[go: up one dir, main page]

DE1803773A1 - Katalysator und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Katalysator und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE1803773A1
DE1803773A1 DE19681803773 DE1803773A DE1803773A1 DE 1803773 A1 DE1803773 A1 DE 1803773A1 DE 19681803773 DE19681803773 DE 19681803773 DE 1803773 A DE1803773 A DE 1803773A DE 1803773 A1 DE1803773 A1 DE 1803773A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
particles
fibers
mixture
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681803773
Other languages
English (en)
Inventor
Van Driesen Roger P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cities Service Research and Development Co
Original Assignee
Cities Service Research and Development Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cities Service Research and Development Co filed Critical Cities Service Research and Development Co
Publication of DE1803773A1 publication Critical patent/DE1803773A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J37/00Processes, in general, for preparing catalysts; Processes, in general, for activation of catalysts
    • B01J37/0009Use of binding agents; Moulding; Pressing; Powdering; Granulating; Addition of materials ameliorating the mechanical properties of the product catalyst
    • B01J37/0018Addition of a binding agent or of material, later completely removed among others as result of heat treatment, leaching or washing,(e.g. forming of pores; protective layer, desintegrating by heat)

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Katalysator und Verfahren zu seiner Rerstellung Die Erfindung bezieht sich auf einen aus Teilchen bestehenden Katalysator und ein Verfahren zu seiner Herstellung Die bei der Erdöl-Raffination vorkomrlenden Verfahren, die von aus Teilchen bestehenden Katalysatoren Gebrauch machen, können allgemein als katalysierte heterogene Reaktionen bezeichnet werden0 Reaktionen mit heterogenen Phasen finden entweder statt, weil die reagierenden Stoffe selbst verschiedene Phasen aufweisen, oder häufiger, weil ein meistens fester Katalysator ver wendet wird, dessen Phase von derjenigen der gewohnlich flüssigen oder gasförmigen umzusetzenden Stoffe abweicht, Von solchen Reaktionen kann gesagt werden daß sie auf einer Kombination von Wegen ablaufen, von denen der vorherrschende Weg die Ergebnisse be stimmt. Die verschiedenen Wege, die singeschlagen werden können, können wie folgt beschrieben werden: Diffusion der Reagenzien in die Außenfläche und Diffusion der Produkte aus der Außenfläche des Katalysators-Diffusion entweder der Reagenzien oder der Produkt te innerllalb der Poren der Katalysatorpellets.
  • Adsorption der Reagenzien oder Desorption der Produkte an der Katalysator-Oberfläche bei tatsächlicher Reaktion auf der Katalysator-Oberfläche unter Mitwirkung adsorbierter Reagenzien.
  • Hieraus ist ersichtlich, daß selbst dann, wenn ein Katalysator bestimmter Zusammensetzung sich für ein gewünschtes katalytisches Verfahren als geeignet erwiesen hat, der Beschaffenheit und der körper lichen Struktur des Katalysatorteilchens eine hohe Bedeutung zukommt, da die verfügbare Oberfläche, die Porengröße, die Größe der Katalysatorteilchen, das Adsorptionsvermögen und die Anfälligkeit für Vergiftungen einen bedeutenden Einfluß auf die Katalysation und die Ausbeute der Reaktion haben0 Allgemein können Katalysatorteilchen hinsichtlich ihrer Größe einer von zwei Klassen zugeordnet werden.
  • Diejenigen Katalysatorteilchen , die dazu bestimmt sind, mit dem Reaktionsmedium mitzufließen wie beispielsweise bei katalytischen Fließbettverfahren, sind sehr klein0 Ihre Größe liegt im Bereich von etwa 10 bis 100 »4m und sie werden in der Technik als Mikrokügelchen bezeichnet0 Bei anderen Arten katalytischer Verfahren, beispielsweise bei solchen mit einem festen Bett (fixed bed) und insbesondere mit einem wallenden Bett (ebullated bed)2 haben sich größere Teilchen als zweckmäßiger erwiesen. Insbesondere werden feste Katalysatorteilchen bestimmter Größe benutzt, die einen Durchmesser zwischen etwa 0,4 und etwa 6 mm und eine Länge bis zu 10 mm aufweisen, übliche aus Teilchen bestehenele Katalysatoren weisen eine feine Porenstruktur atif, deren Poren eine Größe von 10 bis 300 R aufweisen und eine gute katalytische Aktivität zeigen0 Diese Katalysatoren haben jedoch eine nur geringe Lebensdauer und es nimmt ihre Aktivität bei einer Vergiftung mit Kohlenstoff oder Koks rapid abO Manche dieser Katalysatoren, die ein relativ geringes Porenvolumen9 nämlich etwa 0.45 bis 0.50 cm³/g, eine große Oberfläche und eine teine Porenstruktur mit einem relativ kleinen, mittleren Porendurchmesser von etwa 55 biß 65 Å aufweisen, haben außerdem starke Risse oder Brüche, die die Teilchen durchsetzen. Diese Risse ermöglichen offensichtlich relativ großen Molekülen, wie beispielsweise restlichen Kohlenwasserstoffen mit hohem Siedepunkt, einen leichten Zugang zu größeren Teilen der Innenflächen der Katalysatorteilchen und verlängern dadurch die Lebensdauer des Katalysators. Ein üblicher Katalysators zur Hydro-Behahdlung (hydrotreating), dem solche Risse fehlen, hat eine Neigung zur Anlagerung von Kohlenstoff oder metallischen Bestandteilen der restlichen Kohlenwasserstoffe -sn der Außenfläche des Katalysators, wodurch die Katalysatorteilchen schneller desaktiviert werden, weil die äußere Schicht dieser Niederschläge als Hindernis das Eindringen des Öles zu weiter innen liegenden Poren und frischen, katalysch aktiven Oberflächenbernichen verhindert.
  • Deinnach hat sich die Anwesenheit ausgedehnter Makrorisse als verlängernd für die Lebensdauer der Katalysatorteichen herausgtestellt. Als Folge des Herstellungsverfahrens, mit dessen Hlfe diese Teilchen hergestellt werden und das die Risse und die Ungleichförmigkeit der Oberfläche und der inneren Struktur eines solchen Katalysators zur Folge hat, ist die katalytische Aktivität eines solchen Katalysators nicht so hoch wie bei einem, der mit einer kompakte-.
  • ren und gleichförmigeren Mikrostruktur hergestellt worden ist. Da weiterhin diese Risse, Spalten und Brüche unkontrollierte Ergebnisse des Herstellungsverfahrens sind, sind sie naturgemäß unregelmäßdg hinsichtlich ihrer Größe und ihrer Verteilung auf den Katalysators, so daß notwendig viele solcher Brüche, Risse und spalten auftreten, die. weder zur Katalysator-Aktivität noch zur Verlängerung der Lebensdauer des Katalysators beitragen0 Ein teilohenförmiger Katalysator kann mit Hilfe verschiedenartigster bekannter Verfahren hergestellt werden0 Es ist; allgemeine Praxis, den Katalysator in einer Form zu verwenden, in der ein geringer Anteil des katalytisch aktiven Materials auf einen geeigneten Träger großer Oberfläche verteilt oder dispergiert ist, der selbst katalytische Eigenschaften aufweist.. So können beispielsweise katalytisch aktive Metalle oder Metallverbindungen auf einem Träger dispergiert werden, indem der träger mit einer geeigneten löslichen Verbindung des Metalles imprägniert und danach der imprägnierte Träger getrocknet und calciniert wird, um die Metallverbindung in das gewünschte katalytisch aktive Metall oder Metalloxid umzuwandeln0 Fur die! vorliegende Erfindung sind Abwandlungen dieser :mprägnierungs-' methode mehr geeignete die das Ausfällen der Oxide dieser katalytisch aktiven Metalle in Gegenwart eines nassen Trägerhydrats oder vorzugsweise die gemeinsame Ausfällung der Oxide des katalytisch aktiven Metalls und des Trägers aus löslichen Salsen der Metallkatalysatoren und des Trägers umfassen0 Der katalytisch aktive Metalloxide und den Träger gemeinsam enthaltende Niederschlag wird anschließend zur Entfeunung unerwünschter Salze gewaschen, zu einer gleichförmigen Dispersion vermischt und beispielsweise durch Trocknen und Brechen des getrockneten Katalysators oder durch Pelletisierung, Extrodieren oder Eomprimieren des gebrochenen festen Katalysators verfestigt und in. die gewünschte Teilchenform gebracht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Katalysator in Teilchenform zu schaffen, der eine verlängerte Lebensdauer aufweist und inbesondere zur Verwendung bei hochsiedenden restlichen Erdöl-Kohlenwasserstoffen geeignet ist und hierbei eine hohe katalytische Aktivität, eine verlängerte Lebensdauer und eine gute Pestigkeit auf weist.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Katalysator aus geformten Teilchen mit einer Vielzahl willkürlich orientierter und im wesentlichen gleichförmig auf das Teilchen verteilter Kanäle besteht, die einen Durchmesser von etwa 0,1 bis 100µm und eine Länge von etwa dem 0,75 bis 1,5-fachen der Querschnitt'sdimension eines Teilchens aufweisen und deren Gesamtvolumen etwa 0,05 bis 0,10 cm³/g Katalysatorteilohen beträgt. Die Abmessungen der Kanälchen sind so gewählt, daß das Reaktionsmedium in dia Kanäle öindringen und damit das Katalysatorteilchen durchsetzen kann0 Gemäß dem erfindungsgmäße Verfahren wird ein solches Teilchen dadurch hergestellt, daß eine Mischung von Katalysatorkomponenten hergestellt und mit dieser Mischung eine Vielzahl von zerstörbaren Fasern vermisoht wird, daß aus der die Fasern enthaltenden Katalysatormischung einselne Teilchen mit eingebetteten Fasern geformt und daß dann die in den Teilchen enthaltenen Fasern an ihrem Platze zerstört werden, so daß Teilchen zurückbleiben, die Snstell der eingebetteten Fasern eine Vielzahl von Kanälen enthalten0 Die Wahl der zerstörbaren Fasern ermöglicht es, den Kanälen den gewünschten Durchmesser und die gewünschte Länge zu geben. Zuglech wird durch die intensive Mischung der Fasern mit den Katalysatorkomponenten die erforderliche gleichmäßige Verteilung der Kanäle auf die Katalysatorteilchen erzielt.
  • Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus der folgenden näheren Beschreibung hervor in der nähere Einzelheiten er die Zusammensetzung, den Aufbau und die Herstellung des erfindungsgemäßen Katalysators angegeben sind0 Es sind zahlreiche Verfahren bekannt bei denen Katalysatoren benötigt werden. Beispiwelsweise wird Platin als Katalysator bei der Oxydation von Ammoniak zu Salpetersäure verwendet und es werden Nickel oder Kobalt bei der Oxydation von Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid eingesetzt. Andere bekannte Beisiele sind die Verwendung von Silber bei der Oxydation von Äthylen zu Äthylenoxid,, die Verwendung von Ohromoxid und Molybdänoxid oder Aluminiumoxid bei der Hydroformierung von Erdöl und Verfahren zur Ringumwandlung und die Verwendung von aktiviertem Ton oder verschiedenen synthetischen Siliziumoxid-Aluminiumoxid-Katalysatoren beim katalytischen Cracken und Raffinieren von Erdölen.
  • Allgemein bestehen teilchenförmige Katalysatoren aus geeigneten katalytischen Stoffen, beispielsweise aus einigen der oben beschriebenen, von denen einer oder mehrere als Träger oder Gerüst für andere katalytisch aktive Komponenten dienen können, Der Hauptteil des Katalysatorteilchens besteht aus dem Material, das auch als Träger diente Diese Materialien können entweder eine einzige Verbindung oder eine Kombination von Verbindungen sein, damit die gewünsch ten Katalysator-Eigenschaften ersielt werden. Beispiele für häufig benutzte träger sind Aluminiumoxid, Diatomeenerde, Bimsstein, Porzellan, Silicagel, Asbest, Holzkohle, Glas, Quarz, Kaolin, Silikate, Infusiorienerde, Magnesium- und Bariumsulfat, Zeolithe, Magnesiumoxid, Ziconiumoxid, Bauxit und Kombinationen dieser Stoffe.
  • Die vorstehend genannten Katalysatorstoffe und ihre Kombinationen können die einzigen Bestandteile der Katalysatorteilchen und somit das einzige katalytisch aktive Material bilden. Beispielsweise kannn ein übliches Katalysatorteilchen, das bei Erdöl-Raffinerie benutzt wird, aus einer Mischung von Siliziumoxid und Aluminiumoxid mit einem Gehalt von 40 bis. 99 Gew.% Siliziumoxid bestehen. Als Beispiele für die verschieden Trägerkombinationen, die bei der Erdöl- Raffinerie benutst werden und die in den Kompositionen, die für Katalysatorteilchen verwendet werden, enthalten sein können, sind ßillziumoxidw Magnesiumoxid, Siliziumoxid-Zirconiumoxid, Silizium oxid-Aluminiumoxid-Zirconiumoxid und synthetische Metall-Aluminium-Silikate, die häufig als "Moloekularsiebe" bezeichnet werden0 Bevorzugte Katalysatoren enthalten allgemein aktive Komponenten als Cokatalysatoren in de.r Katalysatorkomposition, damit die teilchenförmigen Eatalyßatoren eine hohe Selektivität erhalten. Unter Selektivität ist die Fähigkeit zu verstehen, die eingesetzten Stoffe mit einem Minimum an Nebenprodukten in das gewünschte Produkt umzusetzen. Außerdem ist ein Maß für die Selektivität die Qualität der Endprodukte. Geeignete Katalysatoren und Cokatalysatoren enthalten im allgemeinen die Übergangsmetalle, die sich in den Gruppen IVB, VB, VIB, VIIB und VIII des periodischen Systems der Element befinden sowie deren Oxide, Halogenide oder Sulfide, Typische Beispiele sind Vanadium, Molybdän, Nickel, Kobalt, Eisen, Wolfram, Chrom, Mangan, Rhodium, Platin und Palladium sowie deren Oxide, Sulfide und Halogenide0 Es können zwei oder mehr solcher Katalysatoren zu gleicher Zeit auf einem Xräger.verwendet werden, wie beispielsweise Nickel und Molybdän oder Kobalt und Molybdän.
  • Diese Stoffe können in den Katalysator in Jeder gewünschten Menge eingegeben werden, damit die gewünschte spezifische katalytische Aktivität erzielt wird0 Gewöhnlich bilden sie Jedoch einen nur geringen Bestandteil der Katalysator-Komposition. Weiterhin können zusätzliche, im wesentliohen neutrale Komponenten in der Komposition enthalten sein, beispielsweise zur Verbesserung der Struktur durch die Zugabe harter inerter Pulver, die zu harten, abriebfesten Teilchen führen.
  • .Als Beispiel für die verschiedenen, Zusammensetzungen für Katallysatorteilchen, die benutzt werden können, seien diejenigen genannt, die etwa ?5 bis 99,8 Gew.% Aluminiumoxid und etwa 0,20 bis 25 Gew.% des Katalysatorteilchens, Katalysatormetalle und/oder deren Oxide, Sulfide und Halogenide enthaltene Beispielsweise enthält ein teilchenförmiger Katalysator nach der Erfindung 85 Gew.% Aluminiumoxid, 3 Gew.% Cobaltoxid und 12 Gew.% Molybdänoxid. Eine solche Zusammensetzung des teilchenförmigen Katalysators hat sich besonders für Verfahren zur Behandlung von Mineral ölen mit Wasserstoff als geeignet erwiesen. Bei solchen Verfahren werden üblicherweise die Katalysator teilchen in einem kochenden Bett gehalten, bei dem die Masse der festen Teilchen in willkürlicher Bewegung innerhalb des Reaktionsgefäßes gehalten werden0 Ein solches Verfahren ist in dem USA.-Patent 2 987 465 behandelt0 Ein, Katalysatorteilchen nach der Erfindung besteht aus einem festen Körper aus einer der verschiedenen, üblichen Zusammensetzungen, wie den oben beschriebenen, und kan jede gewünschte Form aufweisen. So sind beispielsweise übliche, zylindrische, stabförmige, elige oder unregelmäßig gebrochene Teilchen möglich, obwohl stabförmige und sphärische Formen bevorzugt werden. Das Katalysatorteilchen, das vorzugsweise sphärisch oder stabförmig ist1 hat vorzugsweise einen Querschnitt von etwa 0,4 bis 6 mm und eine axiale Länge bis zu 10 mmo Eine Vielzahl von Kanälen, die ia bezug zueinander und zur Form des Teilchens willkürlich orientiert sind, sind im wesentlichen gleichförmig auf die Masse oder auf die Oberfläche des Teilchens verteilt. Es versteht sich, daß die so charakterisierten Teilchen eine den Köroper durchsetzende Porenstruktur aufweisen.
  • Zwar hatten auch schon bekannte Katalysatorteilchen eine im wesentlichen gleichförmige Poren; struktur, Jedoch waren bei den bekannten teilchenförmigen Katalysatoren die Poren außerordentlich klein und hatten einen Durchmesser von etwa 5 bis 1000 Å. Die gemäß der Erfindung in dem Teilchen verteilten Kanäle sind wesentlich größer als diese winzigen Poren und haben außerdem eine wesentlich größere Länge0 Erfindungsgemäß beträgt die Grdße der auf du Teilchen verteilten Kanäle etwa 0X1 bis 300 µm im Durchmesser und es beträgt ihre Länge etwa das 0,75 bis 1,5-fache der Querschnittsdimension des Teilchens. Die Kanäle nehmen in den Teilchen 0,05 bis 0,1 cm3/g des teilchenförmigen Katalysator ein0 Ein Katalysatorteilchen mit einem Kanaldurchmesser von etwa 055 bis 100 µm wird zur Verwendung als Katalysator bei der Behandlung von schweren restlich,en Mineralölön bevorzugt.
  • Die Länge der Kanäle wird mit bezug auf die Querschnittsdimension der katalysatorteilchen bestimmt.
  • Wenn die Länge der Kanaäle in bezug auf den Teilchen querschnitt zu klein ist und es werden zu viele Kanäle im Inneren des Teilchens eingeschlossen und daher für Medien, die in die Oberfläche des Katalysatorteilchens eindrigen, ziemlich unzugänglich.
  • Ist dagegen die Kanallänge zu groß, werden zu viele Kanäle sich sinnlos verwinden, wodurch ihre Wirksamkeit und zugleich die Festigkeit des Teilchens vermindert wird. Eine Länge, die etwa das 0,75 bis 15= fache der Querschnittsdimension des Teilchens beträgt, ist daher am vorteilhaftesten0 Demnach wird die maximale Länge der Kanäle die in den Teilchen verteilt sind, zwischen etwa 0,3 und 10 mm variieren, je nach der Größe des Teilchens. Bei einer Teilchengröße mit einem Durchmesser ton 0,4 mm kann die Kanallänge 0,3 mm betragen, wogegen sie bei Teilchen mit einem Durchmesser von 6 mm auf nahezu 10 mm ansteigen kann.
  • Zur Herstellung der erfindungsgemäß verbesserten Katalysator teilchen wird eine Vielzahl von Fasern, vorzugsweise in Form von Flocken, also sehr kurzen Fasern, in die Katalysator-Kompoxition im Verlauf der Herstellung eingebracht, bevor die Mischung zur Bildung diskreter Katalysatorteilchen verfestigt wird. Es werden Fasern gewählt, die beispielsweise durch Verbrennen, chemische Reaktionen oder Auflösen vollständig zerstörbar sind, ohne daß das Katalysatormaterial beeinflußt wird0 Vorzugsweise werden die Fasern in die Katalysatormischung eingebracht, während die Mischung im wesentlichen naß ist und vorzugsweise, bevor die Mischung endgÜltig im Sollergang vermischt, pulverisiert, gerührt wird oder dergleichen, damit eine im wesentlichen gleichförmige Verteilung der Fasern bei gutem Zusammenhalt der festen Katalysatormischung erzielt wird0 Die Fasern, die für das erfindungsgemäße Verfahren benötigt werden, haben einen kleinen Durchmesser, sind unter Anwendung von Mitteln zerstörbar, die den Katalysator nicht nachteilig beeinflussen, und sind vorzugsweise billig und leicht zu haben0 Der Fasern durchmesser beträgt 0,1 bis 100 µm, Je nach dem Durchmesser, den die in den Teilchen verteilten Kanäle annehmen sollen Die Fasern haben weiterhin eine Länge von etwa 0,3 bis 10 mm, Je nach der Kanallänge, die bei einer bestimmten Teilchengröße bevorzugt wird0 Solche Fasern fallen in Form von Flocken an, doho von sehr kurzen oder sogar pulverisierten Fasern, Es werden solche diese Anforderungen bezüglich der Größe erfüllenden Fasern besonders bevorzugt, die bei Temperaturen, die dem Katalysator nicht schädlich sind, sich entweder vollständi; in Gase zersetzen oder aber verdampfena Bevorzugte Temperaturen sind solche, die allgemein zum Calcinieren der Katalysatorteilchen verwendet werden und die im Bereich von etwa 400 bis 1600°C liegen, obwohl Temperaturen zwischen 500 und 70000 bevorzugt werden. Daher sind sowohl natürliche als auch synthetische organische Fasern zur Anwendung im erfindungsgemäßen Verfahren besonders geeignete Beispiele für Naturfasern, die verwendet Werden können, sind Baumweolle, Wolle und Cellulosederivate, Wegen ihrer Gleichförmigkeit, und besseren Kontrollierbarkeit hinsichtlich ihrer Größe werden Jedoch organische Fasern allgemein bevor zugt. Organische Fasern stehen auch in reichlichem Maße zur Verfügung und verursachen nur geringe Kosten.
  • Verschieden Arten geeigneter synthetischer organischer Fasern sind beispielsweise Kunstseide (rayon) Nylon, Polyester, Acetate, Polyolefine und Acrylfasern Nylon und Kunstseide werden besonders bevoxzugto Die Fasern werden mit dem Katalysatormaterial gemischt, damit eine gleichförmige Verteilung der Fasern in denn Material entsteht, Diese Vermischung erfolgt vorzugsweise in einem frühen Stadium bei der Herstellung des' Katalysators0 St> können die Fasern einer Aufschlämmung der Hauptl.omponenten des Katalysators, einer Lösung, aus der die Hauptkomponenten des Katalysators ausgefällt werden oder einer nassen Masse des Katalysators beigemengt werden0 Die Fasern werden vorzugsweise einer Lösung der Hauptkomponenten des Katalysators beigefügt, bevor die Katalysatorkomponenten ausgefällt werden0 Dann wird die die Fasern enthaltende Katalysatormischung zum Ausfa1len gebracht und es wird die Mischung von Fasern und Niederschlag abfiltriert, wodurch ein Filterkuchen mit eingebetteten Fasern erhalten wird.
  • Der Filterkuchen mit den eingebetteten Fasern wird beispielsweise in einem Kollergang gemischt, damit eine im wesentlichen gleichförmige Verteilung der Fasern in der gekollerten Mischung erzielt wird, Aus der gekollerten Mischung werden dann Teilchen der gewünschten Größe geformt und es werden die Teilchen bei einer 400°C Überschreitenden Temperatur calciniert, um die eingebetteten Fasern zu zerstören und die Teilchen zu trocknen.
  • Die Katalysatorteilchen werden vorzugsweise wie folgt hergestellt. Es wird eine Lösung eines Salzes oder von Salzen der Hauptbestandteile des Katalysators zubereitet und es werden zu dieser Lösung die Fasern hinzugegeben. Dann werden die Katalysatorsalze aus der Lösung ausgefällt, beispielsweise durch Ansäuern der Lösung mit Natriumsilicat, damit ein SiliciumoxiV entsteht. Es kann auch eine Lösung eines sauer wirkenden, wassörlöslichen Salzes wie beispielsweise Aluminiumnitrat oder Aluminiumchlorid alkalys iert werden, um Aluminiumoxid zu erhalten. Die aus dem Niederschlag und den Fasern bestehende Mischung wird abfiltriert und ergibt einen Filterkuchen mit eingebetteten Fasern0 Der Filterkuchen kann dann auf da Filter gewaschen werden, um alle wasserlöslichen Salze zu entfernen. Der gewaschene Kuchen wird dann gekollert, um die Fasern gleichmäßiger zu verteilen und ggfO die Katalysatorkomponenten besser zu vermischen, wenn mehr als ein Salz ausgefällt wird0 Der gekollerten Mischung aus Niederschlag und Fasern kann dann ein neutralea Bindemittel oder Schmiermittel hinzugegeben werden0 Solche Binde- und Schmiermittel sind in der Technik wohl bekannt und werden in kleinen Anteilen verwendet, beispielsweise in Mengen von 1 bis 2 Gew.%, und werden allgemein während der Calcination der Katalysatorteilchen entfernt0 Beispiele für Binde- und Schmiermittel sind gehärtetes Maisöl oder Kokosöl bzwO Graphito Während des Kollerns können die katalytischen Komponenten, die als geringere Anteile in der Katalysatorkomposition enthalten sind hinzugefügt werden, indem die gekollerte Mischung mit wässrigen Lösungen der Salze der gewünschten katalytisch aktiven Metalle befeuchtet wird, die nach dem Calcinieren entweder das Oxid oder das Metall ergeben.
  • Die gekollerte Mischung der verschiedenen Katalysator komponenten und Fasern wird dann zu diskreten Teilchen verformt, in die die Fasern eingebettet sind, indem entweder die Mischung zu Pellets komprimiert oder die Mischung zu stabartigen Teilchen extrudiert wird0 Wenn die Teilchen nicht bereits mit Metallsalzen der verschieden Katalysatorkomponenten, die als geringe Anteile in der Katalysatorkomposition enthalten sind, imprägni,ert worden sind, können sie mit wässrigen Lösungen der Komponenten in dieser Verfahrensstufe vor dem Calcinieren imprägniert werden0 Dann werden die Teilchen vorzugsweise in Luft bei einer Temperatur zwischen 400 und 160000 und vorzugsweise bei Tempe; raturen im Bereich zwischen 500 und 7000C calc,iniert0 Besonders bevorzugt wird ein Temperaturbereich zwischen 550 und 650°C. Das Calcinieren der Katalysatorteilchen mit den eingebetteten Fasern hat eine Zerstörung und Entfernung dieser Fasern, ein Austreiben in den Teil chen verbliebenen Wassers und eine Umwandlung der Imprägnierungssalze zu Oxiden zur Folge. Wenn ein natürliches Fasermaterial benutzt worden ist, kann der gleiche Schritt auch dazu benutzt werden, diese Fasern auszubrennen. Von dem erfindungsgemäßen Verfahren wird auch die Verwendung eines geeigneten organischen oder anorganischen L.ösungsmittels oder einer Reagenz wie Aceton, gewissen Phenolen, ethern und derglO in Betracht gezogen, die in der Lage sind, die eingebetteten Fasern vollständig aufzulösen. Ein Beispiel für ein solches Lösungsmittel ist Tetrachlorkohlenstoff, das zum Lösen von Polyäthylen geringer Dichte geeignet isto Die Herstellung eines Katalysatorteilchens nach der Erfindung kann beispielsweise wie folgt vor sich gehen0 Es wird Bauxit oder Aluminium nach einem der bekannten Verfahren zu hluminiumoxid verarbeitet. Beispielsweise wird feinpulveriges oder amalgamiertes metallisches Aluminium mit Wasser zur Reaktion gebracht und an schließend der pH-Wert mit einer Stickstoffbase auf 6,8 bin 7,8 8 eingestellt wodurch ein Niederschlag von wasserhaltigem Aluminiumoxid gewonnen wird, Andere Verfahren zur Herstellung von Aluminiumoxid bestehen in der Hydrolysierung einea Aluminiumalkoxid bei oder unter Raumtemperatur, der Alkalysierung einer wässrig gen Lösung eines sauer wirkenden wasserlöslichen Aluminiumsalzes wie dem Nitrat oder Chlorid, der Säurung oder Neutralisierung eines basischen Aluminiumsalzes wie Natriumaluminat oder der Hydrolysierung einen neutralen Aluminiumsalzes wie Aluminiumacetat0 Eine geeignete Menge synthetischer organischer Fasern wie Nylon mit einem Durchmesser zwischen 0,1 und 100 µm und einer Länge zwischen dem 0ß75 bis 1,5-fachen der Querschnittsdimension des endgültigen Katalysatorteil chens wird zu der wässrigen Lösung des Aluminiumsalzes hinzugefügt. Die Menge der hinzugegebenen Nylonfasern ist ausreichend, um ein Volumen von etwa 0,05 bis etwa 0,1 cm³/g der Katalysatorteilchen einzunehmen. Infolge dessen werden pro Gramm des fertigen Katalysatorteilchens etwa 0,075 bis 0,114 g flockenförmiger Nylonfasern hinzugegeben0 Das Aluminiumoxid wird allgemein und vorzugsweise durch Ausfällen aus einer Alumniumchlorid-Lösung durch Alkalisieren der Lösung mit Ammoniumliydroxid erhal tenO Wenn die Herstellung eines Melirkomponenten-Katalysators erwünscht ist, wird eine gemeinsame Aus fällung angewendet. Zu dem sich in Lösung befindenden Aluminiumsalz werden Cobalt und Molybdän als wasser lösliche Salze hinzugegeben und in der Lösung gemischte Außerdem werden der Lösung die synthetischen organischen Fasern (Nylon) hinzugegeben. Dann werden die entsprechende,n Katalysatorkomponenten in der gleichen Weise wie das Aluminiumoxid in Form ihrer unlöslichen Oxide ausgefällt. Die gemeinsam ausgefällten Oxide von Aluminium, Cobalt und Molybdän werden gefiltert und auf dem Filter mit Wasser gewaschen. Dieser ausgefällte Filterkuchen enthält nun die Oxide von Aluminium, Cobalt und Molybdän in der gewünschten Menge sowie die in dem Filterkuchen verteilten organischen Fasern0 Der Filterkuchen enthält etwa 20 bis 50% Wasser, das teilweise in dem Niederschlag absorbiert ist und teilweise im wasserhaltigen Aluminiumoxid gebunden ist, wie beispielsweise in Aluminiumoxid-Monohydrat und Aluminiumoxid-Truhydrat.
  • Der Filterkuchen wird dann beispielsweise einer Behandlung im Kollergang unterworfen, die als Pulverisierungs- und Mischvorgang bezeichnet, werden kann und dazu dient, den Filterkuchen aufzubrechen und eine gleichförmige Verteilung der verschiedenen Komponenten in der Mischung zu erzielen Es können ein Binde- und/ oder ein Schmiermittel zu der gekollerten Mischung in einer Menge zwischen 1 und 2 Gew.% hinzugegeben werden0 Die gekollerto Mischung wird durch Formen extrudiert, deren Gestalt dem gewünschten Querschnitt der Teilchen entspricht. die extrudiereten Teilchen, die noch immer etwa 10% Wasser enthalten und in die die Fasern eingebettet sind werden dann in ein Wärme gerät gegeben, beispielsweise einen Drehofen, und einer Calcinierungstemperatur von etwa 6200C unterworfen0 Das Calcinieren findet in Luft während einer Zeit von etwa vier Stunden statt und dient zur Entfernung der Restfeuchtigkeit von 10%, der Oxydierung noch unoxidiert gebliebener Metallsalze und der Zersetzung oder Verdampfung der Nylonfasern und etwaiger Bindemittel0 Weiterhin bewirkt die Rotation des Oalcinierungsofens, daß die extrudierten Teilchen beim Durchwandern des Ofens in kürzere Stücke serbrechen Auf diese Weise wird ein Katalysatorteilchen ersielt, das nicht nur die Größe, die Form und die Porosität aufweist, wie sie bei bekannten teilchenförmigen Katalysatoren vorgefunden wird, sondern auch eine Vielzahl von Kanälen aufweist, die willkürlich orientiert, aber gleichförmig in den Teilchen verteilt sind und den umzusetzenden Medien eine bessere Zugänglichkeit zur inneren Oberfläche der Katalysatorteilchen ermöglichen. Solche Katalysatorteilchen haben Kanäle mit einem Durchmesser zwischen etwa 0,1 und 100 µm. Für die katalytische Hydrierung von schweren Erdölrückständen bei Temperaturen über 40000 und Drücken über 70 Atü in Reaktionsgefäßen mit festem oder "kochendem" Bett sind kanaldurchmesser zwischen 0,5 und 30 µm besonders geeinget. Im folgenden werden zur weiteren Erläuterung der Erfindung noch einige nicht einschränkende Beispiele beschrieben.
  • Beispiel 1 Ein Katalysator, der etwa 85% Aluminiumoxid1 3% Cobaltoxid und 1o' Molybdänoxid enthält und die Form diskreter Teilchen mit einem Durchmesser von etwa 0,8 mm und einer Läge zwischen etwa 1,6 und 6,4' mm aufweist und mit einer Vielzahl von Kanälen versehen ist, wird wie folgt hergestellt. Zu einer verdünnten wässrigen Lösung von Aluminiwnchlorid, die das Äquivalent von 1000 ,g Aluminiumoxid enthält, werden 155 g Molybdänoxid, das in 1,5 1 verdünnten Ammoniumhydroxide gelöst ist, hinzugefügt. Zu dieser Lösung werden 130 g Nylon von 0,75 den mit einem Durchmesser von etwa 7p4m und Längen bis zu etwa 4,8 mm hinzugefügt.
  • Dann werden zu dieser Lösung 3 1 konzentrierten Ammoniumhydroxyd, das mit 3 1 Wasser verdünnt worden war, hinzugegeben, wodurch eine vollständige gemein same Ausfällung von Molybdänoxid und Aluminiumoxid erzielt wird0 Der gemeinsame Nierderschlag wird abfiltrierte Der die Nylonfasern und den gemeinsamen Niederschlag enthaltende Filterkuchen wird im Kollergang gemischt, wonach zu der Mischung Wasser hinzugefügt und die Mischung erneut gefiltert wird0 Der Filterkuchen wird auf dem Filter mit Wasser gewaschen, um Jegliches nicht umgesetztes Aluminiumchlorid und andere unerwünschte Salze zu entfernen. Der Kuchen wird dann gemahlen und mittels Druck in Teilchen mit einem Durchmesser von 4,8 mm extrudiert, in denen die Nylonfasern eingebettet sindo Zu den extrudierten Teilchen wird eine wässrige Lösung von Cobaltsulfat in genügender Menge hinzugegeben, um die Teilchen mit 3,5 Gew.% Cobaltoxid zu impräg nieren. Die imprägnierten Teilchen werden dann in einem Drehofen bei einer Temperatur von etwa 620°C mindestens fünf Stunden lang calciniert, um das Nylon zu zerstören und zu entfernen, das Cobaltsalz zu oxidieren, die Teilchen zu trocknen und die extrodierten Teilchen in geringere Längen zu zerbrechen0 Das Katalysatorteilchen hat dann die Form eines Stabesivon etwa 0,8 mm Durchmesser und Längen bis zu etwa 6,4 mm und weist eine Vierlzahl von Kanälen 2 von etwa 7 µm Durchmesser auf, die willkürlich orientiert und im wesentlichen gleichförmig auf das ganze Teilchen verteilt sind, Die Vielzahl der Kanäle sind bis zu etwa 4,8 mm lang und nehmen ein Volumen von etwa 0,1 em5/g der Teilchen ein, Beispiel 2 Es wird ein Nickel-Molybdän-Aluminiumoxid-Katalysator in Form von 4,8 mm Pellet in der gleichen Weise her gestellt, wie es oben im Beispiel 1 beschrieben worden ist, abgesehen davon, daß an Stelle der Cobaltsulfat-Lösung zur Imprägnierung der Katalys.tor-Pellets vor dem Calcinieren bei 620°C eine Nickelhydrat-Lösung verwendet worden ist. Außerdem wurden die Katalysator teilchen nicht durch Extradieren, sondern durch Pelle tieren unter Druck hergestellt. Endlich wurde an Stelle von Nylon Kunstseide (rayon) in einer Menge von etwa 170 g bei einem Faserdurchmesser von etwa 7 µm eingesetzt.
  • +)(siehe Zeichnung Fig. 1) Auf diese Weise wird ein sphärisches Katalysatorteilchen 11 mit einem Durchmesser von etwa 4,8 mm hergestellt, das etwa 8N/o Aluminiumoxid, 3% Nickeloiid und 12% Molybdänoxid enthält und eine Struktur auf-Kanälen 12 gekennweist, die durch eine Vielzahl von seichnet ist, die einen Durchmesser vgn 7 7 µm und eine Länge bis' ZU etwa 7 mm aufweisen. Das Teilchen ist weiterhin durch eine gleichförmige Porosität mit geringem Volumen gekennzeichnet, deren Poren einen geringen volumen gekennzeichnet, @@@ Durchmesser im Bereich von 50 bis 65 Å aufweisen.
  • Durch dieses Verfahren wurde ein Katalysatorteilchen erhalten, das eine Anfangsaktivität aufweist, die derjenigen eines Katalysators mit geringem Porenvolumen und großer Oberfläche vergleichbar ist, das jedoch Kanäle von relativ großem Durchmesser aufweist, die auch Verbindungen mit hohem Molekulargewicht einen Zugang zu der inneren Katalysatorstruktur ermöglichen.
  • Die Kanäle wirken als Durchgänge, die einen Zugang su der gesamten Masse des Katalysatorteilchens schatfen und eine schnelle Desaktivierung des Katalysatorteilchens verhindern, die von einer Verstopfung der Poren in dem Abschnitt des Teilchens herrührt, der der Außenfläche dicht benachbart istO Die katalytische Aktivität der erfindungsgemäßen, verbesserten Katalysatorteilchen ist derJenigen von konventionellen Katalysatorteilchen hoher Aktivität mit geringem Porenvolumen und großer Oberfläche vergleichbar.
  • +) (siehe Fig. 2) Von besonderer Bedeutung ist dieTatsache, daß die Lebensdauer auf etwa das Doppelte der Lebensdauer konventioneller Katalysatorteilchen erhöht werden konnten Dies gilt insbesondere beispielsweise für die katalytische Hydrobehandlung schwerer Mineralöl-Rückstände, wie sie beispielsweise in dem USA-Patent 2 987 465 beschrieben istt und speziell Schwefel enthaltender Rückstände.
  • Ähnliche Resultate wurden ersielt, wenn andere Katalysators Cokatalysator- und Trägerstoffe, wie sie oben beschrieben worden sind, an Stelle der in den obigen Beispielen angegebenen eingesetzt. werden0 Weiterhin werden gleichartige Resultate erzielt, wenn andere Verfahren als die beschriebenen zur Herstellung der Katalysatorteilchen verwendet werden0 Während die Erfindung vorstehend anhand spezieller bevorzugter Ausführungsbeispiele beschrieben worden ist, versteht es sich, daß Abweichungen von diesen Beispielen möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Io Verfahren zur Herstellung eines aus Teilchen bestehenden Katalysators, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung von Katalysatorkomponenten hergestellt und mit dieser Mischung eine Vielzahl von zerstörbaren Fasern vermischt wird, daß aus der die Fasern enthaltenden Katalysatormischung einzelne Teilchen mit eingebetteten Fasern geformt und daß dann die in den Teilchen enthaltenen Fasern an ihrem Platzte zerstört werden, so daß Teilchen zurückbleiben, die an Stelle der eingebetteten Fasern eine Vielzahl von Kanälen enthalten0 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als zerstörbare Fasern organische Fasern verwendet werden0 30 Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchen zum Zerstören der eingebetteten Fasern bei einer Temperatur von etwa 500 bis 7000C und vorzugsweise 550 bis 650°C calciniert werden.
    4o Verfahren nach einem der vorhergehenden AnsprÜche, dadurch gekennzeichnet, daß zunsichst eine wässrige Lösung der Salze der Katalysatorkomponenten hergestellt wird und die Fasern mit dieser Lösung vermischt werden, daß dann die Salze der Katalysa torkomponenten als unlösliche Oxide gemeinsam ausgefällt werden, so daß eine Mischung aus den gemeinsam ausgefällten Salzen und den Fasern entsteht, daß die zuletzt genannte Mischung ge filtert, der zurückbleibende Filterkuchen gekollert und endlich die gekollerte Mischung zu diskreten Teilchen verarbeitet wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Katalysatorkomponenten der Katalysatorteilchen ein Trägermaterial in einer Menge von etwa 75 bis 99,8 Gew.% und aktive Metalloxide in einer Menge von etwa 25 bis 0,2 Gew.% enthalten, 60 Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Trägermaterial Aluminiumoxid und als katalytisch wirksame Metalloxide die Oxide von Übergangsmetallen Verwendung finden.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, da durch gekennzeichnet, daß als zerstörbare organische Fasern Nylonfasern mit einem Durchmesser von etwa 0,1 bis 100 µm und einer Länge Verwendung finden, die etwa das 0,75 bis 1,5-fache der Querschnittsdimension der Katalysatorteilchen beträgt, und daß sie in einer Menge von etwa 0,057 bis 0,114 g Nylon pro Gramm Katalysatorteilchen ein gesetzt werden0 So Katalysator, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgeformten Teilchen mit einer Vielzahl willkürlich orientierter und im wesentlichen gleichförmig auf das Teilchen verteilter Kanäle besteht, die einen Durchmesser von etwa 0,1 bis 100 µm und eine Länge von etwa dem 0,75 bis 1,5-fachen der Querschnittsdimension eines Teilchens auf weisen und deren Gesamtvolumen etwa 0,05 bis 0,10 cm3/g Katalysatorteilchen beträgt.
    90 Katalysator nach Anspruch 8, dadurch gekenn seichnet, daß die Teilchen einen Querschnitt von etwa 0t4 bis 6 mm aufweisen und die Kanäle einen Durchmesser von 0,5 bis 30 µm und eine Länge bis zu etwa 10 mm haben L e e r s e i t e
DE19681803773 1967-10-31 1968-10-18 Katalysator und Verfahren zu seiner Herstellung Pending DE1803773A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US67950967A 1967-10-31 1967-10-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1803773A1 true DE1803773A1 (de) 1969-07-03

Family

ID=24727189

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681803773 Pending DE1803773A1 (de) 1967-10-31 1968-10-18 Katalysator und Verfahren zu seiner Herstellung

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE1803773A1 (de)
FR (1) FR1582730A (de)
NL (1) NL6813844A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0237240A3 (de) * 1986-02-28 1988-05-11 Nippon Oil Co. Ltd. Verfahren zur Herstellung von Hydrierungskatalysatoren
EP0510566A1 (de) * 1991-04-25 1992-10-28 Röhm Gmbh Molybdän, Phosphor und Vanadium enthaltende Oxidationskatalysatoren mit aus verbrennbaren Fasermaterialien geformten Kanälen
US7638455B2 (en) 2006-03-09 2009-12-29 Shell Oil Company Catalyst and hydrotreating process

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0237240A3 (de) * 1986-02-28 1988-05-11 Nippon Oil Co. Ltd. Verfahren zur Herstellung von Hydrierungskatalysatoren
EP0510566A1 (de) * 1991-04-25 1992-10-28 Röhm Gmbh Molybdän, Phosphor und Vanadium enthaltende Oxidationskatalysatoren mit aus verbrennbaren Fasermaterialien geformten Kanälen
US5215952A (en) * 1991-04-25 1993-06-01 Rohm Gmbh Macroporous oxidation catalyst and method for making the same
US7638455B2 (en) 2006-03-09 2009-12-29 Shell Oil Company Catalyst and hydrotreating process

Also Published As

Publication number Publication date
NL6813844A (de) 1969-05-02
FR1582730A (de) 1969-10-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3220671C2 (de)
DE2648338C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines eta-kristallstrukturfreien Aluminiumoxid-Katalysatorträgers
DE2535044C2 (de) Kobalt oder Nickel sowie Molybdän auf Aluminiumoxid als Träger enthaltender Katalysator und seine Verwendung zur Hydroentschwefelung von Kohlenwasserstoffgemischen
DE1259307B (de) Verfahren zur Herstellung von gegen Abrieb bestaendigen Oxydationskatalysatoren
EP0226983B1 (de) Eisenhaltiger Katalysator zur Verringerung des Stickoxidgehalts von Verbrennungsabgasen
DE1260675B (de) Verfahren zur Dampfreformierung von Kohlenwasserstoffen
DE3229897A1 (de) Schwefelsorbens und verfahren zu seiner herstellung
DE1938079B2 (de) Kugelfoermige katalysatoren zur herstellung von methan
DE949884C (de) Verfahren zur Herstellung von Glasskelett-Katalysatoren in Form gesinterter Aggregrate
DE3001793A1 (de) Verfahren zur herstellung eines katalysators fuer die ammoniaksynthese und danach hergestellter katalysator
EP1175259B1 (de) Formkörper aus titandioxid, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung
EP0009068B1 (de) Fliessbettkatalysatoren zur Herstellung von synthetischem Erdgas durch CO-Methanisierung
DE3312527C2 (de)
DE2318573C3 (de) Tonerdekörper hoher Festigkeit, Verfahren zu dessen Herstellung und dessen Verwendung
DE60211141T2 (de) Aluminiumoxidagglomerate, verfahren zu ihrer herstellung und verwendung davon als absorptionsmittel oder katalysatorträger
DE1281408B (de) Verfahren zur Herstellung eines Traeger-Katalysators fuer die Nachverbrennung von Abgasen aus Verbrennungskraftmaschinen
DE1545261B2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen katalytischen Raffination von Kohlenwasserstoffölen
DE1803773A1 (de) Katalysator und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1256824B (de) Verfahren zum Hydrocracken von Kohlenwasserstoffen
DE2157624C3 (de) Verfahren zur Oxidation von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffen aus Abgasen von Brennkraftmaschinen
DE725080C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserbestaendigem, hartem koernigem oder geformtem engporigem Kieselgel
WO2001052981A1 (de) Verfahren zur modifizierung der oberflächen von feinporösen adsorbentien
DE10024312B4 (de) Verfahren zur Modifizierung der Oberflächen von feinporösen Adsorbentien sowie Verfahren zur Herstellung eines Molekularsiebes unter Anwendung dieses Verfahrens
DE2604521A1 (de) Verfahren zur wasserstoffbehandlung von kohlenstoff-schwefel-bindungen, kohlenstoff-stickstoff-bindungen und/oder kohlenstoff/sauerstoff-bindungen enthaltenden kohlenwasserstoff-ausgangsmaterialien
DE3033963A1 (de) Verfahren zur behandlung von kohlenwasserstoffen mit wasserstoff