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DE1804720C - Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren - Google Patents

Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren

Info

Publication number
DE1804720C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
waveguide
delay line
axis
traveling wave
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens AG, 1000 Berlin u. 8000 München; E: Groß, Franz, Dipl.-Ing. Dr., 8000 München
Publication date

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verzögerungsleitung für. eine Wanderfeldröhre, die aus einem Hohlleiter besteht, in dessen Innern eine Vielzahl von untereinander gleichen, in Längsrichtung in gleichen Abständen hintereinanderliegenden, klappsymmetrischen metallischen Querstegen vorgesehen ist, die sich, abwechselnd von einander axialsymmetrisch gegenüberliegenden Wandungsteilen des Hohlleiters ausgehend, in Ebenen senkrecht zur Hohlleiterachse über den Bereich der Hohlleiterachse (Wechselwirkungsbereich) hinaus so weit erstrecken, daß .Koppelschlitze zwischen den durch aufeinanderfolgende Querstege gebildeten Leitungszellen verbleiben und mit jeweils einer bezüglich der Hohlleiterachse zentralen Öffnung zum Durchtritt des Elektronenstrahls is versehen sind.
Als Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren werden heute häufig Interdigitalstrukturen verwendet, bei denen von gegenüberliegenden Wandungsteilen eines Hohlleiters Querwände ausgehen, welche ao Resonatorzellen bilden und die neben einer Elektronen-Durchtrittsöffnung Koppelschlitze zur Verkopplung der einzelnen Leitungszellen enthalten. Bei derartigen Leitungen tritt häufig der Fall ein, daß bei der Betriebsspannung der Röhre ein höherer Modus mit steiler Dispersionskurve in einem schmalen Frequenzband angefacht wird.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine Verzögerungsleitung nach Art einer Hohlleiter-Interdigital-Struktur zu schaffen, welche diese Gefahr beseitigt oder zumindest verkleinert.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Verzögerungsleitung der eingangs erwähnten Art gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die quer zur Achse des Hohlleiters gerichteten Abmessungen der Koppelschlitze so gewählt sind, daß die entsprechende Koppelschlitzresonanzfrequenz gleich einer unerwünschten Störfrequenz eines höheren Modus der Verzögerungsleitung ist. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme steht die elektrische Feldstärke für den Störmodus im Koppelschlitz quer zur Achse, und der Kopplungswiderstand des Störmodus ist so gering, daß keine Anregung erfolgen kann.
Diese Maßnahme bedingt zwar auf Grund der Abstimmung der Schlitzabmessungen auf den jeweiligen Störmoden, daß lediglich ein Störmodus quantitativ ausgeschaltet werden kann, reicht jedoch in den meisten praktischen Fällen völlig aus, da die nicht kompensierten noch höheren Störmoden von Haus aus nur eine so geringe Amplitude besitzen können, daß sie nicht mehr wesentlich stören.
An Hand des in der Figur der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung nachstehend näher erläutert werden.
In Fig. 1 ist ein schematischer Schnitt durch eine Interdigitalstrukturleitung dargestellt, bei der in einem Hohlleiter 1 Querwände 2 angeordnet sind, die jeweils mit einer Strahldurchtrittsöffnung 3 und einem Koppelschlitz 4 versehen sind. Die Interdigitalstruktur dieser Leitung kommt dadurch zustande, daß die — in Fig.2 von vorn dargestellten — Querwände 2 abwechselnd um 180° gegeneinander verdreht in Abstand hintereinander angeordnet sind, so daß die Koppelschlitze 4 abwechselnd auf gegenüberliegenden Seiten der Hohlleiterlängsachse liegen.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführurigsbeispiel beschränkt, so ist es auch möglich, an Stelle des in der Figur dargestellten Typs einer Interdigitalleitung mit schwach gekoppelten Zellen (relativ kleine Koppelschlitze) Interdigitalstruktur mit starker Kopplung (große Koppelschlitze) erfindungsgemäß auszubilden, wobei es in diesen letzteren — im Extremfall zum Typ der reinen Querstegstrukturen führenden — Fällen besonders günstig ist, wenn die insgesamt relativ große Koppelöffnung in mehrere Einzelkoppelschlitze unterteilt ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verzögerungsleitung für eine Wanderfeldröhre, die aus einem Hohlleiter besteht, in dessen Innern eine Vielzahl von untereinander gleichen, in Längsrichtung in gleichen Abständen hintereinanderlitgenden, klappsymmetrischen metallischen Querstegen vorgesehen ist, die sich, abwechselnd von einander axialsymmetrisch gegenüberliegenden Wandungsteilen des Hohlleiters ausgehend, in Ebenen senkrecht zur Hohlleiterachse über den Bereich der Hohlleiterachse (Wechselwirkungsbereich) hinaus so weit erstrecken, daß Koppelschlitze zwischen den durch aufeinanderfolgende Querstege gebildeten Leitungszellen verbleiben und mit jeweils einer bezüglich der Hohlleiterachse zentralen Öffnung zum Durchtritt des Elektronenstrahls versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Achse des Hohlleiters gerichteten Abmessungen der Koppelschlitze so gewählt sind, daß die entsprechende Koppelschlitzresonanzfrequenz gleich einer unerwünschten Störfrequenz eines höheren Modus der Verzögerungsleitung ist.

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