DE1804854C - Elektrische Meßvorrichtung - Google Patents
Elektrische MeßvorrichtungInfo
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Description
i 804 854
nie Erfindung betrifft eine elektrische Melkoriichlimg
Für physikalische Größen mit mindestens einem (R'hcrclcmciitc enthaltenden, eingangsseitig mit einer
Sp;niiiiingsi|iielle verbundenen, vorzugsweise in Brücke
geschalteten MeUkreis, mindestens einem an der Spunnungsquelle liegenden Bezugswerlkreis aus passiven
elektrischen Bauelementen und einem an die Ausgänge von Meßkreis und He/ugsuertkreis anm_
halt bare η Meßinstrument.
Hei solchen Meßvorrichtungen hai man bisher vor
allem im Hinblick auf Eichung und Abgleich den He/ugsuertkreis und den MeUwertkreis nicht fest
miteinander verbunden. Auf diese Weise können sich Meßfehler dadurch ergeben, daß die Entfernung
/wischen Eichwiderstand und Meßwertgeber veränderbar ist. weil der Meßwert von dem Spannungsfall
in den Leitungen beeinflußt wird. Außerdem muß das Meßinstrument auch dann umgeeicht werden, wenn
(ieber gleicher Kießbereiche untereinander ausgetauscht
werden.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Schaltungsanordnung,
die die vorerwähnten Nachteile nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgcmäU dadurch gelöst, daß eine elektrische Meßvonichtung der einleitend
genannten Art folgende Merkmale in sich \ereinigt:
a) alle Meß- und Bezugswertkreise sind jeweils unlösbar miteinaiivier verbunden;
b) die einander entsprechenden Bengswertkreise und Meßwertkreise gleich großer Meßbereiche sind
zur Eichung bezüglich der unte ;n und oberen Bezugswerte einstellbar und abgleichbar.
Wegen der festen Verbindung zwischen Meßwertgeber und Bezugswertgeber sind die Leitungslängen
zwischen Geber und Bezugswertkreis immer gleich groß. Der Spannungsfall in den Leitungen kann
daher keine Meßfehler verursachen. Verwechslungen, die sich beim Zusammenschalten nicht fest verbundener
Meßwert- und Bezugswertkreise ergeben können, sind ausgeschlossen. Außerdem lassen sich gleiche
Temperatiirbcdingungen für Übertrager und Bezugswertkreise einhalten.
Vorzugsweise sind bei einer Meßvorrichtung mit einer Mehrzahl von Meßwertkreisen und Bezugswertkreiscn
die einzelnen Paare von Meß- und Bezugswertkreiscn über getrennte Umschalter mit getrennten
Anpassungskreisen verbunden, welche die einzelnen Signal werte auf vergleichbare Signalpegel bringen und
über einen weiteren Umschalter wahlweise mit dem Meßinstrument verbindbar sind.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung und den
Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsfnrm der Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist,
erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer crlindungsgemäUcn
Schaltung,
F i g. 2 ein Diagramm, das das Brückcnausgangssignal als Funktion des Meßwertes sowie die Toleranzgrenzen
und Bezugswertpcgcl angibt, und
F i g. 3 ein Rechteckdiagramm der Kalibrierschaltung für die mit Bezugskreisen versehenen Meßwertgeber.
F i g. 1 zeigt einen elektrischen Meßwertgeber I, d. h. einen Übertrager für die Meßwerte physikalischer
Größen, wie Druck, Dehnung. Bewegung oder Temperatur. Der Meßwertgeber I kann wahlweise resisiiv,
kapazitiv oder induktiv arbeilen, Die in der Zeichnung dargestellte bevorzugte Ausführungsform zeigt einen
resistiven Meßwertgeher in Drückenschaltung. Die Brücke hßsteht aus zwei Übertragerelenienten Zl und
Zl und zwei Widerständen /3 und ZA. Die Widerstände Z3 und Z 4 sind, um günstige Ausgangssignale
zu erhalten, so gewählt, daß die Brückenglek'mng
ZA Zl
Zi ZA
erfüllt wira. Die Speisespannung Uin wird der Brücke
a:i den Anschlußklemmen 2 und 3 über zwei ReihenwUerstände
RJ zugeführt. Das Aiisgangssignal Viii
der Brücke erscheint an den beiden Anschlubklemmeii
4 und 5. Die Brücke ist auf Nullpegel abgeglichen, d. h., die drei Widerstände Al, Λ2 und RZ sind so
gewählt, daß bei nicht beaufschlagten Übertragerelementen ein Nullsignal am Ausgang erscheint.
ao Der Meßwertgeber 1 ist unlösbar mit einem Bezugswertkieiso
verbunden, der aus passiven elektrischen Bauteilen besteht und mit der gleichen Spannung Uin
gespeist wird wie der Geber 1. Der Bezugswertkreis 6 liefer! an zwei Ausgangsklemmen 7 und 8 den unteren
as Bezugswert Ure/ 1 ohs Meßwertsignals, der im allgemeinen
gleich Null ist. Für die Einstellung dieses Wertes sorgt der Widerstand Λ4, welcher gleich der
Ausgangsimpedanz des Gebers im Ruhezustand beim Nullabgleich ist. An den zwei Ausgangsklemmen 9
und 10 erscheint ein oberer Bezugswert Ure/2 für das
Meßwerisignal. Diesen Wert legt ein Spannungsteiler mit dem Widerstand Λ5, der Parallelwiderstandskombination
Λ6, Rl und dem Widerstand RS fest. Diese
Widerstände sind so gewählt, daß die Formel
Ure/2 - Uin
Rp
Rtb,
Rtb,
erfüllt wird, wobei Rp der Parallelwiderstand von Λ6
und R'l entsprechend der Gleichung
*° R6R1
/?6 -\- Rl
und Rtot = RS f Rp f Λ 8 ist. Der Spannungsteiler
wird bezüglich der Speisespannung mit den Widerständen RS und RH symmetriert. Um die Ausgangsimpedanz des oberen Bezugswertes bezüglich der
Masse zu symmefrieren und mit der Ausgangsimpedanz des Gebers beim Bezugswertpegel vergleichbar
zu machen, sind die beiden Widerstände Λ9 und /?10
eingefügt. Eine Feineinstellung des Bezugswertes Ure/2 erfolgt mit dem Widerstand Rl derart, daß
Ure/2 dem Ausgangssignal des Meßwertgebers an einem bestimmten Punkt, beispielsweise am 50%-Punkt
des Meßbereiches entspricht. Die Bezugswerlsignale Ure/l und Ure/2 werden intermittierend mit
einer Schaltvorrichtung 11 in ein Registriergerät 12 eingegeben, an dem das Meßwertsignal zu beliebigem
Zeitpunkten mit Hilfe der Bezugswertsignale ausgewertet werden kann.
Da der Meßwertgeber für zwei Punkte festgelegt ist, die bei allen Gebern mit gleichem Meßbereich gleich
sind, können dia durch die vorliegende Erfindung von ihren individuellen Ausgangssignalen unabhängigen
auf gleiche Auswertekonstante geeichten Geber unteres einander ausgetauscht werden.
Falls die in der erfindungsgemäßen Schaltung verwendeten
Geber temperaturempfindlich sind, kann man in der eründungsgemäßcn Schaltung die gleiche
I 804
Temperaturabhängigkeit wie im Geber dadurch erhalten, daß man kompensierende temperaturabhängige
Uauelemente einfügt.
Ein weilerer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß lias Aiisgungssignal des Gebers nicht in Absolutwerten
geeicht /u werden braucht, sondern nur in Relativ-Weilen
Um
Urefl— Ure/1
IO
Weitere Vorteile können dadurch er/ielt worden, daß
man Gruppen von Meßwertgebern und He/ugswertkrei.sen
automatisch und simultan kalibriert und daß man das Ergebnis unmittelbar aus dem Kaiibrierergehnis
herleitet.
Γ i g. 2 /.eigt einen Programmgeber U für einen
Kalibriergenerator 14, aus dem die mit Bezugwertkreisen 6 versehenen Geber 15, 16, 17 eine Erregung
bestimmter Größe erhalten. Ein ebenfalls mit Bezugswertkrei-, versehener Normwertgeber 18 bestimmt
genau die Größe der Erregung. Die Geber und Bezugswertkreise erhalten eine stabilisierte Speisespannung
aus der Spannungsquelle 19. Mit den Schaltern 20, 21, 22 und 23 werden wechselweise Signale von
den Gebern oder Bezugwertkreisen über zugeordnete 2$
Anpassungskreise 24, 25, 26 und 27 einem Umschalter 28 zugeführt, welcher die Signale intermittierend
in ein Digitalvoltmeter 29 einleitet. Das Ausgangssignal des Normwertgebers 18 gelangt auch in ein;
Programinschaltung mit einem Komparator 30, weleher
ständig bestimmte Pegelgrößen, beispielsweise 10, 20, 30°/0 usw. des gesamten Aussteuerbereiches
des Normwertgebers angibt. Vom Anzeigegerät 29 kann das Signal zu beliebigen Zeitpunkten einem
Schreiber 31 zugeführt werden, der die Gebersignaie druckt und Momentaninformationen bezüglich der
Toleranzen der entsprechenden Geber liefert.
Die Kalibrierung von mehreren Meßwertgebern in der Anordnung gemäß F i g. 3 geschieht ivie folgt:
Mit den Schaltern 20, 21, 22 und 23 werden die oberen Bezugswerte (50%) den zugehörigen Anpassungskreisen 24, 25,26 und 27 zugeführt. Der Umschalter 28
leitet die Bezugssignale dem Digitalvoltmeter 29 zn. Die Bczugssignale der einzelnen Geber werden mit
Hilfe der zugehörigen Anpassungskreise auf 500 binheiten des Digitalvoltmeters eingeregelt. Nun werden
die Schalter 20, 21, 22 und 23 auf Signalcmpfang aus
dem Geb^r umgeschaltet. Der Programmgeber 13 steuert den Kalibriergenerator 14 so, daß er die richtigen
Kalibrierwerte liefert. Das Signal des Normwertgebers IH wird im Komparator 3(ϊ des Programmkreises
verglichen, der dann jedesmal, wenn H), 20, 30% usw. des Gesamtaussteuerhc:reicb,es erreicht
sind, ein Signal erzeugt, mit dem der Umschalter 28 in Gang gesetzt wird. Die Aufzeichnung aller Gebersignale
geschieht so schnell, daß die Pegeländeruiinen
während der Auf/eichnungszeit vernachlässigbar sind.
Wenn der letzte Pegel 100% aufgezeichnet ist, wird
der Kalibriervorgang niit Hilfe des Programmgebers 13
unterbrochen.
Claims (4)
1. Elektrische Meßvorrichtung für physikalische Größen mit mindestens einem Geberelemente enthaltenden,
eingangsseitig mit einer Spaniuing·»-
cjüelle verbundenen, vorzugsweise in Brücke geschalteten
Meßkreis, mindestens einem an der Spannungsquelle liegenden eezugswertkreis aus
passiven elektrischen Bauelementen und einem an die Ausgänge von Meßkreis und Bezugswertkreis
anschaltbaren Meßinstrument, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale:
a) alle Meß- und Bezugswertkreise (1, 6) sind jeweils unlösbar miteinander verbunden;
b) die einander entsprechenden Bezugswertkreise (6) und Meßwertkreise (1) gleich großer
Meßbereiche sind zur Eichung bezüglich der unteren und oberen Bezugswerte (L'refi.
Ure/2) einstellbar und abgleichbar.
2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsimpedanzen der
Bezugswertkreise (1, 6) mit der Meßkreisimpedanz bei entsprechender Eirregung übereinstimmen.
3. Meßvorrichtuni! nach Anspruch 1 und 2 mit einer Mehrzahl von Meßwertkreisen und Bezugswertkreisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Paare von Meß- und Bezugswertkreisen
(6, Γ5; 6, 16; 6, 17; 6, 18) über getrennte Umschalter
(20, 21, 22, 23) mit getrennten Anpassungskreisen (24, 25, 26, 27) verbunden sind, welche die
einzelnen Signalwerte: auf vergleichbare Signalpegel bringen und über einen weiteren Umschalter (28)
wahlweise mit dem Meßinstrument (29) verbindbar sind.
4. Meßvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, ciaß einer der Bezugswert kreise (18)
als F.ichkreis ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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