DE1806016U - Schreibgeraet, insbesondere kugelschreiber mit durchdruckmechanik. - Google Patents
Schreibgeraet, insbesondere kugelschreiber mit durchdruckmechanik.Info
- Publication number
- DE1806016U DE1806016U DE1959Z0006018 DEZ0006018U DE1806016U DE 1806016 U DE1806016 U DE 1806016U DE 1959Z0006018 DE1959Z0006018 DE 1959Z0006018 DE Z0006018 U DEZ0006018 U DE Z0006018U DE 1806016 U DE1806016 U DE 1806016U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotating body
- pressure pin
- projections
- rotation
- writing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 5
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 125000000879 imine group Chemical group 0.000 description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 2
- 208000031361 Hiccup Diseases 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
Description
-
ß e s c t1 r e i b u n g --------------------------- "Schreibgerät, insbesondere Luelschreiber, it Durchdruckmechanik" Die Neuerung betrifft ein Schreibgerät, insbesondere einenKugelschreiber mit einer sogenannten Durchdruck- uechanik.DerartigeMechaniken gibt es eine ganze Reihe, wobei diese unterteilt sind in solche, bei denen sieb der uruckstift bei seiner Betätigung mit dreht und in solche, sei denen er in Drehrichtung stenen bleibt, das ileißt also nur in Achsrichtung des Stiftes ui. i t-. nd lerbewegt wird. Das prinzip dieser DlruckhiecuaniKen ist iu grosseii un. d ganzen aas gleiche, indem nämlich ein auf deu Druchstift fest ouer beweglich sitzender Teil zwischen zwei eile lut erneuenden Kurven läuft, von denen die eine Kurve als Führungskurve dient, während die andere Kurve Raststellungen für den genannten Teil enthält, mittels deren die Ruhe-und die Schreiblage der Sehreibmine festelet wird. un erfordern die beiden genannten Kurven zwei pritzteile, die in ge- nauer Lage gegenüber befestigt Y.'eraen müssen und zwn. r ach inlegung bzw. Zwischenlesung aes zwischen ihnell rotieren- ll ci den Teiles, sodaß also die onta. ge einer solchen"-echanilc in den halter verhältnismässig unständlicu und kostspielig ist. - Aus diesem Grunde schafft die euerung eine Durchdruckmechanik, bei welcher die Verwendung zweier sicn gegenüberstehender Kurven vermieden wird und sie erreicht dies dadurch daß der in die die Ruhe-und Schreiblage festlegenden Einrastungen eingreifende bewegliche Teil aus einem am vorderen Ende des druckstifte vorgesehenen Drehkörper besteht, dessen äusserer umfang mit Vorsprüngen verseneu ist, welcne bei Betätigung des Druckstiftes abwechselnd in die erwähnten Einrastungen einrasten und welche gleichzeitig gegen einen Zahnkranz des Druckstiftes anliegen, der im Verein mit der Wirkung der Rückholfeder die Drehung des Drehkörpers bei jeder Druckstiftbetätigung bewirkt. Die Einrastungen werden dabei von einer an sich bekannten Zackennut gebildet, durch deren a in Drehrichtung des Drehkörpers schräg von unten nach oben verlaufende Teile die Vorsprünge des Drehkörpers unter der Wirkung der Rückholfeder in die Einraststellungen gedreht werden.
- Es ist also hier nur eine Rastnut notwendig und nicht wie bisher eine dieser gegenüberstehende Führungsnut für den beweglichen Teil. Die Führung desselben übernimmt hier der auf bzw. an dem Druckstift sitzende Zahnkranz, der vorteilhaft mit dem Druckstift in einem Stück gespritzt ist. Der Drehkörper kann eine Art Drehkreuz sein, in welches das Minenende hineinreicht. Die Zackennut wird zecknässig durch auf der Innenfläche des rialtergehäuses angespritzte Ansätze gebildet. Es sind somit hier nur wenige ecnanikteile notwendig, die durchweg aus Kunststoff gespritzt werden können.
- Vor allem aber ist die Montage der Mechanik äusserst einfach, denn es braucht nur das Drehkreuz bzw. dessen für die Aufnahme des Riinenendes hohle Achse in den ebenfalls hohlen Druckstift eingesetzt und letzterer von vorn in das hintere Gehäuseteil eingeführt werden, worauf dieses lediglich in das bereits mit der Mine und deren Rückholfeder versehene uehäusevorderteil eingeschraubt bzw. auf dieses aufgeschraubt werden braucht.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuerungsgemässen Druckmechanik dargestellt, wobei Fig. 1 einen Schnitt durch dieselbe in Ruhestellung der Schreibmine und Fig. 2 einen gleichen Schnitt in Schreibstellung der Schreibmine zeigt.
- Fig. 3 ist eine Einzeldarstellung des Druck : stiftes mit dem Drehkörper im Schnitt und Fig. 4 eine Seitenansicht nur des druckstifte.
- Fig. 5 ist eine Ansicht des Drehkörpers von oben.
- Mit i ist das Gehäusehinterteil bezeichnet, auf dessen Innenfläche Ansätze 2 derart angespritzt sind, das sich eine Zackennut ergibt, welche Raststellungen 3 für die Schreiblage der im-inne und 4 für die Ruhelage der imine enthält. Zwischen diesen Raststellungen verläuft die Nut in Schrägflächen 5.
- Der Druckstift 6 besteht aus einem in üblicher weise hinten aus dem Haltergehäuse heraustretenden Teil, an den sich vorn ein hohlzylindrischer Teil 7 anschliesst, auf dem am vorderen Ende ein Zahnkranz 8 sitzt. In den Druckstift ist von unten ein Drehkörper 9 mit einer Hohlachse 10 eingesetzt, welcher Vorsprünge 11 besitzt, deren obere kanten 12 abgeschrägt sind. Das Ende der Schreibsiine 13, die in üblicher Weise unter der Wirkung einer Rückholfeder steht, reicht in die bohrung 14 des Drehkörpers 9 hinein und liegt dort gegen einen Bund 15 an, sodaß der Drehkörper imuer unter der iirkun der Rückholfeder steht.
- Befindet sich nun, wie in Fig. 1 dargestellt, die Mine 13 in Ruhelage, so greifen die Vorsprünge 11 des Drehkörpers 9 in die höheren Einrastungen 4 der Zackennut ein, wobei die Schrägflächen 12 der vorsprünge 11 gegen die Spitzen 16 des Zahnkranzes 8 anliegen, von diesen aber nicht heruntergleiten können, weil der Drehkörper in Drehrichtung durch das Eingreifen seiner Vorsprünge 11 in die Zackennut bzw. deren Einrastungen 4 arretiert ist. Drückt man nun den Druckstift 6 nach vorn, so gleiten die Vorsprünge 11 in der Zackennut ebenfalls nach vorn und sobald sie aus dieser Nut herausgleiten, also vor die Ansätze 2 im Gehäuse zu liegen
Druck der Rückholfeder von der Spitze 16 des Zahnkranzes ab und in die Zahnkranz-Schrägflächen hinein, wodurch sich der Drehkörper etwas weiter dreht und damit wiederum die Vorsprünge gegenüber den Sihrägflächen 5 der Zackennut stehen.kommen, gleitet die Scnrägfläcue 12 der forsnrünge dureh den - Lässt man nun den Druckstift wieder los und dieser wird von der Rückholfeder über die Mine nach hinten gedrückt, dann werden gleichzeitig die Vorsprünge 11 gegen die Schrägflächen 5 der Zackennut gedrückt und gleiten an diesen entlang in die Einrastung 3, sodaß sich nunmehr die Mine 13 in der Schreiblage befindet. Dabei dreht sich der Drehkörper 9 mit seinen Vorsprüngen 11 wiederum etwas und da andererseits der Druckstift sich nicht drehen kann,-sein vorspringender Zahnkranz 8 sitzt längsbeweglich in entsprechenden Ausnehmungen des Gehäuses-sitzen nunmehr die Schrägflächen 12 der Vorsprünge 11 wiederum gegen die Zahnkranzspitzen 16 an. 3getätigt man dann abermals den Druckstift, so rutschen die Schrägflächen wie oben beschrieben, wieder von den Spitzen 16 ab und stehen
die Vorsprünge 11 dann beim Loslassen des Druckstiftes wieder in die Einrastungen 4 hineingleiten.gegenüber den nächsten Schrägflächen 5 der Zackennut, sodaß n - Zu erwähnen ist noch, dass je zwei benachbarte zahnkranz Schrägflächen verschieden lang ausgeführt sind, nänlicn in Drehrichtung des Drehkörpers. Die in dieser Richtung zuerst liegende Fläche ist länger, etwa entsprechend der Länge der Schrägfläche 12 der Vorsprünge 11 des Drehkörpers 9, damit die beiden korrespondierenden Flächen gut gegeneinanderliegen und somit eine etwaige rückläufige Drehung des Drehkörpers, welche natürlich unerwünscht wäre, vermieden wird.
- Wie aus dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel zu ersehen ist, ist die neuerungsgemässe Druckmechanik von höchst einfacher Ausführung und bedarf, wie schon erwähnt, nur eines Minimums an Spritzteile und vor allem ist die Montage des Halters von höchster Einfachheit. 1'rotzden arbeitet die neuerungsgemässe Mechanik einwandfrei und leicht und es können, weil eben bei der montage nichts besonderes zu beachten und eine ungenaue oder falsche Montage gar nicht möglieh ist, Störungen in der Funktion praktisch gar nicht vorkommen.
Claims (5)
-
1) Schreibgerät, insbesondere Kugelschreiber, mit Durohdruckmechanik, bei der die Ruhe-und die Schreiblage der Mine durch Einrasten eines mit der Scnreibmine korrespondierenden beweglichen Teiles in verschieden hohe Einrastungen im Haltergehäuse oder in einem in diesem festsitzenden Zwischenstück festgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil aus einem am vorderen Ende desS o h u t z a n s p r ü o h e : Schutzansprüche : liegen, der im Verein mit der Wirkung der Rückholfeder die Drehung des Drehkörpers (9) bei jeder Druckstiftbetätigung bewirkt.Druckstifte (6,7) vorgesehenen Drehkörper (9) besteht, dessen äusserer Umfang mit Vorsprüngen (il) versehen ist, welche gegen einen Zahnkranz (8) des druckstifte (6,7) an- - 2) Schreibgerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrastungen (3,4) von einer an sich bekannten Zackennut gebildet werden, durch deren in Drehrichtung des Drehkörpers (9) schräg von unten nach oben verlaufende Teile (5) die Vorsprünge (11) des Drehkörpers unter der Wirkung der Rückholfeder in die Einraststellungen (3,4) gedreht werden.
- 3) Schreibgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Kante (12) der Drehkörpervorsprünge (11) in beiden Raststellungen gegen eine vorspringende HH Spitze (16) des Zahnkranzes (8) anliegt und derart abgeschrägt ist, daß sie nach ihrem @erausschieben aus einer Raststellung (3) zwischen zwei Zahnkranzschrägflächen gleitet
Weiterdrehen des Drehkörpers (9) durch die Schräge (5) der Zackennut in die nächste Raststellung (4) vor die nächste Zahnkranzspitze (16) geschoben wird.und aus diesen beim Loslassen des Druckstiftes (6) und c - 4) Schreibgerät nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, da von jeweils zwei benachbarten Zahnkranzschrägflächen die in Drehrichtung des Drehkörpers zuerst liegende länger ist als die zweite.
- 5) Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehkörper (9) mit einer hohlen Drehachse (10) im ebenfalls hohlen Druckstift (7) sitzt und die Leine (13) in diese hohle Achse gegen einen Abschlußbund (15) derselben stossend hineinreicht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959Z0006018 DE1806016U (de) | 1959-05-19 | 1959-05-19 | Schreibgeraet, insbesondere kugelschreiber mit durchdruckmechanik. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959Z0006018 DE1806016U (de) | 1959-05-19 | 1959-05-19 | Schreibgeraet, insbesondere kugelschreiber mit durchdruckmechanik. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1806016U true DE1806016U (de) | 1960-02-11 |
Family
ID=32920519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1959Z0006018 Expired DE1806016U (de) | 1959-05-19 | 1959-05-19 | Schreibgeraet, insbesondere kugelschreiber mit durchdruckmechanik. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1806016U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3605818A1 (de) * | 1986-02-22 | 1987-08-27 | Ritter Jacob Gmbh Co Kg | Schreibstift, insbesondere kugelschreiber |
-
1959
- 1959-05-19 DE DE1959Z0006018 patent/DE1806016U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3605818A1 (de) * | 1986-02-22 | 1987-08-27 | Ritter Jacob Gmbh Co Kg | Schreibstift, insbesondere kugelschreiber |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69502685T2 (de) | Mehrfachschreibgerät | |
| DE1511387B1 (de) | Betaetigungsmechanismus fuer eine Kugelschreibermine | |
| DE1023369B (de) | Kugelschreiber mit einziehbarer Mine | |
| DE1259735B (de) | Schreibgeraet | |
| DE1017945B (de) | Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber, mit in die vordere OEffnung des Schreibgeraetgehaeuses zurueckziehbarer Schreibspitze | |
| DE1786565A1 (de) | Schreibgeraet mit mehreren schreibminen | |
| DE1265618B (de) | Druckmechanik fuer einen Kugelschreiber mit mehreren Minen von verschiedenen Farben | |
| DE1259732B (de) | Fuellfederhalter | |
| DE1806016U (de) | Schreibgeraet, insbesondere kugelschreiber mit durchdruckmechanik. | |
| DE1009530B (de) | Schreibgeraet mit Druckmechanik | |
| DE338340C (de) | Drehstift mit vor- und zurueckschiebbarem Minenhalter und -auswerfer | |
| DE809390C (de) | Wechselschreibstift mit mehreren mittels Federblechen in der Mantelhuelse gefuehrten Minentraegern | |
| DE1269012B (de) | Kugelschreiber | |
| DE1159811B (de) | Druckkugelschreiber mit einem gegenueber Gehaeuse und Druckknopf drehbaren hohlzylindrischen Nockenkoerper | |
| DE1129399B (de) | Vorschubeinrichtung fuer Druckkugelschreiber | |
| DE60603C (de) | Bleistifthalter | |
| DE847558C (de) | Druckfuellbleistift | |
| DE689142C (de) | Doppelseitige UEberdrehsicherung fuer Fuellbleistifte | |
| DE1145960B (de) | Mechanik fuer Druckkugelschreiber mit einem Kupplungsstift zwischen Druckknopf und Schreibpatrone | |
| DE1118052B (de) | Verschiebeeinrichtung fuer einen Druckschreibstift, insbesondere einen Kugelschreiber | |
| DE1561810C3 (de) | Schreibgerät, insbesondere Kugelschreiber, mit einer Schaltmechanik | |
| DE1239591B (de) | Druckmechanik fuer einen Kugelschreiber | |
| DE834984C (de) | Gasanzuender | |
| DE1761330C (de) | Mehrfarben Wechselschreibstift | |
| DE1841796U (de) | Rastmechanik fuer druckkugelschreiber. |