DE1803265A1 - Programmierbare Bahnsteuerung,insbesondere zur Verwendung bei Werkzeugmaschinen,Schreibers usw. - Google Patents
Programmierbare Bahnsteuerung,insbesondere zur Verwendung bei Werkzeugmaschinen,Schreibers usw.Info
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- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Programme-control systems
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- G05B19/19—Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path
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- G05B2219/00—Program-control systems
- G05B2219/30—Nc systems
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Description
- Beschreibung Programmierbare Bahnsteuerung, insbesondere zur Verwendung bei Werkzeugmaschinen, Schreibern etc.
- Die Erfindung betrifft eine programmierbare Bahnsteuerung, bei der der Vorschub in Richtung der Achsen mit von Schrittmotoren oder Synchromotoren angetriebenen Spindeln erfolgt, insbesondere zur Verwendung bei der Steuerung von Werkzeugmaschinen, X-Y-Schreibern usw.
- Von derartigen Steuerungen wird gefordert, daß das Werkzeug z.B. der Fräser, der Schreibstift o.ä. auf einen vorher durch eine Zahleneingabe gekennzeichneten Koordinatenpunkt läuft, von dem aus die Laufbewegung des Werkzeugs möglichst kontinuierlich und in jeder Richtung erfolgen soll, so daß das Werkzeug auf dem Arbeitsstück bestimmte einfache geometrische Figuren, z.B. Geraden, durchläuft. Komplizierte Formen können dann aus diesen einfachen Figuren angenähert werden.
- Diese Aufgabe wird oft dadurch gelöst, daß mit Vorschubmotoren gleicher Drehzahl vorgewählte Koordinatenpunkte angefahren werden, wobei die Koordinatenpunkte z.B. durch codierte Maßstäbe oder Impulszählung mit Vor-Rückwärtszähl.er erkannt werden.
- Diese Anordnungen haben den Nachteil, daß die Bewegung des Werkzeugs entweder nur in Richtung einer der Achsen oder aus der gleichzeitigen Bewegung in beiden Achsen sich ergebenden Richtungen erfolgen kann, die, da die Vorschubgeschwindigkeiten gleich sind, immer 450 gegen die Achsen geneigt sind.
- Die Approximation eines vorgegebenen Kurvenzugs ist durch die geringe Anzahl der zur Verfügung stehenden Richtungen sehr schwierig und erfordert in der Regel sehr viele Teilstücke.
- Die Erfindung verfolgt das Ziel, durch Programmierung veränderliche Steuerfrequenzen an die Vorschubmotoren zu liefern, so daß eine praktisch nur durch die endliche Stellenzahl der Eingaben begrenzte Vielzahl von Bewegungsrichtungen möglich ist.
- Es wird vorgegeben, daß eine bestimmte Anzahl von Schritten in jeder Achse zum Ausfahren des gewünschten Koordinatenpunktes notwendig ist.
- Das Ziel wird erfindungsgemäß dadurch errecht, daß ein in der Frequenz programmierbarer Frequenzgenerator verwendet wird, dessen Ausgangsfrequenz in im Untersetzungsverhältnis programmierbaren Zählern - weiterhin Frequenzuntersetzer genannt -für jede Achse heruntergeteilt wird. Die Ausgangsfrequenzen dieser Zähler dienen als Steuersignale für die Vorschubmotoren.
- Diese Steuersignale werden in im Untersetzungsverhältnis programmierbaren Zählern - weiterhin Stellungszähler genannt -für jede Achse gezählt.
- Die Antriebe laufen solange, bis das Erscheinen von Ausgangssignalen an den Stellungszählern das Erreichen des gewinschten Koordinatenpunktes anzeigt. Über eine geeignete Steuerung werden dann alle Zähler und der Frequenzgenerator auf den nächsten Koordinatenpunkt programmiert. Die Stellungszähler können ihre Eingangssignale auch von geeigneten Gebern an den Spindeln erhalten. Um eine möglichst konstante Vorschubgeschwindigkeit des Werkzeugs zu erreichen, wird die Frequenz des Frequenzgenerators so programmiert, daß sie ein Vielfaches einer der gewünschten Vorschubgeschwindigkeit entsprechenden .Steuerfrequenz der Antriebe entspricht.
- Der Vervielfachungsfaktor wird gleich der kleinsten SchFittzahl gewählt die zum Erreichen des programmierten Koordinatenpunktes in einer Achse notwendig ist. Diese Auswahl kann sowohl automatisch durch eine geeignete Schaltung als auch durch Programmierung erfolgen.
- Durch Messen der Steuerfrequenzen der einzelnen Vorschubmotoren und Bildung der geometrischen Summe kann weiterhin eine analoge Regelung der Frequenz des Frequenzgenerators dazu benutzt werden, den Vorschub unabhängig von der Richtung konstant zu halten.
- Die Erfindung soll anhand von Figur 1 näher erläutert werden.
- Der Frequenzgeneratoy 1 ist inder Frequenz programmierbar.
- Die abgegebene Frequenz beträgt das Z-fache einer gewünschten Steuerfrequenz, wobei der Faktor Z durch Programmierung oder Auswahlschaltungen den jeweils kleineren Wert der Schritt zahlen Zy in der Y-Achse und Zx in der Achse, die zum Erreichen des Koordinatenpunktes erforderlich sind, entspricht.
- Die Ausgangsfrequenz des programmierbaren Frequenzgenerators wird in den programmierbaren Frequenzuntersetzern 2 für die Y-Achse und > fUr die X-Achse heruntergeteilt, deren Ausgänge die Steuerfrequen:: 7 fClr den Vorschubmotor der Y-Achse und 8 für den Vorschubmotor der X-Achse liefern.
- Das Untersetzungsverhältnis des Frequenzuntersetzers 2 ist gleich der Schrittzahl Zy, das des Frequenzuntersetzers 3 gleich der Schrittzahl Zx, die zum Erreichen des gewünschten Koordinatenpunktes in den jeweiligen Achsen benötigt werden.
- Die Steuerfrequenzen 7 und 8 werden in den Stellungszählern 4 für die Y-Achse und 5 für die X-Achse weiter untersetzt.
- Das Untersetzungsverhältnis des Stellungszählers 4 entspricht der Schrittzahl Zy, das des Stellungszählers 5 der Schrittzahl Zx, die zum Anfahren des gewünschten Koordinatenpunktes in den einzelnen Achsen erforderlich sind. Das Erscheinen eines Ausgangssignales an beiden Zählern kennzeichnet das Erreichen de Koordinatenpunktes.
- Über die Steuerung 6 wird dann der nächste Koordinatenpunkt einprogrammiert.
Claims (4)
1. Programmierbare Bahnsteuerung, bei der die Bewegung in den einzelnen
Achsen durch Spindeln erfolgt, die durch mit Frequenzen in der Geschwindigkeit steuerbaren
Vorschubmotoren angetrieben werden, wobei einer Schwingung ein bestimmter Schritt
im Vorschub entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsfrequenz eines programmierbaren
Frequenzgenerators (1) ein Vielfaches einer vorgegebenen Steuerfrequenz ist und
dieses Vielfache der kleinsten Schrittzahl entspricht, die in einer der Achsen zum
Erreichen des anzufahrenden Koordinatenpunktes notwendig ist, in den programmierbaren
Frequenzuntersetzern (2) und (3) heruntergeteilt wird, deren Ausgangsrrequenzen
als Steuerfrequenzen (7) und (8) für die Vorschubmotoren der einzelnen Achsen dienen
und die Steuerfrequenzen (7) und (8) in ebenfalls programmierbaren Stellungszählern
(4) und (5) weiter untersetzt werden, deren Ausgangssignale das Erreichen des anzufahrenden
Koordinatenpunktes kennzeichnen und zu einer Abschaltung der Antriebe führen, wobei
das Untersetzungsverhältnis des Frequenzuntersetzers (2) gleich dem Untersetzungsverhältnis
des Stellungszählrs und das Untersetzungsverhältnis des Frequenzuntersetzers (3)
gleich dem Untersetzungsverhältnis des Stellungszählers (4) ist und die Untersetzungsverhältnisse
der Stellungszähler(4) und (5) den Schrittzahlen entsprechen, die in der zugehörigen
Achse zum Erreichen des gewünschten Koordinatenpunktes erforderlich sind.
2. Programmierbare Bahnsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerfrequenzen (7) und (8) gemessen und deren geometrische Summe gebildet
wird, die zu einer analogen oder digitalen zusätzlichen Frequenzregelung des Frequenzgenerators
(1) benutzt wird, um die Vorschubgeschwindigkeit unabhängig von der Vorschubrichtung
konstant zu halten.
3. Programmierbare Bahnsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingangssignale der Stellungszähler (4) und (5) von geeigneten Gebern an
den Spindelachsen geliefert werden.
4. Programmierbare Bahnsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Werte für die Programmierung des Frequenzgenerators (1), der Frequenzuntersetzer
(2) und (3) und der Stellungszähler (4) und (5) über eine geeignete Recheneinrichtung
aus den absoluten Stellungen der vorgegebenen Koordinatenpunkte errechnet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681803265 DE1803265A1 (de) | 1968-10-16 | 1968-10-16 | Programmierbare Bahnsteuerung,insbesondere zur Verwendung bei Werkzeugmaschinen,Schreibers usw. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681803265 DE1803265A1 (de) | 1968-10-16 | 1968-10-16 | Programmierbare Bahnsteuerung,insbesondere zur Verwendung bei Werkzeugmaschinen,Schreibers usw. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1803265A1 true DE1803265A1 (de) | 1970-05-14 |
Family
ID=5710596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681803265 Pending DE1803265A1 (de) | 1968-10-16 | 1968-10-16 | Programmierbare Bahnsteuerung,insbesondere zur Verwendung bei Werkzeugmaschinen,Schreibers usw. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1803265A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0059170A1 (de) * | 1981-02-24 | 1982-09-01 | Bystronic Maschinen AG | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Bewegung eines Einrichtungsteils |
-
1968
- 1968-10-16 DE DE19681803265 patent/DE1803265A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0059170A1 (de) * | 1981-02-24 | 1982-09-01 | Bystronic Maschinen AG | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Bewegung eines Einrichtungsteils |
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