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DE180298C - - Google Patents

Info

Publication number
DE180298C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
piston
compressed air
door
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT180298D
Other languages
English (en)
Publication of DE180298C publication Critical patent/DE180298C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B77/00Vehicle locks characterised by special functions or purposes
    • E05B77/46Locking several wings simultaneously
    • E05B77/50Locking several wings simultaneously by pneumatic or hydraulic means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 180298 KLASSE 20c. GRUPPE
JULIUS WEISE in BRESLAU.
von Eisenbahnwagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1905 ab.
Es ist für Eisenbahnwagen eine Türsicherung bekannt mit einem um eine vertikale Achse drehbaren Sperrhebel, dessen eine bei geöffneter Tür in die Bahn der letzteren ragende Nase beim Schließen der Tür den Sperrhebel dreht, so daß eine andere Nase desselben in die Tür eingreift und sie festhält, nachdem der Sperrhebel selbsttätig verriegelt ist. Es sind ferner Türsicherungen für Eisenbahnwagen bekannt,
ίο bei denen beim Zuschlagen der Tür ein Kolben verschoben wird, der eine auf einen zweiten Kolben wirkende Preßluftleitung öffnet, so daß durch den letztgenannten Kolben ein Sicherheitsriegel in Schlußstellung gebracht wird, der erst bei dem während des Öffnens der Tür erfolgenden Ablassen der Preßluft wieder zurücktritt. ,
Die Erfindung besteht in einer Vereinigung dieser bekannten. Einrichtungen in der Weise, daß der steuernde Kolben mit dem drehbaren Sperrhebel gelenkig verbunden ist und der gesteuerte Kolben einen Riegel vor die eine Nase des Sperrhebels schiebt, so daß die andere Nase des Sperrhebels in ihrer Lage gesichert wird.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel in verschiedenen Stellungen im Schnitt dargestellt. Hiernach besteht die Vorrichtung aus zwei Riegeln α und b, die mit den Kolbenstangen c, d zweier in Zylindern e, f dicht geführten, federbeeinflußten Kolben g, h verbunden sind. Der aus einem doppelarmigen Hebel bestehende Schließriegel α für die Tür ist in einem in die Wandung des Wagens eingeschobenen Gehäuse i um den Bolzen k drehbar gelagert und an die in dasselbe hineinragende Kolbenstange c angelenkt, während der zur Sicherung des Riegels α in der Schlußstellung dienende, in das Gehäuse hineinragende Riegel b mit der Kolbenstange d starr verbunden ist. Das Zylindergehäuse /, das sich in der Verlängerung des Gehäuses i an letzteres anschließt, befindet sich innerhalb des Wagenabteils und ist bei m mit einer Preßluftleitung so verbunden, daß der Kolben g in seiner Ruhestellung (Fig. 1) die Luft abschließt, in Gebrauchsstellung dagegen (Fig. 2 und 3) dieselbe in die beiden Zylinder, die durch einen . Kanal η verbunden sind, einströmen und so auf beide Kolben .einwirken läßt. In Fig. ι ist die Tür 0 offen gedacht, die Riegel a und b befinden sich demnach in ihrer Offenstellung, in welcher die Nase α1 des Riegels a durch den Schlitz p aus dem Gehäuse i etwas hervorragt.
Schließt man nun die Tür, so schlägt dieselbe gegen die vorspringende Nase α1, nimmt sie mit und bringt dadurch den um k sich drehenden Riegel α in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung, in welcher die Nase α1 sich gegenüber dem Riegel b befindet. Da nun bei diesem Vorgange die Kolbenstange c so weit bewegt wird, daß der Kolben g die Einströmöffnung m der Preßluftleitung freigibt, so tritt die Preß- ■ luft in den Zylinder e, treibt den Kolben g vor und tritt dann durch den Kanal η in den Zylinder /; auch schon während des Vorschubs des Kolbens g (Fig. 3) konnte die Preßluft durch den Kanal n1, den Kolben g und den Kolben η
in den Zylinder f gelangen. Hierdurch wird auch der Kolben h vorgeschoben und dadurch beide Riegel α und b nacheinander in ihre Scblußstellung (Fig. 2) gebracht, in welcher die Sperrnase a2 des Riegels α die Tür 0 absperrt und der vor die Nase a1 sich schiebende Riegel b die Nase α2 in ihrer Sperrlage sichert. Der Riegel b verhindert also mit Sicherheit ein öffnen der Tür, das ohne den Riegel unter Überwindung des auf dem Kolben g lastenden Luftdrucks möglich sein würde. Solange sich also hinter den Kolben Preßluft befindet, was während der Fahrt stets der Fall sein muß, kann der Riegel α nicht zurückgeschoben und die Tür nicht geöffnet werden. Um die Preßluft gegen Entweichen nach den Kolbenstangen hin zu sichern, sind in die Mantel der beiden Kolbenzylinder nach innen vorspringende Gummiringe q eingesetzt, gegen welche die Kolben in ihrer höchsten Stellung abdichten. Sollen beim Stillstande des Zuges die Türen geöffnet werden, so muß zunächst die Preßluft aus den Zylindern abgeblasen werden, da sonst eine Rückwärtsbewegung der Kolben nicht erfolgen kann. Dies geschieht durch öffnung eines in der Preßluftleitung vorzusehenden Hahns, der nach Halten des Zuges von einer
; hierzu beauftragten Person bedient wird. Ist dies geschehen, so schnellen die beiden Kolben g und h, die bei ihrer Vorwärtsbewegung die Schraubenfedern r und s gespannt hatten, unter Einfluß dieser Federn zurück und bringen die Riegel α und b unter. gleichzeitigem Abschluß der Preßluftleitung m aus der Sperrlage (Fig. 2) in OffensteÜung (Fig. i), so daß nunmehr die Tür 0 geöffnet werden kann. Natürlich erstreckt sich die für den Riegel a in der Tür vorgesehene Versenkung so weit nach vorn, daß die Nase α2 für ihre Rückwärtsbewegung freie Bahn behält.
Damit bei diesem Vorgange der Riegel b die Nase a1 des Riegels α nicht zurückhalten und dadurch ein Versagen der Einrichtung herbeiführen kann, ist die Feder s stärker als die Feder r, so daß der Kolben h sich schneller nach hinten begibt als der Kolben g und so der Riegel b den Rückweg für die Nase a1 rechtzeitig frei macht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Durch Druckluft selbsttätig bewegte Sicherungsvorrichtung mit einem doppelarmigen, mit zwei Sperrnasen versehenen Sperrhebel für Türen von Eisenbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Arm des Sperrhebels mit einem Druckluftkolben (g) verbunden ist, der beim Auftreffen der Tür auf die eine aus der Wagenwand hervorragende Sperrnase (a1) und der dadurch bewirkten Drehung des Sperrhebels in seinem Zylinder verschoben wird und dadurch den Zutritt der Druckluft zu einem zweiten Kolben (h) freigibt, worauf dieser letztere einen Sperriegel (b) verschiebt, welcher sich vor die beim Zuschlagen der Tür zurückgedrückte Sperrnase (a1) legt und damit die andere Sperrnase (a?) in der. Verriegelungsstellung sichert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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