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DE1806263A1 - Mehrfarben-Stahlstichdruckmaschine,insbesondere zur Herstellung von Wertscheinen und Banknoten - Google Patents

Mehrfarben-Stahlstichdruckmaschine,insbesondere zur Herstellung von Wertscheinen und Banknoten

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Publication number
DE1806263A1
DE1806263A1 DE19681806263 DE1806263A DE1806263A1 DE 1806263 A1 DE1806263 A1 DE 1806263A1 DE 19681806263 DE19681806263 DE 19681806263 DE 1806263 A DE1806263 A DE 1806263A DE 1806263 A1 DE1806263 A1 DE 1806263A1
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DE
Germany
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clichés
printing machine
printing
machine according
plate
Prior art date
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Pending
Application number
DE19681806263
Other languages
English (en)
Inventor
Gualtiero Giori
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Pending legal-status Critical Current

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F11/00Rotary presses or machines having forme cylinders carrying a plurality of printing surfaces, or for performing letterpress, lithographic, or intaglio processes selectively or in combination
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/10Forme cylinders
    • B41F13/12Registering devices
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    • B41F13/12Registering devices
    • B41F13/16Registering devices with means for displacing the printing formes on the cylinders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F9/00Rotary intaglio printing presses
    • B41F9/02Rotary intaglio printing presses for multicolour printing
    • B41F9/021Sheet printing presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Methods (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

  • Mehrfarben- Stahlstichdruckmas chine, insbesondere zur Her stellung von Wertscheinen und Banknoten Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrfarben-Stahlstichdruckmaschine, insbesondere zur Herstellung von Wertscheinen und Banknoten, die einen Schutzuntergrund aufweisen, mit wenigstens einer Druckplatte, einer der Anzahl der verschiedenen Farben entsprechenden Zahl von Einf£trbvorrichtungen, wenigstens einem Wischzylinder und einem Druckzylinder.
  • Um eine gute Sicherheit gegen Fälschungen zu erzielen, weisen Banknoten ausser einem meistens im Stahlstichdruck hergestellten Hauptmuster, das im allgemeinen aus grossflStchigen Farbbereichen zusammengesetzt ist, häufig einen Schut zunte rg rund auf. Dieser besteht aus komplizierten verschiedenfarbigen Bildelementen mit feinen Linien, wobei möglichst kleine oder sogar linienförmige Bildbereiche unterschiedlicher Farbe exakt aneinandergrenzen, das heisst ein vollkommenes Register haben sollen. Im allgemeinen dienen zur Einfärbung der Farbbereiche des Hauptmusters, das aus Stichgruben mit unterschiedlichen, jedoch verhaltnismassig grossen Stichtiefen besteht, Selektionswalzen (auch Schablonenwalzen genannt) mit einer elastisch nachgiebigen OberflSche, die zur Erzeugung eines Profils an den Mr das Einfgrben mit einer bestimmten Farbe vorgesehenen Stellen mit einer Fräse selektioniert oder nach einem Molettier- Verfahren ausgeschnitten sind. Die Selektionswalzen werden zur Erzielung eines exakten Registers vor Beginn des Druckbetriebes bei der Vorbereitung der Maschine genau relativ zueinander und zur Druckplatte entsprechend justiert und können später während des Betriebes nicht mehr in ihrer Einstellung korrigiert werden, weil sie durch Zahnräder untereinander, mit dem Plattenzylinder und den anderen umlaufenden Teilen innerhalb des komplizierten Getriebes der Maschine gekuppelt sind. Das anfangs exakt eingestellte Register wird nun jedoch im Laufe des Betriebes schlechter, weil das Material der Druckplatten durch die atarke, zur einwandfreien Uebertragung der Farbe aus den Stichgruben auf das Papier erforderlichePressung, mit welcher der Druckzylinder gegen die Druckplatten drückt, wie bei einem Walzvorgang durch eine allmähliche Streckung verformt wird.
  • Durch die sukzessive Verformung, deren Ausmass sich im Laufe des Betriebes einem Grenzwert nähert, verschieben sich die mit bestimmten Farben einzufStrbenden Stichgrubenbereiche der Druckplatte relativ zueinander, so dass die anfangs vorhandene Registerhalügkeit verlorengeht. im allgemeinen Nun spielt dieser Registerféhler fur das Hauptmusterldeswegen keine Rolle, weil dieses meistens aus grossflächigen Farbbereichen besteht und daher ein etwas unvollkommenes Register oder auch eine nicht ganz exakte Begrenzung der Farbbereiche beim Betrachten-des Druckbildes erfahrungsgemäss nicht sehr auffallt.
  • Dagegen registriert das Auge Ungenauigkeiten des Schutzuntergrundes, insbesondere ein mangelhaftes Register zwischen den den Schutzuntergrund bildenden feinen Bildelementenwwesentlich empfindlicher, so dass dieser Fehler sowohl hinsichtlich des 8sthetischen Aussehens als auch hinsichtlich der Sicherheit gegen Fälschungen, insbesondere bei Banknoten, nicht zugelassen werden kann. Aus diesem Grunde wird bisher der Schutzuntergrund im Buchdruck- oder Offset-Verfahren hergestellt, obwohl diese Druckverfahren ihrer Natur nach nicht die Qualität eines Stahlstichdruckes liefern, der ja einen dreidimensionalen Druck mit echten Farbprofilen darstellt. Auch bringt die Anwendung zweier verschiedener Dsckverfahren in zwei getrennten Arbeitsgängen entweder auf derselben Maschine oder auf zwei Maschinen erhebliche Nachteile mit sich, insbesondere ist die Erzielung eines konstant bleibenden guten Registers zwischen den Teilbildern des Hauptmusters und des Untergrundes und die Vermeidung von Ueberlappungen der verschiedenen Muster schwierig. Es ist zwar bereits eine Rotationstiefdruckmaschine bekannt, bei welcher eine Tiefdruckplatte zunächst mit einer einzigen Farbe eingefärbt und dann die blank gewischte Oberfläche dieser Tiefdruckplatte mit einem Buchdruckmuster eingefärbt wird, wodurch das Papier gleichseitig mit einem im Buchdruck erzeugten Muster und einem Tiefdruckmuster bedruckt wird, jedoch erlaubt diese Maschine wiederum die Herstellung des Schutzuntergrundes nur im Buchdruckverfahren, und es sind keine Mittel zur Korrcktur von Registerfehlern infolge der Streckverformung der Druckplatte vorgeschen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, erstmals eine Möglichkeit zu schaffen, um die infolge der Streckung der gravierten Druckplatte im Laufe des Betriebes auftretenden Registerfehler auf einfache Weise von Fall zu Fall zu korrigieren und gleichzeitig auch di. Anfangsjustierung des vollkommenen Registers m erleichtern. Mit die sen Massnahmen wird es erstmals möglich, Druckmuster, die aus sehr feinen Bildelementen und sehr kleinflächigen farbigen Bil@bereichen zusammengesetzt sind und daher die Einstellung und Aufrechterhaltung eines besonders exakten Registers erfordern, nach dem Stahlstichdruckverfahren herzustellen. Dazu gehört insbesondere der Schutzuntergrund von Wertscheinen und Banknoten.
  • Ausgehend von einer Mehrfarben-Stahlstichdruckmas chine der eingangs bes chrie -benen Art ist die Erfindung zur Lösung dieser Aufgabe dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Einfärbvorrichtungen zur Einfärbung eines bestimmten, durch in die Druckplatte eingravierte Stichgruben gebildeten Druckmusterbereiches aus einem auf der Druckplatte abrollenden Klischee besteht, das zur Einstellung des vollkommenen Registers und zur Registerkorrektur justierbar auf einer Trägerwalze befestigt ist.
  • Damit ist insbesondere die Möglichkeit gegeben, erstmals bei Wertscheinen das Hauptmuster und den Schutzuntergrund in einem einzigen Druckvorgang komplett als Stahlstichdruck zu erzeugen. indem die das eingravierte Hauptmuster aufweisende Druckplatte auch den eingravierten Schutzuntergrund aufweist, dessen Bildbereiche mit den erwähnten Klischees eingefärbt werden. Damit wird gleichzeitig auch ein vollkommenes Register zwischen dem Haupt- und dem Untergrundmuster gewährleistet. Zur Einfärbung der Farbbereiche des Hauptmusters können in bekannter Weise Selektionswalzen verwendet werden. Die Wiechung der Druckplatte wird, wie beim Mehrfarben-Stahlstichdruck ttblich, nach der Einfärbung der Druckplatte durch die Selektionswalzen und.die Klischees mit wenigstens einem Wischzylinder dur chgeftihrt.
  • Da die den Schutzuntergrund bildenden gravierten Stichgruben eine geringere Tiefe als die Stichgruben des Hauptmusters haben und zur Stillung weniger Farbe benõtigen, ist ein nur verhältnismässig geringer Anpressdruck der Klischee erforderlich, und es kann auf eine elastische Nachgiebigkeit des Klircheematerialr weitgehend verzichtet werden. Daher können die Klischees vorzugsweise aus einem härteren Material als die Selektionswalzen gefertigt werden, z um Beispiel aus einem geeigneten Kunststoff oder auch aus Metall, was folgende zusgtzliche Vorziege mit sich bringt: Die infolge der elastischen Verformbarkeit der Selektionswalzen beim Abrollen gegen die Druckplatte nicht vermeidbaren Ungenauigkeiten der Farbübertragung, nämlich unscharfe Konturen und Farbgrenzen sowie ein nicht exaktes Register, werden weitgehend vermieden, so dass exakte Begrenzungen der eingefärbten Teilbilder und deren genaue Registerhaltigkeit, auch bei grösseren Druckserien, gewährleistet ist. Es lassen sich ferner mit entsprechend hartem Material sehr exakte erhabene Profile mit ausserordentlich kleinen, insbesondere linienförmigen und nahezu punktförmigen Bereichen herstellen, die entsprechend kleine Farbbereiche erzeugen. Demgegenber ist bei tlblichen Selektionswalzen die Feinheit und die Dtlnne der erhabenen Profile einerseits durch die Fläche des Selektionierungswerkzeuges und andererseits durch die nur mässige Stabilität des elastischen Materials begrenzt; wenn die Profile zu dtlnn sind, besteht die Gefahr, dass sie wegen der ständigen starken Pressung des Materials rasch beschadigt werden ader gar abbrechen können. Bei der Wahl hinreichend harter Klischees gemäss der Erfindung entfallen also alle bei ueblichen Selektionswalzen auftretenden Ungenauigkeiten und Begrenzungen in der Feinheit des Musters. Ein entsprechend hartes Material garantiert ferner eine hohe Lebensdauer der Klischees.
  • Ausserdem lassen sich mit harten Klischees zur Einfärbung feiner und verhaltnismässig flacher Stichgruben die auf die Druckplatten zu tbertragenden, entsprechend nur geringen Farbmengen wesentlich besser und genauer dosieren als mit 11bleichen Selektionswalzen.
  • Die Klischees können durch Pressen, Prägen, Giessen oder Spritzen auf einfache und wirtschaftiiche Weise hergestellt werden, wodurch gleichzeitig die Reproduktion einer grösseren Anzahl von gleichen Klischees verbilligt wird. Beim Druck von Banknoten und Wertscheinen benötigt man eine grössere Anzahl gleicher Einfärbvorrichtungen, da im allgemeinen zunächst Bogen mit einer grösseren Anzahl von Banknotendrucken hergestellt werden. Dagegen müssen übliche Selektionswalzen individuell von Hand profiliert werden, was eine grosse Geschicklichkeit erfordert und notwendigerweise gewisse Toleranzen von Walze zu Walze einschliesst.
  • Zweckmässigerweise besteht der Boden der Klischees aus einem dauermagnetischen Material, welches auf der aus einem ferromagnetischen Material bestehenden Trägerwalze durch magnetische Anziehung gehalten wird, so dass die Klischees bei Bedarf auf einfache Weise und ohne jeglichen Eingriff in den Mechanismus der Maschine frei auf dieser Trägerwalze verschiebbar und justierbar sind. Dadurch kann das Register einerseits zu Beginn des Betriebs einfach und exakt eingestellt und andererseits im Laufe des Betriebes, wenn sich infolge des erwähnten Streckungseffektes der Druckplatten ein schlechter werdendes Register bemerkbar macht, jederzeit auf genauso einfache Weise korrigiert werden.
  • Prinzipiell ist die Erfindung nicht auf die Einfärbung des Schutzuntergrundmusters beschränkt, sondern kann auf alle beliebigen gravierten Druckmuster, gegebenenfalls auch auf einzelne oder alle Bereiche des Hauptmusters, angewendet werden, wenn eine Korrektur von Registerfehlern infolge Streckverformung der Druckplatte notwendig oder wtlnschenswert ist. Dabei ist lediglich darauf zu achten, dass man die Härte bzw. die Elastizität des Klischeematerials und den Anpressdruck der Klischees derart wählt, dass auch die tiefsten Stichgruben der gravierten Druckplatte einwandfrei mit Farbe gefüllt werden. Mit steigender Elastizität des Klischeematerialn treten zwar die erwähnten, mit der elastischen Verformung der die Farbe tibertragenden Fläche zusammenhängenden Ungenauigkeiten mehr oder weniger in Erscheinung, es bleibt jedoch der Vorteil der Justierbarkeit der Klischees. Die Erfindung schließt also sowohl eine nur mit justierbaren Klischees als Einfärbvorrichtungen arbeitende Druckmaschine, insbesondere zur Herstellung des Schutzuntergrundes in einem getrennten Arbeitsgang, als auch eine teils mit justierbaren Klischees, teils mit tblichen Selektionswalzen arbeitende Druckmaschine ein, mit welcher insbesondere Schutzuntergrund und Hauptmuster in einem Arbeitsgang im Stahlstichdruck herstellbar sind.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel naher erläutert, welches eine Mehrfarben-Stahlstichrotationsmaschine mit justierbaren Klischees zur Einfärbung des Schutzuntergrundes und mit Selektionswalzen zur Einfärbung des Hauptmusters darstellt.
  • Diese Maschine weist folgende Hauptbestandteile auf: Einen Plattenzylinder 1, auf welchem im betrachteten Ausführungsbeispiel zwei gleiche gravierte Stahlstichdruckplatten 2 und 3 befestigt sind; einen Druckzylinder 4, eine Ilber das Antriebs rad 5 laufende Auslegekette 6 zum Abtransport der fertig bedruckten Bogen; im betrachteten Ausfährungsbeisplel zwei insgesamt mit A und B bezeichnete Einfärbevorrichtungen zur Einfärbung des Hauptmusters mit zwei verschiedenen Farben sowie drei insgesamt mit C, D und E bezeichnete weitere Einfãrbevorrichtunegon zur Einfärbung des Schutsuntergrunde mit drei verschiedenen tarben, eine erste Wischvorrichtung 7. bei der es sich um einen Farbregulierzylinder handelt, mit welchem die auf die Druckplatten aufgebrachten Farben in die Stichgruben eingedrückt werden, sowie eine zweite Wischvorrichtung mit einem Wischzylinder 8, welcher die Farben von der Oberfläche der Druckplatten ausserhalb der Stichgrubcn entfernt. Alle Zylinder und Walzen drehen sich in Richtung der dargestellten Pfeile.
  • In der Oberfläche der Stahlstichdruckplatten 2 und 3 ist jeweils sowohl das Hauptmuster des zu druckenden Wertscheins, insbesondere der Banknote, in Form verschieden grqsser, jedoch verhältnismässig tiefer Stichgruben als auch der Schutzuntergrund in Form feiner, verhältnismässig flacher Stichgruben eingraviert. Die Verwendung zweier gleicher Druckplatten erlaubt die Herstellung zweier gleicher Druckbogen bei jeder Umdrehung des Plattenzylinders.
  • Die zu bedruckenden Bogen gelangen ilber einen nicht dargestellten Anleger sowie über Anlegezylinder auf den Druckzylinder 4, werden von dessen nicht dargestellten Greifern erfasst und dann zwischen dem Druckzylindet 4 und der Druckplatte 2 bzw. 3 auf dem Plattenzylinder 1 unter starkem Anpressdruck hindurchgeftihrt, nachdem diese Druckplatte von den erwähnten Einfärbvorrichtungen A bis E eingefärbt und mittels der Wischvorrichtungen 7 und 8 gewischt worden ist. Die fertig bedruckten Bogen werden silber die Auslegekette 6 auf einen nicht dargestellten Auslagetisch transportiert.
  • Bei den zwei Einfärbvorrichtungen A und B für das Hauptmuster handelt es sich um bekannte tbliche Farbwerke mit einem Farbkasten, einer Duktorwalze, Farbübertraguns-und Verteilerwalzen sowie je einer ablichten Selektionswalze 9 bzw. 10 mit einer elastischen Oberfläche, deren mit 9' bzw. 10' bezeichneten und schematisch dargesteilten erhabenen Profile die entsprechenden Bereiche des Hauptmusters mit je einer Farbe einfärben.
  • Auch die andere Gruppe der Einfärbevorrichtungen C, D und E arbeitet mit bekannten Farbübertragungs- und Verteilerwalzen, jedoch bestehen die auf den Druckplatten abrollenden Einfärbeorgane aus Klischees 11', 12' bzw. 13t, welche uf je einer Trägerwalze 11, 12 bzw. 13 justierbar befestigt sind.
  • Diese Klischees, von denen jeweils mehrere ueber den Umfang der TrSgerwalzen verteilt sind, bestehen aus einem härteren Material als die Ober ziemlich fläche der Selektionswalzen, vorzugsweise aus einem/ starren, praktisch elastisch nicht nachgiebigen Material, und dienen zurEinfärbung der betreffenden Bildbereiche des Schutzuntergrundes. Da der Schutzuntergrund im wesentlichen feine und verhältnismässig flache' Stichgruben aufweist, die zur Auffüllung nur geringe Farbmengen erfordern, ist die Anzahl der Farbverteilerwalzen der Vorrichtungen C, D, E grösser als bei den, Vorrichtungen A und B, um einen hinreichend dienen Farbfilm auf die Klischees zu übertragen.
  • Diese Klischees, die vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoff gefertigt sind, sind auf beliebige Weise lösbar und justierbar auf den Trägerwalzen befestigt und können somit auf einfache Weise zur Erzielung eines vollkommenen Registers eingestellt werden, insbesondere im Verlaufe des Druckbetriebe nachjustiert werden, wenn infolge der Dehnung der Druckplatten die Gute des ursprünglich eingestellten Registers schlechter wird.
  • Besonders zweckmässig ist die rein magnetische Befestigung der Klischees auf den Trägerwalzen, die sich einfach dadurch erzielen gast, dass der Boden der Klischees ein dauermagnetisches Material aufweist, z. B. als magnetische Platte ausgebildet ist, auf welcher das eigentliche Klischee befestigt ist und der Umfang der Trägerwalzen aus ferromagnetischem Material besteht. Die Klischees können aus jedem beliebigen ge-eigneten Material1 wie insbesondere Kunststoff oder auch Metall oder Kautschuk, bestehen, ihre Härte ist natürlich geringer als die der Druckplatten zu wählen.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRUECHE: 1. Mehrfarben-Stahlstichdruckmaschine, insbesondere zur Herstellung von Wertscheinen und Banknoten, die einen Schutzuntergrund aufweisen, mit wenigstens einer Druckplatte, einer der Anzahl der verschiedenen Farben entsprechenden Zahl von Einfärbvorrichtungen, wenigstens einem Wischzylinder und einem Druckzylinder, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Einfärbvorrichtungen zur Einfärbung eines bestimmten, durch in die Druckplatte (2, 3) eingravierte Stichgruben gebildeten Druckmusterbereiches aus einem auf der Druckplatte abrollenden Klischee (11', 12', 13') besteht, dass zur Einstellung des vollkommenen Registers und sur Registerkorrektur justierbar auf einer Trägerwalze (11, 12, 13) befestigt ist.
  2. 2. Mehrfarben-Stahlstichdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Herstellung eines kompletten, aus Hauptmuster und Schutzuntergrund bestehenden Stahlstichdruckbildes in einem Arbeitsgang die das eingravierte Hauptmuster aufweisende Druckplatte (2, 3) auch den Schutzuntergrund als eingraviertes Druckmuster aufweist und die Einfärbvorrichtungen fur die Bildbereiche des Hauptmusters aus je einer an sich bekannten Selektionswalze (9, 10) fur jede Farbe bestehen' während die Einfärbvorrichtungen fflr die Bildbereiche des Schutzuntergrundes aus den erwthnten Klischees (11', 12', 13') gebildet sind.
  3. 3. Druckmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klischees (11', 12', 13') durch magnetische Haftung auf ihren Trägerwalzen (11, 12, 13) lösbar und verschiebbar gehalten werden.
  4. 4. Druckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Klischees aus einem dauermagnetischen Material und der Mantel der Trägerwalzen aus einem ferromagnetischen Material-bestehen.
  5. 5. Druckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klischees aus einer geprägten, gespritzten oder gegossenen Folie oder Platte bestehen, die auf einer metallischen Platte mit magnetischen Eigenschaften befestigt ist.
  6. 6. Druckmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klischees (11'. 12i, 13') aus einem Material bestehen, das härter als die elastisch nachgiebige Oberfläche der Selektionswalzen (9> 10) ist.
  7. 7. Druckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klischees aus Metall bestehen.
  8. 8. Druckmaschine nach einem der Awprtche 1 - 6, @ dadurch gekennzeichnet, dass die Klischees aus Kunststoff oder Kautschuk bestehen.
  9. 9. Druckmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatte (2, 3) auf einem Plattenzylinder (1) befestigt ist.
  10. 10. Verfahren zum Betrieb einer Mehrfarben-Stahistichdruckmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das vollkommene Register der mit verschiedenen Farben einzufärbenden Bereiche der Druckplatte durch Justierung der Klischees auf ihren Trägerwalzen eingestellt und im Laufe des Druckbetriebes bei Bedarf durch Nachjustierung der Klischees auf ihren Trägerwalzen korrigiert wird, wenn die Gute des Registers infolge einer Dehnung der Druckplatte schl@chter wird.
    L e e r s e i t e
DE19681806263 1967-12-19 1968-10-31 Mehrfarben-Stahlstichdruckmaschine,insbesondere zur Herstellung von Wertscheinen und Banknoten Pending DE1806263A1 (de)

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CH1781267A CH477293A (de) 1967-12-19 1967-12-19 Mehrfarben-Stahlstichdruckmaschine zur Herstellung von Wertscheinen, insbesondere Banknoten

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