DE1804720C - Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren - Google Patents
Verzögerungsleitung für WanderfeldröhrenInfo
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- DE1804720C DE1804720C DE1804720C DE 1804720 C DE1804720 C DE 1804720C DE 1804720 C DE1804720 C DE 1804720C
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verzögerungsleitung für. eine Wanderfeldröhre, die aus einem
Hohlleiter besteht, in dessen Innern eine Vielzahl von untereinander gleichen, in Längsrichtung in gleichen
Abständen hintereinanderliegenden, klappsymmetrischen metallischen Querstegen vorgesehen ist, die
sich, abwechselnd von einander axialsymmetrisch gegenüberliegenden Wandungsteilen des Hohlleiters
ausgehend, in Ebenen senkrecht zur Hohlleiterachse über den Bereich der Hohlleiterachse (Wechselwirkungsbereich)
hinaus so weit erstrecken, daß .Koppelschlitze zwischen den durch aufeinanderfolgende
Querstege gebildeten Leitungszellen verbleiben und mit jeweils einer bezüglich der Hohlleiterachse zentralen
Öffnung zum Durchtritt des Elektronenstrahls is
versehen sind.
Als Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren werden heute häufig Interdigitalstrukturen verwendet,
bei denen von gegenüberliegenden Wandungsteilen eines Hohlleiters Querwände ausgehen, welche ao
Resonatorzellen bilden und die neben einer Elektronen-Durchtrittsöffnung Koppelschlitze zur Verkopplung
der einzelnen Leitungszellen enthalten. Bei derartigen Leitungen tritt häufig der Fall ein, daß bei
der Betriebsspannung der Röhre ein höherer Modus mit steiler Dispersionskurve in einem schmalen Frequenzband
angefacht wird.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine Verzögerungsleitung nach Art einer Hohlleiter-Interdigital-Struktur
zu schaffen, welche diese Gefahr beseitigt oder zumindest verkleinert.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Verzögerungsleitung
der eingangs erwähnten Art gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die quer zur Achse des
Hohlleiters gerichteten Abmessungen der Koppelschlitze so gewählt sind, daß die entsprechende Koppelschlitzresonanzfrequenz
gleich einer unerwünschten Störfrequenz eines höheren Modus der Verzögerungsleitung
ist. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme steht die elektrische Feldstärke für den Störmodus
im Koppelschlitz quer zur Achse, und der Kopplungswiderstand des Störmodus ist so gering,
daß keine Anregung erfolgen kann.
Diese Maßnahme bedingt zwar auf Grund der Abstimmung der Schlitzabmessungen auf den jeweiligen
Störmoden, daß lediglich ein Störmodus quantitativ ausgeschaltet werden kann, reicht jedoch in den
meisten praktischen Fällen völlig aus, da die nicht kompensierten noch höheren Störmoden von Haus
aus nur eine so geringe Amplitude besitzen können, daß sie nicht mehr wesentlich stören.
An Hand des in der Figur der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung
nachstehend näher erläutert werden.
In Fig. 1 ist ein schematischer Schnitt durch eine Interdigitalstrukturleitung dargestellt, bei der in
einem Hohlleiter 1 Querwände 2 angeordnet sind, die jeweils mit einer Strahldurchtrittsöffnung 3 und einem
Koppelschlitz 4 versehen sind. Die Interdigitalstruktur dieser Leitung kommt dadurch zustande, daß die
— in Fig.2 von vorn dargestellten — Querwände 2
abwechselnd um 180° gegeneinander verdreht in Abstand
hintereinander angeordnet sind, so daß die Koppelschlitze 4 abwechselnd auf gegenüberliegenden
Seiten der Hohlleiterlängsachse liegen.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführurigsbeispiel
beschränkt, so ist es auch möglich, an Stelle des in der Figur dargestellten Typs einer
Interdigitalleitung mit schwach gekoppelten Zellen (relativ kleine Koppelschlitze) Interdigitalstruktur mit
starker Kopplung (große Koppelschlitze) erfindungsgemäß auszubilden, wobei es in diesen letzteren — im
Extremfall zum Typ der reinen Querstegstrukturen führenden — Fällen besonders günstig ist, wenn die
insgesamt relativ große Koppelöffnung in mehrere Einzelkoppelschlitze unterteilt ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verzögerungsleitung für eine Wanderfeldröhre, die aus einem Hohlleiter besteht, in dessen Innern eine Vielzahl von untereinander gleichen, in Längsrichtung in gleichen Abständen hintereinanderlitgenden, klappsymmetrischen metallischen Querstegen vorgesehen ist, die sich, abwechselnd von einander axialsymmetrisch gegenüberliegenden Wandungsteilen des Hohlleiters ausgehend, in Ebenen senkrecht zur Hohlleiterachse über den Bereich der Hohlleiterachse (Wechselwirkungsbereich) hinaus so weit erstrecken, daß Koppelschlitze zwischen den durch aufeinanderfolgende Querstege gebildeten Leitungszellen verbleiben und mit jeweils einer bezüglich der Hohlleiterachse zentralen Öffnung zum Durchtritt des Elektronenstrahls versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Achse des Hohlleiters gerichteten Abmessungen der Koppelschlitze so gewählt sind, daß die entsprechende Koppelschlitzresonanzfrequenz gleich einer unerwünschten Störfrequenz eines höheren Modus der Verzögerungsleitung ist.
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