 2 schematisch angedeuteten Weise ineinandergeschachtelt. Das Walzgut, hier die I-förmig ausgebildeten Träger 6, liegt normalerweise auf den festen Rosten 4. In F i g. 1 ist nur der vordere Hubbalken eines beweglichen Rostabschnittes 5 sichtbar. Durch entsprechendes Anheben und Vorwärtsbewegen des beweglichen Rostabschnittes 5 kann das Walzgut 6 schrittweise durch das Kühlbett hindurchbewegt werden. Zum Anheben des beweglichen Rostabschnittes 5 dient eine Hubvorrichtung 7, die im einzelnen aus als Winkelhebel ausgebildeten und über Rollen 8 an der Unterseite des beweglichen Rostabschnittes S angreifenden Schwenkhebeln 9 sowie aus diese steuernden Hubzylindem 11 besteht. Die als doppeltwirkende Zylinder ausgebildeten Hubzylinder 11 stehen über Steuerleitungen 12, 13 mit <;iner Steuerventileinrichtung 14 in Verbindung, die ihrerseits mit. der Druckleitung 15 einer Druckflüssigkeitspumpe 16 verbunden ist. Die ein Sicherheitsventil 17 aufweisende Druckleitung 15 der Druckflüssigkeitspumpe 16
führt ferner zu einer weiteren Steuerventileinrichtung 18, die über zwei Steuerleitungen 19, 21 mit einem ebenfalls als doppeltwirkenden Zylinder ausgebildeten Vorschubzylinder 22 verbunden ist. Dieser Vorschubzylinder22 dient zum Vorwärtsbewegen je eines beweglichen Rostabschnittes 5. Zu diesem Zweck ist die Kolbenstange 23 des um eine ortsfeste Achse 24 schwenkbeweglich gelagerten Vorschubzylinders 22 an ihrem freien Ende mit einem Kopf 25 versehen, an dem das eine Ende eines doppelarmigen Hebels 26 angelenkt ist. Der um eine feste Achse 27 schwenkbeweglich gelagerte Hebel 26 ist an seinem anderen Ende über eine Verbindungslasche 28 mit dem vorderen Ende eines beweglichen Hubbalkens des Rostabschnitts 5 gelenkig verbunden.
Im Abstand zum Kopf 25 der Kolbenstange 23 des Vorschubzylinders 22 liegt gleichachsig ^u diesem eine Dämpfungscinrichtung 29. Diese besteht im einzelnen aus einem Dämpfungszylinder 31, einer darin auf der dem Kopf 25 zugewandten Seite eingesetzten Fuiiruiigsbüchse 32 sowie einem in letzterer axial vcrseliieblichcn Kolben 33. Dieser ist als Stufenkolben gestaltet, wobei in dem verdickt ausgebildeten und sich an der Innenseite der Führungsbüchse 32 abstützenden Teil 34 Drosselschlitze 35 in Gestalt von schrägen Steuerkanten eingebracht sind. Die Drosselschlitzc 35 verbinden den Dämpfungsraum 36 mit einem Ringraum 37, der über eine im Dämpfungs~ylinder 31 befindliche radiale Austrittsöffnung 38 und eine daran angeschlossene Ablauf leitung 39 mit einem Flüssigkeitstank 41 in Verbindung steht. In der Ablaufleitung 39 sitzt ein einstellbares Regelventil 42, mittels dessen die Dämpfungscharakteristik der Dämpfungseinrichtung 29 je nach Erfordernis eingestellt werden kann. Der Dämpfungsraum 36 steht über eine axiale Zulaufbohrung 43 im Dämpfungszylinder 31 mit der Druckleitung 15 der Druckflüssigkeitspumpe 16 in Verbindung. In der Druckleitung 15 befinden sich ein Druckregelventil 44 sowie ein diesem nachgeschaltetes und zu diesem hin schließendes Rückschlagventil 45. Diese beiden Ventile ermöglichen, daß der Verschiebekolben 33 im Dämpfungszylinder 31 durch den Flüssigkeitsdruck nach rechts gedruckt wird, so daß der verdickt ausgebildete Kolbenteil 34 an der Führungsbüchse 32 zur Anlage kommt.
Zum Abbremsen bzw. Verzögern der Vorwärtsbewegung des beweglichen Rostabschnittes 5 befindet sich in dem sich zwischen dem Kopf 25 der Kolbenstange 23 und der Dämpfungseinrichtung 29 erstrekkenden Raum unterhalb der von den beiden Zylindern 22 und 31 gebildeten Achse eine Tragvorrichtung 46 zur Aufnahme von in ihrer Länge unterschiedlich bemessenen Begrenzungselementen 47. Wie insbesondere F i g. 3 zeigt, ist diese Tragvorrichtung 46 nach Art eines Revolverkopfes ausgebildet, d.h., durch entsprechendes Verdrehen der Vorrichtung kann jeweils ein Hubbegrenzungselement 47 in die gemeinsame Achse des Vorschubzylinders 22 und des Dämpfungszylinders 31 eingeschwenkt werden. Auf der dem Dämpfungszylinder 31 zugewandten Seite liegen die Stirnflächen der Hubbegrenzungselemente 47 in einer Ebene, so daß das jeweils in die gemeinsame Zylinderachse eingeschwenkte Hubbegrenzungselement 47 mit seiner linken Stirnfläche an der äußeren Stirnfläche des Verschiebekolbens 33 anliegt. Da die Länge der Hubbegrenzungselemente 47 iedoch — wie oben bereits erwähnt — unterschiedlich ist, wird die Verschiebebewegung der Kolbenstange 23 und damit die Vorwärtsbewegung des beweglichen RosiabschniUcs 5 in unterschiedlichen gewünschten Lagen wirksam gedämpft. Die Hubbegrenzungselemente 47 sind über Tragarme 49 an einer Büchse 51 sternförmig befestigt, die mit einer Tragwelle 52 drehfest verbunden, auf dieser jedoch iängsverschieblich ist. Die in ortsfesten Lageraugen 53 drehbar gelagerte Tragwelle 52 kann unter Zwi-
schenschaltung eines Kegelradtricbes 54 von einer Antriebseinrichtung, beispielsweise einem Elektromotor 55 angetrieben werden. Durch entsprechendes Betätigen dieser Antriebseinrichtung kann je nach der • erforderlichen FörderschriUlänge des beweglichen Rostabschnittes 5 das entsprechende Hubbegrenzungselement 47 in die Zylinderachse eingeschwenkt werden.
Die Wirkungsweise des Hubbalkenkühlbettes ist wie folgt: Die normalerweise auf den festen Rosten 4
*o ruhenden, gewalzten Träger 6 sollen in der angegebenen Pfeilrichtung 56 durch das Kühlbett transportiert werden. Zu diesem Zweck werden die zwischen den Rosten 4 liegenden beweglichen Roste 5 mittels der Hubvorrichtung 7 zunächst angehoben und dann
K mittels des Vorschubzylinders 22 um einen bestimmten Förderschritt nach rechts bewegt. Um sicherzustellen, daß die nun auf dem beweglichen RostabschniltS liegenden Träger 6 während der Vorschubbewegung nicht verrutschen und andererseits am
Ende der Hubbewegung auch wieder ordnungsgemäß an die feststehenden Roste 4 abgegeben werden, muß die Hubbewegung am Ende des Förderschrittes gleichmäßig Und wirksam abgebremst werden. Dies wird durch die Dämpfungseinrichtung 29 erreicht, wobei durch Betätigen der Tragvorrichtung 46 das dem vorhandenen Vorschubschritt entsprechende Begrenzungselement 47 in die gemeinsame Zylinderachse des Vorschubzylinders 22 und des Dämpfungszylinders 31 eingeschwenkt wird.
Die Dämpfungseinrichtung 29 steht mit der Druckflüssigkeitspumpe 16 in Verbindung, d. h., die von letzterer durch die Druckleitung 15, das Druck regelventil 44 und das Rückschlagventil 45 geförderte Druckflüssigkeit gelangt über die Zulaufbohrung 43
in den Dämpfungsraum 35, in den der Verschicbekclben 33 durch den Flüssigkeitsdruck nach rechts an die Führungsbüchse 32 gedrückt wird. "Durch entsprechendes Betätigen der Steuerventileinrichtunr 14, 18 wird der bewegliche Rostabschnitt 5 hydraulisch zunächst gehoben und dann in Pfeilrichtung 56 nach vorn bewegt. Dabei fährt die Kolbenstange 23 nach links. Kurz vor Erreichen der Endlage des gewünschten Förderschrittes trifft deren Kopf 25 auf das vorher eingeschwenkte Begrenzungselemcnt 47, so daß infolge dessen Anlage an dem Verschiebckolben 33 dieser nach links zurückgedrückt wird. Dabei wird Druckflüssigkeit aus dem Dämpfungsraum 35 über die als Drosselschlitze 35 wirkenden Stcucrkantcn in den Ringraum 37 und damit über die Austriitsöffnung38 in die Ablauf leitung 39 verdrängt. Durch entsprechendes Einstellen des in der Ablaufleitung 39 befindlichen Regelventils 42 kann die Ablaufgeschwindigkeit des verdrängten Druckmittels aus dem Dämpfungsraum 36 geregelt und damit die jeweils
gewünschte Dämpfungskraft an der Dampfunü;seinrichtung29 eingestellt werden. Das Regelventil 42 kann somit je nach Belastung des beweglichen Rostabschnittes 5 so eingestellt werden, daß die erzielte
Verzögerung beim Abbrennen des Rostes den günstigsten Wert annimmt, ohne daß das auf dem Rostabschnitt befindliche Walzgut 6 verrutscht cder umfällt. In der Endlage des Förderschrittes wird der Roslabschnilt 5 durch Umschalten der Steuerventileinrichtung 14 mit Hilfe der Hubvorrichtung 7 wieder abgesenkt und durch entsprechende Umsteuerung der anderen Steucrvcntileinrichtung 18 und durch die dabei entgegengesetzt wirkende Druckbeaufschlagung des Vorschubzylinders 22 wieder in horizontaler Ebene in seine ursprüngliche Ausgangslage zurückgebracht.
Obwohl an Hand der F i g. 1 ein Kühlbett mit nur einem Vorschubzyünder und einem Dämpfungszylinder beschrieben worden ist, versteht es sich, daß mehrere entsprechende Systeme beweglicher Rostabschnitte 5 parallel nebeneinander angeordnet sein können. Da in diesem Fall für jedes System ein Vorschubzylinder 22, eine Dämpfungseinrichtung 29 sowie eine Tragvorrichtung 46 erforderlich ist, können ao durch Vorwählen jeweils gleich langer Hubbegrenzungsclcmente 47 in jeder Tragvorrichtung 46 alle Rostsystemc stets in die gleiche Endlage fahren.
Es versteht sich ferner, daß die Erfindung im Rahmen der Ansprüche auch Fördervorrichtungen um- »5 faßt, die nicht einem Kühlbett, sondern beispielsweise e:nem Glühofen zugeordnet sind. Auch in diesem Fall ist es nämlich Aufgabe der Fördervorrichtung, Walzgut, wie beispielsweise Blöcke od. dgl., zunächst von einem feststehenden Rost abzunehmen und mittels des beweglichen Rostes weiterzutransportieren und dann wieder an den festen Rost abzugeben.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Fördervorrichtung zum schrittweisen Bewegen von gewalzten Stäben, Profilen u. dgl., insbesondere durch ein Kühlbett, mit von hydraulischen Vorschubzylindern mit'einstellbarem Förderkorb getrennt oder gleichzeitig hin- und herbewegbaren, das Walzgut von feststehenden'Balkenrosten abhebenden und jeweils nach dem Förderhub wieder auf diesen ablegenden Rostabschnitten und ferner mit einer Dämpfungseinrichtung, die die Rostabschnitte in ihren Förderhub-Endlagen abbremst und aus hydraulischen, zu den Vorschubzylindern gleichachsigen Dämpfungszylindern besteht, dadurch gekennzeichnet, daß unter getrennter Anordnung von Dämpfungszylindern (31) und Vorschubzylindern (22) zwischen diesen den Förderhub bestimmende, auswechselbare Begrenzungselemente (47) vorgesehen sind.
2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungselemente (47) auf einer schwenkbaren Tragvorrichtung (46) nach Art eines Revolverkopfes angeordnet sind.
3. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Länge unterschiedlich bemessenen Begrenzungselemente (47) an einer mit einer antreibbaren Tragwelle (52) drehfest verbundenen, auf derselben längsverschiebbar gelagerten Büchse (51) sternförmig befestigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4411356A (en) 1980-09-08 1983-10-25 Hoechst Aktiengesellschaft Device for transporting printing plates
DE3631483A1 (de) * 1985-10-03 1987-04-09 Krupp Polysius Ag Antriebseinrichtung fuer einen schubrostkuehler

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4411356A (en) 1980-09-08 1983-10-25 Hoechst Aktiengesellschaft Device for transporting printing plates
DE3631483A1 (de) * 1985-10-03 1987-04-09 Krupp Polysius Ag Antriebseinrichtung fuer einen schubrostkuehler

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